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Gärtner - Tipp
Das Leben auf dem Land!

  Gärtner-Tipp: Informationen rund um den Garten
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Die nächste Gartensaison steht vor der Tür, und damit auch die Angst vor neuen Schädlingsplagen. Doch das Auftreten von Schädlingen und Krankheiten ist lediglich ein Anzeichen dafür, dass der Organsimus Garten gestört ist. Begenen Sie dem rechtzeitig durch eine möglichst große Vielfalt an Pflanzen und Strukturen im Garten - Raum für nützliche Organismen. Besonders wichtig ist, dass jede Pflanze an dem für sie optimalen Standort wächst sowie ausreichend Wasser und Nährstoffe zur Verfügung hat. Nur gesunde, kräftige Pflanzen können Krankheiten widerstehen.

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Allgemeine Pflanzregeln

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Die Entnahme von Stecklingen


Stecklinge können Sie von Blättern (Blattstecklinge), Wurzeln (Wurzelstecklinge) , Trieben (Triebstecklinge) oder Triebspitzen (Kopfstecklinge) der Mutterpflanze abnehmen. Verwenden Sie aber kein Pflanzenmaterial, das beschädigt ist oder Spuren von Krankheiten aufweist. Auch Triebe mit Blütenknospen oder Blüten eignen sich nicht.
Kopfstecklinge schneiden Sie in einer Länge von fünf bis zehn Zentimeter vom Ende des Triebes ab. Hierfür verwenden Sie ein sauberes, scharfes Messer oder eine Gartenschere. Geschnitten wird einen Zentimeter unterhalb eines Blattknotens. Dabei sollten mindestens zwei Knospen und zwei bis vier Blätter am Steckling verbleiben. Mit Triebstecklingen verfahren Sie genauso; Blattstecklinge müssen einen ausreichend langen Blattstiel haben.


Stecklinge bewurzeln


Schneiden Sie Stecklinge nur, wenn Sie diese sofort wieder einsetzen können. Werden sie zu lange an der Luft gelagert, trocknen die Schnittstellen aus.
Füllen Sie also zunächst einen Topf oder eine Saatschale mit Aussaat- oder Stecklingserde, drücken Sie das Substrat leicht an und streichen es glatt.
Nun stecken Sie die Stecklinge in das Substrat. Beim Setzen darauf achten, dass die untersten Blätter keinen Bodenkontakt haben. Die Erde wird nun mit einem feinen Wasserstrahl angegossen und der Topf oder die Schale mit einer Folie geschützt. Diese darf jedoch die Pflanzen nicht berühren und wird deshalb mit Stäbchen oder Bögen gestützt.
Das optimale Klima für die weitere Entwicklung der jungen Pflanzen bietet ein warmer und heller Ort. Kontrollieren Sie regelmäßig auf Pilzbefall und Schimmel, denn Pilze fühlen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme ebenfalls sehr wohl. Kranke Stecklinge sind sofort zu entfernen.


Wurzelbildung


Die Bildung neuer Wurzeln verläuft je nach Pflanzenart und Ausgangsbedingungen mehr oder weniger schnell. Manche Pflanzen wie Fuchsien oder Fleißige Lieschen bewurzeln sich ganz ohne Substrat in einem Glas Wasser. Sie müssen dann nur noch eingepflanzt werden.
Andere tun sich jedoch deutlich schwerer. Zur Beschleunigung der Bewurzelung kann man am Fuß des Stecklings einen flachen Schnitt von einem Zentimeter Länge anbringen. An dieser Stelle wird die Bewurzelung angeregt.
Im Fachhandel werden Mittel angeboten, die eine Bewurzelung der Pflanze fördern. Es handelt sich dabei um Pflanzenhormone, die das Wachstum von Wurzelzellen anregen. Dabei kommt es auf die richtige Dosierung dieser Mittel an: ein Zuviel lässt das Gewebe am Fuß des Stecklings „verbrennen“. Verwenden Sie nur ein Minimum und klopfen Sie den Überschuss ab.



Ursachen für schlechte Bewurzelung


- Es wurde zu viel oder zu wenig Bewurzelungspulver verwendet.
- Sie haben einen Blüten- statt eines Wachstumstriebs verwendet. Die Bewurzelung verzögert sich, weil das Verhältnis der Pflanzenhormone nicht mehr stimmt. Der Steckling stirbt ab.
- Zu viel Wasser lässt den Steckling faulen.
- Zu sparsames Gießen lässt den Steckling austrocknen.
- Bei zu hohen Temperaturen bilden die Pflanzen Kallusgewebe statt Wurzeln. Die ideale Temperatur liegt zwischen 15 °C und höchstens 25 °C.
- Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit verbraucht der Steckling seine Reserven, bevor er Wurzeln gebildet hat und stirbt ab.



Stecklingsvermehrung von Sträuchern

Schneiden Sie halbausgereifte Stecklinge. Das heißt, sie nehmen etwa 10 cm lange Stecklinge von diesjährigen Trieben, die gerade an der Basis zu verholzen beginnen. Entfernen Sie im unteren Bereich anhaftende Rinde und Blätter. Verfahren Sie dann wie oben beschrieben. Mit dieser Methode können Sie Ihren Pflanzenbestand rasch vergrößern. Koniferenstecklinge entnehmen Sie einfach dem Schnittabfall nach dem Schneiden der Hecke. Suchen Sie gesunde Zweige mit 5-8 cm langen Seitentrieben aus, reißen Sie diese mit etwas Rinde aus dem älteren Holz und behandeln Sie sie wie halbausgereifte Stecklinge.

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Ernten mit Fingerspitzengefühl!

Vorsicht bei der Ernte: jede Verletzung der empfindlichen Beeren kann deren Haltbarkeit drastisch verkürzen. Die Anfälligkeit für Fäulnis- und Pilzinfektionen steigt. Beerenobst sollte innerhalb von 24 Stunden verzehrt oder verarbeitet werden. Gelagert wird es kühl und trocken. So ist es maximal zwei Tage haltbar.

Einige Tipps zur Ernte und Pflege:

- Die Erntereife ist erreicht, wenn die Früchte voll ausgefärbt, aber noch fest im Fleisch sind. Sie sollten sich leicht von der Pflanze trennen lassen.

- Brombeeren und Himbeeren werden vorsichtig vom Blütenboden abgezogen, Stachelbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren samt Stiel abgezwickt.

- Beerenfrüchte sollten bei der Ernte trocken sein! Beginnen Sie beim Pflücken auf der Sonnenseite. Idealer Zeitpunkt für die Ernte sind die Vormittagsstunden trockener Tage.

- Bringen Sie die Früchte innerhalb der nächsten halben Stunde ins Haus und stellen Sie sie an einen kühlen, trockenen Platz. Decken sie die Schale auf keinen Fall mit Plastikfolie ab: diese hält die Reifegase zurück und beschleunigt die Nachreife. Ein Leinentuch ist besser geeignet.

- Achten Sie auf Hygiene: der Sammelbehälter sollte sauber und trocken sein. Nicht zu viele Früchte auf einmal ernten: die untersten werden leicht zerquetscht.

- Für alle Beerensträucher gilt: bei Trockenheit muss kräftig gegossen werden!



Johannisbeeren


Schwarze Johannisbeeren sind etwas mühsam zu ernten, da die Beeren nur nach und nach reifen. Achtung: lassen sie bei der Ernte die kleinen Laubblätter am Ansatz des Fruchtstiels am Strauch. Aus deren Achselknospen bilden sich im nächsten Jahr neue Blüten.

Schwarze Johannisbeeren können auch während der Ernte teilweise zurückgeschnitten werden. Nehmen Sie die Triebe mit ins Haus und ernten Sie sie dort bequem ab. Tipp: Die getrockneten Blätter ergeben einen hervorragenden Tee, der Saft aus den Beeren ist ideal zur Vorbeugung von Erkältungen geeignet.

Schwarze Johannisbeeren sind nicht selbstfruchtbar. Pflanzen Sie daher mindestens zwei Büsche. Nach dem Blattfall im Herbst wird die Zahl der alten Triebe um etwa ein Viertel verringert. Neue Triebe bleiben stehen.

Späte rote Johannisbeer-Sorten liefern ein gutes Gelee. Die weißen schmecken etwas milder. Streifen Sie die Beeren erst kurz vor Verbrauch ab. Nach der Ernte abgetragene Triebe bodentief abschneiden. Jeder Strauch sollte ca. 10 kräftige, junge Triebe haben.

Rote und weiße Johannisbeeren erhalten zudem einen Sommerschnitt und werden dabei ausgelichtet. Hierbei werden diesjährige Seitentriebe auf drei bis vier Augen zurückgeschnitten.


Brombeeren und Stachelbeeren


Wild eine Plage im Garten, im Garten ein Hochgenuss. Brombeeren nur vollreif ernten und einmal wöchentlich durchpflücken. Sie sind erntereif, wenn sich die Früchte mit Zapfen vom Boden lösen. Die Triebe werden wie Himbeeren an waagerecht gespannten Drähten festgebunden. Einmal in der Woche durchpflücken reicht aus. Wem es zu stachelig ist: eine dornenlose Sorte ist ‚Oregon Thornless’.

Es gibt grüne, gelbe, weiße und rote Stachelbeersorten. Die Reife ist erreicht, wenn sie anfangen weich zu werden. Grün oder halbreif geerntete Beeren offenbaren ihre süßsauern Qualitätenerst eingekocht, im Chutney oder als Marmelade, Kompott oder Grütze. Durch deren Auspflücken bilden sich mehr schöne, große und voll ausgefärbte Früchte für den Sofortverzehr. Auch bei Stachelbeeren schneiden Sie nach der Ernte einige der ältesten Triebe dicht über dem Boden ab. Besonders wichtig ist das Auslichten der Triebe im Sommer: so wird Mehltau verhindert.

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Himbeeren


Die Früchte sind reif, wenn sie sich leicht vom weißen Zapfen abziehen lassen. Pflücken Sie dreimal wöchentlich, da reife Beeren schnell zu Boden fallen.

Beobachten Sie die Pflanzen: Triebe, die erste Anzeichen von Austrocknung zeigen, sofort ausschneiden und vernichten. Die ersten Anzeichen dieser Krankheit sind bläuliche Flecken am Holz, die später aufplatzen.

Die abgetragenen Triebe werden sofort nach der Ernte bis auf den Boden zurückgeschnitten. Von den jungen, neu austreibenden lassen sie die kräftigsten drei bis vier stehen.


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Ernten mit Fingerspitzengefühl!

Vorsicht bei der Ernte: jede Verletzung der empfindlichen Beeren kann deren Haltbarkeit drastisch verkürzen. Die Anfälligkeit für Fäulnis- und Pilzinfektionen steigt. Beerenobst sollte innerhalb von 24 Stunden verzehrt oder verarbeitet werden. Gelagert wird es kühl und trocken. So ist es maximal zwei Tage haltbar.

Einige Tipps zur Ernte und Pflege:

- Die Erntereife ist erreicht, wenn die Früchte voll ausgefärbt, aber noch fest im Fleisch sind. Sie sollten sich leicht von der Pflanze trennen lassen.

- Brombeeren und Himbeeren werden vorsichtig vom Blütenboden abgezogen, Stachelbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren samt Stiel abgezwickt.

- Beerenfrüchte sollten bei der Ernte trocken sein! Beginnen Sie beim Pflücken auf der Sonnenseite. Idealer Zeitpunkt für die Ernte sind die Vormittagsstunden trockener Tage.

- Bringen Sie die Früchte innerhalb der nächsten halben Stunde ins Haus und stellen Sie sie an einen kühlen, trockenen Platz. Decken sie die Schale auf keinen Fall mit Plastikfolie ab: diese hält die Reifegase zurück und beschleunigt die Nachreife. Ein Leinentuch ist besser geeignet.

- Achten Sie auf Hygiene: der Sammelbehälter sollte sauber und trocken sein. Nicht zu viele Früchte auf einmal ernten: die untersten werden leicht zerquetscht.

- Für alle Beerensträucher gilt: bei Trockenheit muss kräftig gegossen werden!



Johannisbeeren


Schwarze Johannisbeeren sind etwas mühsam zu ernten, da die Beeren nur nach und nach reifen. Achtung: lassen sie bei der Ernte die kleinen Laubblätter am Ansatz des Fruchtstiels am Strauch. Aus deren Achselknospen bilden sich im nächsten Jahr neue Blüten.

Schwarze Johannisbeeren können auch während der Ernte teilweise zurückgeschnitten werden. Nehmen Sie die Triebe mit ins Haus und ernten Sie sie dort bequem ab. Tipp: Die getrockneten Blätter ergeben einen hervorragenden Tee, der Saft aus den Beeren ist ideal zur Vorbeugung von Erkältungen geeignet.

Schwarze Johannisbeeren sind nicht selbstfruchtbar. Pflanzen Sie daher mindestens zwei Büsche. Nach dem Blattfall im Herbst wird die Zahl der alten Triebe um etwa ein Viertel verringert. Neue Triebe bleiben stehen.

Späte rote Johannisbeer-Sorten liefern ein gutes Gelee. Die weißen schmecken etwas milder. Streifen Sie die Beeren erst kurz vor Verbrauch ab. Nach der Ernte abgetragene Triebe bodentief abschneiden. Jeder Strauch sollte ca. 10 kräftige, junge Triebe haben.

Rote und weiße Johannisbeeren erhalten zudem einen Sommerschnitt und werden dabei ausgelichtet. Hierbei werden diesjährige Seitentriebe auf drei bis vier Augen zurückgeschnitten.



Brombeeren und Stachelbeeren


Wild eine Plage im Garten, im Garten ein Hochgenuss. Brombeeren nur vollreif ernten und einmal wöchentlich durchpflücken. Sie sind erntereif, wenn sich die Früchte mit Zapfen vom Boden lösen. Die Triebe werden wie Himbeeren an waagerecht gespannten Drähten festgebunden. Einmal in der Woche durchpflücken reicht aus. Wem es zu stachelig ist: eine dornenlose Sorte ist ‚Oregon Thornless’.

Es gibt grüne, gelbe, weiße und rote Stachelbeersorten. Die Reife ist erreicht, wenn sie anfangen weich zu werden. Grün oder halbreif geerntete Beeren offenbaren ihre süßsauern Qualitätenerst eingekocht, im Chutney oder als Marmelade, Kompott oder Grütze. Durch deren Auspflücken bilden sich mehr schöne, große und voll ausgefärbte Früchte für den Sofortverzehr. Auch bei Stachelbeeren schneiden Sie nach der Ernte einige der ältesten Triebe dicht über dem Boden ab. Besonders wichtig ist das Auslichten der Triebe im Sommer: so wird Mehltau verhindert.

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Himbeeren


Die Früchte sind reif, wenn sie sich leicht vom weißen Zapfen abziehen lassen. Pflücken Sie dreimal wöchentlich, da reife Beeren schnell zu Boden fallen.

Beobachten Sie die Pflanzen: Triebe, die erste Anzeichen von Austrocknung zeigen, sofort ausschneiden und vernichten. Die ersten Anzeichen dieser Krankheit sind bläuliche Flecken am Holz, die später aufplatzen.

Die abgetragenen Triebe werden sofort nach der Ernte bis auf den Boden zurückgeschnitten. Von den jungen, neu austreibenden lassen sie die kräftigsten drei bis vier stehen.


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Gartenarbeiten


- Noch ist Zeit: zweijährige Sommerblumen können bis Mitte Juli gesät werden.
- Platz schaffen: verblühte Frühsommerstauden zurückschneiden.
- Wildwuchs im Zaum halten: Hecken und verblühte Sträucher schneiden.
- Nach der ersten Blüte: Schnitt der Blumenwiese.
- Planen: Blumenzwiebeln, die im Herbst blühen sollen, jetzt setzen.
- Vorsorgen: Kräuter zum Trocknen ernten und weiter kontinuierlich Salat für die Herbsternte aussäen.
- Bei Bedarf wässern.



So bleibt der Rasen in Form


Bei hohen Temperaturen wächst Gras langsamer. Im Sommer muss daher nicht so oft gemäht werden, einmal die Woche reicht in der Regel. Auch wird nicht so kurz geschnitten wie im Frühjahr: Erst bei einer Höhe von 8 – 10 cm sollten Sie auf 5 – 6 cm schneiden. Schnittabfall bleibt als Verdunstungsschutz liegen.
Ein paar trockene Tage schaden dem Rasen nichts, die Gräser verzweigen sich dann besser. Bei Wassermangel zeigt Rasen zunächst einen leichten Blaustich. Stechen Sie zur Kontrolle ein kleines Rasenstück aus. Ist die Hälfte des Wurzelbereichs trocken, sollte gewässert werden. Erst bei anhaltender Trockenheit wird der Rasen einmal in der Woche kräftig durchfeuchtet. Flüchtiges Beregnen hilft nichts, da der Wurzelbereich gut durchnässt werden muss. Sieht der Rasen im Sommer trotzdem einmal braun aus, ist dies kein Grund zur Panik: Gras erholt sich rasch, spätestens nach dem nächsten Regenguss.
Verfärben sich die Gräser im Sommer von den Blattspitzen her gelb, kann auch Stickstoffmangel die Ursache sein. In diesem Fall macht Flüssigdünger müden Rasen wieder munter.



Wasser sparen


Bei anhaltender Trockenheit und Hitze muss im Garten gegossen werden, sonst war alle Mühe umsonst. Gehen Sie dabei so sparsam wie möglich mit Wasser um:

- Ideal: eine eigene Zisterne oder Regenwasser aus der Tonne.
- Wässern sie abends oder morgens, dann geht nicht soviel Wasser durch Verdunstung verloren
- Gießen sie gezielt im Wurzelbereich. Pflanzen brauchen keine Dusche!
- Wässern Sie nur Pflanzen, die es wirklich nötig haben. Besonders Bäume und Sträucher, die im Vorjahr gepflanzt wurden, brauchen jetzt reichlich Wasser.
- Eine Mulchschicht reduziert die Verdunstung und hilft Wasser sparen. Der Boden sollte vor Aufbringen des Mulchs feucht sein.
- Wässsern Sie reihum jeden Tag einen Gartenbereich anstatt täglich den gesamten Garten anzufeuchten.
- Besonders sparsam bewässern Sie mit einem Sickerschlauch, der einfach auf die Erde gelegt und mit etwas Mulch bedeckt wird.


Kräuter ernten und trocknen


Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken nicht nur gut, sie sind auch gesund. Der beste Zeitpunkt für die Ernte ist der frühe Vormittag, nachdem der Tau verdunstet ist. Am aromatischsten sind die Blätter übrigens, wenn sie einige Tage hintereinander Sonne hatten. An trüben Regentagen büßen sie an Geschmack ein.
Zuviel Kräuter? Kein Problem! Die gängigste und am wenigsten aufwändige Methode zur Konservierung von Kräutern ist das Trocknen. Getrocknete Pflanzen oder Pflanzenteile eignen sich hervorragend zur Zubereitung von Tees und zum Würzen. Sie lassen sich in gut verschlossenen Dosen oder Gläsern über lange Zeit aufbewahren.
Duschen Sie die zum Trocknen vorgesehen Kräuter im Garten frühmorgens kräftig mit einer Gießkanne und ernten Sie abends, wenn sie trocken sind. Die Pflanzen werden nun zu lockeren Sträußen gebunden und kopfüber an einem schattigen, luftigen Platz zum Trocknen aufgehängt. Bei direktem Sonnenlicht oder zu langer Trockenzeit verfärben sie sich grau oder braun und verlieren einen Großteil ihres Aromas. Getrocknete Kräuter sollten grün bleiben.
Jedes Kraut wird gesondert getrocknet. Vermischen Sie daher keine aromatischen Arten mit anderen.
Nicht vergessen: Getrocknet lassen sich manche Kräuter nur noch schwer identifizieren. Ein Etikett erleichtert das Wiedererkennen.


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Platz ist in der kleinsten Schüssel


Ob Keramikkübel, Holzfass, Steintrog, Betonbecken oder altes Aquarium – solange sie wasserdicht sind eignet sich alles für ein kleines Sumpfbeet oder einen Mini-Teich. Im Zweifelsfall kleiden Sie das Innere mit einer Folie aus – und schon ist das Holzfass dicht.
Solche Mini-Teiche sind eine reizvolle Alternative zu Blumenkästen auf dem Balkon. Vergessen Sie aber nicht, dass die Tragfähigkeit eines Balkons begrenzt ist, sollten Sie ein größeres Becken planen. Auf der Terrasse sind der Grenze gemauerter Becken natürlich keine Grenzen gesetzt.



So wird es gemacht


Vor Anlage des Mini-Teichs ist wichtig zu wissen, wie tief dieser werden soll. Wasserpflanzen unterscheiden sich in ihren Ansprüchen hinsichtlich der benötigten Wassertiefe. In flachen Schalen können Sie ein Mini-Sumpfbeet pflanzen, Seerosen brauchen eine Wassertiefe von mindestens 20 cm.
Größere Pflanzen selber werden in Gitterkörbe gepflanzt. Tipp: Kleiden Sie die Körbe mit Sackleinen aus, so verhindern Sie das nährstoffarme Substrat herausgeschwemmt wird.
Wenn Sie das Substrat direkt in das Gefäß geben, vor dem Pflanzen vorsichtig die Hälfte des Wassers einlassen. Dann die Pflanzen vorsichtig einsetzen und ganz auffüllen. Sobald die hoch geschwemmten Teilchen abgesunken sind, kann das Wachstum einsetzen.

Den Mini-Teich pflegen


Je kleiner ein Teich, desto mehr müssen Sie sich um ihn kümmern. Das heißt:

- Alle abgestorbenen und vertrockneten Pflanzenteile regelmäßig entfernen oder herausschneiden.
- Kranke und von Schädlingen befallene Pflanzen entfernen.
- Im Sommer regelmäßig Wasser auffüllen, am besten Regenwasser aus der Tonne.
- Gedüngt wird nicht, sonst wuchern die Algen zu sehr. Für Seerosen gibt es eigens Düngertabletten.
- Kleine Teiche erwärmen sich rasch in der Sonne, was die Algenentwicklung fördert. Hier hilft das Absenken des pH-Wertes im Wasser durch ein Säckchen Torf, das ins Wasser gehängt wird.



Pflanzen für den Miniteich


Im Folgenden eine Übersicht der beliebetsten Wasserpflanzen, die auch mit wenig Raum gut zurecht kommen:

Schwimmpflanzen:
Feenmoos, Muschelblume, Froschbiss, Wassernuss, Wasserschlauch

Unterwasserpflanzen:
Hornkraut, Nadelsimse, Wasserpest, Wasserstern,

Bis 5 cm Wassertiefe:
Bachnelkenwurz, Binsen, Froschlöffel, Blutweiderich, Gauklerblume, Gelenkblume, Lobelie, Gottesgnadenkraut, Pfennigkraut, Sumpfdotterblume, Sumpfschwertlilie, Sumpfvergissmeinnicht

5 bis 10 cm Wassertiefe:
Bachbunge, Fieberklee, Pfeilkraut, Straußweiderich, Seggen, Sumpfiris, Wasserminzem Zwergbinse, Zwerg-Rohrkolben

10 bis 40 cm Wassertiefe:
Hechtkraut, Molchschwanz, Rohrkolben, Blumenbinse, Tannenwedel, Wasserähre, Sumpfschwertlilie, Zyperngras


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Gemüse in Mischkultur


Mit der Mischkultur können Sie den Ertrag Ihres Gemüsebeets deutlich steigern, da jede Lücke genutzt wird. Viele Pflanzen fördern sich gegenseitig oder wehren durch bestimmte Substanzen Schädlinge ab, Tiefwurzler und Flachwurzler in Kombination nutzen die zur Verfügung stehenden Nährstoffe optimal aus. Unterschiedliche Wuchshöhen ermöglichen eine ideale Ausbeute des Sonnenlichts. Sie müssen sich lediglich die wenigen Pflanzen merken, die sich nicht gut mit Nachbarn vertragen. Das sind beispielsweise Möhren und Rote Rüben; Bohnen mit Knoblauch und Tomaten oder Gurken mit Rettich, Sellerie oder Kohl.



Fruchtwechsel


Immer die gleichen Pflanzen am gleichen Platz entziehen dem Boden einseitig Nährstoffe. Manche Pflanzen vergiften sich auch an ihren eigenen Ausscheidungen. Das Resultat ist eine Bodenmüdigkeit, Schädlinge und Krankheiten haben ein leichtes Spiel. Hier hilft die Vierfelderwirtschaft, wobei die Gemüse nach ihrem Nährstoffbedarf gruppiert werden. Auf einem Feld werden dabei Gründüngerpflanzen wie der Bienenfreund angebaut, ein Feld ist Starkzehrern wie Kohl oder Tomaten vorbehalten, ein Feld für Mittelzehrer wie Salat und Radieschen und eins für Schwachzehrer wie Petersilie oder Zuckererbsen. Im nächsten Jahr setzen Sie die Starkzehrer auf das Feld, welches im Jahr zuvor gedüngt wurde, die Mittelzehrer rutschen auf das Feld der Starkzehrer und die Schwachzehrer auf das Feld der Mittelzehrer. Auf das freie Feld säen Sie wieder Gründüngerpflanzen. Anschließend beginnt der Rhythmus auf dieser Parzelle von neuem.


