!!!!! Hier suchen und finden Sie
den Gärtner-Tip !!!!!
Die
nächste Gartensaison steht vor der Tür, und damit auch die Angst
vor neuen Schädlingsplagen. Doch das Auftreten von Schädlingen
und Krankheiten ist lediglich ein Anzeichen dafür, dass der Organsimus
Garten gestört ist. Begenen Sie dem rechtzeitig durch eine möglichst
große Vielfalt an Pflanzen und Strukturen im Garten - Raum für
nützliche Organismen. Besonders wichtig ist, dass jede Pflanze an
dem für sie optimalen Standort wächst sowie ausreichend Wasser
und Nährstoffe zur Verfügung hat. Nur gesunde, kräftige
Pflanzen können Krankheiten widerstehen.
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Allgemeine Pflanzregeln
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Die Entnahme von Stecklingen
Stecklinge können Sie von Blättern (Blattstecklinge), Wurzeln
(Wurzelstecklinge) , Trieben (Triebstecklinge) oder Triebspitzen (Kopfstecklinge)
der Mutterpflanze abnehmen. Verwenden Sie aber kein Pflanzenmaterial,
das beschädigt ist oder Spuren von Krankheiten aufweist. Auch Triebe
mit Blütenknospen oder Blüten eignen sich nicht.
Kopfstecklinge schneiden Sie in einer Länge von fünf bis zehn
Zentimeter vom Ende des Triebes ab. Hierfür verwenden Sie ein sauberes,
scharfes Messer oder eine Gartenschere. Geschnitten wird einen Zentimeter
unterhalb eines Blattknotens. Dabei sollten mindestens zwei Knospen und
zwei bis vier Blätter am Steckling verbleiben. Mit Triebstecklingen
verfahren Sie genauso; Blattstecklinge müssen einen ausreichend langen
Blattstiel haben.
Stecklinge bewurzeln
Schneiden Sie Stecklinge nur, wenn Sie diese sofort wieder einsetzen können.
Werden sie zu lange an der Luft gelagert, trocknen die Schnittstellen
aus.
Füllen Sie also zunächst einen Topf oder eine Saatschale mit
Aussaat- oder Stecklingserde, drücken Sie das Substrat leicht an
und streichen es glatt.
Nun stecken Sie die Stecklinge in das Substrat. Beim Setzen darauf achten,
dass die untersten Blätter keinen Bodenkontakt haben. Die Erde wird
nun mit einem feinen Wasserstrahl angegossen und der Topf oder die Schale
mit einer Folie geschützt. Diese darf jedoch die Pflanzen nicht berühren
und wird deshalb mit Stäbchen oder Bögen gestützt.
Das optimale Klima für die weitere Entwicklung der jungen Pflanzen
bietet ein warmer und heller Ort. Kontrollieren Sie regelmäßig
auf Pilzbefall und Schimmel, denn Pilze fühlen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit
und Wärme ebenfalls sehr wohl. Kranke Stecklinge sind sofort zu entfernen.
Wurzelbildung
Die Bildung neuer Wurzeln verläuft je nach Pflanzenart und Ausgangsbedingungen
mehr oder weniger schnell. Manche Pflanzen wie Fuchsien oder Fleißige
Lieschen bewurzeln sich ganz ohne Substrat in einem Glas Wasser. Sie müssen
dann nur noch eingepflanzt werden.
Andere tun sich jedoch deutlich schwerer. Zur Beschleunigung der Bewurzelung
kann man am Fuß des Stecklings einen flachen Schnitt von einem Zentimeter
Länge anbringen. An dieser Stelle wird die Bewurzelung angeregt.
Im Fachhandel werden Mittel angeboten, die eine Bewurzelung der Pflanze
fördern. Es handelt sich dabei um Pflanzenhormone, die das Wachstum
von Wurzelzellen anregen. Dabei kommt es auf die richtige Dosierung dieser
Mittel an: ein Zuviel lässt das Gewebe am Fuß des Stecklings
„verbrennen“. Verwenden Sie nur ein Minimum und klopfen Sie
den Überschuss ab.
Ursachen für schlechte Bewurzelung
- Es wurde zu viel oder zu wenig Bewurzelungspulver verwendet.
- Sie haben einen Blüten- statt eines Wachstumstriebs verwendet.
Die Bewurzelung verzögert sich, weil das Verhältnis der Pflanzenhormone
nicht mehr stimmt. Der Steckling stirbt ab.
- Zu viel Wasser lässt den Steckling faulen.
- Zu sparsames Gießen lässt den Steckling austrocknen.
- Bei zu hohen Temperaturen bilden die Pflanzen Kallusgewebe statt Wurzeln.
Die ideale Temperatur liegt zwischen 15 °C und höchstens 25 °C.
- Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit verbraucht der Steckling seine Reserven,
bevor er Wurzeln gebildet hat und stirbt ab.
Stecklingsvermehrung von Sträuchern
Schneiden Sie halbausgereifte Stecklinge. Das heißt, sie nehmen
etwa 10 cm lange Stecklinge von diesjährigen Trieben, die gerade
an der Basis zu verholzen beginnen. Entfernen Sie im unteren Bereich anhaftende
Rinde und Blätter. Verfahren Sie dann wie oben beschrieben. Mit dieser
Methode können Sie Ihren Pflanzenbestand rasch vergrößern.
Koniferenstecklinge entnehmen Sie einfach dem Schnittabfall nach dem Schneiden
der Hecke. Suchen Sie gesunde Zweige mit 5-8 cm langen Seitentrieben aus,
reißen Sie diese mit etwas Rinde aus dem älteren Holz und behandeln
Sie sie wie halbausgereifte Stecklinge.
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Ernten mit Fingerspitzengefühl!
Vorsicht bei der Ernte: jede Verletzung der empfindlichen Beeren kann
deren Haltbarkeit drastisch verkürzen. Die Anfälligkeit für
Fäulnis- und Pilzinfektionen steigt. Beerenobst sollte innerhalb
von 24 Stunden verzehrt oder verarbeitet werden. Gelagert wird es kühl
und trocken. So ist es maximal zwei Tage haltbar.
Einige Tipps zur Ernte und Pflege:
- Die Erntereife ist erreicht, wenn die Früchte voll ausgefärbt,
aber noch fest im Fleisch sind. Sie sollten sich leicht von der Pflanze
trennen lassen.
- Brombeeren und Himbeeren werden vorsichtig vom Blütenboden abgezogen,
Stachelbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren samt Stiel abgezwickt.
- Beerenfrüchte sollten bei der Ernte trocken sein! Beginnen Sie
beim Pflücken auf der Sonnenseite. Idealer Zeitpunkt für die
Ernte sind die Vormittagsstunden trockener Tage.
- Bringen Sie die Früchte innerhalb der nächsten halben Stunde
ins Haus und stellen Sie sie an einen kühlen, trockenen Platz. Decken
sie die Schale auf keinen Fall mit Plastikfolie ab: diese hält die
Reifegase zurück und beschleunigt die Nachreife. Ein Leinentuch ist
besser geeignet.
- Achten Sie auf Hygiene: der Sammelbehälter sollte sauber und trocken
sein. Nicht zu viele Früchte auf einmal ernten: die untersten werden
leicht zerquetscht.
- Für alle Beerensträucher gilt: bei Trockenheit muss kräftig
gegossen werden!
Johannisbeeren
Schwarze Johannisbeeren sind etwas mühsam zu ernten, da die Beeren
nur nach und nach reifen. Achtung: lassen sie bei der Ernte die kleinen
Laubblätter am Ansatz des Fruchtstiels am Strauch. Aus deren Achselknospen
bilden sich im nächsten Jahr neue Blüten.
Schwarze Johannisbeeren können auch während der Ernte teilweise
zurückgeschnitten werden. Nehmen Sie die Triebe mit ins Haus und
ernten Sie sie dort bequem ab. Tipp: Die getrockneten Blätter ergeben
einen hervorragenden Tee, der Saft aus den Beeren ist ideal zur Vorbeugung
von Erkältungen geeignet.
Schwarze Johannisbeeren sind nicht selbstfruchtbar. Pflanzen Sie daher
mindestens zwei Büsche. Nach dem Blattfall im Herbst wird die Zahl
der alten Triebe um etwa ein Viertel verringert. Neue Triebe bleiben stehen.
Späte rote Johannisbeer-Sorten liefern ein gutes Gelee. Die weißen
schmecken etwas milder. Streifen Sie die Beeren erst kurz vor Verbrauch
ab. Nach der Ernte abgetragene Triebe bodentief abschneiden. Jeder Strauch
sollte ca. 10 kräftige, junge Triebe haben.
Rote und weiße Johannisbeeren erhalten zudem einen Sommerschnitt
und werden dabei ausgelichtet. Hierbei werden diesjährige Seitentriebe
auf drei bis vier Augen zurückgeschnitten.
Brombeeren und Stachelbeeren
Wild eine Plage im Garten, im Garten ein Hochgenuss. Brombeeren nur vollreif
ernten und einmal wöchentlich durchpflücken. Sie sind erntereif,
wenn sich die Früchte mit Zapfen vom Boden lösen. Die Triebe
werden wie Himbeeren an waagerecht gespannten Drähten festgebunden.
Einmal in der Woche durchpflücken reicht aus. Wem es zu stachelig
ist: eine dornenlose Sorte ist ‚Oregon Thornless’.
Es gibt grüne, gelbe, weiße und rote Stachelbeersorten. Die
Reife ist erreicht, wenn sie anfangen weich zu werden. Grün oder
halbreif geerntete Beeren offenbaren ihre süßsauern Qualitätenerst
eingekocht, im Chutney oder als Marmelade, Kompott oder Grütze. Durch
deren Auspflücken bilden sich mehr schöne, große und voll
ausgefärbte Früchte für den Sofortverzehr. Auch bei Stachelbeeren
schneiden Sie nach der Ernte einige der ältesten Triebe dicht über
dem Boden ab. Besonders wichtig ist das Auslichten der Triebe im Sommer:
so wird Mehltau verhindert.
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Himbeeren
Die Früchte sind reif, wenn sie sich leicht vom weißen Zapfen
abziehen lassen. Pflücken Sie dreimal wöchentlich, da reife
Beeren schnell zu Boden fallen.
Beobachten Sie die Pflanzen: Triebe, die erste Anzeichen von Austrocknung
zeigen, sofort ausschneiden und vernichten. Die ersten Anzeichen dieser
Krankheit sind bläuliche Flecken am Holz, die später aufplatzen.
Die abgetragenen Triebe werden sofort nach der Ernte bis auf den Boden
zurückgeschnitten. Von den jungen, neu austreibenden lassen sie die
kräftigsten drei bis vier stehen.
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Ernten mit Fingerspitzengefühl!
Vorsicht bei der Ernte: jede Verletzung der empfindlichen Beeren kann
deren Haltbarkeit drastisch verkürzen. Die Anfälligkeit für
Fäulnis- und Pilzinfektionen steigt. Beerenobst sollte innerhalb
von 24 Stunden verzehrt oder verarbeitet werden. Gelagert wird es kühl
und trocken. So ist es maximal zwei Tage haltbar.
Einige Tipps zur Ernte und Pflege:
- Die Erntereife ist erreicht, wenn die Früchte voll ausgefärbt,
aber noch fest im Fleisch sind. Sie sollten sich leicht von der Pflanze
trennen lassen.
- Brombeeren und Himbeeren werden vorsichtig vom Blütenboden abgezogen,
Stachelbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren samt Stiel abgezwickt.
- Beerenfrüchte sollten bei der Ernte trocken sein! Beginnen Sie
beim Pflücken auf der Sonnenseite. Idealer Zeitpunkt für die
Ernte sind die Vormittagsstunden trockener Tage.
- Bringen Sie die Früchte innerhalb der nächsten halben Stunde
ins Haus und stellen Sie sie an einen kühlen, trockenen Platz. Decken
sie die Schale auf keinen Fall mit Plastikfolie ab: diese hält die
Reifegase zurück und beschleunigt die Nachreife. Ein Leinentuch ist
besser geeignet.
- Achten Sie auf Hygiene: der Sammelbehälter sollte sauber und trocken
sein. Nicht zu viele Früchte auf einmal ernten: die untersten werden
leicht zerquetscht.
- Für alle Beerensträucher gilt: bei Trockenheit muss kräftig
gegossen werden!
Johannisbeeren
Schwarze Johannisbeeren sind etwas mühsam zu ernten, da die Beeren
nur nach und nach reifen. Achtung: lassen sie bei der Ernte die kleinen
Laubblätter am Ansatz des Fruchtstiels am Strauch. Aus deren Achselknospen
bilden sich im nächsten Jahr neue Blüten.
Schwarze Johannisbeeren können auch während der Ernte teilweise
zurückgeschnitten werden. Nehmen Sie die Triebe mit ins Haus und
ernten Sie sie dort bequem ab. Tipp: Die getrockneten Blätter ergeben
einen hervorragenden Tee, der Saft aus den Beeren ist ideal zur Vorbeugung
von Erkältungen geeignet.
Schwarze Johannisbeeren sind nicht selbstfruchtbar. Pflanzen Sie daher
mindestens zwei Büsche. Nach dem Blattfall im Herbst wird die Zahl
der alten Triebe um etwa ein Viertel verringert. Neue Triebe bleiben stehen.
Späte rote Johannisbeer-Sorten liefern ein gutes Gelee. Die weißen
schmecken etwas milder. Streifen Sie die Beeren erst kurz vor Verbrauch
ab. Nach der Ernte abgetragene Triebe bodentief abschneiden. Jeder Strauch
sollte ca. 10 kräftige, junge Triebe haben.
Rote und weiße Johannisbeeren erhalten zudem einen Sommerschnitt
und werden dabei ausgelichtet. Hierbei werden diesjährige Seitentriebe
auf drei bis vier Augen zurückgeschnitten.
Brombeeren und Stachelbeeren
Wild eine Plage im Garten, im Garten ein Hochgenuss. Brombeeren nur vollreif
ernten und einmal wöchentlich durchpflücken. Sie sind erntereif,
wenn sich die Früchte mit Zapfen vom Boden lösen. Die Triebe
werden wie Himbeeren an waagerecht gespannten Drähten festgebunden.
Einmal in der Woche durchpflücken reicht aus. Wem es zu stachelig
ist: eine dornenlose Sorte ist ‚Oregon Thornless’.
Es gibt grüne, gelbe, weiße und rote Stachelbeersorten. Die
Reife ist erreicht, wenn sie anfangen weich zu werden. Grün oder
halbreif geerntete Beeren offenbaren ihre süßsauern Qualitätenerst
eingekocht, im Chutney oder als Marmelade, Kompott oder Grütze. Durch
deren Auspflücken bilden sich mehr schöne, große und voll
ausgefärbte Früchte für den Sofortverzehr. Auch bei Stachelbeeren
schneiden Sie nach der Ernte einige der ältesten Triebe dicht über
dem Boden ab. Besonders wichtig ist das Auslichten der Triebe im Sommer:
so wird Mehltau verhindert.
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Himbeeren
Die Früchte sind reif, wenn sie sich leicht vom weißen Zapfen
abziehen lassen. Pflücken Sie dreimal wöchentlich, da reife
Beeren schnell zu Boden fallen.
Beobachten Sie die Pflanzen: Triebe, die erste Anzeichen von Austrocknung
zeigen, sofort ausschneiden und vernichten. Die ersten Anzeichen dieser
Krankheit sind bläuliche Flecken am Holz, die später aufplatzen.
Die abgetragenen Triebe werden sofort nach der Ernte bis auf den Boden
zurückgeschnitten. Von den jungen, neu austreibenden lassen sie die
kräftigsten drei bis vier stehen.
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Gartenarbeiten
- Noch ist Zeit: zweijährige Sommerblumen können bis Mitte Juli
gesät werden.
- Platz schaffen: verblühte Frühsommerstauden zurückschneiden.
- Wildwuchs im Zaum halten: Hecken und verblühte Sträucher schneiden.
- Nach der ersten Blüte: Schnitt der Blumenwiese.
- Planen: Blumenzwiebeln, die im Herbst blühen sollen, jetzt setzen.
- Vorsorgen: Kräuter zum Trocknen ernten und weiter kontinuierlich
Salat für die Herbsternte aussäen.
- Bei Bedarf wässern.
So bleibt der Rasen in Form
Bei hohen Temperaturen wächst Gras langsamer. Im Sommer muss daher
nicht so oft gemäht werden, einmal die Woche reicht in der Regel.
Auch wird nicht so kurz geschnitten wie im Frühjahr: Erst bei einer
Höhe von 8 – 10 cm sollten Sie auf 5 – 6 cm schneiden.
Schnittabfall bleibt als Verdunstungsschutz liegen.
Ein paar trockene Tage schaden dem Rasen nichts, die Gräser verzweigen
sich dann besser. Bei Wassermangel zeigt Rasen zunächst einen leichten
Blaustich. Stechen Sie zur Kontrolle ein kleines Rasenstück aus.
Ist die Hälfte des Wurzelbereichs trocken, sollte gewässert
werden. Erst bei anhaltender Trockenheit wird der Rasen einmal in der
Woche kräftig durchfeuchtet. Flüchtiges Beregnen hilft nichts,
da der Wurzelbereich gut durchnässt werden muss. Sieht der Rasen
im Sommer trotzdem einmal braun aus, ist dies kein Grund zur Panik: Gras
erholt sich rasch, spätestens nach dem nächsten Regenguss.
Verfärben sich die Gräser im Sommer von den Blattspitzen her
gelb, kann auch Stickstoffmangel die Ursache sein. In diesem Fall macht
Flüssigdünger müden Rasen wieder munter.
Wasser sparen
Bei anhaltender Trockenheit und Hitze muss im Garten gegossen werden,
sonst war alle Mühe umsonst. Gehen Sie dabei so sparsam wie möglich
mit Wasser um:
- Ideal: eine eigene Zisterne oder Regenwasser aus der Tonne.
- Wässern sie abends oder morgens, dann geht nicht soviel Wasser
durch Verdunstung verloren
- Gießen sie gezielt im Wurzelbereich. Pflanzen brauchen keine Dusche!
- Wässern Sie nur Pflanzen, die es wirklich nötig haben. Besonders
Bäume und Sträucher, die im Vorjahr gepflanzt wurden, brauchen
jetzt reichlich Wasser.
- Eine Mulchschicht reduziert die Verdunstung und hilft Wasser sparen.
Der Boden sollte vor Aufbringen des Mulchs feucht sein.
- Wässsern Sie reihum jeden Tag einen Gartenbereich anstatt täglich
den gesamten Garten anzufeuchten.
- Besonders sparsam bewässern Sie mit einem Sickerschlauch, der einfach
auf die Erde gelegt und mit etwas Mulch bedeckt wird.
Kräuter ernten und trocknen
Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken nicht nur gut, sie sind
auch gesund. Der beste Zeitpunkt für die Ernte ist der frühe
Vormittag, nachdem der Tau verdunstet ist. Am aromatischsten sind die
Blätter übrigens, wenn sie einige Tage hintereinander Sonne
hatten. An trüben Regentagen büßen sie an Geschmack ein.
Zuviel Kräuter? Kein Problem! Die gängigste und am wenigsten
aufwändige Methode zur Konservierung von Kräutern ist das Trocknen.
Getrocknete Pflanzen oder Pflanzenteile eignen sich hervorragend zur Zubereitung
von Tees und zum Würzen. Sie lassen sich in gut verschlossenen Dosen
oder Gläsern über lange Zeit aufbewahren.
Duschen Sie die zum Trocknen vorgesehen Kräuter im Garten frühmorgens
kräftig mit einer Gießkanne und ernten Sie abends, wenn sie
trocken sind. Die Pflanzen werden nun zu lockeren Sträußen
gebunden und kopfüber an einem schattigen, luftigen Platz zum Trocknen
aufgehängt. Bei direktem Sonnenlicht oder zu langer Trockenzeit verfärben
sie sich grau oder braun und verlieren einen Großteil ihres Aromas.
Getrocknete Kräuter sollten grün bleiben.
Jedes Kraut wird gesondert getrocknet. Vermischen Sie daher keine aromatischen
Arten mit anderen.
Nicht vergessen: Getrocknet lassen sich manche Kräuter nur noch schwer
identifizieren. Ein Etikett erleichtert das Wiedererkennen.
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Platz ist in der kleinsten Schüssel
Ob Keramikkübel, Holzfass, Steintrog, Betonbecken oder altes Aquarium
– solange sie wasserdicht sind eignet sich alles für ein kleines
Sumpfbeet oder einen Mini-Teich. Im Zweifelsfall kleiden Sie das Innere
mit einer Folie aus – und schon ist das Holzfass dicht.
Solche Mini-Teiche sind eine reizvolle Alternative zu Blumenkästen
auf dem Balkon. Vergessen Sie aber nicht, dass die Tragfähigkeit
eines Balkons begrenzt ist, sollten Sie ein größeres Becken
planen. Auf der Terrasse sind der Grenze gemauerter Becken natürlich
keine Grenzen gesetzt.
So wird es gemacht
Vor Anlage des Mini-Teichs ist wichtig zu wissen, wie tief dieser werden
soll. Wasserpflanzen unterscheiden sich in ihren Ansprüchen hinsichtlich
der benötigten Wassertiefe. In flachen Schalen können Sie ein
Mini-Sumpfbeet pflanzen, Seerosen brauchen eine Wassertiefe von mindestens
20 cm.
Größere Pflanzen selber werden in Gitterkörbe gepflanzt.
Tipp: Kleiden Sie die Körbe mit Sackleinen aus, so verhindern Sie
das nährstoffarme Substrat herausgeschwemmt wird.
Wenn Sie das Substrat direkt in das Gefäß geben, vor dem Pflanzen
vorsichtig die Hälfte des Wassers einlassen. Dann die Pflanzen vorsichtig
einsetzen und ganz auffüllen. Sobald die hoch geschwemmten Teilchen
abgesunken sind, kann das Wachstum einsetzen.
Den Mini-Teich pflegen
Je kleiner ein Teich, desto mehr müssen Sie sich um ihn kümmern.
Das heißt:
- Alle abgestorbenen und vertrockneten Pflanzenteile regelmäßig
entfernen oder herausschneiden.
- Kranke und von Schädlingen befallene Pflanzen entfernen.
- Im Sommer regelmäßig Wasser auffüllen, am besten Regenwasser
aus der Tonne.
- Gedüngt wird nicht, sonst wuchern die Algen zu sehr. Für Seerosen
gibt es eigens Düngertabletten.
- Kleine Teiche erwärmen sich rasch in der Sonne, was die Algenentwicklung
fördert. Hier hilft das Absenken des pH-Wertes im Wasser durch ein
Säckchen Torf, das ins Wasser gehängt wird.
Pflanzen für den Miniteich
Im Folgenden eine Übersicht der beliebetsten Wasserpflanzen, die
auch mit wenig Raum gut zurecht kommen:
Schwimmpflanzen:
Feenmoos, Muschelblume, Froschbiss, Wassernuss, Wasserschlauch
Unterwasserpflanzen:
Hornkraut, Nadelsimse, Wasserpest, Wasserstern,
Bis 5 cm Wassertiefe:
Bachnelkenwurz, Binsen, Froschlöffel, Blutweiderich, Gauklerblume,
Gelenkblume, Lobelie, Gottesgnadenkraut, Pfennigkraut, Sumpfdotterblume,
Sumpfschwertlilie, Sumpfvergissmeinnicht
5 bis 10 cm Wassertiefe:
Bachbunge, Fieberklee, Pfeilkraut, Straußweiderich, Seggen, Sumpfiris,
Wasserminzem Zwergbinse, Zwerg-Rohrkolben
10 bis 40 cm Wassertiefe:
Hechtkraut, Molchschwanz, Rohrkolben, Blumenbinse, Tannenwedel, Wasserähre,
Sumpfschwertlilie, Zyperngras
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Gemüse in Mischkultur
Mit der Mischkultur können Sie den Ertrag Ihres Gemüsebeets
deutlich steigern, da jede Lücke genutzt wird. Viele Pflanzen fördern
sich gegenseitig oder wehren durch bestimmte Substanzen Schädlinge
ab, Tiefwurzler und Flachwurzler in Kombination nutzen die zur Verfügung
stehenden Nährstoffe optimal aus. Unterschiedliche Wuchshöhen
ermöglichen eine ideale Ausbeute des Sonnenlichts. Sie müssen
sich lediglich die wenigen Pflanzen merken, die sich nicht gut mit Nachbarn
vertragen. Das sind beispielsweise Möhren und Rote Rüben; Bohnen
mit Knoblauch und Tomaten oder Gurken mit Rettich, Sellerie oder Kohl.
Fruchtwechsel
Immer die gleichen Pflanzen am gleichen Platz entziehen dem Boden einseitig
Nährstoffe. Manche Pflanzen vergiften sich auch an ihren eigenen
Ausscheidungen. Das Resultat ist eine Bodenmüdigkeit, Schädlinge
und Krankheiten haben ein leichtes Spiel. Hier hilft die Vierfelderwirtschaft,
wobei die Gemüse nach ihrem Nährstoffbedarf gruppiert werden.