Viel Ertrag auf kleiner Fläche


Steht nur wenig Fläche zur Verfügung, spielt die Auswahl des richtigen Gemüses eine wichtige Rolle. Besonders ertragreiche Sorten sind nun gefragt. Dies sind beispielsweise Tomaten, die bei drei Pflanzen auf einem Quadratmeter 8 bis 10 kg Ertrag bringen. Auch Gurken bringen weit mehr als 30 Früchte. Weitere ertragreiche Gemüse sind Stangenbohnen, Zuckererbsen, Mangold, Pflücksalat oder Zucchini.



Minigärten


„Square-foot-gardening“, Gärtnern im Quadrat. Diese Idee stammt aus den USA und findet auch bei uns immer mehr Anhänger. Das Prinzip ist denkbar einfach: Statt in Reihen pflanzen oder säen Sie in kleinen Quadraten von etwa 40 cm Seitenlänge. Auf einem solchen Quadrat haben beispielsweise 5 Kohlrabi Platz. Der Vorteil ist, dass Sie Ihren Bedarf genau steuern können. Nichts wird weggeworfen und es droht auch keine Gemüseschwemme. Gleich nach dem Abernten wird nachgesät. So kommt Abwechslung in den Speiseplan. Eine schreibtischgroße Fläche reicht oft schon aus. Reihen und Wege entfallen und jeder Quadratzentimeter wird intensiv genutzt.



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Hacken und Lockern


Hacken lockert und durchlüftet den Boden. Außerdem verbessert es die Wasseraufnahme und verringert die Verdunstung von Wasser. Gehackte Beete halten die Bodenfeuchtigkeit besser, da die feinen Kapillaren über die das Wasser verdunstet zerstört werden. Arbeiten Sie beim Hacken im Rückwärtsgang, um gelockerte Flächen nicht gleich wieder zu betreten. Sammeln Sie Unkraut ab. Wurzelunkräuter wie Giersch sollten Sie mit einem Unkrautstecher separat und möglichst restlos entfernen. Ansonsten würde beim Hacken die Verbreitung über Wurzelstücke nur noch gefördert.



Wildtriebe wegschneiden


Gartenrosen sind in der Regel auf einer Wildunterlage veredelt. Aus dieser Unterlage treiben bisweilen Wildlingstriebe aus, die unbedingt entfernt werden müssen. Sie erkennen diese Wildtriebe am helleren Grün und den kleineren Blättern. Manchmal haben diese 7 bis 9 Fiederblättchen, während die Blätter der Kulturrosen nur fünfteilig sind. Schneiden Sie die Wildtriebe soweit wie möglich unten weg, zur Not die Erde noch etwas aufgraben. Auch Obstgehölze treiben Wildtriebe, die ebenfalls entfernt werden müssen.



Arbeiten im Blumengarten


Greifen Sie korrigierend ein und pflanzen Sie bei Bedarf Sommerblumen und Stauden in Lücken oder anstelle von Pflanzen, die nicht angewachsen sind. Wenn Sie einjährige Sommerblumen direkt auf das Beet gesät haben, müssen diese bei Bedarf ausgedünnt werden, je nach Größe auf mindestens 15 bis 20 cm. Nutzen Sie jeden Gartenspaziergang, um Verblühtes zu entfernen. Hohe Beetstauden benötigen nun eine Stütze, sonst knicken sie bei zu starkem Wind ab oder fallen auseinander. Praktisch sind Stützstäbe mit höhenverschiebbarer Ringhalterung oder Stützringe.


Gemüse pflanzen und säen im Juni


Hand in Hand mit der Ernte können sie frei werdende Flächen im Beet auch im Juni neu bepflanzen (Fruchtwechsel beachten!). Sellerie, Kopfkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Grünkohl und Lauch können ohne weiteres bis Mitte/Ende Juni ausgepflanzt werden. Auch säen lohnt noch: Aussaaten von Pflücksalat, Dill, Radieschen, Rettich, Möhren und Buschbohnen sowie Knollenfenchel der Sorten ‘Zefa-Fino’ und ‘Sperlings-Cantino’ verlängern die Erntesaison.
Salate für Herbst und Winter sind Feldsalat, Winterendivie, Zuckerhut-Salat und Radicchio. Letztere ab November knapp über dem Boden zurückschneiden, damit sich Winterrosetten bilden, die dann wieder ab März geerntet werden können.


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Gartenarbeiten im Juni

Halten Sie „Unkraut“ in Schach. Aber Vorsicht – jäten Sie nicht zu rigoros. Schauen Sie erst die Pflanze an, die Sie ausreißen wollen. Manche sind Saatlinge vom letzten Jahr.

- Entfernen Sie verblühte Blüten und Schoten beim Blauregen. Dann fällt die Blüte im nächsten Jahr üppiger aus. Vorsicht: die Schoten sind giftig.

- Auch Rhododendron blüht besser, wenn Sie jetzt Verblühtes entfernen.

- Entfernen Sie bei Hortensien abgestorbene Zweige

- Kontrollieren Sie regelmäßig auf Schnecken.

- Ziersträucher und Hecken werden jetzt gedüngt.

- Kontrollieren Sie Rosen auf Erkrankungen und leiten Sie rechtzeitig Gegenmaßnahmen ein.

- Rosen und Sträucher können auch jetzt noch gepflanzt werden.

- Anfang Juni ist die letzte Chance zur Aussaat von Einjährigen. Mehrjährige können in diesem Monat noch gesät werden.

- Bringen Sie Ihren Rasen wieder auf Vordermann (siehe unten)

- Auspflanzen: Sellerie, Fenchel, Kohlrabi, Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbis, Zucchini, Auberginen, Kräuter.

- Der Juni ist der Monat schlechthin zum Schneiden von immergrünen Hecken und Buchs.



Verpassen Sie dem Rasen eine Frische-Kur

Kontrollieren Sie den Rasen auf kahle oder erkrankte Stellen. Wenn Sie es eilig haben, stechen sie die betroffene Stelle rechteckig aus und legen eine passende Grassode hinein.

Vertikutieren hilft Moos beseitigen, aber auch alte und abgestorbene Pflanzenreste werden entfernt. Tipp: Niemals einen nassen Rasen vertikutieren. Das bewirkt nur das Gegenteil.

Steht Wasser auf dem Rasen, stechen Sie mit einer Mistgabel in den Boden. So kann das Wasser besser versickern. Ganz zum Schluss verteilen Sie eine Mischung aus drei Teilen gesiebter Gartenerde, zwei Teilen gesiebtem Sand und einem Teil gesiebten Gartenhumus auf der Fläche.



Rosenpflege im Juni

Hauptsaison für den Rosenschnitt ist zwischen Herbst und Frühlingsbeginn. In der Regel schneidet man, wenn diejenigen Knospen, die sich etwa auf halber Höhe der kräftigsten Triebe befinden, zu schwellen beginnen.

Im Sommer entfernen Sie lediglich verwelkte Blüten Diese werden dabei bis auf das erste Auge oder den ersten Trieb unter dem Blütenstand zurückgeschnitten. Dies fördert eine zweite Blüte. Abgeknickte oder verletzte Triebe werden ebenfalls entfernt. Um das Wachstum der Triebe zu beenden, sollten Sie ab Spätsommer die Blüten an der Pflanze belassen. Insbesondere wenn Sie die köstlichen Hagebutten ernten wollen!

Nach dem ersten Blütenflor im Juni ist auch die richtige Zeit für eine kleine Nachdüngung, die von der Menge her aber nur noch die Hälfte der ersten Düngung zu Frühjahrsbeginn betragen sollte. Rosen werden am liebsten mit organischen oder organisch-mineralischen Düngern gedüngt. Wird nur Kunstdünger verwendet, werden sie häufiger krank.



Gemüse pflanzen und säen im Juni

Hand in Hand mit der Ernte können sie frei werdende Flächen im Beet auch im Juni neu bepflanzen (Fruchtwechsel beachten!). Sellerie, Kopfkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Grünkohl und Lauch können ohne weiteres bis Mitte/Ende Juni ausgepflanzt werden. Auch säen lohnt noch: Aussaaten von Pflücksalat, Dill, Radieschen, Rettich, Möhren und Buschbohnen sowie Knollenfenchel der Sorten ‚Zefa-Fino’ und ‚Sperlings-Cantino’ verlängern die Erntesaison.

Salate für Herbst und Winter sind Feldsalat, Winterendivie, Zuckerhut-Salat und Radicchio. Letztere ab November knapp über dem Boden zurückschneiden, damit sich Winterrosetten bilden, die dann wieder ab März geerntet werden können.


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Gärtnern mit der Natur

Zuviel Aufwand, zuviel Arbeit? Dann probieren Sie es doch einmal mit Wildstauden. Sie haben den Vorteil, dass sie optimal an hiesige Klima- und Bodenverhältnisse angepasst sind und auch den meisten Schädlinge und Krankheiten die Stirn bieten. Wildstaudenbeete können nach einiger Zeit weitgehend sich selbst überlassen werden. Hier eine Auswahl für Ihren Garten: Buschwindröschen, Dreimasterblume, Edeldistel, Eisenhut, Frauenmantel, Gänsekresse, Gamander, Glockenblume, Johanniskraut, Karde Königskerze, Lichtnelken, Moschusmalve, Nesselglockenblume, Götterblume, Goldrute, Hundsveilchen, Moschusmalve, Narzissen, Nelkenwurz, Pfeifengras, Präriemalve, Puschkinie, Rainfarn, Spornblume, Sterndolde, Taglilie, Waldsteinie, Wiesenphlox, Wiesen-Storchschnabel, Zittergras, Zwergmargerite.


Bevor Schnecken zur Plage werden

Kein Gärtner, der nicht schon mit Schnecken zu tun hatte. Aber nicht verzweifeln! Hier einige bewährte Methoden, wie Sie der Plage vorbeugen können.

- Suchen Sie im Winter den Garten nach Eigelegen ab und entfernen Sie so viele wie möglich. Auch überwinternde Schnecken können leicht beseitigt werden.

- Säen Sie erst, wenn der Boden warm ist. Die Pflanzen entwickeln sich schneller und werden kräftiger.

- Je feinkrümeliger und glatter der Boden, umso schwerer haben es die Schnecken.

- Eine feste Mulchdecke aus gut getrocknetem Grasschnitt, Sägespänen oder fein Gehäckseltem hemmt den Bewegungsdrang der Plagegeister.

- Schutzringe aus Sägemehl, Holzasche, Schneckenzäune und übergestülpte Plastikflaschen mit abgeschnittenem Boden leisten ebenfalls hervorragende Dienste in der empfindliche Anwachsphase

- Beim Gießen nicht die ganze Fläche berieseln, sondern punktuell gießen. Trockenheit erschwert das Fortkommen.

- Der Kompost sollte in einiger Entfernung von Gemüsebeet aufgestellt sein. Räumen Sie fertigen Kompost schon im Spätsommer ab, dann ist er noch schneckenfrei.

- Je vielfältiger und naturnaher ihr Garten ist, umso weniger Schaden können Schnecken anrichten. Säen Sie z. B. Gelbsenf und Gartenkresse ins Beet, Schnecken mögen diese lieber als Salat und Gemüse.



Frostgefahr vorbei!

Nun sind die Eisheiligen überstanden (11. bis 13. Mai in Norddeutschland und 12. bis 14. Mai in Süddeutschland) und die Gefahr der Nachtfröste sollte vorbei sein. Nun können Sie alle frostempfindlichen Pflanzen ins Freie stellen. Das sind Kübelpflanzen, Balkonblumen, Tomaten, Paprika und vorgetriebene Gurken oder Kürbisse.

Gewöhnen Sie aber Ihre Kübelpflanzen behutsam an das Leben draußen. Wichtig ist vor allem, die empfindlichen Triebspitzen zu schützen. Am besten stellen Sie sie an einem bewölkten Tag ins Freie, sie müssen sich erst langsam an das Sonnenlicht gewöhnen. Steht dann nicht genügend Feuchtigkeit zur Verfügung, welken die Blätter oder bekommen Brandflecken.



Wie wird ein Komposthaufen aufgesetzt

Kompost braucht Erdkontakt. Nur so können die Hauptakteure, Lebewesen die zur Verrottung beitragen, ungehindert hinein und entstehende Sickerstoffe ablaufen.

Als unterste Lage hat sich ein Schicht aus gröberem Holzschnitt bewährt. Darauf geben Sie die Rohstoffe, die kompostiert werden sollen: je vielfältiger die Mischung, umso wertvoller die fertige Komposterde. Gehäckselte Zweige vermischt mit krautigen Abfällen bringen Struktur in den Kompost und sorgen für eine bessere Durchlüftung.

Abschließend sollte der Komposthaufen mit einer Schicht aus Stroh, Laub, altem Heu, einer gelochten Folie oder Vlies bedeckt werden, um ihn im Sommer vor Austrocknung bzw. vor Übernässung zu schützen.

Und noch ein paar gute Tipps

- Halten Sie den Kompost unkrautfrei. Auf ihm wachsende Pflanzen entziehen wertvolle Nährstoffe und Wasser. Unkräuter streuen auch Samen aus, der später auf die Beete gelangt.

- Bitte Kürbis, Zucchini oder Gurken nicht auf den Komposthaufen setzten, sondern an den unteren Rand. Diese Gemüsearten sind Starkzehrer, das heißt, sie entziehen der Komposterde Nährstoffe und Feuchtigkeit.

- Als „Kompoststarter“ bezeichnet man alles, was den Verrottungsprozess in Gang zu bringen vermag. Natürliche Starthilfen sind Substanzen, die für die zersetzenden Bakterien besonders leicht verdaulich sind. Zu ihnen gehören beispielsweise Rasenschnitt, Beinwellblätter, Hühnermist, und Brennnesseln.


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Was sind eigentlich Stauden?

Stauden sind Pflanzen, deren oberirdische Teile im Winter absterben. Die Knospen überwintern knapp unter oder an der Bodenoberfläche und treiben jedes Jahr im Frühjahr wieder aus. Viele Stauden kommen bei uns wild vor – auf Wiesen, im Gebirge, entlang von Bächen oder am Waldrand. .Zu den Stauden gehören auch die Blumenzwiebeln und die Knollenpflanzen.



Ein Garten voller Blüten

Mit einsetzender Blütenbildung brauchen Stauden vermehrt Phosphate und Kalium. Daher sollten Sie im Sommer mit phosphathaltigem Knochenmehl oder stickstoffarmen mineralischen Mitteln düngen. Gedüngt wird bis etwa September, dann muss sich die Pflanze auf die Winterruhe vorbereiten.

Schneide Sie verwelkte Blüten regelmäßig heraus. So wird die Samenbildung verhindert und die Pflanze steckt alle Energie in die Bildung neuer Blüten.



Stauden pflegen

Besonders hoch gezüchtete Gartenformen bedürfen einiger Aufmerksamkeit. Hohe Stauden müssen gestützt werden. Am einfachsten geht dies durch lockeres umbinden mit einer Schnur. Stäbe und spezielle Stützvorrichtungen gibt es in allen Preisklassen und Ausführungen im Fachhandel. Oder, besonders schön: Bauen Sie aus Haselnuss- oder Weidenstecken selber Pyramiden und Zelte. Diese werden an der Spitze fest miteinander zusammengebunden und über die Pflanze gestellt. Zur Stabilisierung können Sie die Seitenteile durch Flechtwerk verbinden. Das sieht nicht nur schön aus, es kostet auch nicht viel.

Tipp: Mulchen Sie Ihre Staudenbeete im Spätwinter mit mit halbreifem Kompost vom Vorjahr. Dies versorgt die Pflanzen mit hochwertigem Dünger und schützt die jungen Triebe vor Spätfrösten. So halten Sie besonders Stauden die lange an einem Ort stehen fit und gesund.

Stauden sind wählerisch und anspruchsvoll in Bezug auf den Standort und die Bodenqualität. Probieren Sie aus, welche wo am besten gedeiht. Pflanzen Sie ruhig einmal um, bis der richtige Platz gefunden ist.

Empfehlenswerte Beetstauden für den Anfang: Astilben und Herbstanemonen, (Schatten), Eisenhut, Taglilien und Rittersporn (Halbschatten) und Schwertlilien, Astern, Pfingstrosen, Lupinen, Phlox oder Sonnenhut (sonnige Lage). Von allen gibt es Sorten in unterschiedlichen Farben. Kombinieren Sie diese so, wie es Ihnen gefällt und entscheiden Sie, in welcher Jahreszeit die Hauptblüte stattfinden soll.

Kahle Stellen im Staudenbeet

Viele Stauden haben eine begrenzte Lebensdauer von etwa acht Jahren. Mit der Zeit bilden sie große Horste, die von innen verkahlen. Auch wollen sie dann nicht mehr so recht blühen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, die Pflanzen zu teilen und umzupflanzen. Der beste Zeitpunkt ist nach der Blüte im Herbst oder, besonders für Gräser, Herbstastern, Sonnenbraut und Staudenphlox, im Frühjahr. Polsterstauden können sie ganzjährig teilen.

Graben Sie die Staude vorsichtig aus und schneiden sie die Wurzelballen mit einem scharfen Messer in mehrere Teile, robuste Pflanzen können auch mit dem Spaten zerteilt werden. Belassen Sie mindestens drei Triebe an jedem Teilstück und pflanzen Sie sie an anderer Stelle neu ein.

Stauden, die möglichst nicht geteilt werden sollten: Adonisröschen, Akelei, Tränendes Herz, Diptam, Schleierkraut, Taglilien, Lupinen, Blutweiderich, Malven, Missouri-Nachtkerze, Pfingstrosen, Türkischer Mohn, Küchenschelle.

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Duftrosen und ihre Begleiter



Containerrosen können Sie die ganze Saison über pflanzen, nur nicht an heißen, sonnigen Tagen. Warum also nicht noch einige besonders gut duftende Rosen neben die Terrasse oder Ihren Lieblingssitzplatz pflanzen. Besonders schön duftet die weiß blühende Beetrose ‘Margerit Merill‘, die dunkelrote Edelrose ‘Duftwolke‘, die weiße Kletterrose ‘Ilse Krohn Superior‘, die goldgelbe Englische Rose ‘Heritage‘ oder die rosafarbene Strauchrose ‘Blossomtime‘.

Lücken im Rosenbeet? Kommt es Ihnen zu kahl vor? Stauden runden den farblichen Rahmen des Rosenbeets ab. Besonders Blau passt gut zu Rosen, die einzige Farbe, die diese bis heute nicht bieten können. Weiß blühende Begleitpflanzen bringen Rosen erst richtig zur Geltung. Auch Stauden mit attraktivem Laub sind ein würdiger Rahmen für Rosen.

Stauden, die gut in jedes Rosenbeet passen, sind der Frauenmantel, Hainsalbei, Rittersporn, Lavendel, Katzenminze, die Sommeraster und Staudenlein.





Rosenpflege im Frühsommer



Hauptsaison für den Rosenschnitt ist zwischen Herbst und Frühlingsbeginn. In der Regel schneidet man, wenn diejenigen Knospen, die sich etwa auf halber Höhe der kräftigsten Triebe befinden, zu schwellen beginnen. Faustregel: Wenn die Forsythien blühen, erfolgt der Frühjahrsschnitt!

Im Sommer entfernen Sie lediglich verwelkte Blüten Diese werden dabei bis auf das erste Auge oder den ersten Trieb unter dem Blütenstand zurückgeschnitten. Dies fördert eine zweite Blüte. Abgeknickte oder verletzte Triebe müssen Sie ebenfalls entfernen. Um das Wachstum der Triebe zu beenden, sollten Sie ab Spätsommer die Blüten an der Pflanze belassen. Insbesondere wenn Sie die köstlichen Hagebutten ernten wollen!

Nach dem ersten Blütenflor im Juni ist auch die richtige Zeit für eine kleine Nachdüngung, die von der Menge her aber nur noch die Hälfte der ersten Düngung zu Frühjahrsbeginn betragen sollte. Rosen werden am besten mit organischen oder organisch-mineralischen Düngern gedüngt. Häufige Gaben Kunstdünger machen sie häufiger krank.




Rosen gesund halten



Leider erfreuen sich nicht nur wir Menschen an Rosen, sie sind auch Lieblingsspeise zahlreicher Schädlinge. Zücken Sie aber nicht gleich die Giftspritze, wie leider oft empfohlen wird. Folgende Maßnahmen helfen, Ihre Rosen fit zu halten:

Schaffen Sie zunächst die optimalen Voraussetzungen:

- Fragen Sie schon beim Kauf nach robusten Sorten. Besonders Rugosa-Rosen sind sehr widerstandsfähig.

- Der richtige Standort und die richtige Bodenpflege helfen Krankheiten vermeiden.

- Pflanzen Sie Rosen nicht an eine Stelle, an der zuvor eine andere Rose gewachsen ist. Vorher das Erdreich großzügig austauschen und alle Wurzelreste absammeln.

- Regelmäßiges Düngen, Gießen und Schneiden sind der Gesundheit ebenfalls zuträglich.





Kontrollieren und vorbeugen



- Kontrollieren Sie Ihre Rosen regelmäßig auf Befall oder Krankheiten. Im Frühstadium lassen sich viele Schädlinge und Pilzkrankheiten schnell unter Kontrolle bringen.

- Unterstützen Sie Ihre Helfer im Garten: Laub- und Reisighaufen, kleine Holzstapel, mit Holzwolle gefüllte Tontöpfe bieten Lebensraum für vielerlei nützliche Tiere.

- Auf gute Nachbarschaft: Knoblauch vermindert das Auftreten von Echtem Mehltau, Tagetes vertreibt Nematoden. Kapuzinerkresse, Lavendel und aromatisch duftende Kräuter wirken abschreckend auf Blattläuse.

- Vorbeugend helfen auch selbst angesetzte Pflanzenbrühen aus Schachtelhalm, Brennnessel und Zwiebel. Auf 10 l Wasser geben Sie 1 kg der frischen Pflanze und lassen es einige Tage an einem warmen Ort gären. Diese Pflanzjauchen stärken die Widerstandskraft von Pflanzen.

- Sollten Schädlinge oder Krankheiten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen außer Kontrolle geraten, greifen Sie auf biologische Spritzmittel und Präparate zurück. Gegen Blattläuse hilft oft auch schon eine kräftige Dusche.




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Kästen und Kübel


Balkonkästen werden in den unterschiedlichsten Maßen angeboten, zum Beispiel in Längen von 40, 60, 80, 100 cm und sogar mehr. Als Wurzelvolumen sollten möglichst 20 cm Tiefe und 20 cm Breite zur Verfügung stehen. Sonst trocknet die Erde zu schnell aus, und Sie kommen mit dem Gießen nicht mehr nach.
Viereckige oder runde Pflanzgefäße gibt es in allen Varianten. Eckige Kübel können Sie enger stellen, aber runde sehen meist schöner aus. Vorsicht aber bei bauchigen Gefäßen: Beim Umpflanzen ist es sehr schwer, einen durchgewachsenen Wurzelballen heil aus der zu engen Öffnung zu bekommen; entweder geht der Ballen oder das Gefäß dabei kaputt. Zweitens sind solche Gefäße auch stärker von Frostschäden bedroht.
Schalen können Sie entweder gezielt für flach wurzelnde Pflanzen einsetzen, die mit weniger Substrat vorlieb nehmen. Wichtig: Egal welches Gefäß Sie verwenden, ein Abzugsloch für Wasser ist unverzichtbar.


Pflanzen kombinieren


Wenn Sie Pflanzen miteinander im Balkonkasten kombinieren wollen, sollten Sie einige Tricks beherzigen. Legen Sie zunächst ein bis zwei Leitpflanzen fest, die durch Größe oder Auffälligkeit die anderen Pflanzen dominieren. Das können Geranien, Petunien, Begonien, Strauchmargeriten oder Ziertabak sein.
Diese verteilen Sie symmetrisch in den Kästen, also links und rechts mit gleichem Abstand zur Mitte und eventuell noch in der Mitte. Bei genügend breiten Kästen kommen die aufrechten Arten versetzt in die zweite Reihe, während die hängenden Arten den Vordergrund und meist auch die Ränder beherrschen.
Zwischen diese Leitpflanzen können Sie nun die weniger auffälligen oder ausdauernden Begleitpflanzen setzen. Nach Möglichkeit sollte man dazu Pflanzen mit einigermaßen ähnlichen Ansprüchen in einem Kasten kombinieren, weil sie einheitlich gegossen und gedüngt werden müssen.



Pflanzbeispiele für Schattenbalkon


Balkone und Terrassen in völlig absonniger Lage sind eher selten. Häufig handelt es sich um Übergangsbereiche oder um nach innen versetzte Standorte, an die weniger Licht dringt. Aber auch hier gedeiht eine Vielzahl von Pflanzen, allen voran Fleißiges Lieschen und Fuchsien, Semperflorens- und Knollenbegonien, Pantoffelblume, Zigarettenblümchen und Blaumäulchen. Diese kommen hervorragend im Halbschatten zurecht. Die Schneeflocke blüht hier zwar nicht so reich wie in sonniger Lage, aber dauerhafter.
Andere Pflanzen wie Strauchmargeriten, Männertreu und Verbenen, Elfensporn, Husarenknöpfchen und Silberstrohblume sowie Sommerblumen wie Tagetes, Leberbalsam oder Nierembergie gedeihen hier auch zufriedenstellend.
Etliche Schatten- und Halbschattenpflanzen wie Efeu, Buntnessel, Taubnessel, Weihrauch, Gundermann und Ananasminze überzeugen mehr durch ihr Laub als durch ihre Blüten.