Auf einem Feld werden dabei Gründüngerpflanzen wie der Bienenfreund
angebaut, ein Feld ist Starkzehrern wie Kohl oder Tomaten vorbehalten,
ein Feld für Mittelzehrer wie Salat und Radieschen und eins für
Schwachzehrer wie Petersilie oder Zuckererbsen. Im nächsten Jahr
setzen Sie die Starkzehrer auf das Feld, welches im Jahr zuvor gedüngt
wurde, die Mittelzehrer rutschen auf das Feld der Starkzehrer und die
Schwachzehrer auf das Feld der Mittelzehrer. Auf das freie Feld säen
Sie wieder Gründüngerpflanzen. Anschließend beginnt der
Rhythmus auf dieser Parzelle von neuem.
Viel Ertrag auf kleiner Fläche
Steht nur wenig Fläche zur Verfügung, spielt die Auswahl des
richtigen Gemüses eine wichtige Rolle. Besonders ertragreiche Sorten
sind nun gefragt. Dies sind beispielsweise Tomaten, die bei drei Pflanzen
auf einem Quadratmeter 8 bis 10 kg Ertrag bringen. Auch Gurken bringen
weit mehr als 30 Früchte. Weitere ertragreiche Gemüse sind Stangenbohnen,
Zuckererbsen, Mangold, Pflücksalat oder Zucchini.
Minigärten
„Square-foot-gardening“, Gärtnern im Quadrat. Diese Idee
stammt aus den USA und findet auch bei uns immer mehr Anhänger. Das
Prinzip ist denkbar einfach: Statt in Reihen pflanzen oder säen Sie
in kleinen Quadraten von etwa 40 cm Seitenlänge. Auf einem solchen
Quadrat haben beispielsweise 5 Kohlrabi Platz. Der Vorteil ist, dass Sie
Ihren Bedarf genau steuern können. Nichts wird weggeworfen und es
droht auch keine Gemüseschwemme. Gleich nach dem Abernten wird nachgesät.
So kommt Abwechslung in den Speiseplan. Eine schreibtischgroße Fläche
reicht oft schon aus. Reihen und Wege entfallen und jeder Quadratzentimeter
wird intensiv genutzt.
-------------
Hacken und Lockern
Hacken lockert und durchlüftet den Boden. Außerdem verbessert
es die Wasseraufnahme und verringert die Verdunstung von Wasser. Gehackte
Beete halten die Bodenfeuchtigkeit besser, da die feinen Kapillaren über
die das Wasser verdunstet zerstört werden. Arbeiten Sie beim Hacken
im Rückwärtsgang, um gelockerte Flächen nicht gleich wieder
zu betreten. Sammeln Sie Unkraut ab. Wurzelunkräuter wie Giersch
sollten Sie mit einem Unkrautstecher separat und möglichst restlos
entfernen. Ansonsten würde beim Hacken die Verbreitung über
Wurzelstücke nur noch gefördert.
Wildtriebe wegschneiden
Gartenrosen sind in der Regel auf einer Wildunterlage veredelt. Aus dieser
Unterlage treiben bisweilen Wildlingstriebe aus, die unbedingt entfernt
werden müssen. Sie erkennen diese Wildtriebe am helleren Grün
und den kleineren Blättern. Manchmal haben diese 7 bis 9 Fiederblättchen,
während die Blätter der Kulturrosen nur fünfteilig sind.
Schneiden Sie die Wildtriebe soweit wie möglich unten weg, zur Not
die Erde noch etwas aufgraben. Auch Obstgehölze treiben Wildtriebe,
die ebenfalls entfernt werden müssen.
Arbeiten im Blumengarten
Greifen Sie korrigierend ein und pflanzen Sie bei Bedarf Sommerblumen
und Stauden in Lücken oder anstelle von Pflanzen, die nicht angewachsen
sind. Wenn Sie einjährige Sommerblumen direkt auf das Beet gesät
haben, müssen diese bei Bedarf ausgedünnt werden, je nach Größe
auf mindestens 15 bis 20 cm. Nutzen Sie jeden Gartenspaziergang, um Verblühtes
zu entfernen. Hohe Beetstauden benötigen nun eine Stütze, sonst
knicken sie bei zu starkem Wind ab oder fallen auseinander. Praktisch
sind Stützstäbe mit höhenverschiebbarer Ringhalterung oder
Stützringe.
Gemüse pflanzen und säen im Juni
Hand in Hand mit der Ernte können sie frei werdende Flächen
im Beet auch im Juni neu bepflanzen (Fruchtwechsel beachten!). Sellerie,
Kopfkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Grünkohl und
Lauch können ohne weiteres bis Mitte/Ende Juni ausgepflanzt werden.
Auch säen lohnt noch: Aussaaten von Pflücksalat, Dill, Radieschen,
Rettich, Möhren und Buschbohnen sowie Knollenfenchel der Sorten ‘Zefa-Fino’
und ‘Sperlings-Cantino’ verlängern die Erntesaison.
Salate für Herbst und Winter sind Feldsalat, Winterendivie, Zuckerhut-Salat
und Radicchio. Letztere ab November knapp über dem Boden zurückschneiden,
damit sich Winterrosetten bilden, die dann wieder ab März geerntet
werden können.
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Gartenarbeiten im Juni
Halten Sie „Unkraut“ in Schach. Aber Vorsicht – jäten
Sie nicht zu rigoros. Schauen Sie erst die Pflanze an, die Sie ausreißen
wollen. Manche sind Saatlinge vom letzten Jahr.
- Entfernen Sie verblühte Blüten und Schoten beim Blauregen.
Dann fällt die Blüte im nächsten Jahr üppiger aus.
Vorsicht: die Schoten sind giftig.
- Auch Rhododendron blüht besser, wenn Sie jetzt Verblühtes
entfernen.
- Entfernen Sie bei Hortensien abgestorbene Zweige
- Kontrollieren Sie regelmäßig auf Schnecken.
- Ziersträucher und Hecken werden jetzt gedüngt.
- Kontrollieren Sie Rosen auf Erkrankungen und leiten Sie rechtzeitig
Gegenmaßnahmen ein.
- Rosen und Sträucher können auch jetzt noch gepflanzt werden.
- Anfang Juni ist die letzte Chance zur Aussaat von Einjährigen.
Mehrjährige können in diesem Monat noch gesät werden.
- Bringen Sie Ihren Rasen wieder auf Vordermann (siehe unten)
- Auspflanzen: Sellerie, Fenchel, Kohlrabi, Tomaten, Paprika, Gurken,
Kürbis, Zucchini, Auberginen, Kräuter.
- Der Juni ist der Monat schlechthin zum Schneiden von immergrünen
Hecken und Buchs.
Verpassen Sie dem Rasen eine Frische-Kur
Kontrollieren Sie den Rasen auf kahle oder erkrankte Stellen. Wenn Sie
es eilig haben, stechen sie die betroffene Stelle rechteckig aus und legen
eine passende Grassode hinein.
Vertikutieren hilft Moos beseitigen, aber auch alte und abgestorbene
Pflanzenreste werden entfernt. Tipp: Niemals einen nassen Rasen vertikutieren.
Das bewirkt nur das Gegenteil.
Steht Wasser auf dem Rasen, stechen Sie mit einer Mistgabel in den Boden.
So kann das Wasser besser versickern. Ganz zum Schluss verteilen Sie eine
Mischung aus drei Teilen gesiebter Gartenerde, zwei Teilen gesiebtem Sand
und einem Teil gesiebten Gartenhumus auf der Fläche.
Rosenpflege im Juni
Hauptsaison für den Rosenschnitt ist zwischen Herbst und Frühlingsbeginn.
In der Regel schneidet man, wenn diejenigen Knospen, die sich etwa auf
halber Höhe der kräftigsten Triebe befinden, zu schwellen beginnen.
Im Sommer entfernen Sie lediglich verwelkte Blüten Diese werden
dabei bis auf das erste Auge oder den ersten Trieb unter dem Blütenstand
zurückgeschnitten. Dies fördert eine zweite Blüte. Abgeknickte
oder verletzte Triebe werden ebenfalls entfernt. Um das Wachstum der Triebe
zu beenden, sollten Sie ab Spätsommer die Blüten an der Pflanze
belassen. Insbesondere wenn Sie die köstlichen Hagebutten ernten
wollen!
Nach dem ersten Blütenflor im Juni ist auch die richtige Zeit für
eine kleine Nachdüngung, die von der Menge her aber nur noch die
Hälfte der ersten Düngung zu Frühjahrsbeginn betragen sollte.
Rosen werden am liebsten mit organischen oder organisch-mineralischen
Düngern gedüngt. Wird nur Kunstdünger verwendet, werden
sie häufiger krank.
Gemüse pflanzen und säen im Juni
Hand in Hand mit der Ernte können sie frei werdende Flächen
im Beet auch im Juni neu bepflanzen (Fruchtwechsel beachten!). Sellerie,
Kopfkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Grünkohl und
Lauch können ohne weiteres bis Mitte/Ende Juni ausgepflanzt werden.
Auch säen lohnt noch: Aussaaten von Pflücksalat, Dill, Radieschen,
Rettich, Möhren und Buschbohnen sowie Knollenfenchel der Sorten ‚Zefa-Fino’
und ‚Sperlings-Cantino’ verlängern die Erntesaison.
Salate für Herbst und Winter sind Feldsalat, Winterendivie, Zuckerhut-Salat
und Radicchio. Letztere ab November knapp über dem Boden zurückschneiden,
damit sich Winterrosetten bilden, die dann wieder ab März geerntet
werden können.
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Gärtnern mit der Natur
Zuviel Aufwand, zuviel Arbeit? Dann probieren Sie es doch einmal mit
Wildstauden. Sie haben den Vorteil, dass sie optimal an hiesige Klima-
und Bodenverhältnisse angepasst sind und auch den meisten Schädlinge
und Krankheiten die Stirn bieten. Wildstaudenbeete können nach einiger
Zeit weitgehend sich selbst überlassen werden. Hier eine Auswahl
für Ihren Garten: Buschwindröschen, Dreimasterblume, Edeldistel,
Eisenhut, Frauenmantel, Gänsekresse, Gamander, Glockenblume, Johanniskraut,
Karde Königskerze, Lichtnelken, Moschusmalve, Nesselglockenblume,
Götterblume, Goldrute, Hundsveilchen, Moschusmalve, Narzissen, Nelkenwurz,
Pfeifengras, Präriemalve, Puschkinie, Rainfarn, Spornblume, Sterndolde,
Taglilie, Waldsteinie, Wiesenphlox, Wiesen-Storchschnabel, Zittergras,
Zwergmargerite.
Bevor Schnecken zur Plage werden
Kein Gärtner, der nicht schon mit Schnecken zu tun hatte. Aber nicht
verzweifeln! Hier einige bewährte Methoden, wie Sie der Plage vorbeugen
können.
- Suchen Sie im Winter den Garten nach Eigelegen ab und entfernen Sie
so viele wie möglich. Auch überwinternde Schnecken können
leicht beseitigt werden.
- Säen Sie erst, wenn der Boden warm ist. Die Pflanzen entwickeln
sich schneller und werden kräftiger.
- Je feinkrümeliger und glatter der Boden, umso schwerer haben es
die Schnecken.
- Eine feste Mulchdecke aus gut getrocknetem Grasschnitt, Sägespänen
oder fein Gehäckseltem hemmt den Bewegungsdrang der Plagegeister.
- Schutzringe aus Sägemehl, Holzasche, Schneckenzäune und übergestülpte
Plastikflaschen mit abgeschnittenem Boden leisten ebenfalls hervorragende
Dienste in der empfindliche Anwachsphase
- Beim Gießen nicht die ganze Fläche berieseln, sondern punktuell
gießen. Trockenheit erschwert das Fortkommen.
- Der Kompost sollte in einiger Entfernung von Gemüsebeet aufgestellt
sein. Räumen Sie fertigen Kompost schon im Spätsommer ab, dann
ist er noch schneckenfrei.
- Je vielfältiger und naturnaher ihr Garten ist, umso weniger Schaden
können Schnecken anrichten. Säen Sie z. B. Gelbsenf und Gartenkresse
ins Beet, Schnecken mögen diese lieber als Salat und Gemüse.
Frostgefahr vorbei!
Nun sind die Eisheiligen überstanden (11. bis 13. Mai in Norddeutschland
und 12. bis 14. Mai in Süddeutschland) und die Gefahr der Nachtfröste
sollte vorbei sein. Nun können Sie alle frostempfindlichen Pflanzen
ins Freie stellen. Das sind Kübelpflanzen, Balkonblumen, Tomaten,
Paprika und vorgetriebene Gurken oder Kürbisse.
Gewöhnen Sie aber Ihre Kübelpflanzen behutsam an das Leben
draußen. Wichtig ist vor allem, die empfindlichen Triebspitzen zu
schützen. Am besten stellen Sie sie an einem bewölkten Tag ins
Freie, sie müssen sich erst langsam an das Sonnenlicht gewöhnen.
Steht dann nicht genügend Feuchtigkeit zur Verfügung, welken
die Blätter oder bekommen Brandflecken.
Wie wird ein Komposthaufen aufgesetzt
Kompost braucht Erdkontakt. Nur so können die Hauptakteure, Lebewesen
die zur Verrottung beitragen, ungehindert hinein und entstehende Sickerstoffe
ablaufen.
Als unterste Lage hat sich ein Schicht aus gröberem Holzschnitt
bewährt. Darauf geben Sie die Rohstoffe, die kompostiert werden sollen:
je vielfältiger die Mischung, umso wertvoller die fertige Komposterde.
Gehäckselte Zweige vermischt mit krautigen Abfällen bringen
Struktur in den Kompost und sorgen für eine bessere Durchlüftung.
Abschließend sollte der Komposthaufen mit einer Schicht aus Stroh,
Laub, altem Heu, einer gelochten Folie oder Vlies bedeckt werden, um ihn
im Sommer vor Austrocknung bzw. vor Übernässung zu schützen.
Und noch ein paar gute Tipps
- Halten Sie den Kompost unkrautfrei. Auf ihm wachsende Pflanzen entziehen
wertvolle Nährstoffe und Wasser. Unkräuter streuen auch Samen
aus, der später auf die Beete gelangt.
- Bitte Kürbis, Zucchini oder Gurken nicht auf den Komposthaufen
setzten, sondern an den unteren Rand. Diese Gemüsearten sind Starkzehrer,
das heißt, sie entziehen der Komposterde Nährstoffe und Feuchtigkeit.
- Als „Kompoststarter“ bezeichnet man alles, was den Verrottungsprozess
in Gang zu bringen vermag. Natürliche Starthilfen sind Substanzen,
die für die zersetzenden Bakterien besonders leicht verdaulich sind.
Zu ihnen gehören beispielsweise Rasenschnitt, Beinwellblätter,
Hühnermist, und Brennnesseln.
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Was sind eigentlich Stauden?
Stauden sind Pflanzen, deren oberirdische Teile im Winter absterben.
Die Knospen überwintern knapp unter oder an der Bodenoberfläche
und treiben jedes Jahr im Frühjahr wieder aus. Viele Stauden kommen
bei uns wild vor – auf Wiesen, im Gebirge, entlang von Bächen
oder am Waldrand. .Zu den Stauden gehören auch die Blumenzwiebeln
und die Knollenpflanzen.
Ein Garten voller Blüten
Mit einsetzender Blütenbildung brauchen Stauden vermehrt Phosphate
und Kalium. Daher sollten Sie im Sommer mit phosphathaltigem Knochenmehl
oder stickstoffarmen mineralischen Mitteln düngen. Gedüngt wird
bis etwa September, dann muss sich die Pflanze auf die Winterruhe vorbereiten.
Schneide Sie verwelkte Blüten regelmäßig heraus. So wird
die Samenbildung verhindert und die Pflanze steckt alle Energie in die
Bildung neuer Blüten.
Stauden pflegen
Besonders hoch gezüchtete Gartenformen bedürfen einiger Aufmerksamkeit.
Hohe Stauden müssen gestützt werden. Am einfachsten geht dies
durch lockeres umbinden mit einer Schnur. Stäbe und spezielle Stützvorrichtungen
gibt es in allen Preisklassen und Ausführungen im Fachhandel. Oder,
besonders schön: Bauen Sie aus Haselnuss- oder Weidenstecken selber
Pyramiden und Zelte. Diese werden an der Spitze fest miteinander zusammengebunden
und über die Pflanze gestellt. Zur Stabilisierung können Sie
die Seitenteile durch Flechtwerk verbinden. Das sieht nicht nur schön
aus, es kostet auch nicht viel.
Tipp: Mulchen Sie Ihre Staudenbeete im Spätwinter mit mit halbreifem
Kompost vom Vorjahr. Dies versorgt die Pflanzen mit hochwertigem Dünger
und schützt die jungen Triebe vor Spätfrösten. So halten
Sie besonders Stauden die lange an einem Ort stehen fit und gesund.
Stauden sind wählerisch und anspruchsvoll in Bezug auf den Standort
und die Bodenqualität. Probieren Sie aus, welche wo am besten gedeiht.
Pflanzen Sie ruhig einmal um, bis der richtige Platz gefunden ist.
Empfehlenswerte Beetstauden für den Anfang: Astilben und Herbstanemonen,
(Schatten), Eisenhut, Taglilien und Rittersporn (Halbschatten) und Schwertlilien,
Astern, Pfingstrosen, Lupinen, Phlox oder Sonnenhut (sonnige Lage). Von
allen gibt es Sorten in unterschiedlichen Farben. Kombinieren Sie diese
so, wie es Ihnen gefällt und entscheiden Sie, in welcher Jahreszeit
die Hauptblüte stattfinden soll.
Kahle Stellen im Staudenbeet
Viele Stauden haben eine begrenzte Lebensdauer von etwa acht Jahren.
Mit der Zeit bilden sie große Horste, die von innen verkahlen. Auch
wollen sie dann nicht mehr so recht blühen. Spätestens jetzt
ist es an der Zeit, die Pflanzen zu teilen und umzupflanzen. Der beste
Zeitpunkt ist nach der Blüte im Herbst oder, besonders für Gräser,
Herbstastern, Sonnenbraut und Staudenphlox, im Frühjahr. Polsterstauden
können sie ganzjährig teilen.
Graben Sie die Staude vorsichtig aus und schneiden sie die Wurzelballen
mit einem scharfen Messer in mehrere Teile, robuste Pflanzen können
auch mit dem Spaten zerteilt werden. Belassen Sie mindestens drei Triebe
an jedem Teilstück und pflanzen Sie sie an anderer Stelle neu ein.
Stauden, die möglichst nicht geteilt werden sollten: Adonisröschen,
Akelei, Tränendes Herz, Diptam, Schleierkraut, Taglilien, Lupinen,
Blutweiderich, Malven, Missouri-Nachtkerze, Pfingstrosen, Türkischer
Mohn, Küchenschelle.
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Duftrosen und ihre Begleiter
Containerrosen können Sie die ganze Saison über pflanzen, nur
nicht an heißen, sonnigen Tagen. Warum also nicht noch einige besonders
gut duftende Rosen neben die Terrasse oder Ihren Lieblingssitzplatz pflanzen.
Besonders schön duftet die weiß blühende Beetrose ‘Margerit
Merill‘, die dunkelrote Edelrose ‘Duftwolke‘, die weiße
Kletterrose ‘Ilse Krohn Superior‘, die goldgelbe Englische
Rose ‘Heritage‘ oder die rosafarbene Strauchrose ‘Blossomtime‘.
Lücken im Rosenbeet? Kommt es Ihnen zu kahl vor? Stauden runden den
farblichen Rahmen des Rosenbeets ab. Besonders Blau passt gut zu Rosen,
die einzige Farbe, die diese bis heute nicht bieten können. Weiß
blühende Begleitpflanzen bringen Rosen erst richtig zur Geltung.
Auch Stauden mit attraktivem Laub sind ein würdiger Rahmen für
Rosen.
Stauden, die gut in jedes Rosenbeet passen, sind der Frauenmantel, Hainsalbei,
Rittersporn, Lavendel, Katzenminze, die Sommeraster und Staudenlein.
Rosenpflege im Frühsommer
Hauptsaison für den Rosenschnitt ist zwischen Herbst und Frühlingsbeginn.
In der Regel schneidet man, wenn diejenigen Knospen, die sich etwa auf
halber Höhe der kräftigsten Triebe befinden, zu schwellen beginnen.
Faustregel: Wenn die Forsythien blühen, erfolgt der Frühjahrsschnitt!
Im Sommer entfernen Sie lediglich verwelkte Blüten Diese werden dabei
bis auf das erste Auge oder den ersten Trieb unter dem Blütenstand
zurückgeschnitten. Dies fördert eine zweite Blüte. Abgeknickte
oder verletzte Triebe müssen Sie ebenfalls entfernen. Um das Wachstum
der Triebe zu beenden, sollten Sie ab Spätsommer die Blüten
an der Pflanze belassen. Insbesondere wenn Sie die köstlichen Hagebutten
ernten wollen!
Nach dem ersten Blütenflor im Juni ist auch die richtige Zeit für
eine kleine Nachdüngung, die von der Menge her aber nur noch die
Hälfte der ersten Düngung zu Frühjahrsbeginn betragen sollte.
Rosen werden am besten mit organischen oder organisch-mineralischen Düngern
gedüngt. Häufige Gaben Kunstdünger machen sie häufiger
krank.
Rosen gesund halten
Leider erfreuen sich nicht nur wir Menschen an Rosen, sie sind auch Lieblingsspeise
zahlreicher Schädlinge. Zücken Sie aber nicht gleich die Giftspritze,
wie leider oft empfohlen wird. Folgende Maßnahmen helfen, Ihre Rosen
fit zu halten:
Schaffen Sie zunächst die optimalen Voraussetzungen:
- Fragen Sie schon beim Kauf nach robusten Sorten. Besonders Rugosa-Rosen
sind sehr widerstandsfähig.
- Der richtige Standort und die richtige Bodenpflege helfen Krankheiten
vermeiden.
- Pflanzen Sie Rosen nicht an eine Stelle, an der zuvor eine andere Rose
gewachsen ist. Vorher das Erdreich großzügig austauschen und
alle Wurzelreste absammeln.
- Regelmäßiges Düngen, Gießen und Schneiden sind
der Gesundheit ebenfalls zuträglich.
Kontrollieren und vorbeugen
- Kontrollieren Sie Ihre Rosen regelmäßig auf Befall oder Krankheiten.
Im Frühstadium lassen sich viele Schädlinge und Pilzkrankheiten
schnell unter Kontrolle bringen.
- Unterstützen Sie Ihre Helfer im Garten: Laub- und Reisighaufen,
kleine Holzstapel, mit Holzwolle gefüllte Tontöpfe bieten Lebensraum
für vielerlei nützliche Tiere.
- Auf gute Nachbarschaft: Knoblauch vermindert das Auftreten von Echtem
Mehltau, Tagetes vertreibt Nematoden. Kapuzinerkresse, Lavendel und aromatisch
duftende Kräuter wirken abschreckend auf Blattläuse.
- Vorbeugend helfen auch selbst angesetzte Pflanzenbrühen aus Schachtelhalm,
Brennnessel und Zwiebel. Auf 10 l Wasser geben Sie 1 kg der frischen Pflanze
und lassen es einige Tage an einem warmen Ort gären. Diese Pflanzjauchen
stärken die Widerstandskraft von Pflanzen.
- Sollten Schädlinge oder Krankheiten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen
außer Kontrolle geraten, greifen Sie auf biologische Spritzmittel
und Präparate zurück. Gegen Blattläuse hilft oft auch schon
eine kräftige Dusche.
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Kästen und Kübel
Balkonkästen werden in den unterschiedlichsten Maßen angeboten,
zum Beispiel in Längen von 40, 60, 80, 100 cm und sogar mehr. Als
Wurzelvolumen sollten möglichst 20 cm Tiefe und 20 cm Breite zur
Verfügung stehen. Sonst trocknet die Erde zu schnell aus, und Sie
kommen mit dem Gießen nicht mehr nach.
Viereckige oder runde Pflanzgefäße gibt es in allen Varianten.
Eckige Kübel können Sie enger stellen, aber runde sehen meist
schöner aus. Vorsicht aber bei bauchigen Gefäßen: Beim
Umpflanzen ist es sehr schwer, einen durchgewachsenen Wurzelballen heil
aus der zu engen Öffnung zu bekommen; entweder geht der Ballen oder
das Gefäß dabei kaputt. Zweitens sind solche Gefäße
auch stärker von Frostschäden bedroht.
Schalen können Sie entweder gezielt für flach wurzelnde Pflanzen
einsetzen, die mit weniger Substrat vorlieb nehmen. Wichtig: Egal welches
Gefäß Sie verwenden, ein Abzugsloch für Wasser ist unverzichtbar.
Pflanzen kombinieren
Wenn Sie Pflanzen miteinander im Balkonkasten kombinieren wollen, sollten
Sie einige Tricks beherzigen. Legen Sie zunächst ein bis zwei Leitpflanzen
fest, die durch Größe oder Auffälligkeit die anderen Pflanzen
dominieren. Das können Geranien, Petunien, Begonien, Strauchmargeriten
oder Ziertabak sein.
Diese verteilen Sie symmetrisch in den Kästen, also links und rechts
mit gleichem Abstand zur Mitte und eventuell noch in der Mitte. Bei genügend
breiten Kästen kommen die aufrechten Arten versetzt in die zweite
Reihe, während die hängenden Arten den Vordergrund und meist
auch die Ränder beherrschen.
Zwischen diese Leitpflanzen können Sie nun die weniger auffälligen
oder ausdauernden Begleitpflanzen setzen. Nach Möglichkeit sollte
man dazu Pflanzen mit einigermaßen ähnlichen Ansprüchen
in einem Kasten kombinieren, weil sie einheitlich gegossen und gedüngt
werden müssen.
Pflanzbeispiele für Schattenbalkon
Balkone und Terrassen in völlig absonniger Lage sind eher selten.
Häufig handelt es sich um Übergangsbereiche oder um nach innen
versetzte Standorte, an die weniger Licht dringt. Aber auch hier gedeiht
eine Vielzahl von Pflanzen, allen voran Fleißiges Lieschen und Fuchsien,
Semperflorens- und Knollenbegonien, Pantoffelblume, Zigarettenblümchen
und Blaumäulchen. Diese kommen hervorragend im Halbschatten zurecht.
Die Schneeflocke blüht hier zwar nicht so reich wie in sonniger Lage,
aber dauerhafter.
Andere Pflanzen wie Strauchmargeriten, Männertreu und Verbenen, Elfensporn,
Husarenknöpfchen und Silberstrohblume sowie Sommerblumen wie Tagetes,
Leberbalsam oder Nierembergie gedeihen hier auch zufriedenstellend.
Etliche Schatten- und Halbschattenpflanzen wie Efeu, Buntnessel, Taubnessel,
Weihrauch, Gundermann und Ananasminze überzeugen mehr durch ihr Laub
als durch ihre Blüten.
Bepflanzte Hängekorbe
Besonders empfehlenswert für kleine Balkone sind bepflanzte Hängekörbe.
Dies sind meist mit Moos gepolsterte Gitterkörbe. Die Pflanzen können
Sie nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch seitlich durch das
Gitter einsetzen. So wirkt alles sehr natürlich.
Aufgrund ihrer überhängenden Wuchsform eignen sich viele Balkonarten
für die Bepflanzung. Je nach Größe des Gefäßes
können Sie eine einzelne Art zur Wirkung bringen oder mehrere sich
ergänzende Wuchsformen und Farbtöne kombinieren. Praktisch ist
ein Seilzug, an dem Sie den Korb zum Wässern herablassen können.
Attraktive Ampelpflanzen sind beispielsweise der Fuchsschwanz, Goldtaler,
Goldzahn, Blaues Gänseblümchen, Zauberglöckchen, Gebirgs-Hängenelke,
Zigarettenblümchen, Hänge-Fuchsie, Elfensporn, Fleißiges
Lieschen, Männertreu, Hornklee, Elfenspiegel, Glockenwinde, Hänge-Geranie,
Petunien oder Portulakröschen
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Was im Mai zu tun ist
Jetzt geht es richtig los im Garten und es gibt eine Menge zu tun:
- Unkraut jäten
- Im Frühling blühende Sträucher nach der Blüte auslichten
- Zweijährige Sommerblumen aussäen
- Einjährige Pflanzen aussäen
- Wasserpflanzen pflanzen
- Freilandaussaat: Möhren, Rote Bete, Radieschen, Grünkohl,
Bohnen
- Nach den Eisheiligen ins Freie pflanzen: Tomaten, Paprika, Kürbis,
Gurken, Zucchini, Kohlrabi
- Schnecken jagen und auf Schädlinge achten
- Erdbeeren mulchen
- Kübelpflanzen ins Freie bringen
- Formhecken schneiden
- Dahlien auspflanzen (Ende Mai)
- Rasen düngen und mähen
Bevor Schnecken zur Plage werden
Kein Gärtner, der nicht schon mit Schnecken zu tun hatte. Aber nicht
verzweifeln! Hier sind einige bewährte Methoden, wie Sie dem Überhandnehmen
der Tiere vorbeugen können.
- Suchen Sie den Garten nach Eigelegen ab und entfernen sie so viele wie
möglich. Auch überwinternde Schnecken können leicht beseitigt
werden.
- Säen Sie erst, wenn der Boden warm ist. Die Pflanzen entwickeln
sich schneller und werden kräftiger.
- Je feinkrümeliger und glatter der Boden, umso schwerer haben es
die Schnecken.
- Eine feste Mulchdecke aus gut getrocknetem Grasschnitt, Sägespänen
oder fein Gehäckseltem hemmt den Bewegungsdrang der Plagegeister.
- Schutzringe aus Sägemehl, Holzasche, Schneckenzäune und übergestülpte
Plastikflaschen mit abgeschnittenem Boden leisten ebenfalls hervorragende
Dienste in der empfindliche Anwachsphase
- Beim Gießen nicht die ganze Fläche berieseln, sondern nur
punktuell wässern. Trockenheit erschwert den Tieren das Fortkommen.
- Der Kompost sollte in einiger Entfernung vom Gemüsebeet aufgestellt
sein. Räumen Sie fertigen Kompost schon im Spätsommer ab, denn
zu diesem Zeitpunkt ist er noch schneckenfrei!
- Je vielfältiger und naturnäher ihr Garten ist, umso weniger
Schaden können Schnecken anrichten. Säen Sie z. B. Gelbsenf
und Gartenkresse ins Beet, Schnecken mögen diese Pflänzchen
lieber als Salat und Gemüse.
Jäten, jäten, jäten
Wer jetzt Zeit hat gründlich zu jäten, soll es tun und damit
beginnen! Wenn Sie den Unkräutern erst gar keine Gelegenheit geben
Samen zu bilden, haben Sie auch später weniger Arbeit. Knieschoner,
Krallen und Hacken sind probate Hilfsmittel, welche die Arbeit erleichtern.
Für Terrassen und Wege haben sich Flammenjäter bewährt,
dabei werden die Pflanzenwurzeln allerdings nicht geschädigt und
die Pflanze treibt wieder aus. Es geht in jedem Fall ohne Chemie. Übrigens:
Unkraut lässt sich fast mühelos entfernen, wenn der Boden nass
ist. Also nach einem Regenguss oder nach dem Wässern.
Und bloß nicht schimpfen über das Unkraut. Es gibt auch allerhand
nützliche Wildkräuter. Sogar der gefürchtete Giersch lässt
sich als Salat zubereiten.
Die Frostgefahr ist noch nicht vorbei!
Die Eisheiligen sind noch nicht überstanden (11. bis 13. Mai in Norddeutschland
und 12. bis 14. Mai in Süddeutschland) und die Gefahr der Nachtfröste
ist auch noch nicht vorbei. Frostempfindlichen Pflanzen von Balkon und
Terrasse sollten vorsichtshalber nachts wieder ins Haus geholt werden.
Das sind Kübelpflanzen, Balkonblumen, Tomaten, Paprika und vorgetriebene
Gurken oder Kürbisse. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, warten Sie
noch die kalte Sophie ab, die auf den 15. Mai festgesetzt ist.
Gewöhnen Sie aber Ihre Kübelpflanzen behutsam an das Leben draußen.
Wichtig ist vor allem, die empfindlichen Triebspitzen zu schützen.
Am besten stellen Sie die Kübel samt Pflanze an einem bewölkten
Tag ins Freie, sie müssen sich erst langsam an das Sonnenlicht gewöhnen.
Gut feucht halten! Steht nicht genügend Feuchtigkeit zur Verfügung,
welken die Blätter oder bekommen Brandflecken.
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April ist Pflanzzeit
Pflanzen Sie jetzt Sommer- und Herbststauden wie Bartfaden, Sonnenhut,
Flammenblume oder Eisenhut und Japananemone. Besonders Stauden, die eine
Herbstpflanzung nicht vertragen, kommen jetzt in die Erde. Hierzu gehören
Lupinen, Margeriten, Blaukissen oder Polsterphlox. Geben Sie vor der Pflanzung
etwa 5 Liter Komposterde auf einen Quadratmeter Beetfläche. Dann
gedeiht alles noch viel prächtiger. Auch Steingärten und Trockenmauern
können Sie jetzt bepflanzen.
Holen Sie sich die Sonne in den Garten
Sonnenblumen zählen mit zu den dekorativsten und auffälligsten
Blumen überhaupt. Neben Sorten die nahezu drei Meter Höhe erreichen,
gibt es Zwergsorten und viele neue Züchtungen mit wunderschönen,
kontrastsreichen Blüten. Besonders schön ist die zitronengelbe
‘Valentin’ und ‘Hallo von Benary’ mit einer tiefschwarzen
Mitte, die von goldgelben Blütenblättern umstanden ist. Suchen
Sie einen schönen, sonnigen Platz und säen Sie vor Ort aus oder
ziehen Sie Pflänzchen in Torfquelltöpfen auf der Fensterbank
vor. Ob einzeln oder in einer Gruppe – die einjährigen Blütenwunder
werden auch Ihren Garten verzaubern.
Kästen, Kübel, Töpfe
Zur Bepflanzung eignen sich im Prinzip alle Gefäße. Einzige
und wichtigste Voraussetzung – ein Abzugsloch für überschüssiges
Wasser muss vorhanden sein. Natürlich spielen auch Größe
und Gewicht eine Rolle. Untersetzer fangen Wasser auf, aber auch hier
darf das Wasser nicht zu lange stehen, da sonst die Wurzeln faulen.
Besonders praktisch sind Balkonkästen mit einem Wasserreservoir.
Das spart eine Menge Stress an heißen Sommertagen.
Tipps, die Arbeit und Ärger sparen helfen:
- Wenn das Erdvolumen zu klein ist für die Pflanzenwurzeln, wird
die Erde schneller austrocknen. 20 cm Tiefe und 20 cm Breite sollten mindestens
zur Verfügung stehen.
- Bauchige Behälter sehen zwar schön aus, machen es aber fast
unmöglich beim Umpflanzen den Wurzelballen heil aus der zu engen
Öffnung zu bekommen. Diese Gefäße sind außerdem
anfälliger für Frostschäden.
- Steintröge eignen sich für trockenheitsverträgliche Steingartenpflanzen.
Sie sind oft sehr schwer, dafür benötigen sie kaum Pflege.
- Balkonkästen aus Kunststoff sind preiswert und leicht. Letzteres
ist aber auch ein Nachteil, da sie windempfindlich sind und gut befestigt
werden müssen. Hinzu kommt, dass Kunststoff nicht gleich Kunststoff
ist. Manche Kästen reißen bei Belastung am Rand ein. Dunkle
Behälter heizen sich in der Sonne stark auf.
- Holzbehälter bieten der Pflanze ein optimales Wachstumsklima und
sehen gut aus. Sie müssen jedoch mit einem Schutzanstrich versehen
sein, der sie vor dem Verrotten schützt. Zusätzlichen Schutz
vor Feuchtigkeit bietet eine Folie, mit der die Gefäße ausgekleidet
werden.
- Ton- und Terrakottagefäße sind standfest, aber leider auch
zerbrechlich. Größere Exemplare werden schwer und wuchtig.
Ein weiterer Nachteil ist, dass Pflanzen in ihnen schneller zum Austrocknen
neigen als in Kunststoffbehältern. Wird mit kalkhaltigem Wasser gegossen,
müssen die Gefäße gelegentlich von weißlichen Ablagerungen
befreit werden. Ausnahme sind glasierte Gefäße, bei denen das
nicht passieren kann.
Düfte, die bezaubern
Sommerblumen lieben vollsonnige Plätze auf nährstoffreichem
Boden. Da viele einjährige Arten nicht frosthart sind, ist jetzt
der günstigste Aussaattermin. Nach etwa 14 Tagen wird die Saat auflaufen,
nach weiteren 6 bis 8 Wochen zeigen sich schon die ersten Blüten.
Zweijährige Arten werden dagegen erst im Juni/Juli ausgesät.
Im ersten Standjahr bilden sie zunächst nur eine Blattrosette und
im zweiten die Blüten. Sommerblumen mit einem besonders angenehmen
Duft sind Bartnelken, Levkojen, Goldlack und Löwenmäulchen.
Von März bis April duften die Veilchen, Hyazinthen, Primeln und Lerchensporn.
Im Mai verströmen Lilien, Flieder, Waldanemonen, Maiglöckchen
und Pfingstrosen ihr frisches Odeur. Von Juni bis August verbreiten Rosen,
Diptam, Lilien und der Pfeifenstrauch mit seiner Blüte einen wohlriechenden
Duft. Es sind allerdings nicht nur die Blüten der Pflanzen, die so
angenehm riechen, sondern auch die Blätter der vielen Kräuterarten,
die ihr würziges Aroma verströmen.
Weitere Duftstars im Garten sind Pfingstrose, Duftveilchen, Geißbart,
Levkoje, Nelke, Flammenblume, Sporenblume, Phlox, Kosmee, Mädesüß
und Iris. Betörend duftende Blätter haben Duftpelargonie, Indianernessel,
Katzenminze, Lavendel, Römische Kamille, Salbei und natürlichThymian.
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Der richtige Standort
Der bepflanzte Steintrog braucht einen freien, sonnigen und vor Wind
geschützten Platz. Hanglagen sind ungünstig. Stellen Sie den
Trog auf robuste, höchstens 45 cm große Füße aus
Natur- oder Backstein. So kommt er am besten zur Geltung und lässt
sich auch leichter pflegen. Wichtig ist, dass der Trog über Abflusslöcher
verfügt, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Bepflanzen
Sie den Trog an der Stelle, an der er später einmal stehen soll,
sonst wird er zu schwer für den Transport.
Das Substrat
Legen Sie den Boden des Trogs mit Kies oder Blähtonkugel aus. Darauf
geben Sie Pflanzerde, der Sie etwa 1/3 Sand-Kies-Gemisch zugeben können.
Für Pflanzen wie Azaleen oder Heidekraut, die einen sauren Boden
bevorzugen, verwenden Sie entsprechende Spezialerde. Mit Fels- oder Tuffsteinbrocken,
die teilweise in das Substrat eingegraben werden, können Sie im Trog
einen Miniatursteingarten bauen.
Die Pflanzen
Für einen Miniatursteingarten im Trog eignen sich alle langsam wachsenden,
kompakten oder zwergwüchsige Pflanzen. Diese wachsen nicht nur langsam,
sie erschöpfen auch den Vorrat an Nährstoffen nicht so schnell.
Größere Pflanzen setzen Sie in den Hintergrund, die kleineren
vorne. Mit Kriechpflanzen, die über den Rand ranken, erzielen Sie
eine weichere Wirkung. Folgende Pflanzen gedeihen gut in einem Trog-Steingarten:
Alpenglöckchen, Alpennelke, Gebirgsprimeln, Silberwurz, Gedenkemein,
Sauerklee und Steinbrechgewächse. In größeren Trögen
fühlen sich auch Zwergkoniferen wohl.
Einen Tuffsteintrog selber gießen
Sie können einen solchen Trog auch selber herstellen. Zimmern Sie
dazu zwei Holzkisten, eine größere in der Größe,
die der Trog einmal haben soll und eine kleinere. Reiben Sie die größere
Kiste innen und die kleinere außen mit Öl ein. Rühren
Sie nun eine Mischung aus 1 Teil Sand, 1 Teil Zement und 2 Teilen Torfersatz
zu einer dicken Paste an, die sie auf den Boden der größeren
Kiste geben. In die Schicht stecken Sie Holzdübel, die später
die Abflusslöcher ergeben. Nun stellen Sie die kleinere Kiste in
die große. Biegen Sie eine Maschendraht so, dass er genau mittig
zwischen den Freiräumen für die Außenwände steht.
Füllen Sie nun die Mischung zu beiden Seiten des Maschendrahts auf,
decken alles mit einer Plastikfolie ab und lassen es eine Woche aushärten.
Danach entfernen Sie die Holzverkleidungen und rauen die Außenseiten
des Trogs mit einer Drahtbürste auf.
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18/07 Pflanzen mit Urlaubsflair
Manche Pflanzen wecken unweigerlich Urlaubsgefühle: Sie sind so
typisch für den mediterranen Raum oder wirken so exotisch, dass sie
ideal sind, um nach der Rückkehr aus dem Süden noch etwas von
der Urlaubsstimmung in den Alltag hinüberzuretten....
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/18/pflanzen_mit_urlaubsflair/
18/07 LaGa Rietberg: 400.000 Besucher in drei Monaten
Anderthalb Mal um den Erdball: diese Strecke haben die Gäste der
Landesgartenschau Rietberg bisher mit dem kostenlosen Shuttle-Bus-Dienst
zurückgelegt. 9,2 Kilometer rostbraune Bratwurst wendeten bisher
die Grillmeister auf dem Gelände der 14. NRW-Landesgartenschau 2008
in Rietberg. Gleich 2,6 Tonnen Nackenbraten...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/18/laga_rietberg_400000_besucher_in_drei_monaten/
17/07 Briggs and Stratton sucht ältesten Rasenmähermotor
Zum hundertjährigen Firmenjubiläum hat sich der Motorenhersteller
Briggs and Stratton etwas Besonderes ausgedacht: Gesucht wird der älteste
Rasenmähermotor des Unternehmens in Deutschland. Den Gewinnern winkt
ein Gutschein über einen neuen Rasenmäher nach Wahl - natürlich
mit Briggs and Stratton-Motor -...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/17/briggs_and_stratton_sucht_aeltesten_rasenmaehermotor/
17/07 Astern: Rebellen im Herbst
Wenn sich die üppig blühende Sommerzeit im Garten dem Ende
neigt und die Abende wieder kürzer und kühler werden, dann dürfen
wir uns, dem schlechten Wetter zum Trotz, noch einmal auf eine Hochsaison
im Garten freuen: Denn Schönheiten wie Astern...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/17/astern_rebellen_im_herbst/
16/07 LaGa Schleswig-Schleiregion: Zwischenbilanz
Nach einem erfolgreichen Start im April, begleitet von mehrwöchigem
Traumwetter, feierten die Organisatoren der Landesgartenschau Schleswig-Schleiregion
heute bereits die Halbzeit der Landegartenschau-Premiere Schleswig-Holsteins
- und zogen ein überaus positives Resümee....
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/16/laga_schleswigschleiregion_zwischenbilanz/
16/07 Pflanzen und die Sehnsucht nach Orientierung
Im Rahmen des Symposiums Green Living and Work stellt der Diplom-Psychologe
Stephan Urlings seit den 1990er Jahren einen stabilen Trend fest, in dem
sich das Lebens-Ideal vom analogen hin zu einem digitalen wandelt: Die
Begrifflichkeit ist metaphorisch gewählt und vergleicht...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/16/pflanzen_und_die_sehnsucht_nach_orientierung/
15/07 LaGa Neu-Ulm: Halbzeit mit 385.000 Besucher
Die Landesgartenschau Neu-Ulm ist ein echter Hingucker: In den ersten
8o Tagen wurden bereits 385.ooo Besucher gezählt, teilte Landwirtschaftsminister
Josef Miller bei seiner Halbzeitbilanz mit. 5.ooo Gäste am Tag seien
ein Riesenerfolg, sagte er. Für die bevorstehende zweite Hälfte
zeigte...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/15/laga_neuulm_halbzeit_mit_385000_besucher/
15/07 Folk Design im Herbst
Die floralen Inspirationen des Herbstes werden von den stetig wachsenden
Bedürfnissen der Menschen nach Ruhe, Einfachheit, Gesundheit und
Natur getragen: Und was liegt da näher, als die Idylle oder das Paradies
im bäuerlichen Landleben zu suchen? Der Bauer wird in...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/15/folk_design_im_herbst/
14/07 LaGa Rietberg: Rosen, Stauden, Dahlien
Die 14. NRW-Landesgartenschau in Rietberg ist ein Publikumsmagnet: Bei
sommerlichen Temperaturen war sie auch an diesem Wochenende wieder Anziehungspunkt
für Jung und Alt aus Nah und Fern. Allein am Freitag und Samstag
kamen fast 10.ooo Besucher. Ein Ehepaar war extra...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/14/laga_rietberg_rosen_stauden_dahlien/
14/07 Bundeskleingartenpreis 2009: Ausgezeichneter Umweltschutz
Der Startschuss für den Wettbewerb um den Bundeskleingartenpreis
2009 ist gefallen: Gesucht wird das beste Kleingarten-Konzept zur Umwelterziehung
von Heranwachsenden, verbunden mit aktivem Umweltschutz. Teilnehmen können
alle Verbände, Vereine und Kleingärtner sowie Studierende, Diplomandinnen
und Diplomanden sowie Doktorandinnen und Doktoranden,...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/14/bundeskleingartenpreis_2009_ausgezeichneter_umweltschutz/
11/07 Hecken schneiden
Die Hecken in Hausgärten sollten jetzt mit der Heckenschere in Form
gebracht werden: Damit Laub abwerfende Hecken ihre Form behalten, benötigen
sie nun ihren ersten Schnitt, auch Johannis-Schnitt genannt, teilt die
LWK Nordrhein-Westfalen mit. Vor jedem Heckenschnitt sollte der Hobbygärtner...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/11/hecken_schneiden/
11/07 Romantischer Walzerabend im Schlosspark Dennenlohe
Schmausen zu Schuhmann und Schubert: Am 27. Juli 2008 untermalen romantische
Klänge das gemütliches Gartenpicknick im blühenden Schlosspark
auf Dennenlohe: Im Rahmen des Klassikfestivals singt der 40köpfige
Philharmonische Chor Augsburg unter Leitung des Dirigenten Wolfgang Reß
Lieder von Schuhmann und...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/11/romantischer_walzerabend_im_schlosspark_dennenlohe/
10/07 LGS Rietberg: Rosen - Rosen - Rosen
Sie tragen so klangvolle Namen wie Sorrento, Sedana, Ravenna, Schöne
Dortmunderin oder Heidetraum: Hunderte von Dichtern haben sie besungen,
und die Schriftstellerin Gertrude Stein prägte mit ihrer berühmten
Sentenz "Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose" gleich eine
wandelbare...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/10/lgs_rietberg_rosen_rosen_rosen/
10/07 Üppige Blüten durch richtige Pflege
Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen bei Balkonpflanzen und Kübelpflanzen
im Sommer gehören Gießen, Düngen und Auspflücken
verblühter Blumen, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
Wann und wie oft gegossen werden muss, hängt wesentlich vom individuellen
Wasserbedarf der Pflanze und den Standortverhältnissen ab. An...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/10/ueppige_blueten_durch_richtige_pflege/
09/07 Kartoffelkäfer
Gartenbesitzer sollten jetzt ihre Kartoffelpflanzen beobachten, denn die
Kartoffelkäferlarven schlüpfen bald, teilt die LWK Nordrhein-Westfalen
mit: Haben die gefräßigen rot-schwarz gestreiften Larven erst
einmal mit dem Fraß begonnen, kann der Gartenfreund täglich
zusehen, wie seine Kartoffelpflanzen ihre Blätter verlieren....
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/09/kartoffelkaefer/
09/07 Phytophilie ist ganz normal
Warum suchen Menschen Naturlandschaften auf, gehen in Stadtparks, wünschen
sich einen Garten, bepflanzen ihren Balkon oder stellen Pflanzen in ihre
Wohnräume? "Grün wird offensichtlich hoch geschätzt",
eröffnete die Psychologin Dr. Antje Flade ihren Vortrag auf dem Symposium
"Green Living and...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/09/phytophilie_ist_ganz_normal/
08/07 Erntemilben quälen Hobbygärtner
Alljährlich im Sommer häufen sich die Anfragen beim Pflanzenschutzdienst
der LWK Nordrhein-Westfalen, welche Plagegeister nach einem Aufenthalt
im Garten stark juckende Hautstellen verursachen: Erntemilben, die noch
vor zehn Jahren auf das Rheintal beschränkt waren, haben sich nach
Angaben des Pflanzenschutzdienstes...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/08/erntemilben_quaelen_hobbygaertner/
08/07 Kübelpflanzen: Lateinamerika lässt grüßen!
Viele unserer beliebtesten Balkonpflanzen und Kübelpflanzen kommen
ursprünglich aus Mittel- und Südamerika: Sie stammen aus den
fruchtbaren Regenwäldern entlang des Amazonas oder aus den Anden.
Die reiche und exotische Natur gedeiht hier bei großer Hitze und
hoher Feuchtigkeit. Die bei...
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07/07 Kopf ab für Sommerblumen
Blüten bis in den Herbst bei allen Sommerblumen sind der Traum eines
jeden Hobbygärtners: Wicken, Dahlien, Rosen, Tulpen und viele Stauden
setzen nach dem Verblühen Samen an. Dies verlangt von den Pflanzen
eine besondere Kraftanstrengung, neue Blüten kommen nur sehr...
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07/07 Garten: Lebensraum für Pflanzen und Tiere
Jeden Morgen kommt es aus den Büschen gehuscht, klettert flink den
Stamm der Kiefer hinauf und flitzt keck in den Zweigen hin und her - das
Eichhörnchen: Es verdankt seinen Namen wahrscheinlich nicht der Eiche
oder den Eicheln, sondern dem...
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04/07 Hawaiipalmen: eine faszinierende Geschichte
Mit "Es war einmal..." beginnen normalerweise Märchen über
Prinzessinnen, Drachen oder Feen, die mit der Wirklichkeit eher wenig
zu tun haben: Es kann aber auch der Anfang einer Geschichte über
eine Zimmerpflanze sein und die ist ebenso spannend wie aktuell....