Bepflanzte Hängekorbe


Besonders empfehlenswert für kleine Balkone sind bepflanzte Hängekörbe. Dies sind meist mit Moos gepolsterte Gitterkörbe. Die Pflanzen können Sie nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch seitlich durch das Gitter einsetzen. So wirkt alles sehr natürlich.
Aufgrund ihrer überhängenden Wuchsform eignen sich viele Balkonarten für die Bepflanzung. Je nach Größe des Gefäßes können Sie eine einzelne Art zur Wirkung bringen oder mehrere sich ergänzende Wuchsformen und Farbtöne kombinieren. Praktisch ist ein Seilzug, an dem Sie den Korb zum Wässern herablassen können.
Attraktive Ampelpflanzen sind beispielsweise der Fuchsschwanz, Goldtaler, Goldzahn, Blaues Gänseblümchen, Zauberglöckchen, Gebirgs-Hängenelke, Zigarettenblümchen, Hänge-Fuchsie, Elfensporn, Fleißiges Lieschen, Männertreu, Hornklee, Elfenspiegel, Glockenwinde, Hänge-Geranie, Petunien oder Portulakröschen


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Was im Mai zu tun ist


Jetzt geht es richtig los im Garten und es gibt eine Menge zu tun:

- Unkraut jäten
- Im Frühling blühende Sträucher nach der Blüte auslichten
- Zweijährige Sommerblumen aussäen
- Einjährige Pflanzen aussäen
- Wasserpflanzen pflanzen
- Freilandaussaat: Möhren, Rote Bete, Radieschen, Grünkohl, Bohnen
- Nach den Eisheiligen ins Freie pflanzen: Tomaten, Paprika, Kürbis, Gurken, Zucchini, Kohlrabi
- Schnecken jagen und auf Schädlinge achten
- Erdbeeren mulchen
- Kübelpflanzen ins Freie bringen
- Formhecken schneiden
- Dahlien auspflanzen (Ende Mai)
- Rasen düngen und mähen



Bevor Schnecken zur Plage werden


Kein Gärtner, der nicht schon mit Schnecken zu tun hatte. Aber nicht verzweifeln! Hier sind einige bewährte Methoden, wie Sie dem Überhandnehmen der Tiere vorbeugen können.
- Suchen Sie den Garten nach Eigelegen ab und entfernen sie so viele wie möglich. Auch überwinternde Schnecken können leicht beseitigt werden.
- Säen Sie erst, wenn der Boden warm ist. Die Pflanzen entwickeln sich schneller und werden kräftiger.
- Je feinkrümeliger und glatter der Boden, umso schwerer haben es die Schnecken.
- Eine feste Mulchdecke aus gut getrocknetem Grasschnitt, Sägespänen oder fein Gehäckseltem hemmt den Bewegungsdrang der Plagegeister.
- Schutzringe aus Sägemehl, Holzasche, Schneckenzäune und übergestülpte Plastikflaschen mit abgeschnittenem Boden leisten ebenfalls hervorragende Dienste in der empfindliche Anwachsphase
- Beim Gießen nicht die ganze Fläche berieseln, sondern nur punktuell wässern. Trockenheit erschwert den Tieren das Fortkommen.
- Der Kompost sollte in einiger Entfernung vom Gemüsebeet aufgestellt sein. Räumen Sie fertigen Kompost schon im Spätsommer ab, denn zu diesem Zeitpunkt ist er noch schneckenfrei!
- Je vielfältiger und naturnäher ihr Garten ist, umso weniger Schaden können Schnecken anrichten. Säen Sie z. B. Gelbsenf und Gartenkresse ins Beet, Schnecken mögen diese Pflänzchen lieber als Salat und Gemüse.



Jäten, jäten, jäten


Wer jetzt Zeit hat gründlich zu jäten, soll es tun und damit beginnen! Wenn Sie den Unkräutern erst gar keine Gelegenheit geben Samen zu bilden, haben Sie auch später weniger Arbeit. Knieschoner, Krallen und Hacken sind probate Hilfsmittel, welche die Arbeit erleichtern. Für Terrassen und Wege haben sich Flammenjäter bewährt, dabei werden die Pflanzenwurzeln allerdings nicht geschädigt und die Pflanze treibt wieder aus. Es geht in jedem Fall ohne Chemie. Übrigens: Unkraut lässt sich fast mühelos entfernen, wenn der Boden nass ist. Also nach einem Regenguss oder nach dem Wässern.
Und bloß nicht schimpfen über das Unkraut. Es gibt auch allerhand nützliche Wildkräuter. Sogar der gefürchtete Giersch lässt sich als Salat zubereiten.



Die Frostgefahr ist noch nicht vorbei!


Die Eisheiligen sind noch nicht überstanden (11. bis 13. Mai in Norddeutschland und 12. bis 14. Mai in Süddeutschland) und die Gefahr der Nachtfröste ist auch noch nicht vorbei. Frostempfindlichen Pflanzen von Balkon und Terrasse sollten vorsichtshalber nachts wieder ins Haus geholt werden. Das sind Kübelpflanzen, Balkonblumen, Tomaten, Paprika und vorgetriebene Gurken oder Kürbisse. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, warten Sie noch die kalte Sophie ab, die auf den 15. Mai festgesetzt ist.
Gewöhnen Sie aber Ihre Kübelpflanzen behutsam an das Leben draußen. Wichtig ist vor allem, die empfindlichen Triebspitzen zu schützen. Am besten stellen Sie die Kübel samt Pflanze an einem bewölkten Tag ins Freie, sie müssen sich erst langsam an das Sonnenlicht gewöhnen. Gut feucht halten! Steht nicht genügend Feuchtigkeit zur Verfügung, welken die Blätter oder bekommen Brandflecken.


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April ist Pflanzzeit


Pflanzen Sie jetzt Sommer- und Herbststauden wie Bartfaden, Sonnenhut, Flammenblume oder Eisenhut und Japananemone. Besonders Stauden, die eine Herbstpflanzung nicht vertragen, kommen jetzt in die Erde. Hierzu gehören Lupinen, Margeriten, Blaukissen oder Polsterphlox. Geben Sie vor der Pflanzung etwa 5 Liter Komposterde auf einen Quadratmeter Beetfläche. Dann gedeiht alles noch viel prächtiger. Auch Steingärten und Trockenmauern können Sie jetzt bepflanzen.



Holen Sie sich die Sonne in den Garten


Sonnenblumen zählen mit zu den dekorativsten und auffälligsten Blumen überhaupt. Neben Sorten die nahezu drei Meter Höhe erreichen, gibt es Zwergsorten und viele neue Züchtungen mit wunderschönen, kontrastsreichen Blüten. Besonders schön ist die zitronengelbe ‘Valentin’ und ‘Hallo von Benary’ mit einer tiefschwarzen Mitte, die von goldgelben Blütenblättern umstanden ist. Suchen Sie einen schönen, sonnigen Platz und säen Sie vor Ort aus oder ziehen Sie Pflänzchen in Torfquelltöpfen auf der Fensterbank vor. Ob einzeln oder in einer Gruppe – die einjährigen Blütenwunder werden auch Ihren Garten verzaubern.


Kästen, Kübel, Töpfe


Zur Bepflanzung eignen sich im Prinzip alle Gefäße. Einzige und wichtigste Voraussetzung – ein Abzugsloch für überschüssiges Wasser muss vorhanden sein. Natürlich spielen auch Größe und Gewicht eine Rolle. Untersetzer fangen Wasser auf, aber auch hier darf das Wasser nicht zu lange stehen, da sonst die Wurzeln faulen.
Besonders praktisch sind Balkonkästen mit einem Wasserreservoir. Das spart eine Menge Stress an heißen Sommertagen.

Tipps, die Arbeit und Ärger sparen helfen:

- Wenn das Erdvolumen zu klein ist für die Pflanzenwurzeln, wird die Erde schneller austrocknen. 20 cm Tiefe und 20 cm Breite sollten mindestens zur Verfügung stehen.
- Bauchige Behälter sehen zwar schön aus, machen es aber fast unmöglich beim Umpflanzen den Wurzelballen heil aus der zu engen Öffnung zu bekommen. Diese Gefäße sind außerdem anfälliger für Frostschäden.
- Steintröge eignen sich für trockenheitsverträgliche Steingartenpflanzen. Sie sind oft sehr schwer, dafür benötigen sie kaum Pflege.
- Balkonkästen aus Kunststoff sind preiswert und leicht. Letzteres ist aber auch ein Nachteil, da sie windempfindlich sind und gut befestigt werden müssen. Hinzu kommt, dass Kunststoff nicht gleich Kunststoff ist. Manche Kästen reißen bei Belastung am Rand ein. Dunkle Behälter heizen sich in der Sonne stark auf.
- Holzbehälter bieten der Pflanze ein optimales Wachstumsklima und sehen gut aus. Sie müssen jedoch mit einem Schutzanstrich versehen sein, der sie vor dem Verrotten schützt. Zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit bietet eine Folie, mit der die Gefäße ausgekleidet werden.
- Ton- und Terrakottagefäße sind standfest, aber leider auch zerbrechlich. Größere Exemplare werden schwer und wuchtig. Ein weiterer Nachteil ist, dass Pflanzen in ihnen schneller zum Austrocknen neigen als in Kunststoffbehältern. Wird mit kalkhaltigem Wasser gegossen, müssen die Gefäße gelegentlich von weißlichen Ablagerungen befreit werden. Ausnahme sind glasierte Gefäße, bei denen das nicht passieren kann.



Düfte, die bezaubern


Sommerblumen lieben vollsonnige Plätze auf nährstoffreichem Boden. Da viele einjährige Arten nicht frosthart sind, ist jetzt der günstigste Aussaattermin. Nach etwa 14 Tagen wird die Saat auflaufen, nach weiteren 6 bis 8 Wochen zeigen sich schon die ersten Blüten. Zweijährige Arten werden dagegen erst im Juni/Juli ausgesät. Im ersten Standjahr bilden sie zunächst nur eine Blattrosette und im zweiten die Blüten. Sommerblumen mit einem besonders angenehmen Duft sind Bartnelken, Levkojen, Goldlack und Löwenmäulchen.
Von März bis April duften die Veilchen, Hyazinthen, Primeln und Lerchensporn.
Im Mai verströmen Lilien, Flieder, Waldanemonen, Maiglöckchen und Pfingstrosen ihr frisches Odeur. Von Juni bis August verbreiten Rosen, Diptam, Lilien und der Pfeifenstrauch mit seiner Blüte einen wohlriechenden Duft. Es sind allerdings nicht nur die Blüten der Pflanzen, die so angenehm riechen, sondern auch die Blätter der vielen Kräuterarten, die ihr würziges Aroma verströmen.
Weitere Duftstars im Garten sind Pfingstrose, Duftveilchen, Geißbart, Levkoje, Nelke, Flammenblume, Sporenblume, Phlox, Kosmee, Mädesüß und Iris. Betörend duftende Blätter haben Duftpelargonie, Indianernessel, Katzenminze, Lavendel, Römische Kamille, Salbei und natürlichThymian.


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Der richtige Standort

Der bepflanzte Steintrog braucht einen freien, sonnigen und vor Wind geschützten Platz. Hanglagen sind ungünstig. Stellen Sie den Trog auf robuste, höchstens 45 cm große Füße aus Natur- oder Backstein. So kommt er am besten zur Geltung und lässt sich auch leichter pflegen. Wichtig ist, dass der Trog über Abflusslöcher verfügt, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Bepflanzen Sie den Trog an der Stelle, an der er später einmal stehen soll, sonst wird er zu schwer für den Transport.




Das Substrat

Legen Sie den Boden des Trogs mit Kies oder Blähtonkugel aus. Darauf geben Sie Pflanzerde, der Sie etwa 1/3 Sand-Kies-Gemisch zugeben können. Für Pflanzen wie Azaleen oder Heidekraut, die einen sauren Boden bevorzugen, verwenden Sie entsprechende Spezialerde. Mit Fels- oder Tuffsteinbrocken, die teilweise in das Substrat eingegraben werden, können Sie im Trog einen Miniatursteingarten bauen.



Die Pflanzen

Für einen Miniatursteingarten im Trog eignen sich alle langsam wachsenden, kompakten oder zwergwüchsige Pflanzen. Diese wachsen nicht nur langsam, sie erschöpfen auch den Vorrat an Nährstoffen nicht so schnell. Größere Pflanzen setzen Sie in den Hintergrund, die kleineren vorne. Mit Kriechpflanzen, die über den Rand ranken, erzielen Sie eine weichere Wirkung. Folgende Pflanzen gedeihen gut in einem Trog-Steingarten: Alpenglöckchen, Alpennelke, Gebirgsprimeln, Silberwurz, Gedenkemein, Sauerklee und Steinbrechgewächse. In größeren Trögen fühlen sich auch Zwergkoniferen wohl.



Einen Tuffsteintrog selber gießen

Sie können einen solchen Trog auch selber herstellen. Zimmern Sie dazu zwei Holzkisten, eine größere in der Größe, die der Trog einmal haben soll und eine kleinere. Reiben Sie die größere Kiste innen und die kleinere außen mit Öl ein. Rühren Sie nun eine Mischung aus 1 Teil Sand, 1 Teil Zement und 2 Teilen Torfersatz zu einer dicken Paste an, die sie auf den Boden der größeren Kiste geben. In die Schicht stecken Sie Holzdübel, die später die Abflusslöcher ergeben. Nun stellen Sie die kleinere Kiste in die große. Biegen Sie eine Maschendraht so, dass er genau mittig zwischen den Freiräumen für die Außenwände steht. Füllen Sie nun die Mischung zu beiden Seiten des Maschendrahts auf, decken alles mit einer Plastikfolie ab und lassen es eine Woche aushärten. Danach entfernen Sie die Holzverkleidungen und rauen die Außenseiten des Trogs mit einer Drahtbürste auf.


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18/07 Pflanzen mit Urlaubsflair

Manche Pflanzen wecken unweigerlich Urlaubsgefühle: Sie sind so typisch für den mediterranen Raum oder wirken so exotisch, dass sie ideal sind, um nach der Rückkehr aus dem Süden noch etwas von der Urlaubsstimmung in den Alltag hinüberzuretten....
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/18/pflanzen_mit_urlaubsflair/


18/07 LaGa Rietberg: 400.000 Besucher in drei Monaten

Anderthalb Mal um den Erdball: diese Strecke haben die Gäste der Landesgartenschau Rietberg bisher mit dem kostenlosen Shuttle-Bus-Dienst zurückgelegt. 9,2 Kilometer rostbraune Bratwurst wendeten bisher die Grillmeister auf dem Gelände der 14. NRW-Landesgartenschau 2008 in Rietberg. Gleich 2,6 Tonnen Nackenbraten...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/18/laga_rietberg_400000_besucher_in_drei_monaten/


17/07 Briggs and Stratton sucht ältesten Rasenmähermotor

Zum hundertjährigen Firmenjubiläum hat sich der Motorenhersteller Briggs and Stratton etwas Besonderes ausgedacht: Gesucht wird der älteste Rasenmähermotor des Unternehmens in Deutschland. Den Gewinnern winkt ein Gutschein über einen neuen Rasenmäher nach Wahl - natürlich mit Briggs and Stratton-Motor -...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/17/briggs_and_stratton_sucht_aeltesten_rasenmaehermotor/


17/07 Astern: Rebellen im Herbst

Wenn sich die üppig blühende Sommerzeit im Garten dem Ende neigt und die Abende wieder kürzer und kühler werden, dann dürfen wir uns, dem schlechten Wetter zum Trotz, noch einmal auf eine Hochsaison im Garten freuen: Denn Schönheiten wie Astern...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/17/astern_rebellen_im_herbst/


16/07 LaGa Schleswig-Schleiregion: Zwischenbilanz

Nach einem erfolgreichen Start im April, begleitet von mehrwöchigem Traumwetter, feierten die Organisatoren der Landesgartenschau Schleswig-Schleiregion heute bereits die Halbzeit der Landegartenschau-Premiere Schleswig-Holsteins - und zogen ein überaus positives Resümee....
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/16/laga_schleswigschleiregion_zwischenbilanz/


16/07 Pflanzen und die Sehnsucht nach Orientierung

Im Rahmen des Symposiums Green Living and Work stellt der Diplom-Psychologe Stephan Urlings seit den 1990er Jahren einen stabilen Trend fest, in dem sich das Lebens-Ideal vom analogen hin zu einem digitalen wandelt: Die Begrifflichkeit ist metaphorisch gewählt und vergleicht...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/16/pflanzen_und_die_sehnsucht_nach_orientierung/


15/07 LaGa Neu-Ulm: Halbzeit mit 385.000 Besucher

Die Landesgartenschau Neu-Ulm ist ein echter Hingucker: In den ersten 8o Tagen wurden bereits 385.ooo Besucher gezählt, teilte Landwirtschaftsminister Josef Miller bei seiner Halbzeitbilanz mit. 5.ooo Gäste am Tag seien ein Riesenerfolg, sagte er. Für die bevorstehende zweite Hälfte zeigte...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/15/laga_neuulm_halbzeit_mit_385000_besucher/


15/07 Folk Design im Herbst

Die floralen Inspirationen des Herbstes werden von den stetig wachsenden Bedürfnissen der Menschen nach Ruhe, Einfachheit, Gesundheit und Natur getragen: Und was liegt da näher, als die Idylle oder das Paradies im bäuerlichen Landleben zu suchen? Der Bauer wird in...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/15/folk_design_im_herbst/


14/07 LaGa Rietberg: Rosen, Stauden, Dahlien

Die 14. NRW-Landesgartenschau in Rietberg ist ein Publikumsmagnet: Bei sommerlichen Temperaturen war sie auch an diesem Wochenende wieder Anziehungspunkt für Jung und Alt aus Nah und Fern. Allein am Freitag und Samstag kamen fast 10.ooo Besucher. Ein Ehepaar war extra...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/14/laga_rietberg_rosen_stauden_dahlien/


14/07 Bundeskleingartenpreis 2009: Ausgezeichneter Umweltschutz

Der Startschuss für den Wettbewerb um den Bundeskleingartenpreis 2009 ist gefallen: Gesucht wird das beste Kleingarten-Konzept zur Umwelterziehung von Heranwachsenden, verbunden mit aktivem Umweltschutz. Teilnehmen können alle Verbände, Vereine und Kleingärtner sowie Studierende, Diplomandinnen und Diplomanden sowie Doktorandinnen und Doktoranden,...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/14/bundeskleingartenpreis_2009_ausgezeichneter_umweltschutz/




11/07 Hecken schneiden

Die Hecken in Hausgärten sollten jetzt mit der Heckenschere in Form gebracht werden: Damit Laub abwerfende Hecken ihre Form behalten, benötigen sie nun ihren ersten Schnitt, auch Johannis-Schnitt genannt, teilt die LWK Nordrhein-Westfalen mit. Vor jedem Heckenschnitt sollte der Hobbygärtner...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/11/hecken_schneiden/


11/07 Romantischer Walzerabend im Schlosspark Dennenlohe

Schmausen zu Schuhmann und Schubert: Am 27. Juli 2008 untermalen romantische Klänge das gemütliches Gartenpicknick im blühenden Schlosspark auf Dennenlohe: Im Rahmen des Klassikfestivals singt der 40köpfige Philharmonische Chor Augsburg unter Leitung des Dirigenten Wolfgang Reß Lieder von Schuhmann und...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/11/romantischer_walzerabend_im_schlosspark_dennenlohe/


10/07 LGS Rietberg: Rosen - Rosen - Rosen

Sie tragen so klangvolle Namen wie Sorrento, Sedana, Ravenna, Schöne Dortmunderin oder Heidetraum: Hunderte von Dichtern haben sie besungen, und die Schriftstellerin Gertrude Stein prägte mit ihrer berühmten Sentenz "Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose" gleich eine wandelbare...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/10/lgs_rietberg_rosen_rosen_rosen/


10/07 Üppige Blüten durch richtige Pflege

Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen bei Balkonpflanzen und Kübelpflanzen im Sommer gehören Gießen, Düngen und Auspflücken verblühter Blumen, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Wann und wie oft gegossen werden muss, hängt wesentlich vom individuellen Wasserbedarf der Pflanze und den Standortverhältnissen ab. An...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/10/ueppige_blueten_durch_richtige_pflege/


09/07 Kartoffelkäfer

Gartenbesitzer sollten jetzt ihre Kartoffelpflanzen beobachten, denn die Kartoffelkäferlarven schlüpfen bald, teilt die LWK Nordrhein-Westfalen mit: Haben die gefräßigen rot-schwarz gestreiften Larven erst einmal mit dem Fraß begonnen, kann der Gartenfreund täglich zusehen, wie seine Kartoffelpflanzen ihre Blätter verlieren....
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/09/kartoffelkaefer/


09/07 Phytophilie ist ganz normal

Warum suchen Menschen Naturlandschaften auf, gehen in Stadtparks, wünschen sich einen Garten, bepflanzen ihren Balkon oder stellen Pflanzen in ihre Wohnräume? "Grün wird offensichtlich hoch geschätzt", eröffnete die Psychologin Dr. Antje Flade ihren Vortrag auf dem Symposium "Green Living and...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/09/phytophilie_ist_ganz_normal/


08/07 Erntemilben quälen Hobbygärtner

Alljährlich im Sommer häufen sich die Anfragen beim Pflanzenschutzdienst der LWK Nordrhein-Westfalen, welche Plagegeister nach einem Aufenthalt im Garten stark juckende Hautstellen verursachen: Erntemilben, die noch vor zehn Jahren auf das Rheintal beschränkt waren, haben sich nach Angaben des Pflanzenschutzdienstes...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/08/erntemilben_quaelen_hobbygaertner/


08/07 Kübelpflanzen: Lateinamerika lässt grüßen!

Viele unserer beliebtesten Balkonpflanzen und Kübelpflanzen kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika: Sie stammen aus den fruchtbaren Regenwäldern entlang des Amazonas oder aus den Anden. Die reiche und exotische Natur gedeiht hier bei großer Hitze und hoher Feuchtigkeit. Die bei...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/08/kuebelpflanzen_lateinamerika_laesst_gruessen/


07/07 Kopf ab für Sommerblumen

Blüten bis in den Herbst bei allen Sommerblumen sind der Traum eines jeden Hobbygärtners: Wicken, Dahlien, Rosen, Tulpen und viele Stauden setzen nach dem Verblühen Samen an. Dies verlangt von den Pflanzen eine besondere Kraftanstrengung, neue Blüten kommen nur sehr...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/07/kopf_ab_fuer_sommerblumen/


07/07 Garten: Lebensraum für Pflanzen und Tiere

Jeden Morgen kommt es aus den Büschen gehuscht, klettert flink den Stamm der Kiefer hinauf und flitzt keck in den Zweigen hin und her - das Eichhörnchen: Es verdankt seinen Namen wahrscheinlich nicht der Eiche oder den Eicheln, sondern dem...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/07/garten_lebensraum_fuer_pflanzen_und_tiere/


04/07 Hawaiipalmen: eine faszinierende Geschichte

Mit "Es war einmal..." beginnen normalerweise Märchen über Prinzessinnen, Drachen oder Feen, die mit der Wirklichkeit eher wenig zu tun haben: Es kann aber auch der Anfang einer Geschichte über eine Zimmerpflanze sein und die ist ebenso spannend wie aktuell....
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/04/hawaiipalmen_eine_faszinierende_geschichte/


04/07 Internationale Gartenbaumesse Tulln 2008

Zum 41. Mal findet vom 28. August bis o1. September die Internationale Gartenbaumesse am Messegelände in Tulln an der Donau statt: Ausführliche Beratung, umfassende Information, neue Ideen und fantasievolle Blumen-Arrangements in den prächtig gestalteten Blumenhallen stehen im Mittelpunkt und werden...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/04/internationale_gartenbaumesse_tulln_2008/


03/07 Wolf-Garten: Rasentrimmer GT 815 AC mit Li-Ion-Akku

Wolf-Garten baut seine neue Produktfamilie mit Li-Ion Power-Wechselakku-System weiter aus: Mit dem neuen Akku-Rasentrimmer GT 815 AC ist das Programm damit eines der umfang reichsten Li-Ion Power-Sortimente für den Garten....
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03/07 Astilben: Blütenstars im Halbschatten

Sie sind elegant, sie bringen Farbe in den Garten und sie gedeihen dort am besten, wo sich nur relativ wenige Pflanzen wohl fühlen: Astilben, auch als Prachtspieren bezeichnet, sind ideal, um halbschattige Standorte im Garten interessant zu gestalten. Solche Gartenbereiche...
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02/07 LaGa Schleswig-Holstein lockt mit kühlem Nass

Was wäre eine Landesgartenschau im Land zwischen den Meeren ohne Wasser? Die erste Landesgartenschau Schleswig-Holsteins liegt direkt am wunderschönen Ostseefjord Schlei - und ist daher die perfekte Alternative zu den Badestränden von Nord- und Ostsee. Denn in schönster Lage auf...
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02/07 Silbrige und graue Pflanzen: mediterraner Flair

Pflanzen mit silbriggrauen Blättern haben eine sehr angenehme Eigenschaft: sie wecken Urlaubsgefühle, selbst wenn sie weit entfernt vom sonnenverwöhnten Mittelmeer wachsen. Lavendel und Olivenbäume sind typische Pflanzen für den mediterranen Raum, und man sieht es auch ihren Blättern an: Sie...
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01/07 Al-Ko PowerLine 5200 BR: neuer Benzinrasenmäher

Die Gartensaison 2008 läuft und so manchem graut schon vor dem nächsten mühsamen Mäheinsatz: Gerade bei größeren Rasenflächen ist das Mähen mit älteren Mähern oft eine Qual. Doch wer sagt eigentlich, dass Rasenmäher schwerfällig und unansehnlich sein müssen? "Die Zeiten...
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01/07 Citrusbockkäfer gefährdet heimische Bäume

Wer in den vergangenen Wochen einen Fächerahornbaum im Supermarkt gekauft hat, sollte diesen gründlich kontrollieren: Denn es besteht der Verdacht, dass in der Pflanze der aus Asien eingeschleppte Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis, lebt, meldet die LWK Nordrhein-Westfalen. Der gefährliche Schädling befällt...
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30/06 LaGa Rietberg: Wogender Blütenteppich

Wer dieser Tage am LGS-Eingang Nord in den Park Neuenkirchen der Landesgartenschau Rietberg kommt, der wird fast magisch angezogen vom wogenden Blütenteppich der Roten Galerie, die sich in leuchtend rot-weiß-blauen Farben präsentiert. Eingebettet in geschwungene Wege laden Bänke zwischen Wild-...
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30/06 Buntes und Formschönes für den Balkon

Groß neben klein, rund neben gezackt und glänzend glatt neben rau behaart: man muss kein Profigärtner oder Künstler sein, um die Schönheit und Vielseitigkeit von Blattpflanzen wahrzunehmen. Erst recht muss sich das lebendige Nebeneinander unterschiedlichster Blattstrukturen und -formen auf Balkon...
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Gartennews
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Wohin mit dem Frühbeet

Der ideale Platz muss vor Wind geschützt und sonnig sein. Stellen Sie den Kasten in Ost-West-Richtung auf,
wobei die Fenster eine leichte Neigung nach Süden aufweisen sollen. Frei stehende Frühbeete brauchen
einen Windschutz, der sie vor Nord- und Ostwinden abschirmt. Dieser darf das Beet natürlich nicht beschatten.