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04/07 Internationale Gartenbaumesse Tulln 2008
Zum 41. Mal findet vom 28. August bis o1. September die Internationale
Gartenbaumesse am Messegelände in Tulln an der Donau statt: Ausführliche
Beratung, umfassende Information, neue Ideen und fantasievolle Blumen-Arrangements
in den prächtig gestalteten Blumenhallen stehen im Mittelpunkt und
werden...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/04/internationale_gartenbaumesse_tulln_2008/
03/07 Wolf-Garten: Rasentrimmer GT 815 AC mit Li-Ion-Akku
Wolf-Garten baut seine neue Produktfamilie mit Li-Ion Power-Wechselakku-System
weiter aus: Mit dem neuen Akku-Rasentrimmer GT 815 AC ist das Programm
damit eines der umfang reichsten Li-Ion Power-Sortimente für den
Garten....
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/03/wolfgarten_rasentrimmer_gt_815_ac_mit_liionakku/
03/07 Astilben: Blütenstars im Halbschatten
Sie sind elegant, sie bringen Farbe in den Garten und sie gedeihen dort
am besten, wo sich nur relativ wenige Pflanzen wohl fühlen: Astilben,
auch als Prachtspieren bezeichnet, sind ideal, um halbschattige Standorte
im Garten interessant zu gestalten. Solche Gartenbereiche...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/03/astilben_bluetenstars_im_halbschatten/
02/07 LaGa Schleswig-Holstein lockt mit kühlem Nass
Was wäre eine Landesgartenschau im Land zwischen den Meeren ohne
Wasser? Die erste Landesgartenschau Schleswig-Holsteins liegt direkt am
wunderschönen Ostseefjord Schlei - und ist daher die perfekte Alternative
zu den Badestränden von Nord- und Ostsee. Denn in schönster
Lage auf...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/02/laga_schleswigholstein_lockt_mit_kuehlem_nass/
02/07 Silbrige und graue Pflanzen: mediterraner Flair
Pflanzen mit silbriggrauen Blättern haben eine sehr angenehme Eigenschaft:
sie wecken Urlaubsgefühle, selbst wenn sie weit entfernt vom sonnenverwöhnten
Mittelmeer wachsen. Lavendel und Olivenbäume sind typische Pflanzen
für den mediterranen Raum, und man sieht es auch ihren Blättern
an: Sie...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/02/silbrige_und_graue_pflanzen_mediterraner_flair/
01/07 Al-Ko PowerLine 5200 BR: neuer Benzinrasenmäher
Die Gartensaison 2008 läuft und so manchem graut schon vor dem nächsten
mühsamen Mäheinsatz: Gerade bei größeren Rasenflächen
ist das Mähen mit älteren Mähern oft eine Qual. Doch wer
sagt eigentlich, dass Rasenmäher schwerfällig und unansehnlich
sein müssen? "Die Zeiten...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/01/alko_powerline_5200_br_neuer_benzinrasenmaeher/
01/07 Citrusbockkäfer gefährdet heimische Bäume
Wer in den vergangenen Wochen einen Fächerahornbaum im Supermarkt
gekauft hat, sollte diesen gründlich kontrollieren: Denn es besteht
der Verdacht, dass in der Pflanze der aus Asien eingeschleppte Citrusbockkäfer,
Anoplophora chinensis, lebt, meldet die LWK Nordrhein-Westfalen. Der gefährliche
Schädling befällt...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/07/01/citrusbockkaefer_gefaehrdet_heimische_baeume/
30/06 LaGa Rietberg: Wogender Blütenteppich
Wer dieser Tage am LGS-Eingang Nord in den Park Neuenkirchen der Landesgartenschau
Rietberg kommt, der wird fast magisch angezogen vom wogenden Blütenteppich
der Roten Galerie, die sich in leuchtend rot-weiß-blauen Farben
präsentiert. Eingebettet in geschwungene Wege laden Bänke zwischen
Wild-...
http://www.gartentechnik.de/News/2008/06/30/laga_rietberg_wogender_bluetenteppich/
30/06 Buntes und Formschönes für den Balkon
Groß neben klein, rund neben gezackt und glänzend glatt neben
rau behaart: man muss kein Profigärtner oder Künstler sein,
um die Schönheit und Vielseitigkeit von Blattpflanzen wahrzunehmen.
Erst recht muss sich das lebendige Nebeneinander unterschiedlichster Blattstrukturen
und -formen auf Balkon...
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Gartennews
http://Gartentechnik.de/News/
Wohin mit dem Frühbeet
Der ideale Platz muss vor Wind geschützt und sonnig sein. Stellen
Sie den Kasten in Ost-West-Richtung auf,
wobei die Fenster eine leichte Neigung nach Süden aufweisen sollen.
Frei stehende Frühbeete brauchen
einen Windschutz, der sie vor Nord- und Ostwinden abschirmt. Dieser darf
das Beet natürlich nicht beschatten.
Welches Material
Bleiben Sie flexibel: Frühbeetkästen aus leichten Kunststoffen
wie Acryl-Stegdoppelplatten und
Leichtmetallen sind pflegeleicht und können ganz nach Bedarf umgesetzt
werden.
Vollständig verglaste Frühbeetfenster sind eher nachteilig:
Im Sommer heizen sie sich zu sehr auf,
die Pflanzen verbrennen und die Scheiben müssen abgedeckt oder gekalkt
werden.
Ein noch größerer Nachteil ist die Bruchgefahr. Besonders wenn
Kinder im Garten spielen,
stellen sie eine Gefahrenquelle dar.
Kästen aus Holz
Wenn Sie nicht auf Holz im Garten verzichten möchten- Frühbeetkästen
aus Holz können Sie ganz leicht selber bauen. Sie brauchen:
Schalungsbretter für die Seitenwände (an zwei Seiten abgeschrägt,
wegen der Neigung des Fensters).
- Unten angespitzte und überstehende Holzlatten, die innen in die
Ecken geschraubt werden und der Verankerung im Boden dienen.
- Winkelverbindungen und Schrauben.
- Für die Abdeckung Doppelstegplatten aus Kunststoff.
- Einen Rahmen aus Leisten, der mit Scharnieren an der Rückwand
befestigt wird.
Die Größe richtet sich nach den im Handel erhältlichen
Stegdoppelplatten.
Für den Rahmen eignet sich Kiefernholz besonders gut. Der Kasten
sollte vom Boden bis zum obersten Rand
an der Südseite 15-30 cm, an der Nordseite 25-40 cm hoch sein.
Geheizte Frühbeete
Die traditionelle Art ein Frühbeet zu heizen ist das Mistbeet. Hier
kommt die Erwärmung durch den Abbau organischer Materialien zustande.
So wird ein Mistbeet gepackt:
- Heben Sie eine 50 cm tiefe Grube aus.
- Legen sie den Boden mit feinem Maschendraht aus, um Wühlmäuse
fernzuhalten.
- Zuunterst kommt eine Schicht trockenes Laub oder Stroh, darauf eine
30-50 cm dicke Schicht abgelagerter Pferdemist.
- Die oberste Schicht bildet gesiebte Komposterde.
Es geht aber auch anders: elektrische Bodenheizkabel, Heizmatten und Wärmeunterlagen,
die direkt auf dem Boden ausgelegt werden, können mit Hilfe eines
Thermostats den Kasten bequem auf die richtige Temperatur bringen. Pro
Quadratmeter ist etwa 100 W Heizleistung erforderlich. Eine gute Isolation
des Kastens spart dabei eine Menge Strom!
Nutzungsvorschlag für ein warmes Frühbeet
Mitte Februar bis Ende April
Kopfsalat, Radieschen, Kohlrabi, Kresse, Möhren, Schnittsalat
Mai bis Anfang September
Kastengurken, Buschtomate, Paprika
September bis Mitte Dezember
Winterendivie, Spinat, Rettich, Buschbohnen, Kopfsalat, Radieschen, Kohlrabi.
Im Winter können Sie das leere Frühbeet auch zur Einlagerung
von Wurzelgemüse verwenden, das lagenweise geschichtet und mit Sand
oder Erde bedeckt wird.
Winterschutz für Rosen
Vor Frosteinbruch und bei starkem Schneefall sollten Sie Ihre Rosen schützen.
Rosen vertragen Kälte, die empfindlichste Stelle ist aber die Veredlungsstelle.
Tipp: Je weniger Rosen im Herbst geschnitten werden, umso unempfindlicher
sind sie im Winter.
Häufeln Sie Buschrosen etwa 15 bis 20 cm hoch mit Erde aus dem Beet
an. Ab Dezember können Sie um den Erdhaufen Laub oder Stallmist packen.
Rosenbeete mit Unterpflanzung werden besser mit Fichtenreisig beschattet.
Auch Kletterrosen wollen angehäufelt werden. Besonders empfindliche
Sorten sollten Sie vom Spalier lösen, auf den Boden legen und mit
Reisig bedecken.
Nadelverfärbungen
Wenn sich die Nadeln von Fichten und anderen Koniferen verfärben,
kann dies mehrere Ursachen haben. Ältere Nadeln werden alle 5-7 Jahre
abgestoßen, hier ist eine Verfärbung also normal und nichts
zu befürchten. Verfärbungen im Inneren von dicht wachsenden
Koniferen ist eine Folge fehlenden Lichts. Verfärben sich junge Nadeln,
können Schädlinge oder Nährstoffmangel der Grund sein.
Führen Sie im Zweifelsfall eine Bodenuntersuchung durch. Wässern
und düngen Sie im Spätherbst, so vermeiden Sie Schäden
im Frühjahr.
Himbeeren
Herbsthimbeeren tragen bis in den November hinein. Nach dem ersten Frost
schneiden Sie alle Ruten bis knapp unter der Erdoberfläche ab. So
bleiben keine Stummel stehen und die Gefahr einer Infektion mit Krankheiten
ist reduziert. Decken Sie nach dem Schnitt das Himbeerbeet gut mit Mulch
ab.
Jetzt ist auch noch Zeit, um Himbeeren zu pflanzen. Achten Sie beim Pflanzen
darauf, dass die an der Basis sitzenden Knospen nicht abbrechen. Von ihnen
hängt die Entwicklung der Pflanze ab.
Rasen
Eigentlich wird der Rasen Ende Oktober zum letzten Mal geschnitten. Bei
sehr mildem Wetter kann aber auch noch ein Schnitt im November notwendig
sein. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch gleich noch einmal Laub
von der Rasenfläche entfernen.
Jetzt können Sie auch Rasen einsäen, sofern das Wetter es erlaubt.
Bis zum Auflaufen des Samens im Frühjahr haben Sie dann fast nichts
weiter zu tun, da dem Samen genügend Feuchtigkeit zur Verfügung
steht.
Gartenarbeiten im November
- Laub rechen, kompostieren oder als Mulch verwenden
- Wasser abstellen, Leitungen und Schläuche leeren
- Winterschutz auflegen und Rosen anhäufeln
- Gehölze und Rosen pflanzen
- Staudenbeete mit Mulch, Laubstreu oder Kompost abdecken
- Frühbeet mit Noppenfolie vor starkem Frost schützen
- Kernobst und Ziergehölze schneiden
- Baumscheiben mulchen
- Boden lockern, düngen, mulchen
- Neue Beete vorbereiten
- Nistkästen anbringen oder alte Kästen gründlich säubern
Wurzelnackte Rosen pflanzen
Tipp für Rosenfreunde: Wurzelnackte Rosen sind kostengünstiger
als Pflanzen mit Wurzelballen. Sie wachsen sogar besser an, wenn der Boden
gut vorbereitet ist. Wichtig: Stellen Sie die Rosen gleich nach dem Kauf
für einige Stunden in Wasser. Dann können Sie pflanzen.
- Entfernen Sie schadhafte Wurzeln, zu dünne und quer durch die
Mitte wachsende Triebe.
- Das Pflanzloch sollte den Wurzeln reichlich Platz bieten. Arbeiten Sie
organische Substanzen und Hornmehl in die Erde ein.
- Wühlmäuse akti? Rosen stehen ganz oben auf ihrem Speisezettel.
Setzen Sie die Rose in einen Drahtkorb!
- Setzen Sie die Rose mit ausgebreiteten Wurzeln in das Pflanzloch. Die
Veredlungsstelle muß sich knapp unter Bodenniveau befinden.
- Schütten Sie das Loch wieder zu, verteilen Sie die Erde gut und
drücken Sie sie fest. Zuletzt den Boden leicht antreten und gut wässern.
- Mulchen Sie die Pflanzstelle mit gut verrottetem Kompost.
Vorsicht: Wollen Sie alte Rosen durch neue ersetzen? Wenn Sie an die
gleiche Stelle pflanzen, zeigen sich oft Wachstumsstörungen. Ursache
ist die Rosenmüdigkeit des Bodens.
Kälteschutz
Allerhöchste Zeit, empfindliche Pflanzen gut zu verpacken! Halten
Sie Strohmatten und Fichtenreiser zum Abdecken der Stauden und Rosen bereit.
Fichtenreiser sind ideal, da sie im Lauf des Winters ihre Nadeln verlieren
und so im Frühjahr Licht an die neu austreibenden Pflanzen gelingen
kann. Rosen häufeln Sie etwa 30 Zentimeter hoch mit Erde und Kompost
an, damit die Veredelungsstelle gut geschützt ist. Folien als Verpackungsmaterial
sind Tabu, da sich unter ihnen Schwitzwasser bildet, das Krankheiten fördert.
Tipp: Kletterpflanzen die an Metallgerüsten ranken sind stärker
frostgefährdet als solche, die an Holzgerüsten wachsen. Metall
kühlt rasch und sehr stark aus. Schützen Sie diese mit einer
Stroh- oder Schilfmatte.
Die Stämme empfindlicher Obstbäume an extremen Standorten können
Sie in Jutematten wickeln.
Im Gemüsegarten
Auch jetzt bietet der Gemüsegarten noch reiche Ernte. Alles Gemüse
wie Möhren und Rüben, deren unterirdische Teile verzehrt werden,
müssen Sie noch vor den ersten Frösten ernten. Lauch, Rosen-
und Grünkohl können in den Beeten bleiben. Grünkohl und
Rosenkohl schmeckt sowieso erst dann richtig gut, wenn er etwas Frost
abbekommen hat. Das gleiche gilt auch für Pastinaken.
Lauch lässt sich bei Frost nicht mehr so einfach ausgraben. Legen
Sie daher einen Vorrat an, indem Sie einen Teil der Stangen an einer geschützten
Stelle waagrecht so in die Erde legen, dass der obere Teil herausschaut.
Grundlagen
Bevor Sie mit den Schnittmaßnahmen beginnen, stellen Sie sich vor,
wie die Pflanze sich einmal entwickeln soll. Sie sollten wissen, wie die
natürliche Wuchsform dieser Pflanze aussieht – ob sie zum Beispiel
aufrecht, buschig oder ausladend wächst – und wann sie blüht.
Damit können Sie vorhersehen, wie die Pflanze auf den Rückschnitt
ansprechen wird. Sie dürfen jedoch nicht vergessen, dass die meisten
Pflanzen je nach Jahreszeit auf einen Rückschnitt unterschiedlich
reagieren.
Am Ende eines jeden Triebs befindet sich eine End- oder Gipfelknospe,
darunter, entlang des Triebs sind weitere kleinere Knospen angeordnet,
die man Achsel- oder Seitenknospen nennt. Ihre Anordnung entscheidet darüber,
wo sich die späteren Seitenäste oder Blütentriebe entwickeln
werden. Hier einige Schnittregeln:
- Wenn Sie die Endknopse entfernen, können sich die Seitenknospen
schneller entwickeln.
- Ein starker Rückschnitt regt die Pflanze an, noch stärker
zu wachsen.
- Gehölze, die voreilig und zu stark zurück geschnitten worden
sind, entwickeln sich wesentlich schlechter als solche, die nicht geschnitten
wurden.
- Gehölzschnitt im Spätwinter und im zeitigen Frühjahr
regt die Pflanzen an, große Mengen neuer Triebe zu bilden, während
der Sommerschnitt eine Pflanze zur Entwicklung von mehr Blüten- und
Fruchtknospen im Folgejahr anregt.
- Ziel ist ein gleichmäßiger Wuchs, die Erhaltung der natürlichen
Wuchsform, die Kontrolle des Wachstums und die Förderung der Blüten-
und Fruchtbildung.
Die richtige Schnittstelle
Die Stellung der Knospen entlang eines Triebes ist arttypisch. Die Anordnung
der Knospen hat einzig den Zweck, den sich aus ihnen entwickelnden Blättern
ein Maximum an Licht und Platz zu gewährleisten.
Bei Pflanzen mit wechselständiger Knospenstellung sollten Sie knapp
über einer Knospe schneiden, und zwar von der Knospe weg schräg
nach unten. Das ist wichtig, da die Heilung der Schnittfläche durch
die Nähe der Triebknospen positiv beeinflusst wird. Der Schnitt wird
möglichst über einer nach außen zeigenden Knospe durchgeführt,
damit der Trieb nicht nach innen wächst. Bei Pflanzen mit gegenständiger
Knospenstellung sollten Sie knapp über einem Knospenpaar, aber im
rechten Winkel zum Trieb schneiden. Dabei entsteht eine gerade Schnittfläche,
so dass keine der beiden Knospen geschädigt wird.
Der richtige Zeitpunkt
Gehölze werden oft im Winter geschnitten. Das ist zwar bequem für
den Gärtner, aber nicht immer ideal für die Pflanze. Eine Faustregel
besagt, dass sommergrüne Pflanzen nach der Blüte oder im Herbst,
Winter oder im zeitigen Frühjahr während der Vegetationsruhe
geschnitten werden sollten. Aber wie bei jeder Regel gibt es auch hier
Ausnahmen. Pflanzen, die man wegen ihrer dekorativen Früchte kultiviert,
werden mehrere Jahre nicht geschnitten, damit sie üppige Beeren oder
Hagebutten hervorbringen. Manche vertragen den Rückschnitt während
ihrer Ruhezeit nicht so gut, besonders im Spätwinter oder im Vorfrühling,
und ein Schnitt zum falschen Zeitpunkt kann für große Bereiche
eines Gehölzes, in extremen Fällen sogar für die ganze
Pflanze, tödlich sein.
Andere Pflanzen werden geschnitten, um sie vor Schädlingen und Krankheiten
zu schützen. Wenn Pilz- und Bakterienkrankheiten in der Region, in
der Sie leben, weit verbreitet sind, sollte der Rückschnitt bei trockener
Witterung durchgeführt werden. Blattfallkrankheit bei Hartriegel
oder Feuerbrand beim Zierapfel kann sich bei feuchtem Wetter im Frühjahr
leicht ausbreiten.
Verletzungen vermeiden
Jeder Schnitt an einem Baum oder Strauch bedeutet für diesen eine
Verletzung. Oft sind es kleine Schnittflächen, aber beim Entfernen
von großen Ästen, können sehr große Wundflächen
entstehen. Wie schnell die Wunden heilen, ist ein Zeichen dafür,
wie gesund und widerstandsfähig die Pflanze ist. Tatsache ist, dass
Schnittwunden, wie alle anderen Verletzungen auch, das Eindringen von
Pilzen und Bakterien ermöglichen. Diese Gefahr kann zwar nie völlig
ausgeschlossen werden, aber Sie können das Risiko verringern, indem
Sie scharfes Werkzeug verwenden und die Schnitte richtig und sauber durchführen.
Seit Tausenden von Jahren „helfen“ Gärtner Bäumen
und Sträuchern bei der Wundheilung, indem sie die Wunden zum Schutz
mit einem Wundverschlussmittel bestreichen. Untersuchungen in den letzten
Jahren haben jedoch gezeigt, dass das Verschließen von Wunden Pilzsporen
einschließen und Fäulnis fördern kann.
Daher sollte ein Trieb knapp über einer Knospe geschnitten werden,
da in der Nähe von Knospen Wachstum fördernde Stoffe produziert
werden, die eine Wundheilung beschleunigen.
Bei sehr großen Wunden hilft ein Wundverschlussmittel Infektionen
zu vermeiden, bis die Wunde vollkommen verheilt ist. Das Mittel sollte
atmungsaktiv und dauerelastisch sein, damit es auch dann noch gut anliegt,
wenn sich das neu gebildete Wundgewebe aufwölbt.
Grüne Tomaten reifen
Im Oktober können Sie grüne oder halbreife Tomaten noch ernten
und bei ca. 20 Grad zum Ausreifen lagern. Ein Trick ist es, diese zusammen
mit Äpfeln zu lagern, so erreichen die Tomaten schneller die Vollreife.
Die Äpfel verströmen nämlich ein so genanntes "Apfelgas"
(Äthylen), welches den Reifeprozess der Tomaten beschleunigt. Es
stimmt übrigens nicht, dass Tomaten zum Reifen Licht brauchen. Sie
können sie zum Nachreifen also auch an einem dunklen Platz aufbewahren.
Wichtig ist lediglich eine gewisse Luftfeuchtigkeit. Packen Sie die Tomaten
in einen Karton mit Deckel und legen Sie ein feuchtes Tuch dazu.
Gemüse ernten
Tomaten, Zucchini, Gurken und Paprika sind sehr kälteempfindlich
und müssen vor dem ersten Frost geerntet werden. Möhren, Sellerie
und viele Kohlarten sind robuster und vertragen Temperaturen unter dem
Gefrierpunkt. Oft brauchen sie sogar noch einige Wochen, bevor sie richtig
reif sind, eine verfrühte Ernte mindert Haltbarkeit und Geschmack.
Sie können dieses Gemüse ohne weiteres bis in den November hinein
im Boden lassen, und dann in einer Kiste in feuchten Sand einschlagen.
Bei Kohlköpfen müssen die Strünke nach oben zeigen. In
einem kühlen Raum bleibt das Gemüse so zum Teil über Monate
frisch. Frostharte Porreesorten können sogar noch im Frühjahr
geerntet werden. Im Gegensatz zu Blumen- und Weißkohl braucht der
Grünkohl kräftige Fröste, um sein volles Aroma zu entwickeln.
Erst die Kälte lässt den Zuckergehalt im Blatt des Grünkohls
steigen. Deshalb erst nach einigen Frostnächten ernten. Bei niedrigen
Sorten ernten Sie den ganzen Schopf, bei hohen die einzelnen Blätter.
Ungepflegte Schnitthecken verjüngen
Manche Gartenbesitzer wissen nicht so recht, wie sie eine vernachlässigte
Schnitthecke wieder in eine schöne grüne Wand verwandeln können.
Da die meisten Heckengehölze ausgesprochen schnittverträglich
sind, können Sie durch starken Rückschnitt und Nachpflanzung
den gewünschten Zustand schnell wieder herstellen. Löchrige
Stellen in der Hecke, füllen Sie mit jüngeren Pflanzen der gleichen
Art auf. Doch wählen Sie keine zu großen Pflanzen, jüngere
Ware wächst meist besser an und zurückgeschnitten wird ja auch
noch. Vergessen Sie nicht, neu gepflanzte Heckenpflanzen bei Trockenheit
durchdringend zu wässern!
Bodenuntersuchung
Jetzt ist die Zeit für eine Bodenuntersuchung, um Nährstoffdefiziten
auf die Schliche zu kommen. So können Sie in der nächsten Saison
gezielt düngen und sparen unter Umständen viel Geld für
überflüssige und teure Düngemittel. Gehen Sie so vor, dass
Sie an verschiedenen Stellen im Garten eine Probe nehmen und diese in
eine Tüte füllen und vermischen. Diese kann dann an ein Institut
zur Prüfung gegeben werden. Wie tief Sie bei der Entnahme der Erde
gehen müssen, hängt von der Nutzungsart der Fläche ab.
Die Tiefe beträgt bei Rasen zehn Zentimeter, bei Gemüse, Stauden
oder ähnlichen Ziergewächsen 30 Zentimeter, bei Gehölzen
und mehrjährigen Gemüsearten wie Spargel 60 Zentimeter.
Wohin mit Falllaub
Blätter fallen zu Boden? Keine Panik! Laub lässt sich vielfältig
im Garten verwenden. Lediglich auf Wegen und auf der Rasenfläche
hat es nichts verloren. Auf Beeten und zwischen Pflanzen kann es getrost
liegen bleiben. Unzählige kleine Helfer zersetzen die Blätter
und dadurch werden Nährstoffe für die Pflanzen frei, die so
wieder in den Kreislauf eingespeist werden können.
Laub eignet sich auch zum Schutz empfindlicher Pflanzen gegen Frost. Häufeln
Sie einfach die Blätter um beispielsweise Rosen an. Damit der Wind
sie nicht wegbläst legen Sie ein paar Fichtenzweige darüber
– fertig ist der perfekte Winterschutz.
Die eleganteste Art Falllaub zu beseitigen ist es, einen Laubkompost aufzusetzen.
Sammeln Sie die Blätter ein und lassen Sie diese leicht antrocknen.
Anschließend zerkleinern Sie alles mit einem Häcksler. Sollte
kein Häcksler zur Verfügung stehen, können Sie die Blätter
auch auf dem Rasen ausbreiten und mit dem Rasenmäher zerkleinern.
Das ist aber etwas mühsam, da Sie ja alles wieder einsammeln müssen.
Geben Sie nun eine etwa 30 cm starke Laubschicht in den Kompostbehälter,
darauf kommt eine Hand voll Steinmehl, eine Schicht Erde mit etwas Hornmehl,
dann wieder eine Laubschicht usw. Im Frühjahr wird der Kompost umgeschichtet
und zum Herbst können Sie Kompost bester Qualität auf den Beeten
ausbringen. Außer Eichen- und Walnusslaub sind alle Blätter
geeignet.