Welches Material

Bleiben Sie flexibel: Frühbeetkästen aus leichten Kunststoffen wie Acryl-Stegdoppelplatten und
Leichtmetallen sind pflegeleicht und können ganz nach Bedarf umgesetzt werden.
Vollständig verglaste Frühbeetfenster sind eher nachteilig: Im Sommer heizen sie sich zu sehr auf,
die Pflanzen verbrennen und die Scheiben müssen abgedeckt oder gekalkt werden.
Ein noch größerer Nachteil ist die Bruchgefahr. Besonders wenn Kinder im Garten spielen,
stellen sie eine Gefahrenquelle dar.


Kästen aus Holz

Wenn Sie nicht auf Holz im Garten verzichten möchten- Frühbeetkästen aus Holz können Sie ganz leicht selber bauen. Sie brauchen:

Schalungsbretter für die Seitenwände (an zwei Seiten abgeschrägt, wegen der Neigung des Fensters).

- Unten angespitzte und überstehende Holzlatten, die innen in die Ecken geschraubt werden und der Verankerung im Boden dienen.

- Winkelverbindungen und Schrauben.

- Für die Abdeckung Doppelstegplatten aus Kunststoff.

- Einen Rahmen aus Leisten, der mit Scharnieren an der Rückwand befestigt wird.


Die Größe richtet sich nach den im Handel erhältlichen Stegdoppelplatten.
Für den Rahmen eignet sich Kiefernholz besonders gut. Der Kasten sollte vom Boden bis zum obersten Rand
an der Südseite 15-30 cm, an der Nordseite 25-40 cm hoch sein.


Geheizte Frühbeete

Die traditionelle Art ein Frühbeet zu heizen ist das Mistbeet. Hier kommt die Erwärmung durch den Abbau organischer Materialien zustande.

So wird ein Mistbeet gepackt:

- Heben Sie eine 50 cm tiefe Grube aus.

- Legen sie den Boden mit feinem Maschendraht aus, um Wühlmäuse fernzuhalten.

- Zuunterst kommt eine Schicht trockenes Laub oder Stroh, darauf eine 30-50 cm dicke Schicht abgelagerter Pferdemist.

- Die oberste Schicht bildet gesiebte Komposterde.


Es geht aber auch anders: elektrische Bodenheizkabel, Heizmatten und Wärmeunterlagen, die direkt auf dem Boden ausgelegt werden, können mit Hilfe eines Thermostats den Kasten bequem auf die richtige Temperatur bringen. Pro Quadratmeter ist etwa 100 W Heizleistung erforderlich. Eine gute Isolation des Kastens spart dabei eine Menge Strom!

Nutzungsvorschlag für ein warmes Frühbeet

Mitte Februar bis Ende April

Kopfsalat, Radieschen, Kohlrabi, Kresse, Möhren, Schnittsalat

Mai bis Anfang September

Kastengurken, Buschtomate, Paprika

September bis Mitte Dezember

Winterendivie, Spinat, Rettich, Buschbohnen, Kopfsalat, Radieschen, Kohlrabi.

Im Winter können Sie das leere Frühbeet auch zur Einlagerung von Wurzelgemüse verwenden, das lagenweise geschichtet und mit Sand oder Erde bedeckt wird.


Winterschutz für Rosen


Vor Frosteinbruch und bei starkem Schneefall sollten Sie Ihre Rosen schützen. Rosen vertragen Kälte, die empfindlichste Stelle ist aber die Veredlungsstelle. Tipp: Je weniger Rosen im Herbst geschnitten werden, umso unempfindlicher sind sie im Winter.
Häufeln Sie Buschrosen etwa 15 bis 20 cm hoch mit Erde aus dem Beet an. Ab Dezember können Sie um den Erdhaufen Laub oder Stallmist packen. Rosenbeete mit Unterpflanzung werden besser mit Fichtenreisig beschattet.
Auch Kletterrosen wollen angehäufelt werden. Besonders empfindliche Sorten sollten Sie vom Spalier lösen, auf den Boden legen und mit Reisig bedecken.


Nadelverfärbungen

Wenn sich die Nadeln von Fichten und anderen Koniferen verfärben, kann dies mehrere Ursachen haben. Ältere Nadeln werden alle 5-7 Jahre abgestoßen, hier ist eine Verfärbung also normal und nichts zu befürchten. Verfärbungen im Inneren von dicht wachsenden Koniferen ist eine Folge fehlenden Lichts. Verfärben sich junge Nadeln, können Schädlinge oder Nährstoffmangel der Grund sein. Führen Sie im Zweifelsfall eine Bodenuntersuchung durch. Wässern und düngen Sie im Spätherbst, so vermeiden Sie Schäden im Frühjahr.


Himbeeren

Herbsthimbeeren tragen bis in den November hinein. Nach dem ersten Frost schneiden Sie alle Ruten bis knapp unter der Erdoberfläche ab. So bleiben keine Stummel stehen und die Gefahr einer Infektion mit Krankheiten ist reduziert. Decken Sie nach dem Schnitt das Himbeerbeet gut mit Mulch ab.
Jetzt ist auch noch Zeit, um Himbeeren zu pflanzen. Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass die an der Basis sitzenden Knospen nicht abbrechen. Von ihnen hängt die Entwicklung der Pflanze ab.


Rasen

Eigentlich wird der Rasen Ende Oktober zum letzten Mal geschnitten. Bei sehr mildem Wetter kann aber auch noch ein Schnitt im November notwendig sein. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch gleich noch einmal Laub von der Rasenfläche entfernen.
Jetzt können Sie auch Rasen einsäen, sofern das Wetter es erlaubt. Bis zum Auflaufen des Samens im Frühjahr haben Sie dann fast nichts weiter zu tun, da dem Samen genügend Feuchtigkeit zur Verfügung steht.


Gartenarbeiten im November


- Laub rechen, kompostieren oder als Mulch verwenden
- Wasser abstellen, Leitungen und Schläuche leeren
- Winterschutz auflegen und Rosen anhäufeln
- Gehölze und Rosen pflanzen
- Staudenbeete mit Mulch, Laubstreu oder Kompost abdecken
- Frühbeet mit Noppenfolie vor starkem Frost schützen
- Kernobst und Ziergehölze schneiden
- Baumscheiben mulchen
- Boden lockern, düngen, mulchen
- Neue Beete vorbereiten
- Nistkästen anbringen oder alte Kästen gründlich säubern



Wurzelnackte Rosen pflanzen


Tipp für Rosenfreunde: Wurzelnackte Rosen sind kostengünstiger als Pflanzen mit Wurzelballen. Sie wachsen sogar besser an, wenn der Boden gut vorbereitet ist. Wichtig: Stellen Sie die Rosen gleich nach dem Kauf für einige Stunden in Wasser. Dann können Sie pflanzen.

- Entfernen Sie schadhafte Wurzeln, zu dünne und quer durch die Mitte wachsende Triebe.
- Das Pflanzloch sollte den Wurzeln reichlich Platz bieten. Arbeiten Sie organische Substanzen und Hornmehl in die Erde ein.
- Wühlmäuse akti? Rosen stehen ganz oben auf ihrem Speisezettel. Setzen Sie die Rose in einen Drahtkorb!
- Setzen Sie die Rose mit ausgebreiteten Wurzeln in das Pflanzloch. Die Veredlungsstelle muß sich knapp unter Bodenniveau befinden.
- Schütten Sie das Loch wieder zu, verteilen Sie die Erde gut und drücken Sie sie fest. Zuletzt den Boden leicht antreten und gut wässern.
- Mulchen Sie die Pflanzstelle mit gut verrottetem Kompost.

Vorsicht: Wollen Sie alte Rosen durch neue ersetzen? Wenn Sie an die gleiche Stelle pflanzen, zeigen sich oft Wachstumsstörungen. Ursache ist die Rosenmüdigkeit des Bodens.


Kälteschutz


Allerhöchste Zeit, empfindliche Pflanzen gut zu verpacken! Halten Sie Strohmatten und Fichtenreiser zum Abdecken der Stauden und Rosen bereit. Fichtenreiser sind ideal, da sie im Lauf des Winters ihre Nadeln verlieren und so im Frühjahr Licht an die neu austreibenden Pflanzen gelingen kann. Rosen häufeln Sie etwa 30 Zentimeter hoch mit Erde und Kompost an, damit die Veredelungsstelle gut geschützt ist. Folien als Verpackungsmaterial sind Tabu, da sich unter ihnen Schwitzwasser bildet, das Krankheiten fördert.
Tipp: Kletterpflanzen die an Metallgerüsten ranken sind stärker frostgefährdet als solche, die an Holzgerüsten wachsen. Metall kühlt rasch und sehr stark aus. Schützen Sie diese mit einer Stroh- oder Schilfmatte.
Die Stämme empfindlicher Obstbäume an extremen Standorten können Sie in Jutematten wickeln.


Im Gemüsegarten

Auch jetzt bietet der Gemüsegarten noch reiche Ernte. Alles Gemüse wie Möhren und Rüben, deren unterirdische Teile verzehrt werden, müssen Sie noch vor den ersten Frösten ernten. Lauch, Rosen- und Grünkohl können in den Beeten bleiben. Grünkohl und Rosenkohl schmeckt sowieso erst dann richtig gut, wenn er etwas Frost abbekommen hat. Das gleiche gilt auch für Pastinaken.
Lauch lässt sich bei Frost nicht mehr so einfach ausgraben. Legen Sie daher einen Vorrat an, indem Sie einen Teil der Stangen an einer geschützten Stelle waagrecht so in die Erde legen, dass der obere Teil herausschaut.


Grundlagen

Bevor Sie mit den Schnittmaßnahmen beginnen, stellen Sie sich vor, wie die Pflanze sich einmal entwickeln soll. Sie sollten wissen, wie die natürliche Wuchsform dieser Pflanze aussieht – ob sie zum Beispiel aufrecht, buschig oder ausladend wächst – und wann sie blüht. Damit können Sie vorhersehen, wie die Pflanze auf den Rückschnitt ansprechen wird. Sie dürfen jedoch nicht vergessen, dass die meisten Pflanzen je nach Jahreszeit auf einen Rückschnitt unterschiedlich reagieren.
Am Ende eines jeden Triebs befindet sich eine End- oder Gipfelknospe, darunter, entlang des Triebs sind weitere kleinere Knospen angeordnet, die man Achsel- oder Seitenknospen nennt. Ihre Anordnung entscheidet darüber, wo sich die späteren Seitenäste oder Blütentriebe entwickeln werden. Hier einige Schnittregeln:


- Wenn Sie die Endknopse entfernen, können sich die Seitenknospen schneller entwickeln.
- Ein starker Rückschnitt regt die Pflanze an, noch stärker zu wachsen.
- Gehölze, die voreilig und zu stark zurück geschnitten worden sind, entwickeln sich wesentlich schlechter als solche, die nicht geschnitten wurden.
- Gehölzschnitt im Spätwinter und im zeitigen Frühjahr regt die Pflanzen an, große Mengen neuer Triebe zu bilden, während der Sommerschnitt eine Pflanze zur Entwicklung von mehr Blüten- und Fruchtknospen im Folgejahr anregt.
- Ziel ist ein gleichmäßiger Wuchs, die Erhaltung der natürlichen Wuchsform, die Kontrolle des Wachstums und die Förderung der Blüten- und Fruchtbildung.


Die richtige Schnittstelle

Die Stellung der Knospen entlang eines Triebes ist arttypisch. Die Anordnung der Knospen hat einzig den Zweck, den sich aus ihnen entwickelnden Blättern ein Maximum an Licht und Platz zu gewährleisten.
Bei Pflanzen mit wechselständiger Knospenstellung sollten Sie knapp über einer Knospe schneiden, und zwar von der Knospe weg schräg nach unten. Das ist wichtig, da die Heilung der Schnittfläche durch die Nähe der Triebknospen positiv beeinflusst wird. Der Schnitt wird möglichst über einer nach außen zeigenden Knospe durchgeführt, damit der Trieb nicht nach innen wächst. Bei Pflanzen mit gegenständiger Knospenstellung sollten Sie knapp über einem Knospenpaar, aber im rechten Winkel zum Trieb schneiden. Dabei entsteht eine gerade Schnittfläche, so dass keine der beiden Knospen geschädigt wird.


Der richtige Zeitpunkt


Gehölze werden oft im Winter geschnitten. Das ist zwar bequem für den Gärtner, aber nicht immer ideal für die Pflanze. Eine Faustregel besagt, dass sommergrüne Pflanzen nach der Blüte oder im Herbst, Winter oder im zeitigen Frühjahr während der Vegetationsruhe geschnitten werden sollten. Aber wie bei jeder Regel gibt es auch hier Ausnahmen. Pflanzen, die man wegen ihrer dekorativen Früchte kultiviert, werden mehrere Jahre nicht geschnitten, damit sie üppige Beeren oder Hagebutten hervorbringen. Manche vertragen den Rückschnitt während ihrer Ruhezeit nicht so gut, besonders im Spätwinter oder im Vorfrühling, und ein Schnitt zum falschen Zeitpunkt kann für große Bereiche eines Gehölzes, in extremen Fällen sogar für die ganze Pflanze, tödlich sein.
Andere Pflanzen werden geschnitten, um sie vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen. Wenn Pilz- und Bakterienkrankheiten in der Region, in der Sie leben, weit verbreitet sind, sollte der Rückschnitt bei trockener Witterung durchgeführt werden. Blattfallkrankheit bei Hartriegel oder Feuerbrand beim Zierapfel kann sich bei feuchtem Wetter im Frühjahr leicht ausbreiten.


Verletzungen vermeiden


Jeder Schnitt an einem Baum oder Strauch bedeutet für diesen eine Verletzung. Oft sind es kleine Schnittflächen, aber beim Entfernen von großen Ästen, können sehr große Wundflächen entstehen. Wie schnell die Wunden heilen, ist ein Zeichen dafür, wie gesund und widerstandsfähig die Pflanze ist. Tatsache ist, dass Schnittwunden, wie alle anderen Verletzungen auch, das Eindringen von Pilzen und Bakterien ermöglichen. Diese Gefahr kann zwar nie völlig ausgeschlossen werden, aber Sie können das Risiko verringern, indem Sie scharfes Werkzeug verwenden und die Schnitte richtig und sauber durchführen.
Seit Tausenden von Jahren „helfen“ Gärtner Bäumen und Sträuchern bei der Wundheilung, indem sie die Wunden zum Schutz mit einem Wundverschlussmittel bestreichen. Untersuchungen in den letzten Jahren haben jedoch gezeigt, dass das Verschließen von Wunden Pilzsporen einschließen und Fäulnis fördern kann.
Daher sollte ein Trieb knapp über einer Knospe geschnitten werden, da in der Nähe von Knospen Wachstum fördernde Stoffe produziert werden, die eine Wundheilung beschleunigen.
Bei sehr großen Wunden hilft ein Wundverschlussmittel Infektionen zu vermeiden, bis die Wunde vollkommen verheilt ist. Das Mittel sollte atmungsaktiv und dauerelastisch sein, damit es auch dann noch gut anliegt, wenn sich das neu gebildete Wundgewebe aufwölbt.


Grüne Tomaten reifen

Im Oktober können Sie grüne oder halbreife Tomaten noch ernten und bei ca. 20 Grad zum Ausreifen lagern. Ein Trick ist es, diese zusammen mit Äpfeln zu lagern, so erreichen die Tomaten schneller die Vollreife. Die Äpfel verströmen nämlich ein so genanntes "Apfelgas" (Äthylen), welches den Reifeprozess der Tomaten beschleunigt. Es stimmt übrigens nicht, dass Tomaten zum Reifen Licht brauchen. Sie können sie zum Nachreifen also auch an einem dunklen Platz aufbewahren. Wichtig ist lediglich eine gewisse Luftfeuchtigkeit. Packen Sie die Tomaten in einen Karton mit Deckel und legen Sie ein feuchtes Tuch dazu.


Gemüse ernten

Tomaten, Zucchini, Gurken und Paprika sind sehr kälteempfindlich und müssen vor dem ersten Frost geerntet werden. Möhren, Sellerie und viele Kohlarten sind robuster und vertragen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Oft brauchen sie sogar noch einige Wochen, bevor sie richtig reif sind, eine verfrühte Ernte mindert Haltbarkeit und Geschmack. Sie können dieses Gemüse ohne weiteres bis in den November hinein im Boden lassen, und dann in einer Kiste in feuchten Sand einschlagen. Bei Kohlköpfen müssen die Strünke nach oben zeigen. In einem kühlen Raum bleibt das Gemüse so zum Teil über Monate frisch. Frostharte Porreesorten können sogar noch im Frühjahr geerntet werden. Im Gegensatz zu Blumen- und Weißkohl braucht der Grünkohl kräftige Fröste, um sein volles Aroma zu entwickeln. Erst die Kälte lässt den Zuckergehalt im Blatt des Grünkohls steigen. Deshalb erst nach einigen Frostnächten ernten. Bei niedrigen Sorten ernten Sie den ganzen Schopf, bei hohen die einzelnen Blätter.


Ungepflegte Schnitthecken verjüngen

Manche Gartenbesitzer wissen nicht so recht, wie sie eine vernachlässigte Schnitthecke wieder in eine schöne grüne Wand verwandeln können. Da die meisten Heckengehölze ausgesprochen schnittverträglich sind, können Sie durch starken Rückschnitt und Nachpflanzung den gewünschten Zustand schnell wieder herstellen. Löchrige Stellen in der Hecke, füllen Sie mit jüngeren Pflanzen der gleichen Art auf. Doch wählen Sie keine zu großen Pflanzen, jüngere Ware wächst meist besser an und zurückgeschnitten wird ja auch noch. Vergessen Sie nicht, neu gepflanzte Heckenpflanzen bei Trockenheit durchdringend zu wässern!


Bodenuntersuchung

Jetzt ist die Zeit für eine Bodenuntersuchung, um Nährstoffdefiziten auf die Schliche zu kommen. So können Sie in der nächsten Saison gezielt düngen und sparen unter Umständen viel Geld für überflüssige und teure Düngemittel. Gehen Sie so vor, dass Sie an verschiedenen Stellen im Garten eine Probe nehmen und diese in eine Tüte füllen und vermischen. Diese kann dann an ein Institut zur Prüfung gegeben werden. Wie tief Sie bei der Entnahme der Erde gehen müssen, hängt von der Nutzungsart der Fläche ab. Die Tiefe beträgt bei Rasen zehn Zentimeter, bei Gemüse, Stauden oder ähnlichen Ziergewächsen 30 Zentimeter, bei Gehölzen und mehrjährigen Gemüsearten wie Spargel 60 Zentimeter.


Wohin mit Falllaub

Blätter fallen zu Boden? Keine Panik! Laub lässt sich vielfältig im Garten verwenden. Lediglich auf Wegen und auf der Rasenfläche hat es nichts verloren. Auf Beeten und zwischen Pflanzen kann es getrost liegen bleiben. Unzählige kleine Helfer zersetzen die Blätter und dadurch werden Nährstoffe für die Pflanzen frei, die so wieder in den Kreislauf eingespeist werden können.
Laub eignet sich auch zum Schutz empfindlicher Pflanzen gegen Frost. Häufeln Sie einfach die Blätter um beispielsweise Rosen an. Damit der Wind sie nicht wegbläst legen Sie ein paar Fichtenzweige darüber – fertig ist der perfekte Winterschutz.
Die eleganteste Art Falllaub zu beseitigen ist es, einen Laubkompost aufzusetzen. Sammeln Sie die Blätter ein und lassen Sie diese leicht antrocknen. Anschließend zerkleinern Sie alles mit einem Häcksler. Sollte kein Häcksler zur Verfügung stehen, können Sie die Blätter auch auf dem Rasen ausbreiten und mit dem Rasenmäher zerkleinern. Das ist aber etwas mühsam, da Sie ja alles wieder einsammeln müssen.
Geben Sie nun eine etwa 30 cm starke Laubschicht in den Kompostbehälter, darauf kommt eine Hand voll Steinmehl, eine Schicht Erde mit etwas Hornmehl, dann wieder eine Laubschicht usw. Im Frühjahr wird der Kompost umgeschichtet und zum Herbst können Sie Kompost bester Qualität auf den Beeten ausbringen. Außer Eichen- und Walnusslaub sind alle Blätter geeignet.


So wird ein Komposthaufen aufgesetzt

Komposterde ist im eigenen Garten unverzichtbar. Sie düngt auf natürliche Art und schließt den Kreislauf der Nährstoffe. Jetzt ist eine gute Zeit, einen Kompostkiste anzulegen. So wird's gemacht:

Der Boden der Kompostkiste im Garten bleibt offen. Kompost braucht Erdkontakt. Nur so können die Hauptakteure, Lebewesen die zur Verrottung beitragen, ungehindert hinein und entstehende Sickerstoffe ablaufen.
Zuunterst kommt eine Schicht aus grobem Holzschnitt. Darauf geben Sie die Rohstoffe, die kompostiert werden soll: je vielfältiger die Mischung, umso wertvoller die fertige Komposterde.
Gehäckselte Zweige vermischt mit krautigen Abfällen bringen Struktur in den Kompost und sorgen für eine bessere Durchlüftung.
Beim Aufschichten können zusätzlich lagenweise Kalk, Gesteinsmehl oder Rottebeschleuniger eingestreut werden.
Hat der Haufen eine Höhe von über einem Meter erreicht, wird er mit einer Schicht aus Stroh, Laub, altem Heu, einer gelochten Folie oder Vlies bedeckt um ihn im Sommer vor Austrocknung bzw. vor Übernässung zu schützen.


Herbstkur für den Rasen

Vertikutieren meint nichts anderes, als Filz zu entfernen. Dieser entsteht im Lauf der Jahre, wenn sich abgestorbenes Pflanzenmaterial im Wurzelbereich der Gräser anreichert. Die Folge ist, das die unteren Schichten nicht mehr genügend Luft erhalten und Oberflächenwasser abfließt statt zu versickern. Sie gehen wie folgt dagegen vor:

- Schneiden Sie den Rasen jetzt möglichst kurz
- Entfernen Sie die abgestorbenen Pflanzenreste mit einem Fächerbesen
- Für größere Flächen gibt es Vertikutierer

Im Lauf der Zeit kann sich außerdem der Untergrund eines stark genutzen Rasen verdichten. Dagegen hilft nur belüften. Stechen Sie dazu mit einer Grabegabel etwa alle 10 bis 15 cm Löcher in den Boden. Ganz zum Schluss verteilen Sie eine Mischung aus drei Teilen gesiebter Gartenerde, zwei Teilen groben Sand und einem Teil gesiebten Gartenhumus auf der Fläche. So füllen sich die entstandenen Löcher wieder und die oberste Erdschicht wird mit Nährstoffen angereichert.


Geranien überwintern?

Geranien auf keinen Fall vor dem Winter schneiden! Sie werden nur ausgeputzt, bevor sie ins Winterquartier gebracht werden. Stellen Sie sie in einen kühlen, frostsicheren und hellen Raum. Gegossen werden darf nur wenig. Sie können Geranien auch Platz sparend überwintern, indem Sie die Wurzeln in mit Substrat gefüllte Plastikbeutel stecken und alles kopfüber aufhängen. Bevor sie im Frühjahr wieder ins Freie kommen, werden sie dann kräftig zurück geschnitten.

Gartenarbeiten im Oktober

- Laub sammeln und kompostieren
- Koniferenhecken zum letzten Mal schneiden
- Rasen zum letzten Mal mähen
- Neu geplante Beete vorbereiten: Unkrautwurzeln entfernen
- Schwere Böden umgraben
- Leichte Böden mit Grabgabel lockern und mit Kompost oder Gesteinsmehl düngen
- Nicht winterharte Kübelpflanzen ins Haus bringen
- Laubgehölze pflanzen
- Winterschutzmaterial besorgen
- Bei Bedarf eine Bodenanalyse durchführen lassen
- Rasen zum letzten Mal mähen
- Beste Zeit zur Anlage von gemischten Zierpflanzungen
- Immergrüne vor der Frostperiode wässern und schneiden

Umgraben oder lockern?