So wird ein Komposthaufen aufgesetzt
Komposterde ist im eigenen Garten unverzichtbar. Sie düngt auf natürliche
Art und schließt den Kreislauf der Nährstoffe. Jetzt ist eine
gute Zeit, einen Kompostkiste anzulegen. So wird's gemacht:
Der Boden der Kompostkiste im Garten bleibt offen. Kompost braucht Erdkontakt.
Nur so können die Hauptakteure, Lebewesen die zur Verrottung beitragen,
ungehindert hinein und entstehende Sickerstoffe ablaufen.
Zuunterst kommt eine Schicht aus grobem Holzschnitt. Darauf geben Sie
die Rohstoffe, die kompostiert werden soll: je vielfältiger die Mischung,
umso wertvoller die fertige Komposterde.
Gehäckselte Zweige vermischt mit krautigen Abfällen bringen
Struktur in den Kompost und sorgen für eine bessere Durchlüftung.
Beim Aufschichten können zusätzlich lagenweise Kalk, Gesteinsmehl
oder Rottebeschleuniger eingestreut werden.
Hat der Haufen eine Höhe von über einem Meter erreicht, wird
er mit einer Schicht aus Stroh, Laub, altem Heu, einer gelochten Folie
oder Vlies bedeckt um ihn im Sommer vor Austrocknung bzw. vor Übernässung
zu schützen.
Herbstkur für den Rasen
Vertikutieren meint nichts anderes, als Filz zu entfernen. Dieser entsteht
im Lauf der Jahre, wenn sich abgestorbenes Pflanzenmaterial im Wurzelbereich
der Gräser anreichert. Die Folge ist, das die unteren Schichten nicht
mehr genügend Luft erhalten und Oberflächenwasser abfließt
statt zu versickern. Sie gehen wie folgt dagegen vor:
- Schneiden Sie den Rasen jetzt möglichst kurz
- Entfernen Sie die abgestorbenen Pflanzenreste mit einem Fächerbesen
- Für größere Flächen gibt es Vertikutierer
Im Lauf der Zeit kann sich außerdem der Untergrund eines stark
genutzen Rasen verdichten. Dagegen hilft nur belüften. Stechen Sie
dazu mit einer Grabegabel etwa alle 10 bis 15 cm Löcher in den Boden.
Ganz zum Schluss verteilen Sie eine Mischung aus drei Teilen gesiebter
Gartenerde, zwei Teilen groben Sand und einem Teil gesiebten Gartenhumus
auf der Fläche. So füllen sich die entstandenen Löcher
wieder und die oberste Erdschicht wird mit Nährstoffen angereichert.
Geranien überwintern?
Geranien auf keinen Fall vor dem Winter schneiden! Sie werden nur ausgeputzt,
bevor sie ins Winterquartier gebracht werden. Stellen Sie sie in einen
kühlen, frostsicheren und hellen Raum. Gegossen werden darf nur wenig.
Sie können Geranien auch Platz sparend überwintern, indem Sie
die Wurzeln in mit Substrat gefüllte Plastikbeutel stecken und alles
kopfüber aufhängen. Bevor sie im Frühjahr wieder ins Freie
kommen, werden sie dann kräftig zurück geschnitten.
Gartenarbeiten im Oktober
- Laub sammeln und kompostieren
- Koniferenhecken zum letzten Mal schneiden
- Rasen zum letzten Mal mähen
- Neu geplante Beete vorbereiten: Unkrautwurzeln entfernen
- Schwere Böden umgraben
- Leichte Böden mit Grabgabel lockern und mit Kompost oder Gesteinsmehl
düngen
- Nicht winterharte Kübelpflanzen ins Haus bringen
- Laubgehölze pflanzen
- Winterschutzmaterial besorgen
- Bei Bedarf eine Bodenanalyse durchführen lassen
- Rasen zum letzten Mal mähen
- Beste Zeit zur Anlage von gemischten Zierpflanzungen
- Immergrüne vor der Frostperiode wässern und schneiden
Umgraben oder lockern?
Herbst und Frühwinter sind die richtige Zeit zum Umgraben schwerer
Böden. Hier reicht bloßes Lockern und Hacken nämlich nicht
mehr aus. Schwere Böden lassen sich im Frühjahr oft nur bearbeiten,
wenn sie im Herbst zuvor tief gegraben worden sind und den Winter über
Frost ausgesetzt waren. Dabei lassen sie die grob umgegrabenen Schollen
unzerkleinert liegen. Wichtig ist, dass nur die obere Erdschicht gewendet
wird. Es darf keine Erde aus tieferen Schichten nach oben geraten. So
kann der Boden gut durchfrieren und die Erde in die feinsten Bodenteilchen
zersprengen. Dabei werden auch Nährstoffe freigesetzt und gelöst.
Im Frühjahr zerfallen die Schollen dann in feinkrümelige Erde.
Lilien pflanzen
Im Oktober beginnt die Pflanzzeit für Lilien und geht bis zum März.
Die prachtvollen Lilien wollen einen sonnigen bis halbschattigen Standort
und brauchen nahrhafte, frische Böden. Lilien bleiben oft viele Jahre
am gleichen Platz. Bereiten Sie den Boden sorgfältig vor und lockern
Sie tief genug. Das Pflanzloch wird mit einer Mischung aus Kompost, Humuserde
und Rindenhumus aufgefüllt. Bei nassem Boden ist eine Dränage
mit Schotter oder Kieselsteinen notwendig. Am schönsten wirken Lilien
in Gruppen gepflanzt. Die Pflanztiefe sollte etwa drei so tief sein wie
die Zwiebel hoch ist. Tipp: Mäuse im Garten? In diesem Fall pflanzen
Sie Lilien im Container.
Wohin mit Schnittabfällen?
Der Herbst ist auch die Zeit des Pflanzenschnitts. Doch wohin mit den
Abfällen. Das Zauberwort heißt Häcksler. Mit ihm lassen
sich holzige Schnittabfälle bis vier Zentimeter Durchmesser mühelos
zerkleinern. Vermischt mit Grünabfall und wie Rasenschnitt ideal
zum kompostieren geeignet. Sie können das Häckselmaterial aber
auch als Mulch unter Bäumen und Sträuchern ausbringen.
Übrigens: Wieso einen teuren Häcksler alleine kaufen. Fragen
Sie doch einmal Ihren Nachbarn und schaffen Sie gemeinsam ein Gerät
an. Dann können Sie sich vielleicht auch einen etwas kostspieligeren,
dafür aber geräuschärmeren Häcksler leisten. Da profitieren
dann auch beide Parteien davon.
Chrysanthemen
In Japan und China, woher die Chrysanthemen stammen, sind sie schlichtweg
das Symbol für den Herbst. Die robusten Stauden bringen bis zum Winterbeginn
Blütenpracht in den Garten, gute Düngung vorausgesetzt. Wenn
Sie Chrysanthemen im Herbst pflanzen, gelingt es nicht immer, diese über
den Winter zu bringen. Besser ist eine Pflanzung im Frühjahr. Auch
dann sollten sie im nächsten Winter bei Frost mit Laub oder Reisig
abgedeckt werden. Wenn Sie die verblühten Stängel erst im Frühjahr
abschneiden, bieten diese einen zusätzlichen Kälteschutz.
Heidelbeeren im Kübel
Heidelbeeren sind ausgesprochen pflegeleicht, außerdem begnügen
sie sich mit wenig Platz. Sie eignen sich also ideal für kleine Gärten.
Einen Haken hat die Sache allerdings: Sie verlangen wie alle Moorbeetpflanzen
einen kalkarmen Boden. Setzen Sie die Pflanzen also in ein separates Beet
mit einer Mischung aus Rindenhumus und Laubkompost. Ideal ist auch ein
Kübel mit entsprechender Erde, dann können Sie sogar auf dem
Balkon die köstlichen Beeren ernten.
Gartengeräte desinfizieren
Jetzt ist die Zeit des Pflanzenschnitts. Vermeiden Sie so gut wie möglich
das Übertragen von Viren oder Bakterien von eine Pflanze auf die
andere. Eine Möglichkeit ist, die Geräte über Nacht in
einen Eimer zu legen, in den Sie fünf Liter Wasser und 200 ml einer
antibakteriellen Mundspülung geben. So hindern Sie bakterielle Krankheiten
und Pilzerkrankungen an der Ausbreitung. Danach müssen Sie das Gerät
abspülen und gründlich trocknen.
Herbstkrokusse
Wie ihre im Frühjahr blühenden Verwandten blühen auch Herbstkrokusse
in den verschiedensten Farben. Sie werden erst Anfang August bis Anfang
September fünf bis zehn Zentimeter tief in den Boden gesetzt. Sie
lieben ein sonniges Plätzchen, die Blüten vertragen aber auch
etwas Frost. Besonders schön ist eine Krokuswiese. Sie benötigen
einen mageren Rasen, in den die Zwiebeln im Herbst eingesetzt werden.
Ideal ist ein lichter Wiesenstreifen, wie man ihn im Übergang zum
Gehölzstreifen findet. Der erste Rasenschnitt im Frühjahr wird
erst dann ausgeführt, wenn das Laub gelb und der Samen reif ist.
Wühlmäuse im Garten
Jetzt ist wieder Wühlmauszeit und die gefräßigen Nager
fallen mancherorts in Scharen über die Gärten her. Frisch gepflanzte
Gehölze vor den gefräßigen Nagern zu schützen ist
nicht einfach. Kombinieren Sie verschiedene Verfahren, Wühlmäuse
setzen sich trickreich zur Wehr! Verschaffen Sie sich bei Pflanzungen
einen Vorsprung, in dem Sie die Erde tiefgründig lockern. Wühlmäuse
werden erst aktiv, wenn sich der Boden gesetzt hat und genügend Wurzeln
vorhanden sind. Fraßschäden den Winter über können
Sie auch durch eine Pflanzung im Frühjahr vermeiden.
Manche empfehlen diverse Pflanzen oder Substanzen unter die Wurzeln der
frisch gesetzten Pflanzen zu legen, dazu zählt Kampfer, Holunderhäcksel
und Knoblauch. Auch gibt es Pflanzen wie Hundszunge und Wolfsmilch, die
Wühlmäuse vertreiben helfen. Wer ganz sicher gehen will, pflanzt
in oben geschlossenen Drahtkörben. Lästig, aber wirkungsvoll.
Erntezeit
Ernten Sie Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch möglichst bei Trockenheit.
Auch früher Kopfkohl kann jetzt geerntet werden. Lauch, Mangold,
die meisten Kohlarten sowie Wurzelgemüse müssen erste Nachtfröste
nicht fürchten. Abgeerntete Beete können Sie lockern, mit Kompost
versorgen und mulchen. Eine Alternative ist das Einsäen von Gründünger.
In vielen Gegenden tragen die Apfelbäume dieses Jahr besonders gut.
Äpfel halten lange, wenn man unversehrte Exemplare in einem kühlen
Raum bei 3-6 Grad einlagig auf Holzregale legt. Der Stiel zeigt dabei
nach oben Die Luftfeuchtigkeit im Raum sollte bei etwa 90% liegen. Angefeuchtete
Ziegelsteine erhöhen in trockenen Räumen die Luftfeuchtigkeit.
Immergrüne auf den Winter vorbereiten
Nadelgehölze, aber auch wintergrüne Laubgehölze wie Rhododendron
wollen im September kräftig gegossen werden, damit sie gut den Winter
überstehen. Für Winterschäden an immergrünen Gehölzen
ist nämlich meist Trockenheit und weniger Frost die Ursache. Der
Grund ist, dass sie den ganzen Winter über das Laub Wasser verdunsten,
das dem Boden in niederschlagsarmen Zeiten wieder zugeführt werden
muss. Kritisch wird es natürlich, wenn der Boden gefroren ist. Da
hilft nur beschatten und gießen, sobald es nicht mehr friert.
Dahlien
Dahlienknollen können über mehrere Jahre verwendet werden, wenn
Sie diese im Herbst aus der Erde nehmen. Graben Sie die Knollen aus und
lassen Sie sie etwas antrocknen, sie dürfen aber auf keinen Fall
austrocknen. Dann entfernen Sie kranke und vertrocknete Teile und schneiden
die Stiele bis auf etwa 15 cm ab. Nun stellen Sie die Knollen in einer
mit Sand gefüllten Kiste in einen frostfreien Kellerraum.
Frostspanner unterwegs
Ganz wichtig: Ab Herbst machen sich die Weibchen der Frostspanner auf
den Weg, ihre Eier abzulegen. Dazu krabbeln sie bevorzugt an Stämmen
von Kirschen und anderen Obstbäumen hoch. Das Resultat: die im Frühjahr
schlüpfenden Larven können den Baum kahl fressen, wenn nicht
rechtzeitig Einhalt geboten wird. Hier helfen Leimringe, die fest um die
Stämme gebunden werden. Die klebrigen Sperren sind ein für sie
unüberwindliches Hindernis und der Baum hat die Chance, sich im nächsten
Jahr vom Vorjahresbefall zu erholen. Eine billige Alternative ist braunes
Paketband, das mit der Klebeseite nach außen am Baum befestigt wird.
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Petersilie für den Winter
Wenn Sie jetzt Petersilienpflanzen ausgraben und in Töpfe mit guter
Komposterde setzen, haben Sie den ganzen Winter über frische Petersilie
zur Verfügung. In einem Balkonkasten der mit Noppenfolie vor Frost
geschützt ist, kann sie sogar den ganzen Winter draußen bleiben.
Ein Tipp für die Aussaat: Petersiliensamen in lauwarmem Wasser einweichen
und dann mit getrocknetem Kaffeesatz vermischen. So gedeihen die Pflanzen
besonders gut
Einen Baum pflanzen
Wenn Sie einen Baum pflanzen wollen, planen Sie zunächst genügend
Raum ein. Mindestens drei Meter sollte der Abstand zum Haus betragen.
Und auch der Nachbar wird es Ihnen danken, wenn Sie einige Meter von der
Grundstücksgrenze entfernt pflanzen. Folgende Punkte sollten Sie
beachten:
Handelt es sich um einen vollsonnigen, halbschattigen oder schattigen
Standort?
Wie groß ist der zur Verfügung stehende Luftraum, in den der
Baum hineinwachsen soll?
Wird der Schatten des ausgewachsenen Baumes andere Pflanzen im Garten
oder Sitzplätze beeinträchtigen?
Wie soll die Fläche unter dem Baum genutzt werden?
Welche Grenzabstände sind zu beachten?
Befinden sich an der Pflanzstelle unterirdische Versorgungsleitungen?
Soll mit Blüten, Blättern oder der Herbstfärbung ein Akzent
im Garten gesetzt werden?
Bei einem Obstbaum: Wie kann das Obst verwertet werden?
Steht der Baum oder Strauch in einer Sichtachse, z. B. vor dem Küchenfenster
und versperrt später die Aussicht?
Die Pflanzgrube
Faustregel: Die Pflanzgrube sollte etwa doppelt so groß wie der
Umfang des Wurzelballens sein. Für einen Jungbaum genügt eine
Grube von 100 cm x 100 cm Breite und 50 cm Tiefe. Tipp: Dunklen, humusreicher
Oberboden und tiefer gelegenen, helleren Unterboden getrennt lagern. Beim
Einfüllen den humusreichen Boden dann wieder obenauf geben. In tieferen
Bodenschichten kann er den Wurzeln schaden. Auch frischer Mist oder angerotteter
Kompost hat nichts am Boden der Pflanzgrube zu suchen. Verbessern Sie
lediglich den Oberboden mit Komposterde oder Rindenhumus.
Pflanzung: Schritt für Schritt
Pflanzen ohne Wurzelballen einen Tag vorher in Wassers stellen.
Bäume dürfen nicht in der Pflanzgrube versenkt werden. Lassen
Sie den Wurzelhals mit der Erdoberfläche abschließen. Ein Wurzelballen
sollte sogar etwa 3cm überstehen. Wichtig ist, dass Sie das Ballenleinen
oben aufschneiden.
Bei veredelten Obstgehölzen muss die Veredelungsstelle mindestens
eine Handbreit über dem Boden bleiben.
Beim Füllen der Pflanzgrube alle Hohlräume zwischen den Wurzeln
mit Erde auffüllen. Vorsichtiges Rütteln, Antreten und Einschlämmen.
Lassen Sie einen Gießrand am Rand der Pflanzgrube. Das erleichtert
später die Arbeit und es können ausreichend große Wassermengen
angestaut werden.
Decken Sie den Bereich der Baumscheibe mit Rasenschnitt, grobem Kompost
oder Rindenmulch ab. So wird das Austrocknen vermieden und der Boden bleibt
locker und humos.
Anbinden
Bis ein Baum mit seinem Wurzelwerk festen Halt gefunden hat, vergehen
oft Jahre. Das Anbinden des Stammes ist daher eine unverzichtbare Hilfe.
Schlagen Sie den Pfahl vor Einsetzen des Baumes ca. 50 cm tief in die
Pflanzgrube. Sein oberes Ende sollte etwa unterhalb der Krone abschließen.
Befestigen Sie den Stamm mit einem Kokostrick, indem Sie diesen in Form
einer Acht binden, am Pflock verknoten und festnageln. Überprüfen
Sie gelegentlich ob er fest genug sitzt und lockern Sie bei Bedarf.
Der Garten im September
Pflanzzeit für immergrüne Nadel- und Laubgehölze
Blumenwiese spätestens jetzt zum zweiten Mal mähen
Zweijährige Sommerblumen, Zwiebelpflanzen und im Sommer blühende
Stauden pflanzen
Stauden teilen
Gründüngerpflanzen aussäen
Aussaat von Radieschen, Feldsalat, Spinat und Winterportulak
Rhabarber pflanzen
Gehölzpflanzungen planen
Ernte von Nüssen und Obst
Kübelpflanzen bei drohendem Frost einräumen
Umpflanzung von Obstbäumen vorbereiten
Pflanzzeit für Stauden
Bis der Winter kommt, müssen sich alle neu oder umgepflanzten Neuankömmlinge
im Garten gut eingelebt haben. Der September ist daher ein idealer Monat,
weil der Boden noch warm und feucht ist. Das sind ideale Voraussetzungen
für gutes Wurzelwachstum. Überlegen Sie vor der Pflanzung gut,
welche Standorte Sie bepflanzen wollen und finden Sie die hierfür
passenden Pflanzen. Und so geht es:
Graben Sie ein Pflanzloch, dann mischen Sie reifen Gartenkompost und
Hornspäne unter die ausgehobene Erde.
Wässern Sie die Pflanzen vor dem Einsetzen gründlich.
Lockern Sie verdichtetes oder verschlungenes Wurzelwerk vorsichtig.
Stellen Sie die Pflanze so ins Pflanzloch, dass sie genauso tief sitzt
wie zuvor im Topf. Drücken Sie die Erde gut fest.
Gründlich gießen, dies ist wichtig um den nötigen engen
Kontakt von Wurzel zur Erde zu gewährleisten.
Verteilen Sie etwas Kompost oder Mulch um die Pflanze, dies hemmt den
Wuchs von Unkraut und reduziert die Verdunstung.
Zwiebelpflanzen im Rasen setzen
Fast alle Zwiebelpflanzen eignen sich zum Auswildern auf Rasen. Ideal
sind beispielsweise Zwergnarzissen und Krokus. Schneiden Sie dazu den
Rasen fensterförmig ein und klappen Sie die Grassnarbe zurück.
Die Zwiebeln darunter setzen, wieder zuklappen, kräftig angießen,
fertig. Schon im nächsten Frühjahr können Sie sich an der
Blütenpracht erfreuen.
Herbstkur für den Rasen
Vertikutieren meint nichts anderes, als Filz zu entfernen. Dieser entsteht
im Lauf der Jahre, wenn sich abgestorbenes Pflanzenmaterial im Rasen anreichert.
Die Folge ist, dass die unteren Schichten nicht mehr genügend Luft
erhalten und Oberflächenwasser abfließt statt zu versickern.
Sie gehen wie folgt dagegen vor:
Schneiden Sie den Rasen möglichst kurz
Entfernen Sie die abgestorbenen Pflanzenreste mit einem Fächerbesen
Für größere Flächen gibt es einen motorbetriebenen
Vertikutierer
Im Lauf der Zeit kann sich der Untergrund eines stark genutzten Rasens
verdichten. Dagegen hilft nur belüften. Stechen Sie dazu mit einer
Grabegabel etwa 10 bis 15 cm tiefe Löcher in den Boden. Ganz zum
Schluss verteilen Sie eine Mischung aus drei Teilen gesiebter Gartenerde,
zwei Teilen groben Sand und einem Teil gesiebten Gartenhumus auf der Fläche.
So füllen sich die entstandenen Löcher wieder und die oberste
Erdschicht wird mit Nährstoffen angereichert.
Quelle: simplify
your life: Einfacher und glücklicher leben
Tolle Ideen für den Sommerbalkon
Die schönste des Jahres ist da und auf Balkon und Terrasse wird
jetzt das Genießen groß geschrieben. Schon die ersten Morgenstunden
laden zum Frühstück im Freien ein und abends kühlt es gerade
mal so weit ab, dass das Zusammensitzen mit Familie und Freunden nach
der Hitze des Tages so richtig angenehm wird. Die Hersteller von Balkonzubehör
sowie die Erfinder schmückender Dekorationsobjekte haben den Trend
längst erkannt und bieten alles an was "Leben im Freien"
schöner macht. Angefangen von Balkontischen und - stühlen, die
in unterschiedlichsten Farben und Materialien angeboten werden, bis hin
zu schmückenden Kleinigkeiten wie Keramikkugeln oder Windlichtern,
findet man für jede Stilrichtung das passende Zubehör. Denn
natürlich möchte man seinem Wohnzimmer im Freien einen persönlichen
Anstrich gebender es von allen anderen unterscheidet. Aus diesem Grund
ist auch Ihre Kreativität gefragt: Oft genügen schon ein paar
Stoffbahnen - zu Kissen und Tischdecken verarbeitet-, um Ihrer Sitzgruppe
frischen Schwung zu verleihen. Auch als Schattenspender machen sich duftige
und blumenreiche Stoffe, an einem gespannten Seil aufgehängt sehr
gut. Das wichtigste auf dem Balkon sind natürlich immer noch die
Pflanzen. Allerdings hier können Sie ganz gezielt Akzente setzen,
indem Sie die Bepflanzung auf ein Farbthema, zum Beispiel "Roter
Balkon" oder auf ein Thema wie "Südländischer Balkon"
abstimmen.
Tipp: Für lauschige Sommerabende auf dem Balkon gibt es kein stimmungsvolleres
Licht als sanften Kerzenschein. Schon bei Tageslicht kann man eine Keramikschale
mit Schwimmkerzen zu einer zauberhaften Tischdekoration her richten. Planen
Sie ein Sommerfest? Dann bestücken Sie doch mehrere schlichte Wassergläser
mit Teelichtern und illuminieren damit den Balkon.
Alles rund um Balkon und Terrasse
So kommen Balkonblumen gut über den Sommer
Die meisten Balkonpflanzen stammen aus südlichen Regionen und fühlen
sich in den warmen, sonnigen Wochen des Jahres bei uns am wohlsten. Allerdings
sind sie durch den beengten Wurzelraum in Töpfen und Kästen
auf regelmäßige Pflege angewiesen. An erster Stelle steht das
Gießen, denn an heißen Tagen verdunsten die Pflanzen über
ihre Blätter große Wassermengen. Bei akutem Wassermangelhängen
Blätter und Blüten schlaff herunter- höchste Zeit, dass
die Pflanzen Wasser bekommt! Wenn möglich, sollten Sie weiches Regenwasser
verwenden, das die meisten Arten besser vertragen als das oft sehr harte
Leitungswasser. Wo das nicht möglich ist, empfiehlt es sich, das
Gießwasser zumindest einige Zeit lang abstehen zu lassen. Zu den
täglichen Pflegearbeiten gehören außerdem das Entfernen
von verwelkten Blüten sowie die Kontrolle auf Schädlingsbefall.
Denn je früher Schädlinge oder Krankheiten erkannt werden, umso
schneller können Gegenmaßnahmen Erfolg zeigen. Wer zudem die
regelmäßigen Düngegaben nicht vergisst, kann beruhigt
einer sommerlangen Blütenfreude entgegenblicken.
Mehr über Balkonpflanzen ...
Der Sommerpflegeplan für gesunde Balkonblumen
- Bedarfsgerecht gießen
An sehr heißen Tagen sollten Sie Ihre Balkonpflanzen genau beobachten.
Selbst wenn am frühen Morgen gegossen wurde, kann sich gegen Mittag
schon wieder Wassermangel einstellen. Hängen die Blätter schlaff
herab, sollte man auch in den Mittagsstunden gießen. Blätter
möglichst nicht benetzen.
- Regelmäßig düngen
Wegen ihrer fortwährenden Blüte haben Balkonpflanzen einen hohen
Nährstoffbedarf. Depotdünger steckt man einfach in die Erde.
Sie versorgen die Pflanzen über einen längeren Zeitraum mit
allen wichtigen Stoffen. Bei Anzeichen von Mangelerscheinungen verwenden
Sie besser schnell wirksame Flüssigdünger.
- Blattläuse bekämpfen
Zu den lästigsten Schädlingen auf dem Balkon gehören Blattläuse.
Bei verholzenden Kübelpflanzen wie Rosen oder Oleander zeigen Pflaster,
die einfach um die Haupttriebe geklebt werden, einen guten und lang anhaltenden
Erfolg. Ansonsten verwendet man Nützlingsschonende Spritzmittel.
- Triebe zurück schneiden
Wenn die Blühfreude von Petunien Ende Juli merklich nachlässt,
kann man die Triebe etwa um die Hälfte zurückschneiden. Dank
einer gleichzeitig verabreichten Düngergabe blühen die Pflanzen
nach kurzer Pause bis zum Frostbeginnunermüdlich weiter. Auch zu
empfehlen für Strauchmargerite und Lobelie.
- Verblühtes ausputzen
Um die Blüte der Balkonpflanzen zu fördern, sollte man Verblühtes
regelmäßig entfernen. Bei Geranien geht das am besten, indem
man den Blütenstiel entgegen der Wuchsrichtung ausbricht. Locker
sitzende Einzelblüten wie die des Fleißigen Lieschens kann
man einfach abzupfen, während man kompakte Blütenstände
als ganzes entfernt.
Weitere Tipps im Forum
So bleiben Unrat und Ungeziefer draußen
Neben den Sonnenseiten bringt der Sommer auch manch lästiges mit
sich. Hier einige Tipps gegen ungebetene Gäste und für eine
unbeschwerte Saison.
Auch eingefleischte Natur- und Tierliebhaber können sich mit krabbelnden
Besuchern in ihren vier Wänden nur schlecht arrangieren. Insekten,
die ihren Weg ins gemütliche Innere des Hauses über den Lichtschachtsuchen,
lassen sich schon draußen stoppen.
Schutz für den Schacht: Fiberglasgewebe hält dicht. Ungeziefer,
Blattwerk und allerlei Abfall vom Bonbonpapier bis zur Zigarettenkippe
sammelt sich fix im Lichtschacht an. Abhilfe schafft ein Gewebe, mit dem
sich der Gitterrost abdecken lässt.
Aber auch gegen jene die sich auf andere Art und Weise einschleichen
möchten oder schon drin sind, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein
Kraut gewachsen. Zum Beispiel gegen Käfer. Wer ein Loch dieser Krabbler
in Terrassentürnähe entdeckt, sollte ein Rezept aus den Fünfziger-
Jahren probieren: eine Gurke schälen und die Schalenstreifen in das
Loch stopfen. Sie werden sehen, die Tierchen packen vor Ihren Augen die
Koffer und ziehen aus.
Ein ganz hässliches Thema: Ratten. Diese Nager können weder
Katzenminze noch Eukalyptusöl leiden. Getränkte Papierkugeln
in verdächtige Löcher stopfen. Silberfischchen in der Küche?
Nicht mehr lange, wenn Sie Lavendel- oder Eukalyptusöl auf Watte
oder in ein Schälchen dort aufstellen, wo die Tierchen unter Möbeln
verschwinden. Regelmäßig erneuern!
Alles nicht Ihr Problem, dafür aber lästige Fliegen? Besser
als Ausrasten: die Fliegen Röhrenfalle, die mit einer Lockstofffolie
wirkt.
Ungeziefer erfolgreich bekämpfen
So bleiben Ihre Pflanzen gesund
Bereits bei der Gartenplanung lassen sich Maßnahmen ergreifen,
um die Pflanzen vorbeugend gesund zu halten. Wenn die Wachstumsbedingungen
stimmen, können sich die Pflanzen gegen Erreger und Schädlinge
in einem gewissen Umfang selbst wehren.
Neben der richtigen Pflanzung ist eine angepasste Standortwahl sehr wichtig.
Verwenden Sie möglichst widerstandsfähige Sorten. Gerade bei
Rosen, Gemüse und Obst achten die Züchter neuer Sorten. auf
Krankheitsresistenz. Regelmäßige Kalk- und Kompostgaben fördern
das Bodenleben. Wohl dosierte Düngung mit organischen oder Langzeit-
Düngern it organischen oder Langzeitdüngern ermöglicht
ein gesundes Wachstum. Säen und pflanzen Sie nie zu spät oder
zu früh und beobachten Sie die Saatanleitungen. Bei Gemüsepflanzen
Angehörige der gleichen Pflanzenfamilie nie kurz hintereinander auf
dasselbe Beet setzen, Das vermindert zum Beispiel den Befall mit Wurzelälchen
und Schadpilzen. Mischkulturen wie Zwiebeln mit Möhren schützen
sich gegenseitig vor Schädlingen. Gezielte Pflegemaßnahmenhemmen
die Entwicklung vieler Schaderreger. Gartennützlinge wie Igel, Vögel
und räuberische Insekten müssen im Garten geschützt und
unterstützt werden. Lockstoff- Fallen können vorbeugend gegen
Schädlinge eingesetzt werden, ohne die Umwelt zu belasten. Gemüseschutznetze
eignen sich hervorragend, um Möhren, Zwiebeln, Kohl oder Radieschen
vor Maden zu schützen. Raupenleimringe helfen gegen Frostspanner;
aber auch gegen Ameisen, die den Blattlausbefall auf Bäumen fördern,
sind die Leimringe eine effektive Maßnahme.
Fragen zur Pflanzenpflege? Im Forum bekommen Sie Hilfe!
Quelle: Hausgarten.net
Warum im Sommer schneiden?
Von November bis Februar ruht die Pflanze und hat ihren Stoffwechsel auf
ein Minimum reduziert. Das heißt aber auch, dass bei einer Verletzung
des Holzgewebes keine Abwehrmechanismen in Gang gesetzt werden. Die Schnittwunde
bleibt bis zum Frühjahr ungeschützt. Viele Pflanzen neigen jedoch
zum bluten, sobald sie in Saft treten. Der austretende Saft bedeutet nicht
nur einen Nährstoffverlust, er bietet Nährboden für Bakterien
und Pilze.
Wird dagegen im Sommer geschnitten, setzen sofort baumeigene Abwehrmechanismen
ein. Das Gewebe wird vor eindringenden Krankheitserregern besser geschützt.
Auf keinen Falll schneiden sollten Sie während der Knospenbildung,
des Blattaustriebs und der Laubvefärbung.
Die Vorteile auf einen Blick:
Die Vorteile von Schnittmaßnahmen im Sommer sind:
- An den Schnittstellen tritt weniger Saft aus. Schnittwunden verheilen
im Sommer schneller und besser als im Winter.
- Form und Dichte der Krone lassen sich in belaubtem Zustand besser beurteilen
als im Winter, wo oft übertrieben viel geschnitten wird. Die Pflanze
kompensiert dies zu Beginn der Wachstumsperiode mit dem aktivieren schlafender
Augen und bildet zahlreiche neue Knospen – der Auslichtungseffekt
wird damit zunichte gemacht. Neue Schnittmaßnahmen folgen, die Pflanze
wird noch mehr geschwächt.
- Der Sommerschnitt erfolgt in der Regel sanfter, da sich mit jedem zunehmenden
Ast der Lichtgewinn erkennen lässt.
- Blatt und Blütenknospen sind leichter voneinander zu unterscheiden.
Der Sommerschnitt bei Rosen
Hierunter versteht man in erster Linie das regelmäßige Entfernen
verwelkter Blüten. Diese werden dabei bis auf das erste Auge oder
den ersten Trieb unter dem Blütenstand zurückgeschnitten. Sofern
ein Sommerschnitt durchgeführt wird, sollten Sie immer auf einen
in die gewünschte Richtung weisenden Trieb oder ein entsprechendes
Auge zurückschneiden. Der Sommerschnitt ist kein Muss, um eine zweite
Blüte zu erzielen. Die Blüten werden jedoch ohne Schnitt etwas
kleiner und weniger zahlreich ausfallen.
Sommerschnitt im Obstgarten
Der Sommerschnitt nach der Ernte bei Obstgehölzen kann den Winterschnitt
deutlich entlasten, der immer auf Kosten des Fruchtertrags geht. Der Schnitt
ist deswegen von Vorteil, da der ganze Baum entlastet wird. Er muss keine
unnötige Energie in die Bildung von Zweigen und Ästen stecken.
Ein Schnitt nach der Ernte fördert außerdem das Wachstum des
kommenden Fruchtholzes. Ausnahme sind Bäume, die sehr reich getragen
haben oder schwach im Wuchs sind.
- Schneiden Sie dicht stehende Wassertriebe an der Basis ab.
- Sie können bis zu einem Drittel aller Steiltriebe entfernen.
- Schneiden Sie besonders junge Bäume, die sich im Wachstum befinden
oder Bäume, die nicht nicht oder nur wenig tragen.
Quelle: simplify your life:
Einfacher und glücklicher leben
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Garten allgemein
Beseitigen Sie regelmäßig Unkraut, jäten
Sie jedoch nicht all zu rigoros, denn Saatlinge vom letzten Jahr können
jetzt schon zum Vorschein kommen. Achten Sie also gut darauf, was Sie
entfernen.
Hartnäckiges Unkraut können Sie eventuell mit einem selektiven
Unkrautvertilgungsmittel bekämpfen. Es gibt Sorten, die durch Besprühen
des Blattes die Pflanze definitiv vernichten. Decken Sie bei der Anwendung
andere Pflanzen ab (praktisch ist ein Stück Plastik mit einem Schnitt
in der Mitte, damit bedecken Sie das Unkraut [oder wuchernde Pflanzen
wie Bambus], denn auch diese werden sonst eingehen. Seien Sie jedoch immer
zurückhaltend mit solchen Mitteln!
Reinigen Sie Wege und die Terrasse von Moos und Unkraut.
Stützen Sie noch junge Bäume, Halbstammsträucher und Stammrosen
mit einem kräftigen Pfahl ab und kontrollieren Sie regelmäßig
die Anbindungen.
Bringen Sie vorsorglich zwischen Ihren hochwachsenden Stauden eine Pflanzenstütze
an, Sie erreichen diese jetzt noch leicht.
Frühblühende Klematissorten sollten jetzt in Ordnung gebracht
werden.
Entfernen Sie die verblühten Blüten oder Samenkapseln von blühenden
Ziersträuchern, wie z.B. Rhododendron und Flieder, indem Sie diese
herausschneiden. Saatbildung entzieht der Pflanze viel Energie, wodurch
diese in der folgenden Blütesaison weniger blühen wird.
Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen wöchentlich, wenn nicht täglich,
auf Schnecken. Vor allem junge Blätter finden diese sehr verlockend,
eine gerade aus dem Boden gekommene Hosta kann in nur einer Nacht kahl
gefressen werden.
Düngen Sie in Ihren Pflanzenbeeten.
>(Zier)Sträucher und Hecken brauchen jetzt auch Düngung.
Geben Sie Heckengehölzen eine höhere Dosis an Düngemittel,
da diese dicht zusammenstehen und so stärker miteinander konkurrieren.
Pflanzen
Ab Mitte Mai können vorgesäte Einjährige
ins Freiland ausgepflanzt werden. Man denke dabei an die Tabakpflanze
(Nicotiana Prelude), Mittagsgold (Gazania splendens Daybreak), Salvie
und das Löwenmäulchen (Antirrhinum pendula).
Pflanzen, in Töpfen gezogen (sogenannte Containerpflanzen), können
das ganze Jahr über gepflanzt werden, aber der Mai mit seinem aufgewärmten
Boden sollte bevorzugt werden.
Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen pflanzen, den Wurzelballen erst
in einen Eimer mit Wasser, bis sich dieser vollgesogen hat. Achtung: Niemals
in einen zu nassen Boden einpflanzen.
Haben Sie im Herbst keine Rosen oder Sträucher pflanzen können,
können diese jetzt noch gepflanzt werden. Die Rosen werden diesen
Sommer schon in Hülle und Fülle blühen.
Sommerblühende Zwiebel- und Knollengewächse können im Laufe
des Monats in den Boden eingesetzt werden. Es gibt eine riesige Auswahl
zur Ergänzung der Stauden und Einjährigen, wie die bekannten
Dahlien, Begonien, Cannas, Gladiolen, aber auch die weniger bekannten
Sorten, wie die sehr besondere weiße 'Hymenocallis Ismene', Freesien,
Zigeunerblumen, Aronstab, Ranunkeln, Klebschwertel (Ixia) und die sehr
lange blühenden, weißen Milchsterne.
Sie können jetzt auch schon die Saat von Einjährigen oder Stauden
ins Freiland aussäen. In Frage kommen dabei Fleißige Lieschen,
Mohnsorten, Glockenblumen, Stiefmütterchen, Astern, Nelken, Tagetes,
Ringelblumen, Lobelien, Gänseblümchen, Eisblumen und nicht zu
vergessen die etwas höheren Samenpflanzen wie diverse Sorten Sonnenblumen,
Bechermalven, Cosmea und Strohblumen.
Dieser Monat ist auch geeignet für das Aussäen von Zweijährigen
wie Vergissmeinnicht, Löwenmaul, Bartnelken und einigen Campanulas.
Rasen
Entfernen Sie Stellen mit wilden Gräsern aus Ihrem
Rasen und säen Sie erneut ein.
Kontrollieren Sie den Rasen auf kranke Stellen.
Möchten Sie ein schnelles Resultat, stechen Sie dann die vermoderte
oder hässliche Stelle rechteckig aus und legen Sie in das Loch eine
auf Maß geschnittene Grassode.
Große Moosflächen können mit Eisensulfat bekämpft
werden.
Treffen Sie Moos in Ihrem ganzen Rasen an, vertikutieren Sie dann. Säen
Sie mit einer geeigneten Grassaat für Schattenrasen nach.
Vertikutieren ist auch eine gute Möglichkeit, alte und abgestorbene
Grasreste zu entfernen. Achten Sie darauf, dass Sie mit einem Vertikutierer
niemals in einem nassen Rasen an die Arbeit gehen. Das hat einen entgegengesetzten
Effekt.
Nach dem Vertikutieren und eventuell neuer Einsaat, rollen Sie mit dem
Grasroller alles wieder fest.
Stechen Sie die Rasenkanten ab. Dies geht einfacher, wenn der Boden etwas
feucht ist.
Der Rasen sollte jetzt auch wieder regelmäßig gemäht werden.
Geben Sie einmal im Monat Rasendünger für ein schönes Ergebnis.
Bleibt Wasser stehen oder sind einige Stellen sehr nass, stechen Sie dann
mit einer Mistgabel in den Boden und bewegen Sie diese leicht hin und
her. Auf diese Art kann das Wasser tiefer in den Boden sickern.
Kübelpflanzen
Nach den Eisheiligen können Pflanzenkästen,
Hanging Baskets etc. von neuem mit u.a. Einjährigen gefüllt
werden.
Sommerblühende Zwiebel- und Knollengewächse gedeihen auch sehr
gut in Töpfen und Kübeln. Pflanzen Sie die Zwiebeln enger zusammen
als im Freiland. Wenden Sie dabei auch einmal Etagenbepflanzung an. Die
zuletzt blühenden Zwiebeln als erste in den Topf geben, gefolgt von
den frühblühenden Sorten.
Eine Kombination aus Einjährigen und sommerblühenden Zwiebelgewächsen
sorgt für ein prächtiges Blütenmeer.
Verschiedene Kübelpflanzen (das sind nicht-winterharte Gewächse,
die an einem frostfreien Ort überwintert haben), wie Engelstrompete
(Brugmansia), Agave, Oleander, Palmlilie (Yucca) und Strauchmargerite
dürfen ab Mitte Mai wieder nach draußen.
Stellen Sie diese nicht gleich an einem warmen, sonnigen Frühlingstag
nach draußen, auch wenn das noch so verlockend ist. Sie laufen dann
Gefahr, dass die Blätter in der Sonne verbrennen. Bringen Sie die
Pflanzen lieber nach draußen, wenn das Wetter einige Tage bewölkt
und regnerisch sein wird.
Gewöhnen Sie auch Ihre Zitrus- und Obstbäumchen, wie Aprikosen,
langsam an die Kälte.
Diese können bei Temperaturen über 10° C überleben.
Im Frühjahr müssen sie regelmäßig zum Abhärten
nach draußen gestellt, aber bei richtigem Frost wieder hereingeholt
werden. Ein paar Grade unter dem Gefrierpunkt können sie kurze Zeit
aushalten, vorausgesetzt, sie sind abgehärtet. Im Zweifelsfall packen
Sie die Töpfe abends in Noppenfolie ein.
Bevor Sie mit dem Abhärtungsprozess beginnen, können Sie die
Pflanzen, wenn nötig, erst umtopfen.
Ersetzen Sie in jedem Fall einen Teil der alten Topferde mit lehmhaltiger
Erde, wie z.B. 'Geranienerde', diese Erde hält das Wasser besser
fest.
Schneiden
Der Mai ist der Monat schlechthin zum Schneiden von immergrünen
Hecken (Taxus, Buxbaum, Liguster, Stechpalme und Koniferen wie Lebensbaum
und C. leylandii). Bis August kann noch geschnitten werden, aber junge
Triebe entwickeln sich jetzt besser.
Blühende Ziersträucher schneiden Sie am besten sofort nach der
Blüte. Bei einer neuen Anpflanzung schneiden Sie erst nach dem dritten
Jahr.
Schneiden sollten Sie immer an einem etwas trüben, bewölkten
Tag.
Verblühte Ginsterbüsche bis direkt über dem alten Holz
zurückschneiden.
Entfernen Sie bei der Hortensie abgestorbene Zweige.
Bäume, die leicht bluten, wie Ahorn und Birke, dürfen jetzt
geschnitten werden.
Der erste Schnitt von Hecken wie Buxbaum, Taxus und Liguster in verschiedenen
Formen und Figuren kann ausgeführt werden.
Haben Sie Ihre Rosen noch nicht geschnitten, dann tun Sie das so schnell
wie möglich.
Strauchrosen schneiden Sie bis zu einer Höhe von ungefähr 45
cm zurück.
Stammrosen schneiden Sie über der Veredelung. Schneiden Sie die Zweige
bis
auf eine maximale Länge von 40 cm zurück, direkt über einem
Auge (neue Knospe mit
Ausläufern). Trauerrosen können Sie eventuell etwas länger
lassen.
Bei Kletterrosen die Haupttriebe nicht schneiden. Die Seitentriebe kräftig
bis über dem
5. Auge zurückschneiden. Alte Kletterrosen eventuell durch das komplette
Wegschneiden
eines alten Hauptzweiges verjüngen.
Entfernen Sie bei Rosen sogenannte Wassertriebe (wilde Triebe mit vielen
kleinen
Dornen, die sehr schnell wachsen).
Wenn Bambuszweige z.B. durch Frostschäden hässlich geworden
sind, können Sie die beschädigten Stängel über dem
Boden abschneiden. Dies wird sicher das Wachsen neuer Stängel stimulieren.
Vergessen Sie nicht, dass dies viel Energie kostet. Sorgen Sie deshalb
für genügend Feuchtigkeit und Nährstoffe.
Bei niedrig bleibenden Bambussorten ist ein rigoroses Zurückschneiden
natürlich nicht so schlimm. Sie können diese nötigenfalls
im Ganzen bis zu 2 cm über dem Boden zurückschneiden..
Gemüsegarten
Haben Sie Ihren Gemüsegarten gedüngt, umgegraben
etc., dann können Sie ab Anfang Mai mit dem Säen von diversem
Gemüse beginnen.
Kontrollieren Sie Ihr Erdbeerbeet auf Unkraut.
Versorgen Sie Erdbeeren (auch die in einem Topf) einmal pro Woche mit
Düngemittel (im Gießwasser) mit einem hohen Kaligehalt.
Kiwis können ab Mitte Mai bis Ende Juni gepflanzt werden. Pflanzen
Sie immer eine männliche Pflanze bei maximal 5 bis 6 weiblichen Pflanzen.
Die männliche bestäubende Pflanze sollte nach der Blüte
zurückgeschnitten werden. Es gibt mittlerweile auch selbstbestäubende
Kiwis zu kaufen.
Bei Prunussorten wie Mandel, Kirsche, Pfirsich und Pflaume können
Sie für eine reiche Ernte am besten jetzt schon mit der Fruchtausdünnung
beginnen.
Entfernen Sie bei Birnen in Mai und Juni die eventuelle Nachblüte.
So wird einer Infektion mit dem Birnenbrand (Bakterienbrand) vorgebeugt.
Kontrollieren Sie Ihre Apfelbäume wöchentlich auf Mehltau (Triebe
mit weißem Puder). Durch das sofortige Wegschneiden befallener Stellen
verhindern Sie die Ausbreitung dieser Schimmelkrankheit.
Sobald beim Apfel die Blüte vorbei ist, ist die Konkurrenz nicht
weit. Die Apfelsägewespe, die Birnengallmücke und die Pflaumensägewespe
wollen ihre Eier in die Blütenknospen legen. Die Larven entwickeln
sich schnell und greifen den Apfel an. Das Wachstum geht weiter, aber
die Folge ist ein 'wurmstichiger' Apfel. Sofort bekämpfen.
Bei Ribessorten, wie die Rote Johannisbeere, Stachelbeere und Schwarze
Johannisbeere, die Sie als Hecke züchten, werden die jungen Triebe,
sobald sie 10 bis 20 cm lang sind, eingekürzt. Auf diese Weise hört
das starke Wachsen auf, für das nächste Jahr werden mehr Blütenknospen
angelegt.
Kontrollieren Sie alle Beerensorten nahezu täglich auf die Anwesenheit
von Raupen (von der Beerenblattwespe). Diese können in ein paar Tagen
Ihren ganzen Strauch kahl fressen.
Kräuter können jetzt direkt ins Freiland gesät werden.
Haben Sie keinen Kräutergarten? Kein Problem, säen Sie dann
zwischen den Pflanzen in Ihren Zierbeeten oder säen Sie in Töpfen
oder Kästen. Fast alle Kräuter eignen sich für diverse
Anwendungen und geben den Beeten mit ihren besonderen Blattformen eine
neue Dimension.
Haben Sie Küchenkräuter während der Wintermonate drinnen
behalten, können diese jetzt wieder im Freiland ausgepflanzt werden.
Möchten Sie diese in Töpfen züchten, erneuern Sie die Erde
und nehmen Sie eventuell einen größeren Topf.
Teich
Alte Reste und abgestorbene Blätter von Wasserpflanzen
holen Sie jetzt aus dem Teich. Mit einer speziellen Schere können
Sie einen Verschönerungsschnitt ausführen.
Haben sich die Wasserlilien nicht gelockert? Wenn sie den Winter gut überstanden
haben, beginnen sie jetzt auszulaufen.
Vielleicht möchten Sie einmal eine andere Farbe? Sie haben eine überraschend
große Auswahl. Es gibt auch Mini-Wasserlilien, sehr schön in
einem Teich oder in einem Wasserbehälter auf dem Balkon oder der
Terrasse.
Pflanzen Sie anstelle von Wasserlilien (oder bei einem großen Teich
auch daneben) einmal die gelbe Teichrose, das blau blühende Hechtkraut,
das Pfeilkraut oder die Schlangenwurzel (beide weiß blühend).
Entlang des Teichrands, im sumpfigen Teil, können Sie das imponierende
Katzenkraut oder Rohrkolben anpflanzen. Ihr Teich bekommt durch diese
Pflanzen mehr Ausstrahlung.
Füllen Sie notfalls die Zahl der Sauerstoffpflanzen auf.
Teichpflanzen, die Sie im Herbst hereingeholt haben, dürfen ab Mitte
Mai wieder in den Teich.
In einem warmen Maimonat ist es inzwischen höchste Zeit, Ihre Fische
zusätzlich zu füttern.
Im Haus
Geben Sie Ihren Zimmerpflanzen wöchentlich etwas
Zimmerpflanzendünger, aufgelöst im Gießwasser.
Bei steigenden Außentemperaturen brauchen auch Ihre Zimmerpflanzen
mehr Wasser.
Eine Zimmerazalee darf nach der Blüte bis zur Hälfte zurückgeschnitten
und danach an einen sonnigen Platz in Ihrem Garten gestellt werden.
Geben Sie der Amaryllis, auch wenn diese ausgeblüht ist, regelmäßig
Wasser.
Nach der Blüte geht auch eine Zimmerpflanze wie der Aronstab einer
Ruheperiode entgegen, geben Sie dann auch weniger Wasser.
Sukkulenten (Fettpflanzen) gelangen im Frühjahr in ein Ruhestadium.
Geben Sie nur so viel Wasser, dass die Erde trocken und locker bleibt.
Ab Mitte Mai dürfen die vorgezogenen sommerblühenden Zwiebel-
und Knollengewächse nach draußen gesetzt werden.
Dasselbe gilt für drinnen vorgesätes sommerliches Saatgut.
Der Juni-Schnitt
Im Juni ist die Zeit des großen Zurückschneidens
fast vorbei. Dennoch gibt es genug zu tun. Wir helfen Ihnen ein bisschen
auf die Sprünge. Wilde Triebe von veredelte Rosen und verblühte
Blüten der Rhododendren werden im Juni entfernt. Dies ist auch der
Zeitpunkt, um grüne Zweige aus bunten Pflanzen abzunehmen und die
kopflastige verwilderte Clematis zu zähmen.
Bekommt die Rose wilde Triebe?
Gartenrosen werden oft auf einen Unterstamm veredelt.
Die Stelle, wo die edlen Zweige auf den Unterstamm aufgepfropft werden,
heißt Okulationsstelle. Der Unterstamm dient dann als eine Art Hilfsmotor.