Herbst und Frühwinter sind die richtige Zeit zum Umgraben schwerer Böden. Hier reicht bloßes Lockern und Hacken nämlich nicht mehr aus. Schwere Böden lassen sich im Frühjahr oft nur bearbeiten, wenn sie im Herbst zuvor tief gegraben worden sind und den Winter über Frost ausgesetzt waren. Dabei lassen sie die grob umgegrabenen Schollen unzerkleinert liegen. Wichtig ist, dass nur die obere Erdschicht gewendet wird. Es darf keine Erde aus tieferen Schichten nach oben geraten. So kann der Boden gut durchfrieren und die Erde in die feinsten Bodenteilchen zersprengen. Dabei werden auch Nährstoffe freigesetzt und gelöst. Im Frühjahr zerfallen die Schollen dann in feinkrümelige Erde.


Lilien pflanzen

Im Oktober beginnt die Pflanzzeit für Lilien und geht bis zum März. Die prachtvollen Lilien wollen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und brauchen nahrhafte, frische Böden. Lilien bleiben oft viele Jahre am gleichen Platz. Bereiten Sie den Boden sorgfältig vor und lockern Sie tief genug. Das Pflanzloch wird mit einer Mischung aus Kompost, Humuserde und Rindenhumus aufgefüllt. Bei nassem Boden ist eine Dränage mit Schotter oder Kieselsteinen notwendig. Am schönsten wirken Lilien in Gruppen gepflanzt. Die Pflanztiefe sollte etwa drei so tief sein wie die Zwiebel hoch ist. Tipp: Mäuse im Garten? In diesem Fall pflanzen Sie Lilien im Container.


Wohin mit Schnittabfällen?

Der Herbst ist auch die Zeit des Pflanzenschnitts. Doch wohin mit den Abfällen. Das Zauberwort heißt Häcksler. Mit ihm lassen sich holzige Schnittabfälle bis vier Zentimeter Durchmesser mühelos zerkleinern. Vermischt mit Grünabfall und wie Rasenschnitt ideal zum kompostieren geeignet. Sie können das Häckselmaterial aber auch als Mulch unter Bäumen und Sträuchern ausbringen.
Übrigens: Wieso einen teuren Häcksler alleine kaufen. Fragen Sie doch einmal Ihren Nachbarn und schaffen Sie gemeinsam ein Gerät an. Dann können Sie sich vielleicht auch einen etwas kostspieligeren, dafür aber geräuschärmeren Häcksler leisten. Da profitieren dann auch beide Parteien davon.


Chrysanthemen

In Japan und China, woher die Chrysanthemen stammen, sind sie schlichtweg das Symbol für den Herbst. Die robusten Stauden bringen bis zum Winterbeginn Blütenpracht in den Garten, gute Düngung vorausgesetzt. Wenn Sie Chrysanthemen im Herbst pflanzen, gelingt es nicht immer, diese über den Winter zu bringen. Besser ist eine Pflanzung im Frühjahr. Auch dann sollten sie im nächsten Winter bei Frost mit Laub oder Reisig abgedeckt werden. Wenn Sie die verblühten Stängel erst im Frühjahr abschneiden, bieten diese einen zusätzlichen Kälteschutz.


Heidelbeeren im Kübel

Heidelbeeren sind ausgesprochen pflegeleicht, außerdem begnügen sie sich mit wenig Platz. Sie eignen sich also ideal für kleine Gärten. Einen Haken hat die Sache allerdings: Sie verlangen wie alle Moorbeetpflanzen einen kalkarmen Boden. Setzen Sie die Pflanzen also in ein separates Beet mit einer Mischung aus Rindenhumus und Laubkompost. Ideal ist auch ein Kübel mit entsprechender Erde, dann können Sie sogar auf dem Balkon die köstlichen Beeren ernten.


Gartengeräte desinfizieren

Jetzt ist die Zeit des Pflanzenschnitts. Vermeiden Sie so gut wie möglich das Übertragen von Viren oder Bakterien von eine Pflanze auf die andere. Eine Möglichkeit ist, die Geräte über Nacht in einen Eimer zu legen, in den Sie fünf Liter Wasser und 200 ml einer antibakteriellen Mundspülung geben. So hindern Sie bakterielle Krankheiten und Pilzerkrankungen an der Ausbreitung. Danach müssen Sie das Gerät abspülen und gründlich trocknen.


Herbstkrokusse

Wie ihre im Frühjahr blühenden Verwandten blühen auch Herbstkrokusse in den verschiedensten Farben. Sie werden erst Anfang August bis Anfang September fünf bis zehn Zentimeter tief in den Boden gesetzt. Sie lieben ein sonniges Plätzchen, die Blüten vertragen aber auch etwas Frost. Besonders schön ist eine Krokuswiese. Sie benötigen einen mageren Rasen, in den die Zwiebeln im Herbst eingesetzt werden. Ideal ist ein lichter Wiesenstreifen, wie man ihn im Übergang zum Gehölzstreifen findet. Der erste Rasenschnitt im Frühjahr wird erst dann ausgeführt, wenn das Laub gelb und der Samen reif ist.


Wühlmäuse im Garten

Jetzt ist wieder Wühlmauszeit und die gefräßigen Nager fallen mancherorts in Scharen über die Gärten her. Frisch gepflanzte Gehölze vor den gefräßigen Nagern zu schützen ist nicht einfach. Kombinieren Sie verschiedene Verfahren, Wühlmäuse setzen sich trickreich zur Wehr! Verschaffen Sie sich bei Pflanzungen einen Vorsprung, in dem Sie die Erde tiefgründig lockern. Wühlmäuse werden erst aktiv, wenn sich der Boden gesetzt hat und genügend Wurzeln vorhanden sind. Fraßschäden den Winter über können Sie auch durch eine Pflanzung im Frühjahr vermeiden.

Manche empfehlen diverse Pflanzen oder Substanzen unter die Wurzeln der frisch gesetzten Pflanzen zu legen, dazu zählt Kampfer, Holunderhäcksel und Knoblauch. Auch gibt es Pflanzen wie Hundszunge und Wolfsmilch, die Wühlmäuse vertreiben helfen. Wer ganz sicher gehen will, pflanzt in oben geschlossenen Drahtkörben. Lästig, aber wirkungsvoll.


Erntezeit

Ernten Sie Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch möglichst bei Trockenheit. Auch früher Kopfkohl kann jetzt geerntet werden. Lauch, Mangold, die meisten Kohlarten sowie Wurzelgemüse müssen erste Nachtfröste nicht fürchten. Abgeerntete Beete können Sie lockern, mit Kompost versorgen und mulchen. Eine Alternative ist das Einsäen von Gründünger.

In vielen Gegenden tragen die Apfelbäume dieses Jahr besonders gut. Äpfel halten lange, wenn man unversehrte Exemplare in einem kühlen Raum bei 3-6 Grad einlagig auf Holzregale legt. Der Stiel zeigt dabei nach oben Die Luftfeuchtigkeit im Raum sollte bei etwa 90% liegen. Angefeuchtete Ziegelsteine erhöhen in trockenen Räumen die Luftfeuchtigkeit.


Immergrüne auf den Winter vorbereiten

Nadelgehölze, aber auch wintergrüne Laubgehölze wie Rhododendron wollen im September kräftig gegossen werden, damit sie gut den Winter überstehen. Für Winterschäden an immergrünen Gehölzen ist nämlich meist Trockenheit und weniger Frost die Ursache. Der Grund ist, dass sie den ganzen Winter über das Laub Wasser verdunsten, das dem Boden in niederschlagsarmen Zeiten wieder zugeführt werden muss. Kritisch wird es natürlich, wenn der Boden gefroren ist. Da hilft nur beschatten und gießen, sobald es nicht mehr friert.

 


Dahlien

Dahlienknollen können über mehrere Jahre verwendet werden, wenn Sie diese im Herbst aus der Erde nehmen. Graben Sie die Knollen aus und lassen Sie sie etwas antrocknen, sie dürfen aber auf keinen Fall austrocknen. Dann entfernen Sie kranke und vertrocknete Teile und schneiden die Stiele bis auf etwa 15 cm ab. Nun stellen Sie die Knollen in einer mit Sand gefüllten Kiste in einen frostfreien Kellerraum.


Frostspanner unterwegs

Ganz wichtig: Ab Herbst machen sich die Weibchen der Frostspanner auf den Weg, ihre Eier abzulegen. Dazu krabbeln sie bevorzugt an Stämmen von Kirschen und anderen Obstbäumen hoch. Das Resultat: die im Frühjahr schlüpfenden Larven können den Baum kahl fressen, wenn nicht rechtzeitig Einhalt geboten wird. Hier helfen Leimringe, die fest um die Stämme gebunden werden. Die klebrigen Sperren sind ein für sie unüberwindliches Hindernis und der Baum hat die Chance, sich im nächsten Jahr vom Vorjahresbefall zu erholen. Eine billige Alternative ist braunes Paketband, das mit der Klebeseite nach außen am Baum befestigt wird.

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Petersilie für den Winter

Wenn Sie jetzt Petersilienpflanzen ausgraben und in Töpfe mit guter Komposterde setzen, haben Sie den ganzen Winter über frische Petersilie zur Verfügung. In einem Balkonkasten der mit Noppenfolie vor Frost geschützt ist, kann sie sogar den ganzen Winter draußen bleiben. Ein Tipp für die Aussaat: Petersiliensamen in lauwarmem Wasser einweichen und dann mit getrocknetem Kaffeesatz vermischen. So gedeihen die Pflanzen besonders gut


Einen Baum pflanzen

Wenn Sie einen Baum pflanzen wollen, planen Sie zunächst genügend Raum ein. Mindestens drei Meter sollte der Abstand zum Haus betragen. Und auch der Nachbar wird es Ihnen danken, wenn Sie einige Meter von der Grundstücksgrenze entfernt pflanzen. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

Handelt es sich um einen vollsonnigen, halbschattigen oder schattigen Standort?
Wie groß ist der zur Verfügung stehende Luftraum, in den der Baum hineinwachsen soll?
Wird der Schatten des ausgewachsenen Baumes andere Pflanzen im Garten oder Sitzplätze beeinträchtigen?
Wie soll die Fläche unter dem Baum genutzt werden?
Welche Grenzabstände sind zu beachten?
Befinden sich an der Pflanzstelle unterirdische Versorgungsleitungen?
Soll mit Blüten, Blättern oder der Herbstfärbung ein Akzent im Garten gesetzt werden?
Bei einem Obstbaum: Wie kann das Obst verwertet werden?
Steht der Baum oder Strauch in einer Sichtachse, z. B. vor dem Küchenfenster und versperrt später die Aussicht?


Die Pflanzgrube

Faustregel: Die Pflanzgrube sollte etwa doppelt so groß wie der Umfang des Wurzelballens sein. Für einen Jungbaum genügt eine Grube von 100 cm x 100 cm Breite und 50 cm Tiefe. Tipp: Dunklen, humusreicher Oberboden und tiefer gelegenen, helleren Unterboden getrennt lagern. Beim Einfüllen den humusreichen Boden dann wieder obenauf geben. In tieferen Bodenschichten kann er den Wurzeln schaden. Auch frischer Mist oder angerotteter Kompost hat nichts am Boden der Pflanzgrube zu suchen. Verbessern Sie lediglich den Oberboden mit Komposterde oder Rindenhumus.


Pflanzung: Schritt für Schritt

Pflanzen ohne Wurzelballen einen Tag vorher in Wassers stellen.
Bäume dürfen nicht in der Pflanzgrube versenkt werden. Lassen Sie den Wurzelhals mit der Erdoberfläche abschließen. Ein Wurzelballen sollte sogar etwa 3cm überstehen. Wichtig ist, dass Sie das Ballenleinen oben aufschneiden.
Bei veredelten Obstgehölzen muss die Veredelungsstelle mindestens eine Handbreit über dem Boden bleiben.
Beim Füllen der Pflanzgrube alle Hohlräume zwischen den Wurzeln mit Erde auffüllen. Vorsichtiges Rütteln, Antreten und Einschlämmen.
Lassen Sie einen Gießrand am Rand der Pflanzgrube. Das erleichtert später die Arbeit und es können ausreichend große Wassermengen angestaut werden.
Decken Sie den Bereich der Baumscheibe mit Rasenschnitt, grobem Kompost oder Rindenmulch ab. So wird das Austrocknen vermieden und der Boden bleibt locker und humos.


Anbinden

Bis ein Baum mit seinem Wurzelwerk festen Halt gefunden hat, vergehen oft Jahre. Das Anbinden des Stammes ist daher eine unverzichtbare Hilfe. Schlagen Sie den Pfahl vor Einsetzen des Baumes ca. 50 cm tief in die Pflanzgrube. Sein oberes Ende sollte etwa unterhalb der Krone abschließen. Befestigen Sie den Stamm mit einem Kokostrick, indem Sie diesen in Form einer Acht binden, am Pflock verknoten und festnageln. Überprüfen Sie gelegentlich ob er fest genug sitzt und lockern Sie bei Bedarf.


Der Garten im September

Pflanzzeit für immergrüne Nadel- und Laubgehölze
Blumenwiese spätestens jetzt zum zweiten Mal mähen
Zweijährige Sommerblumen, Zwiebelpflanzen und im Sommer blühende Stauden pflanzen
Stauden teilen
Gründüngerpflanzen aussäen
Aussaat von Radieschen, Feldsalat, Spinat und Winterportulak
Rhabarber pflanzen
Gehölzpflanzungen planen
Ernte von Nüssen und Obst
Kübelpflanzen bei drohendem Frost einräumen
Umpflanzung von Obstbäumen vorbereiten

Pflanzzeit für Stauden

Bis der Winter kommt, müssen sich alle neu oder umgepflanzten Neuankömmlinge im Garten gut eingelebt haben. Der September ist daher ein idealer Monat, weil der Boden noch warm und feucht ist. Das sind ideale Voraussetzungen für gutes Wurzelwachstum. Überlegen Sie vor der Pflanzung gut, welche Standorte Sie bepflanzen wollen und finden Sie die hierfür passenden Pflanzen. Und so geht es:

Graben Sie ein Pflanzloch, dann mischen Sie reifen Gartenkompost und Hornspäne unter die ausgehobene Erde.
Wässern Sie die Pflanzen vor dem Einsetzen gründlich.
Lockern Sie verdichtetes oder verschlungenes Wurzelwerk vorsichtig.
Stellen Sie die Pflanze so ins Pflanzloch, dass sie genauso tief sitzt wie zuvor im Topf. Drücken Sie die Erde gut fest.
Gründlich gießen, dies ist wichtig um den nötigen engen Kontakt von Wurzel zur Erde zu gewährleisten.
Verteilen Sie etwas Kompost oder Mulch um die Pflanze, dies hemmt den Wuchs von Unkraut und reduziert die Verdunstung.



Zwiebelpflanzen im Rasen setzen

Fast alle Zwiebelpflanzen eignen sich zum Auswildern auf Rasen. Ideal sind beispielsweise Zwergnarzissen und Krokus. Schneiden Sie dazu den Rasen fensterförmig ein und klappen Sie die Grassnarbe zurück. Die Zwiebeln darunter setzen, wieder zuklappen, kräftig angießen, fertig. Schon im nächsten Frühjahr können Sie sich an der Blütenpracht erfreuen.


Herbstkur für den Rasen

Vertikutieren meint nichts anderes, als Filz zu entfernen. Dieser entsteht im Lauf der Jahre, wenn sich abgestorbenes Pflanzenmaterial im Rasen anreichert. Die Folge ist, dass die unteren Schichten nicht mehr genügend Luft erhalten und Oberflächenwasser abfließt statt zu versickern. Sie gehen wie folgt dagegen vor:

Schneiden Sie den Rasen möglichst kurz
Entfernen Sie die abgestorbenen Pflanzenreste mit einem Fächerbesen
Für größere Flächen gibt es einen motorbetriebenen Vertikutierer
Im Lauf der Zeit kann sich der Untergrund eines stark genutzten Rasens verdichten. Dagegen hilft nur belüften. Stechen Sie dazu mit einer Grabegabel etwa 10 bis 15 cm tiefe Löcher in den Boden. Ganz zum Schluss verteilen Sie eine Mischung aus drei Teilen gesiebter Gartenerde, zwei Teilen groben Sand und einem Teil gesiebten Gartenhumus auf der Fläche. So füllen sich die entstandenen Löcher wieder und die oberste Erdschicht wird mit Nährstoffen angereichert.

 

Quelle: simplify your life: Einfacher und glücklicher leben

 

Tolle Ideen für den Sommerbalkon

Die schönste des Jahres ist da und auf Balkon und Terrasse wird jetzt das Genießen groß geschrieben. Schon die ersten Morgenstunden laden zum Frühstück im Freien ein und abends kühlt es gerade mal so weit ab, dass das Zusammensitzen mit Familie und Freunden nach der Hitze des Tages so richtig angenehm wird. Die Hersteller von Balkonzubehör sowie die Erfinder schmückender Dekorationsobjekte haben den Trend längst erkannt und bieten alles an was "Leben im Freien" schöner macht. Angefangen von Balkontischen und - stühlen, die in unterschiedlichsten Farben und Materialien angeboten werden, bis hin zu schmückenden Kleinigkeiten wie Keramikkugeln oder Windlichtern, findet man für jede Stilrichtung das passende Zubehör. Denn natürlich möchte man seinem Wohnzimmer im Freien einen persönlichen Anstrich gebender es von allen anderen unterscheidet. Aus diesem Grund ist auch Ihre Kreativität gefragt: Oft genügen schon ein paar Stoffbahnen - zu Kissen und Tischdecken verarbeitet-, um Ihrer Sitzgruppe frischen Schwung zu verleihen. Auch als Schattenspender machen sich duftige und blumenreiche Stoffe, an einem gespannten Seil aufgehängt sehr gut. Das wichtigste auf dem Balkon sind natürlich immer noch die Pflanzen. Allerdings hier können Sie ganz gezielt Akzente setzen, indem Sie die Bepflanzung auf ein Farbthema, zum Beispiel "Roter Balkon" oder auf ein Thema wie "Südländischer Balkon" abstimmen.

Tipp: Für lauschige Sommerabende auf dem Balkon gibt es kein stimmungsvolleres Licht als sanften Kerzenschein. Schon bei Tageslicht kann man eine Keramikschale mit Schwimmkerzen zu einer zauberhaften Tischdekoration her richten. Planen Sie ein Sommerfest? Dann bestücken Sie doch mehrere schlichte Wassergläser mit Teelichtern und illuminieren damit den Balkon.

Alles rund um Balkon und Terrasse

So kommen Balkonblumen gut über den Sommer

Die meisten Balkonpflanzen stammen aus südlichen Regionen und fühlen sich in den warmen, sonnigen Wochen des Jahres bei uns am wohlsten. Allerdings sind sie durch den beengten Wurzelraum in Töpfen und Kästen auf regelmäßige Pflege angewiesen. An erster Stelle steht das Gießen, denn an heißen Tagen verdunsten die Pflanzen über ihre Blätter große Wassermengen. Bei akutem Wassermangelhängen Blätter und Blüten schlaff herunter- höchste Zeit, dass die Pflanzen Wasser bekommt! Wenn möglich, sollten Sie weiches Regenwasser verwenden, das die meisten Arten besser vertragen als das oft sehr harte Leitungswasser. Wo das nicht möglich ist, empfiehlt es sich, das Gießwasser zumindest einige Zeit lang abstehen zu lassen. Zu den täglichen Pflegearbeiten gehören außerdem das Entfernen von verwelkten Blüten sowie die Kontrolle auf Schädlingsbefall. Denn je früher Schädlinge oder Krankheiten erkannt werden, umso schneller können Gegenmaßnahmen Erfolg zeigen. Wer zudem die regelmäßigen Düngegaben nicht vergisst, kann beruhigt einer sommerlangen Blütenfreude entgegenblicken.

Mehr über Balkonpflanzen ...

Der Sommerpflegeplan für gesunde Balkonblumen

- Bedarfsgerecht gießen
An sehr heißen Tagen sollten Sie Ihre Balkonpflanzen genau beobachten. Selbst wenn am frühen Morgen gegossen wurde, kann sich gegen Mittag schon wieder Wassermangel einstellen. Hängen die Blätter schlaff herab, sollte man auch in den Mittagsstunden gießen. Blätter möglichst nicht benetzen.

- Regelmäßig düngen
Wegen ihrer fortwährenden Blüte haben Balkonpflanzen einen hohen Nährstoffbedarf. Depotdünger steckt man einfach in die Erde. Sie versorgen die Pflanzen über einen längeren Zeitraum mit allen wichtigen Stoffen. Bei Anzeichen von Mangelerscheinungen verwenden Sie besser schnell wirksame Flüssigdünger.

- Blattläuse bekämpfen
Zu den lästigsten Schädlingen auf dem Balkon gehören Blattläuse. Bei verholzenden Kübelpflanzen wie Rosen oder Oleander zeigen Pflaster, die einfach um die Haupttriebe geklebt werden, einen guten und lang anhaltenden Erfolg. Ansonsten verwendet man Nützlingsschonende Spritzmittel.

- Triebe zurück schneiden
Wenn die Blühfreude von Petunien Ende Juli merklich nachlässt, kann man die Triebe etwa um die Hälfte zurückschneiden. Dank einer gleichzeitig verabreichten Düngergabe blühen die Pflanzen nach kurzer Pause bis zum Frostbeginnunermüdlich weiter. Auch zu empfehlen für Strauchmargerite und Lobelie.

- Verblühtes ausputzen
Um die Blüte der Balkonpflanzen zu fördern, sollte man Verblühtes regelmäßig entfernen. Bei Geranien geht das am besten, indem man den Blütenstiel entgegen der Wuchsrichtung ausbricht. Locker sitzende Einzelblüten wie die des Fleißigen Lieschens kann man einfach abzupfen, während man kompakte Blütenstände als ganzes entfernt.

Weitere Tipps im Forum

So bleiben Unrat und Ungeziefer draußen

Neben den Sonnenseiten bringt der Sommer auch manch lästiges mit sich. Hier einige Tipps gegen ungebetene Gäste und für eine unbeschwerte Saison.

Auch eingefleischte Natur- und Tierliebhaber können sich mit krabbelnden Besuchern in ihren vier Wänden nur schlecht arrangieren. Insekten, die ihren Weg ins gemütliche Innere des Hauses über den Lichtschachtsuchen, lassen sich schon draußen stoppen.

Schutz für den Schacht: Fiberglasgewebe hält dicht. Ungeziefer, Blattwerk und allerlei Abfall vom Bonbonpapier bis zur Zigarettenkippe sammelt sich fix im Lichtschacht an. Abhilfe schafft ein Gewebe, mit dem sich der Gitterrost abdecken lässt.

Aber auch gegen jene die sich auf andere Art und Weise einschleichen möchten oder schon drin sind, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Kraut gewachsen. Zum Beispiel gegen Käfer. Wer ein Loch dieser Krabbler in Terrassentürnähe entdeckt, sollte ein Rezept aus den Fünfziger- Jahren probieren: eine Gurke schälen und die Schalenstreifen in das Loch stopfen. Sie werden sehen, die Tierchen packen vor Ihren Augen die Koffer und ziehen aus.

Ein ganz hässliches Thema: Ratten. Diese Nager können weder Katzenminze noch Eukalyptusöl leiden. Getränkte Papierkugeln in verdächtige Löcher stopfen. Silberfischchen in der Küche? Nicht mehr lange, wenn Sie Lavendel- oder Eukalyptusöl auf Watte oder in ein Schälchen dort aufstellen, wo die Tierchen unter Möbeln verschwinden. Regelmäßig erneuern!

Alles nicht Ihr Problem, dafür aber lästige Fliegen? Besser als Ausrasten: die Fliegen Röhrenfalle, die mit einer Lockstofffolie wirkt.


Ungeziefer erfolgreich bekämpfen

So bleiben Ihre Pflanzen gesund

Bereits bei der Gartenplanung lassen sich Maßnahmen ergreifen, um die Pflanzen vorbeugend gesund zu halten. Wenn die Wachstumsbedingungen stimmen, können sich die Pflanzen gegen Erreger und Schädlinge in einem gewissen Umfang selbst wehren.

Neben der richtigen Pflanzung ist eine angepasste Standortwahl sehr wichtig. Verwenden Sie möglichst widerstandsfähige Sorten. Gerade bei Rosen, Gemüse und Obst achten die Züchter neuer Sorten. auf Krankheitsresistenz. Regelmäßige Kalk- und Kompostgaben fördern das Bodenleben. Wohl dosierte Düngung mit organischen oder Langzeit- Düngern it organischen oder Langzeitdüngern ermöglicht ein gesundes Wachstum. Säen und pflanzen Sie nie zu spät oder zu früh und beobachten Sie die Saatanleitungen. Bei Gemüsepflanzen Angehörige der gleichen Pflanzenfamilie nie kurz hintereinander auf dasselbe Beet setzen, Das vermindert zum Beispiel den Befall mit Wurzelälchen und Schadpilzen. Mischkulturen wie Zwiebeln mit Möhren schützen sich gegenseitig vor Schädlingen. Gezielte Pflegemaßnahmenhemmen die Entwicklung vieler Schaderreger. Gartennützlinge wie Igel, Vögel und räuberische Insekten müssen im Garten geschützt und unterstützt werden. Lockstoff- Fallen können vorbeugend gegen Schädlinge eingesetzt werden, ohne die Umwelt zu belasten. Gemüseschutznetze eignen sich hervorragend, um Möhren, Zwiebeln, Kohl oder Radieschen vor Maden zu schützen. Raupenleimringe helfen gegen Frostspanner; aber auch gegen Ameisen, die den Blattlausbefall auf Bäumen fördern, sind die Leimringe eine effektive Maßnahme.