Dadurch wächst die Pflanze besser und blüht reicher. Normalerweise
scheinen die Augen des Unterstamms zu 'schlafen'. Aber eine kleine Beschädigung
kann die Augen stimulieren, woraufhin der Unterstamm ausläuft. Die
wilden Triebe aus dem Unterstamm wachsen unglaublich schnell. Innerhalb
von einigen Jahren nehmen sie Überhand und ist die eigentliche Pflanze
ganz verschwunden. Sie sollten sie also lieber abnehmen, und zwar so tief
wie möglich. Die wilden Triebe erkennen Sie an dem anderen Blatt
und den abweichenden Dornen. Die Blätter des wilden Unterstamms sind
immer schmaler als die der Gartenrose. Folgen Sie dem Trieb bis zum Punkt
des Ursprungs. Ist dieser unter der Okulationsstelle, dann ist der Trieb
ein Ausläufer des Unterstamms. Drehen und reißen Sie den Ausläufer
beim Ursprung ab. Ziehen Sie aber Gartenhandschuhe an! Schneiden Sie ihn
nicht ab. Sonst fördern Sie gerade das Wachstum von mehr Ausläufern.
Bekommt der bunte Efeu grüne Zweige?
Werden buntgefärbte oder gelbe Kulturformen von
bestimmten Zierpflanzen wieder einfach grün? Dann sollten Sie besser
eingreifen. Auf jeden Fall, wenn Sie die buntgefärbte Variante schöner
finden als die ursprüngliche grüne Pflanze. Einige bunte Sorten
haben den starken Drang, sich wieder in ihren ursprünglichen (grünen)
Zustand zu verwandeln. Bunte Pflanzen, die dazu neigen, wieder grün
zu werden, sind z.B. der buntblättrige Efeu (Hedera helix), die Konifere
Chamaecyparis lawsoniana 'Aureovareigata', der bunte Liguster (Ligustrum
ovalifolium 'Argenteum') und das Pfaffenhütchen (Eonymus fortunei
'Variegatus'). Jetzt fängt das Wachstum wieder an und Sie können
deutlich sehen, wo grüne Zweige erscheinen. Schneiden Sie sie sorgfältig
weg. Wenn Sie das nicht tun, werden die grünen Zweige vorherrschen.
Ist der Rhododendron verblüht?
Obwohl man eigentlich nicht von einer richtigen Beschneidung
sprechen kann, ist das Entfernen der verblühten Blüten der Rhododendren
doch eine Art Beschneiden. Mitte Juni sind die meisten Rhododendren verblüht.
Jetzt können Sie die verblühten Blüten vorsichtig entfernen.
Vor allem vorsichtig, sonst besteht die Gefahr, dass Sie die schon anwesenden
schlafenden Knospen beschädigen. Brechen Sie die Blüte zwischen
Daumen und Zeigefinger aus der Pflanze heraus. Auf diese Art wird die
Saatbildung verhindert und alle Energie kann der weiteren Entwicklung
der Blüte zugute kommen. Dies fördert eine reiche und vollere
Blüte im nächsten Frühjahr.
Wird die Clematis kopflastig oder zu breit?
Frühblühende Clematis schneiden Sie besser
nicht im Frühjahr. Sie könnten dann mit jedem Zweig, den Sie
schneiden, auch mögliche Blüten wegschneiden und Sie könnten
die Blüte nicht mehr genießen. Frühblühende Clematis
sind u.a. die Clematis montana-cultivars. Normalerweise können Sie
das Beschneiden auf zu dünne Zweige und totes Holz beschränken.
Aber manchmal müssen diese Kletterpflanzen ordentlich zurückgeschnitten
werden. Wenn sich die Zweige der Pflanze z.B. knäuelartig entwickeln
oder wenn sie zu schwer, zu breit oder zu hoch geworden ist, schneiden
sie im Juni einen Teil der Ranken, die schon geblüht haben, weit
zurück. Es werden dann wieder neue Zweige gebildet. Die werden zwar
im nächsten Frühjahr nicht oder kaum blühen, aber im Jahr
darauf wieder reichlich. So haben Sie die ersten Jahre das Wachstum etwas
besser in der Hand. Die verblühte Clematis schneiden Sie mit der
Schere weit zurück. Tun Sie dies immer über einem Trieb, so
dass er wieder schön auslaufen kann.
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Bodensorten
Der Boden ist die Basis für das Wachstum der Pflanzen.
Bodensorte, Struktur und Düngung spielen eine Rolle. Die Bodensorte
ist ausschlaggebend für die Wahl der Bepflanzung. Obwohl die meisten
Pflanzen überall wachsen, werden sie in der einen Bodensorte erfolgreicher
sein, als in der anderen. Wenn sich eine Pflanze auf einer bestimmten
Bodensorte nicht zu Hause fühlt, merken Sie das binnen absehbarer
Zeit. So eine Pflanze wächst und blüht weniger gut als ein Artgenosse,
der sich im Boden vollkommen wohl fühlt. Haben Sie eine prächtige
Pflanze gekauft oder bestellt, die in Ihrem Garten eigentlich nicht den
optimalen Boden vorfindet, dann können Sie den Boden an die Bedürfnisse
Ihrer Neuanschaffung anpassen.
Lehm-, Sand- und Torfboden
Der Boden besteht aus festen Teilen zwischen denen sich
Luft
und Wasser befindet. Die festen Teile differieren stark in der Größe.
Lehmboden
Lehmboden besteht aus sehr kleinen Teilchen, die sehr
dicht aufeinander sitzen. Darum ist Lehmboden ein schwerer Boden mit fester
Struktur. Lehmboden wird jeden Herbst gegraben und mit organischen Materialien,
z.B. selbst hergestelltem Kompost, vermischt. Im Sommer halten Sie den
Boden durch regelmäßiges Hacken locker. Auf diese Weise erhalten
die Wurzeln ausreichend Sauerstoff.
Da Lehmboden das Wasser gut halten kann, müssen Sie fast nie gießen.
Allerdings hat das den Nachteil, daß bei Regenperioden das Wasser
stehen bleibt. Laufen Sie dann nicht über den Boden sondern geben
Sie dem Wasser Zeit zum Einsickern.
Sandboden
Sandboden besteht aus großen Teilen, die locker
aufeinander gestapelt sind. Pflanzen auf Sandboden haben fast nie Sauerstoffmangel,
aber Trockenheit kann sehr problematisch werden. Darum ist es ratsam,
im Boden eine tüchtige Menge organische Materialien einzuarbeiten
und während der Trockenperiode zu wässern. Mit dem Wasser werden
auch Düngestoffe eingespült.
Für einen guten Pflanzenwuchs ist es auch wesentlich, daß Sie
in jedem Frühjahr düngen. Bei starkwachsenden Gewächsen
streuen Sie im Mai und Juni nochmals ein wenig Dünger.
Torfboden
Torfboden ist eine Mischung aus Erde mit verwesten und
halbverwesten Pflanzenresten. Torfboden ist deshalb von Natur reich an
organischen Stoffen. Ein Problem ist es, daß der Boden mitunter
zu naß ist oder daß der Grundwasserspiegel zu hoch ist.In
diesem Fall können Sie sich behelfen, indem Sie Bäume, Sträucher
und winterharte Pflanzen auf einen kleinen Berg pflanzen. Dadurch können
die Wurzeln tiefer in den Boden durchdringen, wodurch ihnen ein längeres
Leben beschieden ist.
Leben im Boden
Ein gesunder Boden ist ein aktiver, lebender Boden. Er
bietet Platz für zahlreiche Bakterien, Schimmel, Insekten, Würmer
aber auch für eine Maus oder einen Maulwurf. Das Leben im Boden ist
notwendig, um einen lockeren, fruchtbaren, gesunden Boden zu erhalten.
Kalkarmer und kalkreicher Boden
Bodensorten können Sie auf verschiedene Art voneinander
unterscheiden. Es gibt Lehm- und Sandboden und auch humusarme und humusreiche
Böden. Außerdem gibt es kalkreiche Bodensorten. Ist viel Kalk
im Boden? Dann ist der PH Wert höher als 7. Ein Boden mit wenig Kalk
ist ein saurer Boden; der PH Wert ist dann niedriger als 7. Bei einem
neutralen Boden ist der PH Wert ungefähr 7. Die meisten Pflanzen
wachsen am liebsten in einem neutralen oder einigermaßen sauren
Boden. Einige Pflanzen, wie Heide, Rhododendron und Azaleen bevorzugen
eine sehr saure Bodensorte. Mit einem kleinen Test können Sie ganz
einfach feststellen, wie sauer Ihr Boden ist. Einem zu sauren Boden wird
im Herbst Kalk untergemischt. Kalk sorgt für den Erhalt einer guten
Struktur und eines gesunden Bodenlebens. Außerdem setzt Kalk Nährstoffe
für die Pflanze aus dem Boden frei. Zuviel Kalk ist aber für
die meisten Pflanzen nicht gut. Benutzen Sie darum auf kalkreichem Boden
saure Düngemittel und Torf.
Gartenkalender JULI
Dieser Monat ist Hochsommer und das bedeutet vor allem viel Genießen.
Herrlich in der Sonne sitzend, lassen Sie die sommerlichen Düfte
und Farben auf sich wirken. Bei weniger schönem Wetter können
Sie ein paar leichte Arbeiten ausführen. So wird Ihr Garten oder
Balkon noch länger und üppiger wachsen und gedeihen.
Garten allgemein
Haben Sie im Juni noch nichts für die Düngung
getan, kann das jetzt noch. Düngen Sie in Ihren Pflanzenbeeten.
(Zier)Sträucher und Hecken brauchen jetzt auch Düngung. Geben
Sie Heckengehölzen eine höhere Dosis, da diese dicht zusammenstehen
und stärker miteinander konkurrieren.
Regelmäßiges Gießen oder Wässern sind in diesem
warmen Monat ohne viel Regen Voraussetzung für ein üppiges Wachstum
und einen prachtvollen Blütenstand. Sorgen Sie dafür, dass der
Boden niemals zu sehr austrocknet.
Wassertropfen funktionieren wie ein Vergrößerungsglas und können
Brandflecken auf dem Rasen, aber vor allem auf Blumen und Blättern
verursachen. Außerdem verdunstet mittags das meiste Wasser sofort,
mehrere Gründe also, während der frühen Nachmittagsstunden
nicht zu sprengen. Früh am Morgen oder am späten Nachmittag
sind der beste Zeitpunkt.
Indem Sie den Garten morgens wässern, beschränken Sie die Chance,
dass Pilzkrankheiten wie der Mehltau und Welke-Erkrankungen bei Klematissorten
entstehen.
Der Garten sollte besser zweimal pro Woche eine längere Zeit über
gewässert werden, als täglich ein paar Minuten. Bei einem kurzen
und dadurch oberflächlichen Wässern dringt das Wasser kaum in
den Boden ein und erreicht die Wurzeln praktisch nicht.
Entfernen Sie verblühte Blumen an Staudengewächsen so schnell
wie möglich, die Aussicht auf eine zweite Blüte ist so am größten.
Verblühte Rosen auch entfernen, Samenbildung (Hagebutten) laugt die
Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Rose mit etwas (Rosen)Dünger,
so erholt sie sich schneller.
Erst wenn die letzten Blumen verblüht sind, können Sie die Blütentraube
bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abknipsen.
Binden Sie hochwachsende Pflanzen rechtzeitig an. Ein unerwarteter Regenschauer
kann sie so umknicken.
Denken Sie beim Anbinden auch an die schnell in die Höhe wachsenden
Dahlien, Gladiolen und Kanna. Praktisch sind dabei verstellbare Stützgitter.
Verteilen Sie eine Schicht Mulch rund um Rhododendren und Azaleen. Diese
wurzeln oberflächlich und können dadurch schnell austrocknen.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Sorgen Sie dafür, dass vor Ihrer Abreise alle verblühten Blütenköpfe
und Samenkapseln von den blühenden Pflanzen entfernt sind. So haben
Sie auch bei Ihrer Rückkehr Aussicht auf eine üppige Blumenpracht.
Wenn Sie die Samen nicht entfernen und diese reifen, ist die Chance groß,
dass Ihre Pflanze die restliche Saison nicht mehr blühen wird.
Gartenkalender AUGUST
In diesem Sommermonat ist der Garten immer wieder ein wahres Fest voller
Farben und Düfte. Benutzen Sie den Garten oder den Balkon als zusätzliches
"Wohnzimmer", um die Sonne und schwüle Sommerabende voll
zu genießen!
Sollte ein Tag einmal nicht so schön sein, dann beschäftigen
Sie sich mit ein paar leichten Arbeiten, damit Ihr Garten oder Balkon
länger schön und üppiger ausschaut.
Garten allgemein
Regelmäßiges Wässern oder Sprengen ist
in diesem warmen Monat ohne viel Regen eine Voraussetzung für einen
überschwänglichen Wuchs und üppige Blühweise. Lassen
Sie den Boden niemals austrocknen.
Wassertropfen wirken wie ein Vergrößerungsglas und verursachen
dadurch Brandflecken auf dem Rasen, vor allem aber auf Blumen und Blätter.
Gleichzeitig verdampft während der Mittagszeit das meiste Wasser,
also nicht in der Mittagszeit sprühen! Der frühe Morgen oder
Nachmittag ist der beste Zeitpunkt.
Wenn Sie morgens sprengen, beschränken Sie das Entstehen von Schimmelkrankheiten
wie Mehltau und Clematiswelke bei Clematissorten.
Es hat einen Vorteil, wenn Sie ca. zweimal pro Woche längere Zeit
sprengen als täglich nur einige Minuten. Bei kurzem und dadurch oberflächlichem
Sprengen dringt das Wasser kaum in den Boden und erreicht die Wurzeln
nur wenig.
Entfernen Sie regelmäßig alles Unkraut, auf von Pfaden und
der Terrasse.
Schneiden Sie ausgeblühte Blüten von Stauden so schnell wie
möglich ab, Sie haben dann die größte Chance für
eine zweite Blüte.
Ausgeblühte Rosen entfernen, Saatbildung (Hagebutten) laugt die Rosen
aus. Verwöhnen Sie die Rosen mit (Rosen-) Dünger, dann kommen
sie wieder schneller zu Kräften.
Sobald die letzten Blüten verblüht sind, können Sie die
Blütendolden abschneiden bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt.
Binden Sie hoch wachsende Pflanzen rechtzeitig an. Ein unerwarteter Regenguß
oder eine Windböe können sie umwehen.
Denken Sie beim Anbinden auch an die jetzt schnell in die Höhe schießenden
Dahlien, Gladiolen und Cannas. Praktisch sind die verstellbaren Pflanzenstützen.
Tragen Sie an den Wurzeln von Rhododendren und Azaleen eine Lage Mulch
auf. Da sie oberflächig wurzeln, können sie schnell austrocknen.
Blühen einige Pflanzen in einer anderen Farbe als Sie es erhofft
haben und wollen Sie diese im Herbst verpflanzen? Binden Sie dann einen
bunten Draht in der Farbe der Blüten an den Stängel, denn wenn
die Pflanze ausgeblüht hat, können Sie die Farbe nicht mehr
erkennen. So können Sie leicht neue Kompositionen schaffen.
Urlaubsversorgung
Sorgen Sie dafür, dass alle ausgeblühten Blütenköpfchen
und Saatkapseln aus Ihren blühenden Pflanzen entfernt sind bevor
Sie verreisen. Auf die Art haben Sie eine größere Chance, bei
Ihrer Rückkehr eine noch größere Blütenpracht vorzufinden.
Wenn Sie die Saat an der Pflanze reifen lassen, ist die Gefahr groß,
dass es mit der Blüte Ihrer Pflanze für den Rest der Saison
vorbei ist.
Pflanzen
Die Saat, z.B. von Mohn, Rittersporn und Jungfer im Grünen
kann nun schon reif sein. Sie können sie trocknen und drinnen aufbewahren
bis zum kommenden Jahr, aber auch gleich im Garten verstreuen, dann haben
Sie mit Sicherheit im folgenden Jahr neue üppige Blumen.
Ab Anfang Juli bis September können Sie im Herbst blühende Zwiebeln
pflanzen. Denken Sie an die Herbstzeitlose (Colchicum).
Pflanzen, die in Töpfen gezüchtet wurden (sog. Containerpflanzen),
können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden.
Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen pflanzen, den Ballen in einen
Eimer mit Wasser, bis dieser gesättigt ist. Achtung: niemals in einen
zu nassen Boden pflanzen.
Herbstastern und Herbstchrysanthemen können nun gepflanzt werden.
Im Frühjahr blühende Zwiebeln und Knollen können nun schon
in den Boden. Das kann aber auch später sein, vielleicht ist nach
dem Urlaub ein guter Zeitpunkt, um neue Frühjahrszwiebeln auszusuchen
und neue Pläne zu machen.
Urlaubsversorgung
Versuchen Sie immer, einen Nachbarn oder Freund zu finden, der Ihren Garten
oder auf Ihrem Balkon regelmäßig gießt. Ist das nicht
möglich, dann geht es nicht anders, als den Garten so nass wie möglich
zu machen bevor Sie in Urlaub gehen. Entfernen Sie möglichst viele
ausgeblühte und noch in Blüte stehenden Blüten. Kontrollieren
Sie auf Schnecken, Läuse und anderes Ungeziefer.
Pflanzen, in Töpfen gezogen (sogenannte Containerpflanzen),
können das ganze Jahr über gepflanzt werden.
Tauchen Sie, bevor Sie die Containerpflanzen pflanzen, den Wurzelballen
in einen Eimer mit Wasser und warten Sie, bis sich dieser vollgesogen
hat. Achtung: Niemals in einen zu nassen Boden einpflanzen.
In diesem Monat können Sie mehrjährige Pflanzen wie Vergissmeinnicht,
Jungfer im Grünen, Löwenmaul, Stockrosen und Glockenblumen aussäen.
Diese werden oft als einjährige Pflanzen angeboten, aber da sie sich
selbst aussäen, können Sie diese meistens im nächsten Jahr
in Ihrem Garten wiederfinden.
Haben Sie im Juni schon gesät, können die Sämlinge jetzt
in einem zeitlichen „Beet" ausgepflanzt werden, bevor sie ihren
endgültigen Platz bekommen.
Ab Anfang Juli bis September können Sie herbstblühende Stauden
wie die Herbstzeitlose (Colchicum) pflanzen.
Schneiden
Blühende Zierhecken können sofort nach der
Blüte geschnitten werden. Schneiden Sie die ausgeblühten Zweige
bis kurz über einem neuen Trieb zurück. Gibt es keine jungen
Triebe, dann kurz bis über dem Boden abschneiden.
Verblühte Rosen auch entfernen, Samenbildung (Hagebutten) laugt die
Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Rose mit etwas (Rosen)Dünger,
so erholt sie sich schneller.
Erst wenn die letzten Blumen verblüht sind, können Sie die Blütentraube
bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abknipsen.
Die jungen Triebe der Glyzinie auf ungefähr 15 cm zurückschneiden.
Neue Triebe der Traube können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden.
Die jungen Blätter können Sie, aufgerollt, mit einem Stück
Käse dazwischen, auf dem Grill herrlich rösten. Möchten
Sie noch den ganzen Sommer über diesen Leckerbissen genießen,
schneiden Sie dann nicht alle jungen Triebe gleichzeitig weg.
Möchten Sie große Trauben, entfernen Sie dann ungefähr
die Hälfte aller Trauben. Eine Traube pro Zweig ist im Allgemeinen
eine gute Wahl. Entfernen Sie an den restlichen Trauben die kleinsten
Weintrauben (Korinthen).
Steht der Lavendel in voller Blüte, schneiden Sie dann ein paar Zweige
zum Trocknen heraus. Getrocknete Lavendelblüten in einem Leinensäckchen
duften herrlich zwischen Ihrer Wäsche.
Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai
und Juni sogenannte Wasserschöße. Dies sind gerade nach oben
wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schnitteingriffen
können ganze „Perücken" entstehen. Diese Triebe entziehen
viel Wasser und viele Nährstoffe, die der Baum besser gebrauchen
könnte. Juli ist ein guter Monat, diese wegzuschneiden.
Entfernen Sie überzählige Früchte von Apfel, Birne und
Pflaume. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen Früchte.
So werden die übriggebliebenen Früchte größer.
Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit zusätzlichen
„Vitaminen" in Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B.
Ergänzungsstoffe aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wachstumsperiode
Erkrankungen und Pilzbefall vor.
Dieser Monat ist der ideale Zeitpunkt, Schwertlilien (Iris Germanica)
zu verjüngen. Graben Sie dazu die Pflanze aus und schneiden Sie die
jungen, gesunden Teile ab. Bevor Sie die Pflanze erneut auspflanzen, schneiden
Sie einen Teil der Blätter ab, so verhindern Sie überflüssige
Verdunstung. Pflanzen Sie die jungen Wurzelstöcke in kalkreichen,
trockenen Boden mit den Wurzeln in südliche Richtung und pflanzen
Sie die Wurzelstöcke so, dass die Hälfte aus dem Boden
herausragt.
Kletterhortensien nach der Blüte flach gegen den
Giebel zurückschneiden.
Schneiden Sie alle Formschnitte von Sträuchern, wie z.B. Buxus, Liguster
aber auch Lavendel.
Wintergrünen Sträuchern (Hecken) und Koniferen den letzten Schnitt
vor dem Winter geben.
Blatt verlierende Hecken ein letztes Mal in dieser Saison schneiden.
Ausgeblühte Rosen entfernen, die Bildung von Hagebutten laugen die
Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Pflanze mit etwas (Rosen-)Dünger,
dann kommt sie wieder schneller zu Kräften.
Wenn die letzten Blumen ausgeblüht haben, können Sie die Blütendolden
bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abschneiden.
Neue Ausläufer von Trauben können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden.
Die jungen Blättchen können Sie, mit einem Stückchen Käse
aufgerollt, herrlich auf dem Grill rösten. Wenn Sie diese Leckerei
den ganzen Sommer lang genießen möchten, dann schneiden Sie
nicht alle jungen Ausläufer gleichzeitig ab.
Wollen Sie große Trauben haben, dann entfernen Sie ungefähr
die Hälfte aller Trauben. Eine Traube per Zweig ist im allgemeinen
eine gute Wahl. Machen Sie bei den übrigen Trauben die kleinsten
Beeren ab (Korinthen).
Steht der Lavendel in voller Blüte, schneiden Sie einige Zweige zum
Trocknen heraus. Getrocknete Lavendelblüten, in einem Leinensäckchen,
duften herrlich zwischen Ihrer Wäsche.
Schneiden Sie ausgeblühte Blüten von Dahlien, Begonien und Cannas
regelmäßig ab. Das stimuliert das Durchblühen.
Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai
sogenannte Wassertriebe, das sind steil in die Höhe wachsende Zweige.
Vor allem in der Nähe von großen Schneideeingriffen können
helle "Perücken" entstehen. Diese Triebe entziehen viele
Nährstoffe und Wasser, welche die Bäume besser gebrauchen können.
Der Sommer ist ein guter Zeitpunkt um sie abzuschneiden.
>LI>Entfernen Sie überflüssige Früchte von Apfel-
Birnen- und Pflaumenbäumen. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen
Früchte. Auf diese Art werden die restlichen Früchte größer.
Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit Extra "Vitaminen"
in der Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Supplemente aus Seetang).
Diese beugen in dieser schnellen Wuchsperiode Krankheiten und Schimmel
vor.
Nach der Ernte von Beeren müssen die Sträucher zurückgeschnitten
werden.
Rasen
Beprühen Sie bei anhaltendem schönen Wetter
Ihren Rasen regelmäßig. Einmal pro Woche einige Stunden wirkt
besser als täglich ein bisschen.
Der Rasen muss auch diesen Monat wieder regelmäßig gemäht
werden. Bei anhaltender Sonne den Rasen nicht zu kurz mähen, da er
sonst zu schnell verbrennt (wird gelb).
Düngen Sie die Rasenfläche monatlich, sie werden ein schönes
Resultat sehen. Tun Sie das aber an einem etwas trüben, nicht sonnigen
Tag; das verhindert gelbe Flecken.
Urlaubsversorgung
Mähen Sie das Gras, bevor Sie verreisen, schön kurz, aber niemals
kürzer als 2/3 der Graslänge. Halten Sie sich jedoch nicht daran,
leidet der Rasen darunter und läuft Gefahr zu versengen. Besprühen
Sie den Rasen so, dass der Boden bis auf ca. 10 cm Tiefe gut feucht ist.
Kübelpflanzen
Denken Sie bei der Anschaffung neuer Kübelpflanzen
auch einmal an Pflanzen, die Sie an Ihren Urlaub im Süden erinnern,
z.B. eine Zwergolive, ein Feigenbäumchen und die Zwergpalme. Sogar
eine Bananenpflanze kann selbst gezüchtet werden.
Geben Sie allen Pflanzen in Töpfen, Schalen oder Kübeln täglich
Wasser, bei warmem Wetter morgens und abends.
Eine Ausnahme sind Töpfe mit Fettpflanzen (Succulenten), z.B. Hauswurz
und subtropische Pflanzen wie Palmlilie (Yucca) und die Zwergpalme (Chamaerops),
diese können gut einen Tag ohne Wasser auskommen.
Vergessen Sie beim Gießen nicht Ihre "Hanging Baskets".
Diese trocknen noch schneller aus! Vorausgesetzt, es wachsen keine blühenden
Pflanzen aus den Seiten der "Hanging Baskets", können Sie
den Körben ein Tauchbad in einem großen Eimer oder Kunststoffkübel
verabreichen.
Dadurch, dass die Körbe hängen, ist die Verdampfung groß
und müssen mindestens einmal pro Tag gut begossen oder getaucht werden.