Fragen zur Pflanzenpflege? Im Forum bekommen Sie Hilfe!

Quelle: Hausgarten.net

 

Warum im Sommer schneiden?


Von November bis Februar ruht die Pflanze und hat ihren Stoffwechsel auf ein Minimum reduziert. Das heißt aber auch, dass bei einer Verletzung des Holzgewebes keine Abwehrmechanismen in Gang gesetzt werden. Die Schnittwunde bleibt bis zum Frühjahr ungeschützt. Viele Pflanzen neigen jedoch zum bluten, sobald sie in Saft treten. Der austretende Saft bedeutet nicht nur einen Nährstoffverlust, er bietet Nährboden für Bakterien und Pilze.
Wird dagegen im Sommer geschnitten, setzen sofort baumeigene Abwehrmechanismen ein. Das Gewebe wird vor eindringenden Krankheitserregern besser geschützt. Auf keinen Falll schneiden sollten Sie während der Knospenbildung, des Blattaustriebs und der Laubvefärbung.



Die Vorteile auf einen Blick:


Die Vorteile von Schnittmaßnahmen im Sommer sind:
- An den Schnittstellen tritt weniger Saft aus. Schnittwunden verheilen im Sommer schneller und besser als im Winter.
- Form und Dichte der Krone lassen sich in belaubtem Zustand besser beurteilen als im Winter, wo oft übertrieben viel geschnitten wird. Die Pflanze kompensiert dies zu Beginn der Wachstumsperiode mit dem aktivieren schlafender Augen und bildet zahlreiche neue Knospen – der Auslichtungseffekt wird damit zunichte gemacht. Neue Schnittmaßnahmen folgen, die Pflanze wird noch mehr geschwächt.
- Der Sommerschnitt erfolgt in der Regel sanfter, da sich mit jedem zunehmenden Ast der Lichtgewinn erkennen lässt.
- Blatt und Blütenknospen sind leichter voneinander zu unterscheiden.



Der Sommerschnitt bei Rosen


Hierunter versteht man in erster Linie das regelmäßige Entfernen verwelkter Blüten. Diese werden dabei bis auf das erste Auge oder den ersten Trieb unter dem Blütenstand zurückgeschnitten. Sofern ein Sommerschnitt durchgeführt wird, sollten Sie immer auf einen in die gewünschte Richtung weisenden Trieb oder ein entsprechendes Auge zurückschneiden. Der Sommerschnitt ist kein Muss, um eine zweite Blüte zu erzielen. Die Blüten werden jedoch ohne Schnitt etwas kleiner und weniger zahlreich ausfallen.



Sommerschnitt im Obstgarten



Der Sommerschnitt nach der Ernte bei Obstgehölzen kann den Winterschnitt deutlich entlasten, der immer auf Kosten des Fruchtertrags geht. Der Schnitt ist deswegen von Vorteil, da der ganze Baum entlastet wird. Er muss keine unnötige Energie in die Bildung von Zweigen und Ästen stecken. Ein Schnitt nach der Ernte fördert außerdem das Wachstum des kommenden Fruchtholzes. Ausnahme sind Bäume, die sehr reich getragen haben oder schwach im Wuchs sind.

- Schneiden Sie dicht stehende Wassertriebe an der Basis ab.
- Sie können bis zu einem Drittel aller Steiltriebe entfernen.
- Schneiden Sie besonders junge Bäume, die sich im Wachstum befinden oder Bäume, die nicht nicht oder nur wenig tragen.


Quelle: simplify your life: Einfacher und glücklicher leben




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Garten allgemein

Beseitigen Sie regelmäßig Unkraut, jäten Sie jedoch nicht all zu rigoros, denn Saatlinge vom letzten Jahr können jetzt schon zum Vorschein kommen. Achten Sie also gut darauf, was Sie entfernen.
Hartnäckiges Unkraut können Sie eventuell mit einem selektiven Unkrautvertilgungsmittel bekämpfen. Es gibt Sorten, die durch Besprühen des Blattes die Pflanze definitiv vernichten. Decken Sie bei der Anwendung andere Pflanzen ab (praktisch ist ein Stück Plastik mit einem Schnitt in der Mitte, damit bedecken Sie das Unkraut [oder wuchernde Pflanzen wie Bambus], denn auch diese werden sonst eingehen. Seien Sie jedoch immer zurückhaltend mit solchen Mitteln!
Reinigen Sie Wege und die Terrasse von Moos und Unkraut.
Stützen Sie noch junge Bäume, Halbstammsträucher und Stammrosen mit einem kräftigen Pfahl ab und kontrollieren Sie regelmäßig die Anbindungen.
Bringen Sie vorsorglich zwischen Ihren hochwachsenden Stauden eine Pflanzenstütze an, Sie erreichen diese jetzt noch leicht.
Frühblühende Klematissorten sollten jetzt in Ordnung gebracht werden.
Entfernen Sie die verblühten Blüten oder Samenkapseln von blühenden Ziersträuchern, wie z.B. Rhododendron und Flieder, indem Sie diese herausschneiden. Saatbildung entzieht der Pflanze viel Energie, wodurch diese in der folgenden Blütesaison weniger blühen wird.
Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen wöchentlich, wenn nicht täglich, auf Schnecken. Vor allem junge Blätter finden diese sehr verlockend, eine gerade aus dem Boden gekommene Hosta kann in nur einer Nacht kahl gefressen werden.
Düngen Sie in Ihren Pflanzenbeeten.
>(Zier)Sträucher und Hecken brauchen jetzt auch Düngung. Geben Sie Heckengehölzen eine höhere Dosis an Düngemittel, da diese dicht zusammenstehen und so stärker miteinander konkurrieren.

Pflanzen

Ab Mitte Mai können vorgesäte Einjährige ins Freiland ausgepflanzt werden. Man denke dabei an die Tabakpflanze (Nicotiana Prelude), Mittagsgold (Gazania splendens Daybreak), Salvie und das Löwenmäulchen (Antirrhinum pendula).
Pflanzen, in Töpfen gezogen (sogenannte Containerpflanzen), können das ganze Jahr über gepflanzt werden, aber der Mai mit seinem aufgewärmten Boden sollte bevorzugt werden.
Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen pflanzen, den Wurzelballen erst in einen Eimer mit Wasser, bis sich dieser vollgesogen hat. Achtung: Niemals in einen zu nassen Boden einpflanzen.
Haben Sie im Herbst keine Rosen oder Sträucher pflanzen können, können diese jetzt noch gepflanzt werden. Die Rosen werden diesen Sommer schon in Hülle und Fülle blühen.
Sommerblühende Zwiebel- und Knollengewächse können im Laufe des Monats in den Boden eingesetzt werden. Es gibt eine riesige Auswahl zur Ergänzung der Stauden und Einjährigen, wie die bekannten Dahlien, Begonien, Cannas, Gladiolen, aber auch die weniger bekannten Sorten, wie die sehr besondere weiße 'Hymenocallis Ismene', Freesien, Zigeunerblumen, Aronstab, Ranunkeln, Klebschwertel (Ixia) und die sehr lange blühenden, weißen Milchsterne.
Sie können jetzt auch schon die Saat von Einjährigen oder Stauden ins Freiland aussäen. In Frage kommen dabei Fleißige Lieschen, Mohnsorten, Glockenblumen, Stiefmütterchen, Astern, Nelken, Tagetes, Ringelblumen, Lobelien, Gänseblümchen, Eisblumen und nicht zu vergessen die etwas höheren Samenpflanzen wie diverse Sorten Sonnenblumen, Bechermalven, Cosmea und Strohblumen.
Dieser Monat ist auch geeignet für das Aussäen von Zweijährigen wie Vergissmeinnicht, Löwenmaul, Bartnelken und einigen Campanulas.

Rasen

Entfernen Sie Stellen mit wilden Gräsern aus Ihrem Rasen und säen Sie erneut ein.
Kontrollieren Sie den Rasen auf kranke Stellen.
Möchten Sie ein schnelles Resultat, stechen Sie dann die vermoderte oder hässliche Stelle rechteckig aus und legen Sie in das Loch eine auf Maß geschnittene Grassode.
Große Moosflächen können mit Eisensulfat bekämpft werden.
Treffen Sie Moos in Ihrem ganzen Rasen an, vertikutieren Sie dann. Säen Sie mit einer geeigneten Grassaat für Schattenrasen nach.
Vertikutieren ist auch eine gute Möglichkeit, alte und abgestorbene Grasreste zu entfernen. Achten Sie darauf, dass Sie mit einem Vertikutierer niemals in einem nassen Rasen an die Arbeit gehen. Das hat einen entgegengesetzten Effekt.
Nach dem Vertikutieren und eventuell neuer Einsaat, rollen Sie mit dem Grasroller alles wieder fest.
Stechen Sie die Rasenkanten ab. Dies geht einfacher, wenn der Boden etwas feucht ist.
Der Rasen sollte jetzt auch wieder regelmäßig gemäht werden.
Geben Sie einmal im Monat Rasendünger für ein schönes Ergebnis.
Bleibt Wasser stehen oder sind einige Stellen sehr nass, stechen Sie dann mit einer Mistgabel in den Boden und bewegen Sie diese leicht hin und her. Auf diese Art kann das Wasser tiefer in den Boden sickern.

Kübelpflanzen

Nach den Eisheiligen können Pflanzenkästen, Hanging Baskets etc. von neuem mit u.a. Einjährigen gefüllt werden.
Sommerblühende Zwiebel- und Knollengewächse gedeihen auch sehr gut in Töpfen und Kübeln. Pflanzen Sie die Zwiebeln enger zusammen als im Freiland. Wenden Sie dabei auch einmal Etagenbepflanzung an. Die zuletzt blühenden Zwiebeln als erste in den Topf geben, gefolgt von den frühblühenden Sorten.
Eine Kombination aus Einjährigen und sommerblühenden Zwiebelgewächsen sorgt für ein prächtiges Blütenmeer.
Verschiedene Kübelpflanzen (das sind nicht-winterharte Gewächse, die an einem frostfreien Ort überwintert haben), wie Engelstrompete (Brugmansia), Agave, Oleander, Palmlilie (Yucca) und Strauchmargerite dürfen ab Mitte Mai wieder nach draußen.
Stellen Sie diese nicht gleich an einem warmen, sonnigen Frühlingstag nach draußen, auch wenn das noch so verlockend ist. Sie laufen dann Gefahr, dass die Blätter in der Sonne verbrennen. Bringen Sie die Pflanzen lieber nach draußen, wenn das Wetter einige Tage bewölkt und regnerisch sein wird.
Gewöhnen Sie auch Ihre Zitrus- und Obstbäumchen, wie Aprikosen, langsam an die Kälte.
Diese können bei Temperaturen über 10° C überleben. Im Frühjahr müssen sie regelmäßig zum Abhärten nach draußen gestellt, aber bei richtigem Frost wieder hereingeholt werden. Ein paar Grade unter dem Gefrierpunkt können sie kurze Zeit aushalten, vorausgesetzt, sie sind abgehärtet. Im Zweifelsfall packen Sie die Töpfe abends in Noppenfolie ein.
Bevor Sie mit dem Abhärtungsprozess beginnen, können Sie die Pflanzen, wenn nötig, erst umtopfen.
Ersetzen Sie in jedem Fall einen Teil der alten Topferde mit lehmhaltiger Erde, wie z.B. 'Geranienerde', diese Erde hält das Wasser besser fest.

Schneiden

Der Mai ist der Monat schlechthin zum Schneiden von immergrünen Hecken (Taxus, Buxbaum, Liguster, Stechpalme und Koniferen wie Lebensbaum und C. leylandii). Bis August kann noch geschnitten werden, aber junge Triebe entwickeln sich jetzt besser.
Blühende Ziersträucher schneiden Sie am besten sofort nach der Blüte. Bei einer neuen Anpflanzung schneiden Sie erst nach dem dritten Jahr.
Schneiden sollten Sie immer an einem etwas trüben, bewölkten Tag.
Verblühte Ginsterbüsche bis direkt über dem alten Holz zurückschneiden.
Entfernen Sie bei der Hortensie abgestorbene Zweige.
Bäume, die leicht bluten, wie Ahorn und Birke, dürfen jetzt geschnitten werden.
Der erste Schnitt von Hecken wie Buxbaum, Taxus und Liguster in verschiedenen Formen und Figuren kann ausgeführt werden.
Haben Sie Ihre Rosen noch nicht geschnitten, dann tun Sie das so schnell wie möglich.
Strauchrosen schneiden Sie bis zu einer Höhe von ungefähr 45 cm zurück.
Stammrosen schneiden Sie über der Veredelung. Schneiden Sie die Zweige bis
auf eine maximale Länge von 40 cm zurück, direkt über einem Auge (neue Knospe mit
Ausläufern). Trauerrosen können Sie eventuell etwas länger lassen.
Bei Kletterrosen die Haupttriebe nicht schneiden. Die Seitentriebe kräftig bis über dem
5. Auge zurückschneiden. Alte Kletterrosen eventuell durch das komplette Wegschneiden
eines alten Hauptzweiges verjüngen.
Entfernen Sie bei Rosen sogenannte Wassertriebe (wilde Triebe mit vielen kleinen
Dornen, die sehr schnell wachsen).
Wenn Bambuszweige z.B. durch Frostschäden hässlich geworden sind, können Sie die beschädigten Stängel über dem Boden abschneiden. Dies wird sicher das Wachsen neuer Stängel stimulieren. Vergessen Sie nicht, dass dies viel Energie kostet. Sorgen Sie deshalb für genügend Feuchtigkeit und Nährstoffe.
Bei niedrig bleibenden Bambussorten ist ein rigoroses Zurückschneiden natürlich nicht so schlimm. Sie können diese nötigenfalls im Ganzen bis zu 2 cm über dem Boden zurückschneiden..

Gemüsegarten

Haben Sie Ihren Gemüsegarten gedüngt, umgegraben etc., dann können Sie ab Anfang Mai mit dem Säen von diversem Gemüse beginnen.
Kontrollieren Sie Ihr Erdbeerbeet auf Unkraut.
Versorgen Sie Erdbeeren (auch die in einem Topf) einmal pro Woche mit Düngemittel (im Gießwasser) mit einem hohen Kaligehalt.
Kiwis können ab Mitte Mai bis Ende Juni gepflanzt werden. Pflanzen Sie immer eine männliche Pflanze bei maximal 5 bis 6 weiblichen Pflanzen. Die männliche bestäubende Pflanze sollte nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Es gibt mittlerweile auch selbstbestäubende Kiwis zu kaufen.
Bei Prunussorten wie Mandel, Kirsche, Pfirsich und Pflaume können Sie für eine reiche Ernte am besten jetzt schon mit der Fruchtausdünnung beginnen.
Entfernen Sie bei Birnen in Mai und Juni die eventuelle Nachblüte. So wird einer Infektion mit dem Birnenbrand (Bakterienbrand) vorgebeugt.
Kontrollieren Sie Ihre Apfelbäume wöchentlich auf Mehltau (Triebe mit weißem Puder). Durch das sofortige Wegschneiden befallener Stellen verhindern Sie die Ausbreitung dieser Schimmelkrankheit.
Sobald beim Apfel die Blüte vorbei ist, ist die Konkurrenz nicht weit. Die Apfelsägewespe, die Birnengallmücke und die Pflaumensägewespe wollen ihre Eier in die Blütenknospen legen. Die Larven entwickeln sich schnell und greifen den Apfel an. Das Wachstum geht weiter, aber die Folge ist ein 'wurmstichiger' Apfel. Sofort bekämpfen.
Bei Ribessorten, wie die Rote Johannisbeere, Stachelbeere und Schwarze Johannisbeere, die Sie als Hecke züchten, werden die jungen Triebe, sobald sie 10 bis 20 cm lang sind, eingekürzt. Auf diese Weise hört das starke Wachsen auf, für das nächste Jahr werden mehr Blütenknospen angelegt.
Kontrollieren Sie alle Beerensorten nahezu täglich auf die Anwesenheit von Raupen (von der Beerenblattwespe). Diese können in ein paar Tagen Ihren ganzen Strauch kahl fressen.
Kräuter können jetzt direkt ins Freiland gesät werden. Haben Sie keinen Kräutergarten? Kein Problem, säen Sie dann zwischen den Pflanzen in Ihren Zierbeeten oder säen Sie in Töpfen oder Kästen. Fast alle Kräuter eignen sich für diverse Anwendungen und geben den Beeten mit ihren besonderen Blattformen eine neue Dimension.
Haben Sie Küchenkräuter während der Wintermonate drinnen behalten, können diese jetzt wieder im Freiland ausgepflanzt werden. Möchten Sie diese in Töpfen züchten, erneuern Sie die Erde und nehmen Sie eventuell einen größeren Topf.

Teich

Alte Reste und abgestorbene Blätter von Wasserpflanzen holen Sie jetzt aus dem Teich. Mit einer speziellen Schere können Sie einen Verschönerungsschnitt ausführen.
Haben sich die Wasserlilien nicht gelockert? Wenn sie den Winter gut überstanden haben, beginnen sie jetzt auszulaufen.
Vielleicht möchten Sie einmal eine andere Farbe? Sie haben eine überraschend große Auswahl. Es gibt auch Mini-Wasserlilien, sehr schön in einem Teich oder in einem Wasserbehälter auf dem Balkon oder der Terrasse.
Pflanzen Sie anstelle von Wasserlilien (oder bei einem großen Teich auch daneben) einmal die gelbe Teichrose, das blau blühende Hechtkraut, das Pfeilkraut oder die Schlangenwurzel (beide weiß blühend).
Entlang des Teichrands, im sumpfigen Teil, können Sie das imponierende Katzenkraut oder Rohrkolben anpflanzen. Ihr Teich bekommt durch diese Pflanzen mehr Ausstrahlung.
Füllen Sie notfalls die Zahl der Sauerstoffpflanzen auf.
Teichpflanzen, die Sie im Herbst hereingeholt haben, dürfen ab Mitte Mai wieder in den Teich.
In einem warmen Maimonat ist es inzwischen höchste Zeit, Ihre Fische zusätzlich zu füttern.

Im Haus

Geben Sie Ihren Zimmerpflanzen wöchentlich etwas Zimmerpflanzendünger, aufgelöst im Gießwasser.
Bei steigenden Außentemperaturen brauchen auch Ihre Zimmerpflanzen mehr Wasser.
Eine Zimmerazalee darf nach der Blüte bis zur Hälfte zurückgeschnitten und danach an einen sonnigen Platz in Ihrem Garten gestellt werden.
Geben Sie der Amaryllis, auch wenn diese ausgeblüht ist, regelmäßig Wasser.
Nach der Blüte geht auch eine Zimmerpflanze wie der Aronstab einer Ruheperiode entgegen, geben Sie dann auch weniger Wasser.
Sukkulenten (Fettpflanzen) gelangen im Frühjahr in ein Ruhestadium. Geben Sie nur so viel Wasser, dass die Erde trocken und locker bleibt.
Ab Mitte Mai dürfen die vorgezogenen sommerblühenden Zwiebel- und Knollengewächse nach draußen gesetzt werden.
Dasselbe gilt für drinnen vorgesätes sommerliches Saatgut.



Der Juni-Schnitt

Im Juni ist die Zeit des großen Zurückschneidens fast vorbei. Dennoch gibt es genug zu tun. Wir helfen Ihnen ein bisschen auf die Sprünge. Wilde Triebe von veredelte Rosen und verblühte Blüten der Rhododendren werden im Juni entfernt. Dies ist auch der Zeitpunkt, um grüne Zweige aus bunten Pflanzen abzunehmen und die kopflastige verwilderte Clematis zu zähmen.


Bekommt die Rose wilde Triebe?

Gartenrosen werden oft auf einen Unterstamm veredelt. Die Stelle, wo die edlen Zweige auf den Unterstamm aufgepfropft werden, heißt Okulationsstelle. Der Unterstamm dient dann als eine Art Hilfsmotor. Dadurch wächst die Pflanze besser und blüht reicher. Normalerweise scheinen die Augen des Unterstamms zu 'schlafen'. Aber eine kleine Beschädigung kann die Augen stimulieren, woraufhin der Unterstamm ausläuft. Die wilden Triebe aus dem Unterstamm wachsen unglaublich schnell. Innerhalb von einigen Jahren nehmen sie Überhand und ist die eigentliche Pflanze ganz verschwunden. Sie sollten sie also lieber abnehmen, und zwar so tief wie möglich. Die wilden Triebe erkennen Sie an dem anderen Blatt und den abweichenden Dornen. Die Blätter des wilden Unterstamms sind immer schmaler als die der Gartenrose. Folgen Sie dem Trieb bis zum Punkt des Ursprungs. Ist dieser unter der Okulationsstelle, dann ist der Trieb ein Ausläufer des Unterstamms. Drehen und reißen Sie den Ausläufer beim Ursprung ab. Ziehen Sie aber Gartenhandschuhe an! Schneiden Sie ihn nicht ab. Sonst fördern Sie gerade das Wachstum von mehr Ausläufern.

Bekommt der bunte Efeu grüne Zweige?

Werden buntgefärbte oder gelbe Kulturformen von bestimmten Zierpflanzen wieder einfach grün? Dann sollten Sie besser eingreifen. Auf jeden Fall, wenn Sie die buntgefärbte Variante schöner finden als die ursprüngliche grüne Pflanze. Einige bunte Sorten haben den starken Drang, sich wieder in ihren ursprünglichen (grünen) Zustand zu verwandeln. Bunte Pflanzen, die dazu neigen, wieder grün zu werden, sind z.B. der buntblättrige Efeu (Hedera helix), die Konifere Chamaecyparis lawsoniana 'Aureovareigata', der bunte Liguster (Ligustrum ovalifolium 'Argenteum') und das Pfaffenhütchen (Eonymus fortunei 'Variegatus'). Jetzt fängt das Wachstum wieder an und Sie können deutlich sehen, wo grüne Zweige erscheinen. Schneiden Sie sie sorgfältig weg. Wenn Sie das nicht tun, werden die grünen Zweige vorherrschen.

Ist der Rhododendron verblüht?

Obwohl man eigentlich nicht von einer richtigen Beschneidung sprechen kann, ist das Entfernen der verblühten Blüten der Rhododendren doch eine Art Beschneiden. Mitte Juni sind die meisten Rhododendren verblüht. Jetzt können Sie die verblühten Blüten vorsichtig entfernen. Vor allem vorsichtig, sonst besteht die Gefahr, dass Sie die schon anwesenden schlafenden Knospen beschädigen. Brechen Sie die Blüte zwischen Daumen und Zeigefinger aus der Pflanze heraus. Auf diese Art wird die Saatbildung verhindert und alle Energie kann der weiteren Entwicklung der Blüte zugute kommen. Dies fördert eine reiche und vollere Blüte im nächsten Frühjahr.

Wird die Clematis kopflastig oder zu breit?

Frühblühende Clematis schneiden Sie besser nicht im Frühjahr. Sie könnten dann mit jedem Zweig, den Sie schneiden, auch mögliche Blüten wegschneiden und Sie könnten die Blüte nicht mehr genießen. Frühblühende Clematis sind u.a. die Clematis montana-cultivars. Normalerweise können Sie das Beschneiden auf zu dünne Zweige und totes Holz beschränken. Aber manchmal müssen diese Kletterpflanzen ordentlich zurückgeschnitten werden. Wenn sich die Zweige der Pflanze z.B. knäuelartig entwickeln oder wenn sie zu schwer, zu breit oder zu hoch geworden ist, schneiden sie im Juni einen Teil der Ranken, die schon geblüht haben, weit zurück. Es werden dann wieder neue Zweige gebildet. Die werden zwar im nächsten Frühjahr nicht oder kaum blühen, aber im Jahr darauf wieder reichlich. So haben Sie die ersten Jahre das Wachstum etwas besser in der Hand. Die verblühte Clematis schneiden Sie mit der Schere weit zurück. Tun Sie dies immer über einem Trieb, so dass er wieder schön auslaufen kann.

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Bodensorten

Der Boden ist die Basis für das Wachstum der Pflanzen. Bodensorte, Struktur und Düngung spielen eine Rolle. Die Bodensorte ist ausschlaggebend für die Wahl der Bepflanzung. Obwohl die meisten Pflanzen überall wachsen, werden sie in der einen Bodensorte erfolgreicher sein, als in der anderen. Wenn sich eine Pflanze auf einer bestimmten Bodensorte nicht zu Hause fühlt, merken Sie das binnen absehbarer Zeit. So eine Pflanze wächst und blüht weniger gut als ein Artgenosse, der sich im Boden vollkommen wohl fühlt. Haben Sie eine prächtige Pflanze gekauft oder bestellt, die in Ihrem Garten eigentlich nicht den optimalen Boden vorfindet, dann können Sie den Boden an die Bedürfnisse Ihrer Neuanschaffung anpassen.

Lehm-, Sand- und Torfboden

Der Boden besteht aus festen Teilen zwischen denen sich Luft
und Wasser befindet. Die festen Teile differieren stark in der Größe.

Lehmboden

Lehmboden besteht aus sehr kleinen Teilchen, die sehr dicht aufeinander sitzen. Darum ist Lehmboden ein schwerer Boden mit fester Struktur. Lehmboden wird jeden Herbst gegraben und mit organischen Materialien, z.B. selbst hergestelltem Kompost, vermischt. Im Sommer halten Sie den Boden durch regelmäßiges Hacken locker. Auf diese Weise erhalten die Wurzeln ausreichend Sauerstoff.
Da Lehmboden das Wasser gut halten kann, müssen Sie fast nie gießen. Allerdings hat das den Nachteil, daß bei Regenperioden das Wasser stehen bleibt. Laufen Sie dann nicht über den Boden sondern geben Sie dem Wasser Zeit zum Einsickern.

Sandboden

Sandboden besteht aus großen Teilen, die locker aufeinander gestapelt sind. Pflanzen auf Sandboden haben fast nie Sauerstoffmangel, aber Trockenheit kann sehr problematisch werden. Darum ist es ratsam, im Boden eine tüchtige Menge organische Materialien einzuarbeiten und während der Trockenperiode zu wässern. Mit dem Wasser werden auch Düngestoffe eingespült.
Für einen guten Pflanzenwuchs ist es auch wesentlich, daß Sie in jedem Frühjahr düngen. Bei starkwachsenden Gewächsen streuen Sie im Mai und Juni nochmals ein wenig Dünger.

Torfboden

Torfboden ist eine Mischung aus Erde mit verwesten und halbverwesten Pflanzenresten. Torfboden ist deshalb von Natur reich an organischen Stoffen. Ein Problem ist es, daß der Boden mitunter zu naß ist oder daß der Grundwasserspiegel zu hoch ist.In diesem Fall können Sie sich behelfen, indem Sie Bäume, Sträucher und winterharte Pflanzen auf einen kleinen Berg pflanzen. Dadurch können die Wurzeln tiefer in den Boden durchdringen, wodurch ihnen ein längeres Leben beschieden ist.

Leben im Boden

Ein gesunder Boden ist ein aktiver, lebender Boden. Er bietet Platz für zahlreiche Bakterien, Schimmel, Insekten, Würmer aber auch für eine Maus oder einen Maulwurf. Das Leben im Boden ist notwendig, um einen lockeren, fruchtbaren, gesunden Boden zu erhalten.

Kalkarmer und kalkreicher Boden

Bodensorten können Sie auf verschiedene Art voneinander unterscheiden. Es gibt Lehm- und Sandboden und auch humusarme und humusreiche Böden. Außerdem gibt es kalkreiche Bodensorten. Ist viel Kalk im Boden? Dann ist der PH Wert höher als 7. Ein Boden mit wenig Kalk ist ein saurer Boden; der PH Wert ist dann niedriger als 7. Bei einem neutralen Boden ist der PH Wert ungefähr 7. Die meisten Pflanzen wachsen am liebsten in einem neutralen oder einigermaßen sauren Boden. Einige Pflanzen, wie Heide, Rhododendron und Azaleen bevorzugen eine sehr saure Bodensorte. Mit einem kleinen Test können Sie ganz einfach feststellen, wie sauer Ihr Boden ist. Einem zu sauren Boden wird im Herbst Kalk untergemischt. Kalk sorgt für den Erhalt einer guten Struktur und eines gesunden Bodenlebens. Außerdem setzt Kalk Nährstoffe für die Pflanze aus dem Boden frei. Zuviel Kalk ist aber für die meisten Pflanzen nicht gut. Benutzen Sie darum auf kalkreichem Boden saure Düngemittel und Torf.


Gartenkalender JULI


Dieser Monat ist Hochsommer und das bedeutet vor allem viel Genießen. Herrlich in der Sonne sitzend, lassen Sie die sommerlichen Düfte und Farben auf sich wirken. Bei weniger schönem Wetter können Sie ein paar leichte Arbeiten ausführen. So wird Ihr Garten oder Balkon noch länger und üppiger wachsen und gedeihen.

Garten allgemein

Haben Sie im Juni noch nichts für die Düngung getan, kann das jetzt noch. Düngen Sie in Ihren Pflanzenbeeten.
(Zier)Sträucher und Hecken brauchen jetzt auch Düngung. Geben Sie Heckengehölzen eine höhere Dosis, da diese dicht zusammenstehen und stärker miteinander konkurrieren.
Regelmäßiges Gießen oder Wässern sind in diesem warmen Monat ohne viel Regen Voraussetzung für ein üppiges Wachstum und einen prachtvollen Blütenstand. Sorgen Sie dafür, dass der Boden niemals zu sehr austrocknet.
Wassertropfen funktionieren wie ein Vergrößerungsglas und können Brandflecken auf dem Rasen, aber vor allem auf Blumen und Blättern verursachen. Außerdem verdunstet mittags das meiste Wasser sofort, mehrere Gründe also, während der frühen Nachmittagsstunden nicht zu sprengen. Früh am Morgen oder am späten Nachmittag sind der beste Zeitpunkt.
Indem Sie den Garten morgens wässern, beschränken Sie die Chance, dass Pilzkrankheiten wie der Mehltau und Welke-Erkrankungen bei Klematissorten entstehen.
Der Garten sollte besser zweimal pro Woche eine längere Zeit über gewässert werden, als täglich ein paar Minuten. Bei einem kurzen und dadurch oberflächlichen Wässern dringt das Wasser kaum in den Boden ein und erreicht die Wurzeln praktisch nicht.
Entfernen Sie verblühte Blumen an Staudengewächsen so schnell wie möglich, die Aussicht auf eine zweite Blüte ist so am größten.
Verblühte Rosen auch entfernen, Samenbildung (Hagebutten) laugt die Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Rose mit etwas (Rosen)Dünger, so erholt sie sich schneller.
Erst wenn die letzten Blumen verblüht sind, können Sie die Blütentraube bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abknipsen.
Binden Sie hochwachsende Pflanzen rechtzeitig an. Ein unerwarteter Regenschauer kann sie so umknicken.
Denken Sie beim Anbinden auch an die schnell in die Höhe wachsenden Dahlien, Gladiolen und Kanna. Praktisch sind dabei verstellbare Stützgitter.
Verteilen Sie eine Schicht Mulch rund um Rhododendren und Azaleen. Diese wurzeln oberflächlich und können dadurch schnell austrocknen.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Sorgen Sie dafür, dass vor Ihrer Abreise alle verblühten Blütenköpfe und Samenkapseln von den blühenden Pflanzen entfernt sind. So haben Sie auch bei Ihrer Rückkehr Aussicht auf eine üppige Blumenpracht. Wenn Sie die Samen nicht entfernen und diese reifen, ist die Chance groß, dass Ihre Pflanze die restliche Saison nicht mehr blühen wird.

 

Gartenkalender AUGUST


In diesem Sommermonat ist der Garten immer wieder ein wahres Fest voller Farben und Düfte. Benutzen Sie den Garten oder den Balkon als zusätzliches "Wohnzimmer", um die Sonne und schwüle Sommerabende voll zu genießen!
Sollte ein Tag einmal nicht so schön sein, dann beschäftigen Sie sich mit ein paar leichten Arbeiten, damit Ihr Garten oder Balkon länger schön und üppiger ausschaut.

 

Garten allgemein

Regelmäßiges Wässern oder Sprengen ist in diesem warmen Monat ohne viel Regen eine Voraussetzung für einen überschwänglichen Wuchs und üppige Blühweise. Lassen Sie den Boden niemals austrocknen.
Wassertropfen wirken wie ein Vergrößerungsglas und verursachen dadurch Brandflecken auf dem Rasen, vor allem aber auf Blumen und Blätter. Gleichzeitig verdampft während der Mittagszeit das meiste Wasser, also nicht in der Mittagszeit sprühen! Der frühe Morgen oder Nachmittag ist der beste Zeitpunkt.
Wenn Sie morgens sprengen, beschränken Sie das Entstehen von Schimmelkrankheiten wie Mehltau und Clematiswelke bei Clematissorten.
Es hat einen Vorteil, wenn Sie ca. zweimal pro Woche längere Zeit sprengen als täglich nur einige Minuten. Bei kurzem und dadurch oberflächlichem Sprengen dringt das Wasser kaum in den Boden und erreicht die Wurzeln nur wenig.
Entfernen Sie regelmäßig alles Unkraut, auf von Pfaden und der Terrasse.
Schneiden Sie ausgeblühte Blüten von Stauden so schnell wie möglich ab, Sie haben dann die größte Chance für eine zweite Blüte.
Ausgeblühte Rosen entfernen, Saatbildung (Hagebutten) laugt die Rosen aus. Verwöhnen Sie die Rosen mit (Rosen-) Dünger, dann kommen sie wieder schneller zu Kräften.
Sobald die letzten Blüten verblüht sind, können Sie die Blütendolden abschneiden bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt.
Binden Sie hoch wachsende Pflanzen rechtzeitig an. Ein unerwarteter Regenguß oder eine Windböe können sie umwehen.
Denken Sie beim Anbinden auch an die jetzt schnell in die Höhe schießenden Dahlien, Gladiolen und Cannas. Praktisch sind die verstellbaren Pflanzenstützen.
Tragen Sie an den Wurzeln von Rhododendren und Azaleen eine Lage Mulch auf. Da sie oberflächig wurzeln, können sie schnell austrocknen.
Blühen einige Pflanzen in einer anderen Farbe als Sie es erhofft haben und wollen Sie diese im Herbst verpflanzen? Binden Sie dann einen bunten Draht in der Farbe der Blüten an den Stängel, denn wenn die Pflanze ausgeblüht hat, können Sie die Farbe nicht mehr erkennen. So können Sie leicht neue Kompositionen schaffen.
Urlaubsversorgung
Sorgen Sie dafür, dass alle ausgeblühten Blütenköpfchen und Saatkapseln aus Ihren blühenden Pflanzen entfernt sind bevor Sie verreisen. Auf die Art haben Sie eine größere Chance, bei Ihrer Rückkehr eine noch größere Blütenpracht vorzufinden. Wenn Sie die Saat an der Pflanze reifen lassen, ist die Gefahr groß, dass es mit der Blüte Ihrer Pflanze für den Rest der Saison vorbei ist.


Pflanzen

Die Saat, z.B. von Mohn, Rittersporn und Jungfer im Grünen kann nun schon reif sein. Sie können sie trocknen und drinnen aufbewahren bis zum kommenden Jahr, aber auch gleich im Garten verstreuen, dann haben Sie mit Sicherheit im folgenden Jahr neue üppige Blumen.
Ab Anfang Juli bis September können Sie im Herbst blühende Zwiebeln pflanzen. Denken Sie an die Herbstzeitlose (Colchicum).
Pflanzen, die in Töpfen gezüchtet wurden (sog. Containerpflanzen), können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden.
Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen pflanzen, den Ballen in einen Eimer mit Wasser, bis dieser gesättigt ist. Achtung: niemals in einen zu nassen Boden pflanzen.
Herbstastern und Herbstchrysanthemen können nun gepflanzt werden.
Im Frühjahr blühende Zwiebeln und Knollen können nun schon in den Boden. Das kann aber auch später sein, vielleicht ist nach dem Urlaub ein guter Zeitpunkt, um neue Frühjahrszwiebeln auszusuchen und neue Pläne zu machen.
Urlaubsversorgung
Versuchen Sie immer, einen Nachbarn oder Freund zu finden, der Ihren Garten oder auf Ihrem Balkon regelmäßig gießt. Ist das nicht möglich, dann geht es nicht anders, als den Garten so nass wie möglich zu machen bevor Sie in Urlaub gehen. Entfernen Sie möglichst viele ausgeblühte und noch in Blüte stehenden Blüten. Kontrollieren Sie auf Schnecken, Läuse und anderes Ungeziefer.

Pflanzen, in Töpfen gezogen (sogenannte Containerpflanzen), können das ganze Jahr über gepflanzt werden.
Tauchen Sie, bevor Sie die Containerpflanzen pflanzen, den Wurzelballen in einen Eimer mit Wasser und warten Sie, bis sich dieser vollgesogen hat. Achtung: Niemals in einen zu nassen Boden einpflanzen.
In diesem Monat können Sie mehrjährige Pflanzen wie Vergissmeinnicht, Jungfer im Grünen, Löwenmaul, Stockrosen und Glockenblumen aussäen. Diese werden oft als einjährige Pflanzen angeboten, aber da sie sich selbst aussäen, können Sie diese meistens im nächsten Jahr in Ihrem Garten wiederfinden.
Haben Sie im Juni schon gesät, können die Sämlinge jetzt in einem zeitlichen „Beet" ausgepflanzt werden, bevor sie ihren endgültigen Platz bekommen.
Ab Anfang Juli bis September können Sie herbstblühende Stauden wie die Herbstzeitlose (Colchicum) pflanzen.


Schneiden

Blühende Zierhecken können sofort nach der Blüte geschnitten werden. Schneiden Sie die ausgeblühten Zweige bis kurz über einem neuen Trieb zurück. Gibt es keine jungen Triebe, dann kurz bis über dem Boden abschneiden.
Verblühte Rosen auch entfernen, Samenbildung (Hagebutten) laugt die Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Rose mit etwas (Rosen)Dünger, so erholt sie sich schneller.
Erst wenn die letzten Blumen verblüht sind, können Sie die Blütentraube bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abknipsen.
Die jungen Triebe der Glyzinie auf ungefähr 15 cm zurückschneiden.
Neue Triebe der Traube können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden. Die jungen Blätter können Sie, aufgerollt, mit einem Stück Käse dazwischen, auf dem Grill herrlich rösten. Möchten Sie noch den ganzen Sommer über diesen Leckerbissen genießen, schneiden Sie dann nicht alle jungen Triebe gleichzeitig weg.
Möchten Sie große Trauben, entfernen Sie dann ungefähr die Hälfte aller Trauben. Eine Traube pro Zweig ist im Allgemeinen eine gute Wahl. Entfernen Sie an den restlichen Trauben die kleinsten Weintrauben (Korinthen).
Steht der Lavendel in voller Blüte, schneiden Sie dann ein paar Zweige zum Trocknen heraus. Getrocknete Lavendelblüten in einem Leinensäckchen duften herrlich zwischen Ihrer Wäsche.
Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai und Juni sogenannte Wasserschöße. Dies sind gerade nach oben wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schnitteingriffen können ganze „Perücken" entstehen. Diese Triebe entziehen viel Wasser und viele Nährstoffe, die der Baum besser gebrauchen könnte. Juli ist ein guter Monat, diese wegzuschneiden.
Entfernen Sie überzählige Früchte von Apfel, Birne und Pflaume. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen Früchte. So werden die übriggebliebenen Früchte größer.
Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit zusätzlichen „Vitaminen" in Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Ergänzungsstoffe aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wachstumsperiode Erkrankungen und Pilzbefall vor.
Dieser Monat ist der ideale Zeitpunkt, Schwertlilien (Iris Germanica) zu verjüngen. Graben Sie dazu die Pflanze aus und schneiden Sie die jungen, gesunden Teile ab. Bevor Sie die Pflanze erneut auspflanzen, schneiden Sie einen Teil der Blätter ab, so verhindern Sie überflüssige Verdunstung. Pflanzen Sie die jungen Wurzelstöcke in kalkreichen, trockenen Boden mit den Wurzeln in südliche Richtung und pflanzen Sie die Wurzelstöcke so, dass die Hälfte aus dem Boden
herausragt.

Kletterhortensien nach der Blüte flach gegen den Giebel zurückschneiden.
Schneiden Sie alle Formschnitte von Sträuchern, wie z.B. Buxus, Liguster aber auch Lavendel.
Wintergrünen Sträuchern (Hecken) und Koniferen den letzten Schnitt vor dem Winter geben.
Blatt verlierende Hecken ein letztes Mal in dieser Saison schneiden.
Ausgeblühte Rosen entfernen, die Bildung von Hagebutten laugen die Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Pflanze mit etwas (Rosen-)Dünger, dann kommt sie wieder schneller zu Kräften.
Wenn die letzten Blumen ausgeblüht haben, können Sie die Blütendolden bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abschneiden.
Neue Ausläufer von Trauben können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden.
Die jungen Blättchen können Sie, mit einem Stückchen Käse aufgerollt, herrlich auf dem Grill rösten. Wenn Sie diese Leckerei den ganzen Sommer lang genießen möchten, dann schneiden Sie nicht alle jungen Ausläufer gleichzeitig ab.
Wollen Sie große Trauben haben, dann entfernen Sie ungefähr die Hälfte aller Trauben. Eine Traube per Zweig ist im allgemeinen eine gute Wahl. Machen Sie bei den übrigen Trauben die kleinsten Beeren ab (Korinthen).
Steht der Lavendel in voller Blüte, schneiden Sie einige Zweige zum Trocknen heraus. Getrocknete Lavendelblüten, in einem Leinensäckchen, duften herrlich zwischen Ihrer Wäsche.
Schneiden Sie ausgeblühte Blüten von Dahlien, Begonien und Cannas regelmäßig ab. Das stimuliert das Durchblühen.
Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai sogenannte Wassertriebe, das sind steil in die Höhe wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schneideeingriffen können helle "Perücken" entstehen. Diese Triebe entziehen viele Nährstoffe und Wasser, welche die Bäume besser gebrauchen können. Der Sommer ist ein guter Zeitpunkt um sie abzuschneiden.
>LI>Entfernen Sie überflüssige Früchte von Apfel- Birnen- und Pflaumenbäumen. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen Früchte. Auf diese Art werden die restlichen Früchte größer.
Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit Extra "Vitaminen" in der Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Supplemente aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wuchsperiode Krankheiten und Schimmel vor.
Nach der Ernte von Beeren müssen die Sträucher zurückgeschnitten werden.


Rasen

Beprühen Sie bei anhaltendem schönen Wetter Ihren Rasen regelmäßig. Einmal pro Woche einige Stunden wirkt besser als täglich ein bisschen.
Der Rasen muss auch diesen Monat wieder regelmäßig gemäht werden. Bei anhaltender Sonne den Rasen nicht zu kurz mähen, da er sonst zu schnell verbrennt (wird gelb).
Düngen Sie die Rasenfläche monatlich, sie werden ein schönes Resultat sehen. Tun Sie das aber an einem etwas trüben, nicht sonnigen Tag; das verhindert gelbe Flecken.
Urlaubsversorgung
Mähen Sie das Gras, bevor Sie verreisen, schön kurz, aber niemals kürzer als 2/3 der Graslänge. Halten Sie sich jedoch nicht daran, leidet der Rasen darunter und läuft Gefahr zu versengen. Besprühen Sie den Rasen so, dass der Boden bis auf ca. 10 cm Tiefe gut feucht ist.


Kübelpflanzen

Denken Sie bei der Anschaffung neuer Kübelpflanzen auch einmal an Pflanzen, die Sie an Ihren Urlaub im Süden erinnern, z.B. eine Zwergolive, ein Feigenbäumchen und die Zwergpalme. Sogar eine Bananenpflanze kann selbst gezüchtet werden.
Geben Sie allen Pflanzen in Töpfen, Schalen oder Kübeln täglich Wasser, bei warmem Wetter morgens und abends.
Eine Ausnahme sind Töpfe mit Fettpflanzen (Succulenten), z.B. Hauswurz und subtropische Pflanzen wie Palmlilie (Yucca) und die Zwergpalme (Chamaerops), diese können gut einen Tag ohne Wasser auskommen.
Vergessen Sie beim Gießen nicht Ihre "Hanging Baskets". Diese trocknen noch schneller aus! Vorausgesetzt, es wachsen keine blühenden Pflanzen aus den Seiten der "Hanging Baskets", können Sie den Körben ein Tauchbad in einem großen Eimer oder Kunststoffkübel verabreichen.
Dadurch, dass die Körbe hängen, ist die Verdampfung groß und müssen mindestens einmal pro Tag gut begossen oder getaucht werden.
Gebrauchen Sie möglichst Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne erwärmt ist. Ihre Pflanzen erschrecken sehr bei eiskaltem Leitungswasser.
Geben Sie allen Kübel- und Pflanzen in Töpfen oder Kästen wöchentlich flüssigen Dünger oder streuen Sie etwas Dünger auf den Topfboden.
Geben Sie "Hanging Baskets" wöchentlich in Gießwasser aufgelösten Dünger, vor allem Einjährige wachsen sehr schnell und benötigen deshalb viel Nährstoffe. Das gilt übrigens auch für Einjährige in Töpfen und Kästen.
Urlaubsversorgung
Pflanzen in Töpfen sind für Austrocknung sehr anfällig weil ihre Wurzeln nur ein kleines Gebiet haben, um Wasser zu entziehen. Diese Pflanzen können Sie am besten auf einen schattigen Platz im Garten ein Stückchen eingraben. Auch Zimmerpflanzen, die bereits für den Sommer draußen standen, können auf diese Art durch den Urlaub kommen.

Gießen Sie alle Pflanzen in Töpfen, Schalen oder Kübeln täglich und bei sehr warmen Wetter morgens und abends.
Eine Ausnahme von der Regel sind Fettpflanzen (succulenten) wie die Hauswurz und subtropische Pflanzen wie die Palmlilie (Yucca) und die Zwergpalme (Chamaérops), diese können ruhig einen Tag ohne Wasser auskommen.
Vergessen Sie beim Gießen nicht Ihre 'hanging baskets' . Diese trocknen noch schneller aus. Wenn beim „basket" seitlich keine blühenden Pflanzen herauswachsen, können Sie den 'basket' jeden Tag in einen großen Eimer oder Plastikkübel voll Wasser eintauchen.
Da die Körbe hängen, ist die Verdunstung groß. Die Körbe sollten deshalb minimal einmal pro Tag gut gegossen oder in Wasser eingetaucht werden.
Verwenden Sie, wenn möglich, Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne aufgewärmt wurde. Ihre Pflanzen erschrecken sehr vor eiskaltem Leitungswasser.
Die Engelstrompete kann, je nachdem wo sie überwintert hat, schon im Juni, aber sicher im Juli blühen. Pflanzen Sie diese imponierende Pflanze in einen möglichst großen Kübel, denn je mehr Platz die Wurzeln haben, um so üppiger wird die Pflanze blühen. Geben Sie immer etwas Lehm dazu oder verwenden Sie Spezialerde, die das Wasser gut festhält.
Versorgen Sie alle Kübelpflanzen und alle Pflanzen in Töpfen oder Kästen wöchentlich mit einem flüssigen Düngemittel oder geben Sie etwas Dünger auf die Blumenerde.
Versorgen Sie die 'hanging baskets' wöchentlich mit in Gießwasser aufgelöstem Düngemittel, vor allem Einjährige wachsen sehr schnell und brauchen deshalb viel Düngung. Dies gilt übrigens auch für einjährige Pflanzen in Töpfen und Kästen.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Pflanzen in Kübeln sind sehr empfindlich für Austrocknung, da ihre Wurzeln nur einem kleinen Gebiet Wasser entziehen können. Diese Pflanzen können Sie am besten an einer schattenreichen Stelle im Garten ein Stück eingraben. Auch Zimmerpflanzen, die schon vor dem Sommer draußen standen, können so den Urlaub überstehen.

Teich

Lassen Sie Ihren Teich und seine Bepflanzung so weit wie möglich in Ruhe.
Entfernen Sie zu viel Entenflott mit einem Schöpfnetz. Eine Decke von Entenflott erstickt die anderen Wasserpflanzen. Kippen Sie das Schöpfnetz auf dem Boden aus und kontrollieren Sie, ob Sie keinen jungen Kaulquappen oder Salamander herausgeschöpft haben, meistens kriechen sie von selbst nach oben.
Legen Sie einmal einen Stein an die sonnige Seite Ihres Teiches. Frösche und andere Kaltblütler müssen sich täglich aufwärmen und sitzen dazu gern auf einem Stein. Auch Schmetterlinge schätzen so einen warmen Stein.
Halten Sie die Blätter von Wasserlilien im Zaum. Durch ihre Schattenbildung können sie, genau wie Entenflott, die übrige Teichbepflanzung gewissermaßen ersticken.
Kontrollieren Sie regelmäßig das Entstehen von Seegras, schaufeln Sie es regelmäßig heraus.
Füllen Sie den Teich bei Verdampfung regelmäßig auf. Tun Sie das in Etappen, sodass das Teichwasser nicht zu sehr abkühlt.
Ist der Teich trüb, kontrollieren Sie zuerst, ob ausreichend Sauerstoffpflanzen vorhanden sind. Zugabe von Wasserflöhen bringt auch ein schnelles Resultat.
Geben Sie auch der Außenbepflanzung regelmäßig Wasser.


Im Haus

Reiben Sie alle Blattpflanzen von oben und auch von unten mit einem Schwamm und lauwarmem Wasser ab.
Öffnen Sie regelmäßig die Fenster, auch Zimmerpflanzen benötigen frische Luft. Denken Sie auch an die Wurzeln, lockern Sie die Erde mit einer Gabel auf.

Die Amaryllis (Hippeastrum) wird ab Ende Juli, Anfang August ruhen. Gießen Sie die Pflanze nicht mehr und lassen Sie die Blätter absterben. Die abgestorbene Blätter können Sie entfernen. Im Dezember kann die Zwiebel erneut gepflanzt werden.
Verschiedene Kräuter können jetzt geerntet und getrocknet, oder noch praktischer, in einem Eiswürfelbehälter eingefroren werden.
Wischen Sie alle Blattpflanzen sowohl an der Ober- wie Unterseite mit lauwarmem Wasser und einem Schwamm ab.
Öffnen Sie regelmäßig die Fenster, auch Zimmerpflanzen brauchen Frischluft. Denken Sie dabei auch an die Wurzeln und lockern Sie die Erde ab und zu mit einer Gabel.
Rosenblüten, die Blüten der Kapuzinerkresse und des Gurkenkrauts und die Knospen der Gänseblümchen können Sie auch in der Küche verwenden. Rosenblüten können Sie verzuckern und als Tortengarnierung verwenden. Kapuzinerkresse und die blauen Blüten des Gurkenkrauts schmecken prima zu Salat oder Gurke. Die Knospen der Gänseblümchen können Sie einsäuern, sie schmecken dann wie Kapern.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Haben Sie keine Nachbarn oder Freunde, die Ihre Pflanzen ab und zu versorgen können? Stellen Sie in so einem Fall Ihre Pflanzen keinesfalls in die Sonne. Pflanzen in Terrakotta-Töpfen können auf zwei Ziegelsteinen in etwas Wasser in die Badewanne gestellt werden. Durch die saugende Wirkung der Steine und der Töpfe werden diese stets feucht bleiben. Die Pflanzen brauchen jedoch Licht, denn obwohl direkte Sonnenbestrahlung fatal sein kann, ist ständige Dunkelheit das auch. Stellen Sie Ihre übrigen Pflanzen zusammen und vermeiden Sie direkte Sonnenbestrahlung. Legen Sie einen durchsichtigen Plastiksack um die Pflanze, um der Wasserverdunstung so weit wie möglich entgegenzuwirken.


Hyazinthen


Hyacint kommt von dem griechischen Hyacinthus, die Gottheit für alles was wächst. Dieses Zwiebelgewächs kommt ursprünglich aus den Ländern rund um das Mittelmeer und war bekannt als Hyacinthus orientalis. Das ist der Name von lilienartigen Hyazinthen, ein Teil der Namen stammt von anderen Sorten aus derselben Familie ab. Zum Beispiel die Scilla (Sternhyazinthen) und noch aparter, die Eichornia crassipes (Wasserhyazinthe).
Letztere besitzen sogar die Möglichkeit, verunreinigtes Wasser zu reinigen. Diese aparte, stark duftende Pflanze besitzt die Kraft, aus Abfall etwas Schönes, Graziöses zu machen.

Die Hyazinthe hat an jedem Stängel Hunderte kleine kelchartige Blüten, die dem Stängel seine robuste Ausstrahlung geben.
Hyazinthen werden vor allem ihres Duftes wegen gepflanzt. Der ist mehr als bezaubernd und nur aus diesem Grunde müssten eigentlich in jedem Garten wenigstens ein paar Hyazinthen gepflanzt werden, sozusagen als Hommage an den Frühling. Ein anderer Grund, Hyazinthen zu pflanzen ist die Tatsache, dass sie fast die einzigen Zwiebelgewächse im Frühjahr sind, die es in Blau gibt. Eine prachtvolle Farbe als Akzent zwischen anderen früh blühenden Pflanzen, wie Aubrieta,
kriechendem Phlox und graublättrigem Cerastium (Hornkraut). Einige bekommen so viele Blüten, daß sie ein Stöckchen zur Unterstützung benötigen. Aber auch die anderen Farben von Zartgelb bis Kirschrot, in denen Hyazinthen gezüchtet werden, sollten nicht vergessen werden. Und wer etwas weniger aristokratische Blumen bevorzugt, kann sich für Multiflora-Hyazinthen entscheiden. Die Blüten dieser Sorte ähneln den Blüten der Urhyazinthe Hyacinthus orientalis, von der alle Hyazinthen abstammen. Sie sind kleiner und haben eine weniger kompakte Form, dadurch sind sie weniger dominant.

Die Hyazinthe bevorzugt humusartigen, kalkreichen und etwas groben Boden. Nur unter diesen Voraussetzungen wird die Pflanze optimal auswachsen und überschwenglich blühen!

Quelle: Bakker Gartentipps

Nützliche Wildpflanzen


Löwenzahn, Vogelmiere, Giersch und Brennessel wachsen wild auf vielen Wiesen und Feldern. Im Hausgarten sind sie aber unerwünscht und werden als „Unkraut“ bezeichnet. Das Problem ist aber nur, dass sie mit unseren Gartenpflanzen um Wasser, Nährstoffe und Licht konkurrieren. Dabei haben diese Wildpflanzen viele positive Eigenschaften.

- Als Zeigerpflanzen verraten sie uns viel über die Beschaffenheit des Bodens. Brennnesseln gedeihen beispielsweise nur auf stickstoffreichen Böden. Der Kriechende Hahnenfuß dagegen bevorzugt Staunässe, und die Quecke gedeiht gut auf verdichtetem Boden.
- Viele Wildpflanzen sind essbar, wie der Giersch, Brennnesseln, Gänseblümchen. Löwenzahn und viele mehr.
- Löwenzahn und Acker-Kratzdistel zum Beispiel gelten als so genannte Pionierpflanzen. Mit ihren tiefen Pfahlwurzeln lockern sie verdichtete Böden, holen Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten und machen so das Leben für die Folgepflanzen erst möglich.
- Unkräuter ernähren außerdem eine Vielzahl von nützlichen Insekten, die ohne diese gar nicht überleben könnten. So nähren Brennnesselsamen die Larven von 25 Schmetterlingsarten. Und der Diestelfink – ohnehin ein zunehmend seltener Gast im Garten – liebt die Samen der Acker-Kratzdistel.
- Viele unserer heimischen Unkräuter sind zudem Heilkräuter. Bekannte Beispiele sind Brennnessel, Schachtelhalm, Löwenzahn, Huflattich, Wegerich, Kamille, Königskerzen und viele mehr.

Die beste Pflanzzeit
Gehölze und Stauden werden am besten in von Oktober bis zum Neuaustrieb im Frühjahr gesetzt, wenn der Boden nicht gefroren ist und das Thermometer über Null anzeigt.

Containerpflanzen
Containerpflanzen (engl. Container ist ein Topf mit mehr als 2 Liter Volumen) können im Gegensatz zu den Freilandpflanzen das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden. Containerpflanzen wachsen nach dem Pflanzen sofort weiter, da sie keine Wurzeln durch das Roden verlieren.

Behandlung der Pflanzen beim Eintreffen
Wichtig ist die richtige Behandlung der Pflanzen beim Eintreffen nach dem Kauf bzw. der Lieferung.


Dafür gelten die folgenden Grundregeln:
Pflanzen sofort auspacken und kontrollieren. Wurzeln gut mit Wasser befeuchten. Bäume und Sträucher mit nackten Wurzeln sollten möglichst schnell gepflanzt werden. Ist dies nicht möglich, so müssen sie sofort an einem schattigen Ort eingeschlagen (Wurzeln mit Erde bedecken) und feucht gehalten werden. Ballen- und Containerpflanzen bis zur Pflanzung an einen windgeschützten Ort bringen und ständig feucht halten. Erdballen mit Säcken oder Leinen abdecken.
Trocken gewordene Pflanzen ins Wasser legen bis sie wieder genügend Wasser aufgenommen haben. Wenn Frost die Pflanzung nicht ermöglicht, müssen besonders die Wurzeln gut abgedeckt und geschützt werden (Mit Stroh, Holzhäcksel, Rindenmulch etc. abdecken).


Wichtig:
freie Wurzeln sind sehr empfindlich und vertragen
keine Trockenheit durch Kälte, Sonne oder Wind!

Pflanzen richtig setzen
Nicht in zu nassen Boden sondern nur in feuchten und gut krümelin Boden pflanzen.
Pflanzloch gross genug ausheben, damit die Wurzeln sich gut entwickeln können. Gewachsenen Boden im Pflanzloch ungefähr spatentief lockern.

Vor allem baumartige Gehölze hoch genug setzen! Lieber etwas höher, als die Pflanze in der Baumschule stand; davon
ausgenommen sind nur Rosen.

Erde mit altem Humus oder Kompost mischen. Auf keinen Fall frischen Mist oder Dünger an die Wurzeln geben.
Erde gut zwischen die Wurzeln geben, antreten und einschlemmen, d.h. mit reichlich Wasser die Erde einspülen.

Hohlräume vermeiden!
Höhere Gehölze und Bäume benötigen einen Pfahl oder eine andere gute Verankerung, damit die feinen Faserwurzeln beim Anwachsen nicht losgerissen werden.

Zum Schluss kann noch eine Mulchschicht um die Pflanze angelegt werden. Dabei deckt man die Erde mit geeignetem
Material wie Holzhäcksel, Kompost oder Rasenschnitt ab.

Düngung
Für gutes Wachstum müssen die Pflanzen auch richtig ernährt sein. In vielen Gärten herrscht oft ein Überschuss an Nährstoffen. Denn mancher Gartenfreund ist der Meinung, dass Pflanzen um so besser wachsen, je mehr Dünger man ihnen gibt. Aber gerade hier kann man durch Überdüngung grossen Schaden anrichten Kompost kann die Verwendung von Dünger zumindest teilweise ersetzen. Er enthält im Verhältnis zu den anderen Hauptnährstoffen viel Phosphor. Damit die in den Gärten häufig anzutreffende Phosphoranreicherung nicht auftritt, sollte die ausgebrachte Kompostmenge 2–3 l/ m² im Jahr nicht überschreiten. Stickstoff, Kali, Magnesium und Spurenelemente können mit Einzeldüngern oder mit speziell für die Ergänzungsdüngung vorgesehenen Düngern zugeführt werden. Am besten hält man sich an die Empfehlungen auf den Verpackungen der Handelsdünger.

Wichtig:
Beim Pflanzen darf kein Dünger an die Wurzeln gegeben werden!

 

Räumen Sie Ihren Garten auf


- Entfernen Sie Laub, Moos und Erdreste von den Wegen und bessern Sie beschädigte Trittplatten aus.
- Dürre Äste und vertrocknete Stauden können Sie entfernen.
- Entfernen Sie austreibende Unkräuter rechtzeitig, noch können Sie dem Wildwuchs Herr werden.
- Entfernen Sie Laubreste und abgefallene Zweige vom Rasen.



Tipps zur Arbeitserleichterung


Wer träumt nicht davon, seinen Garten ohne allzu viel Arbeitsaufwand zu genießen? Hier ein paar Tipps, die Ihnen die Arbeit erleichtern:

- Unterziehen Sie Ihren Garten einer kritischen Betrachtung und vereinfachen Sie die Gestaltung. Oft hat sich im Lauf der Jahre viel kleinräumiges Stückwerk angesammelt, das viel Arbeit macht.
- Inselbeete, Sträucher und andere Gestaltungselemente auf der Rasenfläche machen das Mähen mühsam. Trennen Sie sich davon. Ersetzen Sie einen Teil des Rasens durch ein Holzdeck, auch so können Sie die Arbeit reduzieren.
- Schauen Sie Ihre Beete genau an und finden Sie heraus, welche Pflanzen besonders gut gedeihen. Trennen Sie sich von Diven und anspruchsvollen Gewächsen. Pflanzen Sie genügsame Pflanzen und füllen Sie Pflanzlücken mit Bodendeckern, die Unkraut wirkungsvoll unterdrücken.
Mulch unterdrückt Unkraut, hält die Bodenfeuchte und erspart Ihnen ständiges Hacken und Graben. Es kann jedoch einige Jahre dauern, bis auf einem gemulchten Weg keine Wildkräuter mehr gedeihen. Der Belag muss dazu jährlich ergänzt oder erneuert werden.


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Den Boden checken


Für eine erfolgreiche Gartensaison sollten Sie Ihren Gartenboden sorgfältig vorbereiten und zumindest den pH-Wert gründlich überprüfen. Entnehmen Sie an einigen Stellen im Garten Erdproben und verwenden sie zur Prüfung ein Indikatorpapier. Die Farbskala zeigt Ihnen den pH-Wert an: Für Gemüse ist ein pH-Wert von 6 bis 7,5 optimal. Ist der Boden zu sauer, können Sie ihn mit kohlensaurem Kalk verbessern. Das ist wichtig, da die Pflanzen bei einem nicht optimalen pH-Wert die Nährstoffe aus dem Boden nicht richtig aufnehmen können.



Die beste Zeit zum Anlagen von Gemüsebeeten

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Stimmen die Bodenverhältnisse, können Sie jetzt Ihre Gemüsebeete anlegen. Ideal sind schmale, etwa 1,20 breite Beete mit einem Weg dazwischen, den Sie mit der Schubkarre befahren können. Kleine Pfade im rechten Winkel dazu ermöglichen Ihnen später ein bequemeres Arbeiten im Garten. Sie sollten von den Rändern bis in die Mitte des Beets greifen können. So können Sie Wildwuchs gut entfernen und später im Sommer problemlos ernten.

Alten Efeu schneiden?

Darf alter Efeu zurückgeschnitten werden. Ja, wenn Efeu zu groß wird sind sogar dringend Schnittmaßnahmen erforderlich. Wächst er an der Wand, kann das starke Eigengewicht der Triebe je nach Befestigung und Untergrund bei ungünstigen Windverhältnissen dazu führen, dass er von der Wand abreißt Der Rückschnitt ist unproblematisch. Richtiger Zeitpunkt ist im Frühjahr vor dem ersten Austrieb. Je nach Stärke der Triebe reicht hierfür eine Heckenschere. Kürzen Sie die Triebe bis auf 10 cm, bei Bedarf können Sie den neuen Austrieb auch noch einmal einkürzen, dann verzweigt er sich besser. Nach dem Schnitt sollgten Sie überlegen, ob Sie den Efeu an der Wand befestigen wollen. Hierzu dienen horizontal angebrachte Reihen von Haken, die über einen starken ummantelten Draht mit einer Spannschraube am Ende verbunden werden. Der Abstand zur Wand beträgt etwa 10 cm

Geranien eintopfen


Wurzelnackt überwinterte Geranien können Sie im März wieder in gute, neue Beet- und Balkonerde eintopfen. Kürzen Sie die Wurzeln eventuell ein Stück ein. Sollten sich aufgrund zu hoher Temperaturen neue dünne Triebe gebildet haben, so entfernen Sie diese. Die Haupttriebe schneiden Sie bis auf 20 cm Länge zurück. Geranien sind sehr austriebsfreudig, auch aus älteren Trieben treiben sie wieder kräftig aus. Ins Freie kommen Geranien erst ab Mitte Mai, wenn kein Frost mehr droht.

Unkraut und Moos im Rasen

Oft ist suboptimale Pflege Ursache für Moos und Unkraut im Rasen. Wenn Sie ihn beispielsweise zu kurz halten, kann Unkraut schnell die Oberhand gewinnen. Eine optimale Schnitthöhe ist 3-5 cm. Wichtig ist auch ausreichende Düngung. Gras hat einen hohen Nährstoffbedarf, versorgen Sie es im März und Juli mit einem organischen Langzeitdünger. Bewährt hat sich auch das Vertikutieren, das Entfernen von Rasenfilz. Dieser bildet sich zum Beispiel, wenn sich Schnittgut und abgestorbene Pflanzenreste ansammeln. Vertikutiert wird im Frühjahr oder gegen Ende des Sommers. Häufig sind es die Standortbedingungen, die das Wachtum vom Gras behindern, aber ideale Voraussetzungen für Moos bilden. Hierzu zählen schattige und feuchte Bereiche. Moos wächst eben da, wo Gras nicht mehr wachsen kann. Da hilft nur Bodenbearbeitung oder Auslichten. Planen Sie an solchen Stellen lieber ein Staudenbeet mit schattenverträglichen Pflanzen.

 

Gartengeräte kontrollieren

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Kümmern Sie sich jetz um ihre Gartengeräte. Motormäher und andere motorgetriebene Geräte sollten Sie überprüfen. Dazu gehört das Kontrollieren des Ölstands, das Entfernen von Rost und Schmutz sowie ein Test, ob sie noch anspringen. Das Gleiche gilt für Elektrogeräte. Spaten, Kellen, Hacken und andere Gartenwerkzeuge überprüfen Sie ebenfalls auf Rost oder morsche, lockere Holzgriffe. Damit steht dem Frühling aus Sicht der wichtigen Gartengeräte nichts mehr im Weg.

 

Tipps zum Rasen mähen


1. Beginnen Sie mit dem Mähen, wenn die Gräser eine Länge von 6 bis 8 cm erreicht haben. Fangen Sie mit der maximalen Schnitthöhe an und verringern Sie diese von Mal zu Mal.
2. Mähen Sie an trockenen Tagen bei bedecktem Himmel. Auch der Rasen muss gut abgetrocknet sein, da nasses Gras klebt und Pilzinfektionen gefördert werden.
3. Die ideale Schnitthöhe für Zierrasen ist etwa 2,5 bis 3 cm, für Spielrasen 3 bis 4 cm.
4. Wenn Sie zu tief schneiden, stockt das Wachstum. Als Faustregel gilt: Schneiden Sie bei jedem Mähen 1/4 bis 1/3 der Halmlänge ab.
5. Zu hohen Rasen sollten Sie nicht auf einmal, sondern in Etappen schneiden. Im Sommer lassen Sie das Gras etwas höher stehen, da so die Feuchtigkeit länger gehalten wird. Schränken Sie das Mähen bei anhaltender Trockenheit ein.
6. Gegen Jahresende wird nicht mehr so häufig gemäht, der letzte Schnitt erfolgt vor dem ersten Frost.


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Kahle Stellen ausbessern


Lücken und kahle Stellen im Rasen können Sie mit nur wenigen Handgriffen ausbessern. Ursache für solche Kahlstellen kann häufiges Begehen, aber auch ein Schädlingsbefall sein. Sind Schädlinge verantwortlich, müssen Sie zunächst gegen diese etwas unternehmen..
Die einfachste Methode zur Reparatur des Rasens ist eine Neusaat auf den betroffenen Flächen. Bei kleinen Flächen lockern Sie die betroffene Stelle etwas auf, bestreuen sie mit Rasensamen, klopfen alles gut fest und wässern. Tipp: Decken Sie die Fläche bis zum Auskeimen der Samen mit Stroh ab.
Größere Kahlflächen heben Sie 5 bis 10 cm tief aus und füllen hier eine Mischung aus Sand, Komposterde und Mutterboden auf. Anschließend fest antreten oder anwalzen. Wenn Sie neu einsäen wollen, muss die Fläche ebenerdig abschließen. Soll ein Rollrasen verlegen werden, muss sie 3 cm tiefer als die Umgebung liegen. In jedem Fall das Wässern nicht vergessen!


Moos im Rasen


Ärgernis Nummer eins ist Moos im Rasen. Die Ursachen hierfür sind aber sehr vielfältig. Wichtig zu wissen ist, dass Moos den Rasen nicht verdrängt, sondern sich nur dort ausbreitet, wo der Rasen sich zurückzieht. Moos gedeiht dort, wo kein Gras mehr wachsen kann. Daraus ergibt sich logischerweise, dass zur Bekämpfung von Moos der Untergrund wieder so hergestellt werden muss, dass Gras wächst.

1. Schatten ist nicht alleinige Ursache für Mooswuchs, fördern diesen aber. Schattenbereiche daher nur wenn nötig durch Entfernen von Bäumen oder Sträuchern aufhellen. Bereiten Sie den Boden auf und säen Sie ggf. eine schattenverträgliche Rasenmischung ein.
2. Vermeiden Sie Kahlstellen im Rasen durch fehlerhafte Pflege.
3. Rechen Sie Laub und Rasenschnitt vor dem Winter gut ab, besonders im Winter soll die Rasenfläche frei liegen.
4. Testen Sie den pH-Wert des Bodens. Rasen gedeiht am besten in schwachsauren bis neutralen Böden zwischen pH 5,5 und 7,0. Weicht der pH-Wert stark von diesem Wert ab, ist dem Moos Tür und Tor geöffnet. Kalkgaben in Form von Algenkalk auf sauren Böden schafft hier Abhilfe.
5. Jährliches Lüften (Vertikutieren) im Frühjahr bei gemähtem Rasen und die Entfernung von Rasenfilz verbessern die Bodendrainage und die Nährstoffversorgung der Graswurzeln. Ideal ist Vertikutieren in Verbindung mit einer Düngung.



Düngen


Das Mähen, mit Ausnahme des Mulchmähens, entzieht dem Rasen Nährstoffe, die wieder ergänzt werden müssen. Düngen Sie im Frühjahr. Damit der Rasen schnell grün wird, empfiehlt sich eine erste Stickstoffdüngung im März/April. Es wird bisweilen aber auch empfohlen, nicht vor Ende Mai/Anfang Juni zu düngen, da die Gräser nach der Winterruhe eine enorme Wuchskraft haben. Der Zeitpunkt hängt vom Zustand Ihres Rasens ab und wie dieser über den Winter gekommen ist. Guter organischer Rasendünger wirkt langfristig und setzt die Nährstoffe nur allmählich frei. Im Sommer erfolgt ggf. eine Nachdüngung, bis zum Herbst können Sie die Nährstoffzufuhr allmählich reduzieren.

 

Prächtige Magnolien


Den Anblick eines alten Magnolienbaumes in voller Blütenpracht vergisst niemand. Magnolien haben die größten Einzelblüten aller winterharten Gehölze. Aber auch nach der Blüte ist ihr ledriges Laub und der malerische Wuchs sehr sehenswert. Die bei uns am häufigsten gepflanzet Magnolie ist Magnolia x soulangiana, die Tulpen-Magnolie. Setzen Sie die Tupenmagnolie in einen humusreichen, feuchten am besten auch leicht sauren Boden. Kalkböden verträgt sie – wie die meisten anderen Magnolien – nicht.
Magnolien haben empfindliche Wurzeln. Kaufen Sie sie deshalb nur im Ballentuch. Da sie zudem Flachwurzler sind, reagieren Magnolien empfindlich auf Trockenheit und müssen regelmäßig gewässert werden. Aufgrund der Verletzungsgefahr darf der Wurzelbereich möglichst nicht aufgegraben werden. Pflanzen Sie Stauden und Begleitpflanzen gleichzeitig mit der Magnolie.



Bärlauch liegt im Trend!


Sie mögen Bärlauch, trauen sich aber nicht, ihn selber zu sammeln, da Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen besteht. Kein Problem. Alles was Sie brauchen ist eine schattige Stelle im Garten, die nicht zu trocken ist. Säen Sie den Bärlauch einfach aus. Ein Trick: Stellen Sie die Schale mit den Samen einige Tage in die Kühltruhe, Bärlauch braucht Frost zum Keimen. Bis zur Ernte müssen Sie sich aber noch bis zum nächsten Frühjahr gedulden. Für eilige gibt es auch vorgezogene Pflanzen im Fachhandel. Wenn der Bärlauch im Garten erst einmal Fuß gefasst hat, breitet er sich rasch von alleine aus. Seinen Namen verdankt der Bärlauch übrigens dem Umstand, dass er auf dem Speisezettel von aus dem Winterschlaf erwachten Bären ganz oben stehen soll.



Holen Sie sich die Sonne in den Garten



Sonnenblumen zählen mit zu den dekorativsten und auffälligsten Blumen überhaupt. Neben Sorten, die nahezu drei Meter Höhe erreichen, gibt es Zwergsorten und viele neue Züchtungen mit wunderschönen, kontrastreichen Blüten. Besonders schön ist die zitronengelbe Sorte ‚Valentin’ und ‚Hallo von Benary’ mit einer tiefschwarzen Mitte, die von goldgelben Blütenblättern umstanden ist. Suchen Sie einen schönen, sonnigen Platz und säen Sie vor Ort aus oder ziehen Sie Pflänzchen in Torfquelltöpfen auf der Fensterbank vor. Ob einzeln oder in einer Gruppe – die einjährigen Blütenwunder werden auch Ihren Garten verzaubern.

Quelle: www.simplify.de simplify your life

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Hier bekommen Sie erklärt welcher Baumschnitt ist der richtige für meine Gartenpflanzen, welche Werkzeuge brauche ich, welche Kräuter und Heilpflanzen sollte man haben, wie baue ich ein Hochbeet, welche Blüte oder welches Kraut stelle ich nebeneinander, brauche ich einen Rasentrimmer, Heckenschere, Rasenmäher oder ein anderes Werkzeug, wie und mit was dünge ich oder reicht mein eigener Humus zur Düngung meines Hausgartens, wie wird richtig kompostiert, die Geschichte des Gartenbaus, alles über Gartenhecke, Gartenteiche und Teichpflanzen, eine schöne Blumenwiese, Bauerngarten oder einen Gemüsegarten, Wissenswertes und Einzelheiten über Schädlinge in naturnahen Garten, einiges über Veredelungen, Umpfropfen, Vorspann und Verjüngung, auserdem Info zu Obstbaumschnitt-Fruchtausdünnung mit folgendem Werkzeugen: Einhandschere, Bügelsäge, Leiter, Messer und Abziehstein, evt. noch Astschere und Baumschere. Ferner gibt es gute Berichte zur positiven oder negativen Wirkungen von Pflanzen oder auch Mikroorganismen mittels chemischen Botenstoffen auf andere Pflanzen.

 

oder wie wäre es mit: Gärtnern nach dem Mond



Naturgemäß zu gärtnern ist heute der Wunsch vieler Menschen. Mondkalender sind daher seit einigen Jahren in fast aller Gärtner Munde. Und viele berichten, dass sie bessere Ernten und gesündere Pflanzen haben, seit sie sich bei Aussaat, Pflege und Ernte nach den Mondphasen richten.

 

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