Gebrauchen Sie möglichst Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser,
das von der Sonne erwärmt ist. Ihre Pflanzen erschrecken sehr bei
eiskaltem Leitungswasser.
Geben Sie allen Kübel- und Pflanzen in Töpfen oder Kästen
wöchentlich flüssigen Dünger oder streuen Sie etwas Dünger
auf den Topfboden.
Geben Sie "Hanging Baskets" wöchentlich in Gießwasser
aufgelösten Dünger, vor allem Einjährige wachsen sehr schnell
und benötigen deshalb viel Nährstoffe. Das gilt übrigens
auch für Einjährige in Töpfen und Kästen.
Urlaubsversorgung
Pflanzen in Töpfen sind für Austrocknung sehr anfällig
weil ihre Wurzeln nur ein kleines Gebiet haben, um Wasser zu entziehen.
Diese Pflanzen können Sie am besten auf einen schattigen Platz im
Garten ein Stückchen eingraben. Auch Zimmerpflanzen, die bereits
für den Sommer draußen standen, können auf diese Art durch
den Urlaub kommen.
Gießen Sie alle Pflanzen in Töpfen, Schalen
oder Kübeln täglich und bei sehr warmen Wetter morgens und abends.
Eine Ausnahme von der Regel sind Fettpflanzen (succulenten) wie die Hauswurz
und subtropische Pflanzen wie die Palmlilie (Yucca) und die Zwergpalme
(Chamaérops), diese können ruhig einen Tag ohne Wasser auskommen.
Vergessen Sie beim Gießen nicht Ihre 'hanging baskets' . Diese trocknen
noch schneller aus. Wenn beim „basket" seitlich keine blühenden
Pflanzen herauswachsen, können Sie den 'basket' jeden Tag in einen
großen Eimer oder Plastikkübel voll Wasser eintauchen.
Da die Körbe hängen, ist die Verdunstung groß. Die Körbe
sollten deshalb minimal einmal pro Tag gut gegossen oder in Wasser eingetaucht
werden.
Verwenden Sie, wenn möglich, Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser,
das von der Sonne aufgewärmt wurde. Ihre Pflanzen erschrecken sehr
vor eiskaltem Leitungswasser.
Die Engelstrompete kann, je nachdem wo sie überwintert hat, schon
im Juni, aber sicher im Juli blühen. Pflanzen Sie diese imponierende
Pflanze in einen möglichst großen Kübel, denn je mehr
Platz die Wurzeln haben, um so üppiger wird die Pflanze blühen.
Geben Sie immer etwas Lehm dazu oder verwenden Sie Spezialerde, die das
Wasser gut festhält.
Versorgen Sie alle Kübelpflanzen und alle Pflanzen in Töpfen
oder Kästen wöchentlich mit einem flüssigen Düngemittel
oder geben Sie etwas Dünger auf die Blumenerde.
Versorgen Sie die 'hanging baskets' wöchentlich mit in Gießwasser
aufgelöstem Düngemittel, vor allem Einjährige wachsen sehr
schnell und brauchen deshalb viel Düngung. Dies gilt übrigens
auch für einjährige Pflanzen in Töpfen und Kästen.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Pflanzen in Kübeln sind sehr empfindlich für Austrocknung, da
ihre Wurzeln nur einem kleinen Gebiet Wasser entziehen können. Diese
Pflanzen können Sie am besten an einer schattenreichen Stelle im
Garten ein Stück eingraben. Auch Zimmerpflanzen, die schon vor dem
Sommer draußen standen, können so den Urlaub überstehen.
Teich
Lassen Sie Ihren Teich und seine Bepflanzung so weit
wie möglich in Ruhe.
Entfernen Sie zu viel Entenflott mit einem Schöpfnetz. Eine Decke
von Entenflott erstickt die anderen Wasserpflanzen. Kippen Sie das Schöpfnetz
auf dem Boden aus und kontrollieren Sie, ob Sie keinen jungen Kaulquappen
oder Salamander herausgeschöpft haben, meistens kriechen sie von
selbst nach oben.
Legen Sie einmal einen Stein an die sonnige Seite Ihres Teiches. Frösche
und andere Kaltblütler müssen sich täglich aufwärmen
und sitzen dazu gern auf einem Stein. Auch Schmetterlinge schätzen
so einen warmen Stein.
Halten Sie die Blätter von Wasserlilien im Zaum. Durch ihre Schattenbildung
können sie, genau wie Entenflott, die übrige Teichbepflanzung
gewissermaßen ersticken.
Kontrollieren Sie regelmäßig das Entstehen von Seegras, schaufeln
Sie es regelmäßig heraus.
Füllen Sie den Teich bei Verdampfung regelmäßig auf. Tun
Sie das in Etappen, sodass das Teichwasser nicht zu sehr abkühlt.
Ist der Teich trüb, kontrollieren Sie zuerst, ob ausreichend Sauerstoffpflanzen
vorhanden sind. Zugabe von Wasserflöhen bringt auch ein schnelles
Resultat.
Geben Sie auch der Außenbepflanzung regelmäßig Wasser.
Im Haus
Reiben Sie alle Blattpflanzen von oben und auch von unten
mit einem Schwamm und lauwarmem Wasser ab.
Öffnen Sie regelmäßig die Fenster, auch Zimmerpflanzen
benötigen frische Luft. Denken Sie auch an die Wurzeln, lockern Sie
die Erde mit einer Gabel auf.
Die Amaryllis (Hippeastrum) wird ab Ende Juli, Anfang
August ruhen. Gießen Sie die Pflanze nicht mehr und lassen Sie die
Blätter absterben. Die abgestorbene Blätter können Sie
entfernen. Im Dezember kann die Zwiebel erneut gepflanzt werden.
Verschiedene Kräuter können jetzt geerntet und getrocknet, oder
noch praktischer, in einem Eiswürfelbehälter eingefroren werden.
Wischen Sie alle Blattpflanzen sowohl an der Ober- wie Unterseite mit
lauwarmem Wasser und einem Schwamm ab.
Öffnen Sie regelmäßig die Fenster, auch Zimmerpflanzen
brauchen Frischluft. Denken Sie dabei auch an die Wurzeln und lockern
Sie die Erde ab und zu mit einer Gabel.
Rosenblüten, die Blüten der Kapuzinerkresse und des Gurkenkrauts
und die Knospen der Gänseblümchen können Sie auch in der
Küche verwenden. Rosenblüten können Sie verzuckern und
als Tortengarnierung verwenden. Kapuzinerkresse und die blauen Blüten
des Gurkenkrauts schmecken prima zu Salat oder Gurke. Die Knospen der
Gänseblümchen können Sie einsäuern, sie schmecken
dann wie Kapern.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Haben Sie keine Nachbarn oder Freunde, die Ihre Pflanzen ab und zu versorgen
können? Stellen Sie in so einem Fall Ihre Pflanzen keinesfalls in
die Sonne. Pflanzen in Terrakotta-Töpfen können auf zwei Ziegelsteinen
in etwas Wasser in die Badewanne gestellt werden. Durch die saugende Wirkung
der Steine und der Töpfe werden diese stets feucht bleiben. Die Pflanzen
brauchen jedoch Licht, denn obwohl direkte Sonnenbestrahlung fatal sein
kann, ist ständige Dunkelheit das auch. Stellen Sie Ihre übrigen
Pflanzen zusammen und vermeiden Sie direkte Sonnenbestrahlung. Legen Sie
einen durchsichtigen Plastiksack um die Pflanze, um der Wasserverdunstung
so weit wie möglich entgegenzuwirken.
Hyazinthen
Hyacint kommt von dem griechischen Hyacinthus, die Gottheit für alles
was wächst. Dieses Zwiebelgewächs kommt ursprünglich aus
den Ländern rund um das Mittelmeer und war bekannt als Hyacinthus
orientalis. Das ist der Name von lilienartigen Hyazinthen, ein Teil der
Namen stammt von anderen Sorten aus derselben Familie ab. Zum Beispiel
die Scilla (Sternhyazinthen) und noch aparter, die Eichornia crassipes
(Wasserhyazinthe).
Letztere besitzen sogar die Möglichkeit, verunreinigtes Wasser zu
reinigen. Diese aparte, stark duftende Pflanze besitzt die Kraft, aus
Abfall etwas Schönes, Graziöses zu machen.
Die Hyazinthe hat an jedem Stängel Hunderte kleine
kelchartige Blüten, die dem Stängel seine robuste Ausstrahlung
geben.
Hyazinthen werden vor allem ihres Duftes wegen gepflanzt. Der ist mehr
als bezaubernd und nur aus diesem Grunde müssten eigentlich in jedem
Garten wenigstens ein paar Hyazinthen gepflanzt werden, sozusagen als
Hommage an den Frühling. Ein anderer Grund, Hyazinthen zu pflanzen
ist die Tatsache, dass sie fast die einzigen Zwiebelgewächse im Frühjahr
sind, die es in Blau gibt. Eine prachtvolle Farbe als Akzent zwischen
anderen früh blühenden Pflanzen, wie Aubrieta,
kriechendem Phlox und graublättrigem Cerastium (Hornkraut). Einige
bekommen so viele Blüten, daß sie ein Stöckchen zur Unterstützung
benötigen. Aber auch die anderen Farben von Zartgelb bis Kirschrot,
in denen Hyazinthen gezüchtet werden, sollten nicht vergessen werden.
Und wer etwas weniger aristokratische Blumen bevorzugt, kann sich für
Multiflora-Hyazinthen entscheiden. Die Blüten dieser Sorte ähneln
den Blüten der Urhyazinthe Hyacinthus orientalis, von der alle Hyazinthen
abstammen. Sie sind kleiner und haben eine weniger kompakte Form, dadurch
sind sie weniger dominant.
Die Hyazinthe bevorzugt humusartigen, kalkreichen und
etwas groben Boden. Nur unter diesen Voraussetzungen wird die Pflanze
optimal auswachsen und überschwenglich blühen!
Quelle:
Bakker Gartentipps
Nützliche Wildpflanzen
Löwenzahn, Vogelmiere, Giersch und Brennessel wachsen wild auf vielen
Wiesen und Feldern. Im Hausgarten sind sie aber unerwünscht und werden
als „Unkraut“ bezeichnet. Das Problem ist aber nur, dass sie
mit unseren Gartenpflanzen um Wasser, Nährstoffe und Licht konkurrieren.
Dabei haben diese Wildpflanzen viele positive Eigenschaften.
- Als Zeigerpflanzen verraten sie uns viel über
die Beschaffenheit des Bodens. Brennnesseln gedeihen beispielsweise nur
auf stickstoffreichen Böden. Der Kriechende Hahnenfuß dagegen
bevorzugt Staunässe, und die Quecke gedeiht gut auf verdichtetem
Boden.
- Viele Wildpflanzen sind essbar, wie der Giersch, Brennnesseln, Gänseblümchen.
Löwenzahn und viele mehr.
- Löwenzahn und Acker-Kratzdistel zum Beispiel gelten als so genannte
Pionierpflanzen. Mit ihren tiefen Pfahlwurzeln lockern sie verdichtete
Böden, holen Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten und machen
so das Leben für die Folgepflanzen erst möglich.
- Unkräuter ernähren außerdem eine Vielzahl von nützlichen
Insekten, die ohne diese gar nicht überleben könnten. So nähren
Brennnesselsamen die Larven von 25 Schmetterlingsarten. Und der Diestelfink
– ohnehin ein zunehmend seltener Gast im Garten – liebt die
Samen der Acker-Kratzdistel.
- Viele unserer heimischen Unkräuter sind zudem Heilkräuter.
Bekannte Beispiele sind Brennnessel, Schachtelhalm, Löwenzahn, Huflattich,
Wegerich, Kamille, Königskerzen und viele mehr.
Die beste Pflanzzeit
Gehölze und Stauden werden am besten in von Oktober bis zum Neuaustrieb
im Frühjahr gesetzt, wenn der Boden nicht gefroren ist und das Thermometer
über Null anzeigt.
Containerpflanzen
Containerpflanzen (engl. Container ist ein Topf mit mehr als 2 Liter Volumen)
können im Gegensatz zu den Freilandpflanzen das ganze Jahr hindurch
gepflanzt werden. Containerpflanzen wachsen nach dem Pflanzen sofort weiter,
da sie keine Wurzeln durch das Roden verlieren.
Behandlung der Pflanzen beim Eintreffen
Wichtig ist die richtige Behandlung der Pflanzen beim Eintreffen nach
dem Kauf bzw. der Lieferung.
Dafür gelten die folgenden Grundregeln:
Pflanzen sofort auspacken und kontrollieren. Wurzeln gut mit Wasser befeuchten.
Bäume und Sträucher mit nackten Wurzeln sollten möglichst
schnell gepflanzt werden. Ist dies nicht möglich, so müssen
sie sofort an einem schattigen Ort eingeschlagen (Wurzeln mit Erde bedecken)
und feucht gehalten werden. Ballen- und Containerpflanzen bis zur Pflanzung
an einen windgeschützten Ort bringen und ständig feucht halten.
Erdballen mit Säcken oder Leinen abdecken.
Trocken gewordene Pflanzen ins Wasser legen bis sie wieder genügend
Wasser aufgenommen haben. Wenn Frost die Pflanzung nicht ermöglicht,
müssen besonders die Wurzeln gut abgedeckt und geschützt werden
(Mit Stroh, Holzhäcksel, Rindenmulch etc. abdecken).
Wichtig:
freie Wurzeln sind sehr empfindlich und vertragen
keine Trockenheit durch Kälte, Sonne oder Wind!
Pflanzen richtig setzen
Nicht in zu nassen Boden sondern nur in feuchten und gut krümelin
Boden pflanzen.
Pflanzloch gross genug ausheben, damit die Wurzeln sich gut entwickeln
können. Gewachsenen Boden im Pflanzloch ungefähr spatentief
lockern.
Vor allem baumartige Gehölze hoch genug setzen!
Lieber etwas höher, als die Pflanze in der Baumschule stand; davon
ausgenommen sind nur Rosen.
Erde mit altem Humus oder Kompost mischen. Auf keinen
Fall frischen Mist oder Dünger an die Wurzeln geben.
Erde gut zwischen die Wurzeln geben, antreten und einschlemmen, d.h. mit
reichlich Wasser die Erde einspülen.
Hohlräume vermeiden!
Höhere Gehölze und Bäume benötigen einen Pfahl oder
eine andere gute Verankerung, damit die feinen Faserwurzeln beim Anwachsen
nicht losgerissen werden.
Zum Schluss kann noch eine Mulchschicht um die Pflanze
angelegt werden. Dabei deckt man die Erde mit geeignetem
Material wie Holzhäcksel, Kompost oder Rasenschnitt ab.
Düngung
Für gutes Wachstum müssen die Pflanzen auch richtig ernährt
sein. In vielen Gärten herrscht oft ein Überschuss an Nährstoffen.
Denn mancher Gartenfreund ist der Meinung, dass Pflanzen um so besser
wachsen, je mehr Dünger man ihnen gibt. Aber gerade hier kann man
durch Überdüngung grossen Schaden anrichten Kompost kann die
Verwendung von Dünger zumindest teilweise ersetzen. Er enthält
im Verhältnis zu den anderen Hauptnährstoffen viel Phosphor.
Damit die in den Gärten häufig anzutreffende Phosphoranreicherung
nicht auftritt, sollte die ausgebrachte Kompostmenge 2–3 l/ m²
im Jahr nicht überschreiten. Stickstoff, Kali, Magnesium und Spurenelemente
können mit Einzeldüngern oder mit speziell für die Ergänzungsdüngung
vorgesehenen Düngern zugeführt werden. Am besten hält man
sich an die Empfehlungen auf den Verpackungen der Handelsdünger.
Wichtig:
Beim Pflanzen darf kein Dünger an die Wurzeln gegeben werden!
Räumen
Sie Ihren Garten auf
- Entfernen Sie Laub, Moos und Erdreste von den Wegen und bessern Sie
beschädigte Trittplatten aus.
- Dürre Äste und vertrocknete Stauden können Sie entfernen.
- Entfernen Sie austreibende Unkräuter rechtzeitig, noch können
Sie dem Wildwuchs Herr werden.
- Entfernen Sie Laubreste und abgefallene Zweige vom Rasen.
Tipps zur Arbeitserleichterung
Wer träumt nicht davon, seinen Garten ohne allzu viel Arbeitsaufwand
zu genießen? Hier ein paar Tipps, die Ihnen die Arbeit erleichtern:
- Unterziehen Sie Ihren Garten einer kritischen Betrachtung und vereinfachen
Sie die Gestaltung. Oft hat sich im Lauf der Jahre viel kleinräumiges
Stückwerk angesammelt, das viel Arbeit macht.
- Inselbeete, Sträucher und andere Gestaltungselemente auf der Rasenfläche
machen das Mähen mühsam. Trennen Sie sich davon. Ersetzen Sie
einen Teil des Rasens durch ein Holzdeck, auch so können Sie die
Arbeit reduzieren.
- Schauen Sie Ihre Beete genau an und finden Sie heraus, welche Pflanzen
besonders gut gedeihen. Trennen Sie sich von Diven und anspruchsvollen
Gewächsen. Pflanzen Sie genügsame Pflanzen und füllen Sie
Pflanzlücken mit Bodendeckern, die Unkraut wirkungsvoll unterdrücken.
Mulch unterdrückt Unkraut, hält die Bodenfeuchte und erspart
Ihnen ständiges Hacken und Graben. Es kann jedoch einige Jahre dauern,
bis auf einem gemulchten Weg keine Wildkräuter mehr gedeihen. Der
Belag muss dazu jährlich ergänzt oder erneuert werden.
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Den Boden
checken
Für eine erfolgreiche Gartensaison sollten Sie Ihren Gartenboden sorgfältig
vorbereiten und zumindest den pH-Wert gründlich überprüfen.
Entnehmen Sie an einigen Stellen im Garten Erdproben und verwenden sie zur
Prüfung ein Indikatorpapier. Die Farbskala zeigt Ihnen den pH-Wert
an: Für Gemüse ist ein pH-Wert von 6 bis 7,5 optimal. Ist der
Boden zu sauer, können Sie ihn mit kohlensaurem Kalk verbessern. Das
ist wichtig, da die Pflanzen bei einem nicht optimalen pH-Wert die Nährstoffe
aus dem Boden nicht richtig aufnehmen können.
Die beste Zeit
zum Anlagen von Gemüsebeeten
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Stimmen die Bodenverhältnisse, können Sie jetzt Ihre Gemüsebeete
anlegen. Ideal sind schmale, etwa 1,20 breite Beete mit einem Weg dazwischen,
den Sie mit der Schubkarre befahren können. Kleine Pfade im rechten
Winkel dazu ermöglichen Ihnen später ein bequemeres Arbeiten
im Garten. Sie sollten von den Rändern bis in die Mitte des Beets
greifen können. So können Sie Wildwuchs gut entfernen und später
im Sommer problemlos ernten.
Alten Efeu schneiden?
Darf alter Efeu zurückgeschnitten werden. Ja, wenn
Efeu zu groß wird sind sogar dringend Schnittmaßnahmen erforderlich.
Wächst er an der Wand, kann das starke Eigengewicht der Triebe je
nach Befestigung und Untergrund bei ungünstigen Windverhältnissen
dazu führen, dass er von der Wand abreißt Der Rückschnitt
ist unproblematisch. Richtiger Zeitpunkt ist im Frühjahr vor dem
ersten Austrieb. Je nach Stärke der Triebe reicht hierfür eine
Heckenschere. Kürzen Sie die Triebe bis auf 10 cm, bei Bedarf können
Sie den neuen Austrieb auch noch einmal einkürzen, dann verzweigt
er sich besser. Nach dem Schnitt sollgten Sie überlegen, ob Sie den
Efeu an der Wand befestigen wollen. Hierzu dienen horizontal angebrachte
Reihen von Haken, die über einen starken ummantelten Draht mit einer
Spannschraube am Ende verbunden werden. Der Abstand zur Wand beträgt
etwa 10 cm
Geranien eintopfen
Wurzelnackt überwinterte Geranien können Sie im März wieder
in gute, neue Beet- und Balkonerde eintopfen. Kürzen Sie die Wurzeln
eventuell ein Stück ein. Sollten sich aufgrund zu hoher Temperaturen
neue dünne Triebe gebildet haben, so entfernen Sie diese. Die Haupttriebe
schneiden Sie bis auf 20 cm Länge zurück. Geranien sind sehr
austriebsfreudig, auch aus älteren Trieben treiben sie wieder kräftig
aus. Ins Freie kommen Geranien erst ab Mitte Mai, wenn kein Frost mehr
droht.
Unkraut und Moos im Rasen
Oft ist suboptimale Pflege Ursache für Moos und
Unkraut im Rasen. Wenn Sie ihn beispielsweise zu kurz halten, kann Unkraut
schnell die Oberhand gewinnen. Eine optimale Schnitthöhe ist 3-5
cm. Wichtig ist auch ausreichende Düngung. Gras hat einen hohen Nährstoffbedarf,
versorgen Sie es im März und Juli mit einem organischen Langzeitdünger.
Bewährt hat sich auch das Vertikutieren, das Entfernen von Rasenfilz.
Dieser bildet sich zum Beispiel, wenn sich Schnittgut und abgestorbene
Pflanzenreste ansammeln. Vertikutiert wird im Frühjahr oder gegen
Ende des Sommers. Häufig sind es die Standortbedingungen, die das
Wachtum vom Gras behindern, aber ideale Voraussetzungen für Moos
bilden. Hierzu zählen schattige und feuchte Bereiche. Moos wächst
eben da, wo Gras nicht mehr wachsen kann. Da hilft nur Bodenbearbeitung
oder Auslichten. Planen Sie an solchen Stellen lieber ein Staudenbeet
mit schattenverträglichen Pflanzen.
Gartengeräte kontrollieren
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Kümmern Sie sich jetz um ihre Gartengeräte. Motormäher
und andere motorgetriebene Geräte sollten Sie überprüfen.
Dazu gehört das Kontrollieren des Ölstands, das Entfernen von
Rost und Schmutz sowie ein Test, ob sie noch anspringen. Das Gleiche gilt
für Elektrogeräte. Spaten, Kellen, Hacken und andere Gartenwerkzeuge
überprüfen Sie ebenfalls auf Rost oder morsche, lockere Holzgriffe.
Damit steht dem Frühling aus Sicht der wichtigen Gartengeräte
nichts mehr im Weg.
Tipps zum Rasen mähen
1. Beginnen Sie mit dem Mähen, wenn die Gräser eine Länge
von 6 bis 8 cm erreicht haben. Fangen Sie mit der maximalen Schnitthöhe
an und verringern Sie diese von Mal zu Mal.
2. Mähen Sie an trockenen Tagen bei bedecktem Himmel. Auch der Rasen
muss gut abgetrocknet sein, da nasses Gras klebt und Pilzinfektionen gefördert
werden.
3. Die ideale Schnitthöhe für Zierrasen ist etwa 2,5 bis 3 cm,
für Spielrasen 3 bis 4 cm.
4. Wenn Sie zu tief schneiden, stockt das Wachstum. Als Faustregel gilt:
Schneiden Sie bei jedem Mähen 1/4 bis 1/3 der Halmlänge ab.
5. Zu hohen Rasen sollten Sie nicht auf einmal, sondern in Etappen schneiden.
Im Sommer lassen Sie das Gras etwas höher stehen, da so die Feuchtigkeit
länger gehalten wird. Schränken Sie das Mähen bei anhaltender
Trockenheit ein.
6. Gegen Jahresende wird nicht mehr so häufig gemäht, der letzte
Schnitt erfolgt vor dem ersten Frost.
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Kahle Stellen ausbessern
Lücken und kahle Stellen im Rasen können Sie mit nur wenigen Handgriffen
ausbessern. Ursache für solche Kahlstellen kann häufiges Begehen,
aber auch ein Schädlingsbefall sein. Sind Schädlinge verantwortlich,
müssen Sie zunächst gegen diese etwas unternehmen..
Die einfachste Methode zur Reparatur des Rasens ist eine Neusaat auf den
betroffenen Flächen. Bei kleinen Flächen lockern Sie die betroffene
Stelle etwas auf, bestreuen sie mit Rasensamen, klopfen alles gut fest und
wässern. Tipp: Decken Sie die Fläche bis zum Auskeimen der Samen
mit Stroh ab.
Größere Kahlflächen heben Sie 5 bis 10 cm tief aus und füllen
hier eine Mischung aus Sand, Komposterde und Mutterboden auf. Anschließend
fest antreten oder anwalzen. Wenn Sie neu einsäen wollen, muss die
Fläche ebenerdig abschließen. Soll ein Rollrasen verlegen werden,
muss sie 3 cm tiefer als die Umgebung liegen. In jedem Fall das Wässern
nicht vergessen!
Moos im Rasen
Ärgernis Nummer eins ist Moos im Rasen. Die Ursachen hierfür
sind aber sehr vielfältig. Wichtig zu wissen ist, dass Moos den Rasen
nicht verdrängt, sondern sich nur dort ausbreitet, wo der Rasen sich
zurückzieht. Moos gedeiht dort, wo kein Gras mehr wachsen kann. Daraus
ergibt sich logischerweise, dass zur Bekämpfung von Moos der Untergrund
wieder so hergestellt werden muss, dass Gras wächst.
1. Schatten ist nicht alleinige Ursache für Mooswuchs, fördern
diesen aber. Schattenbereiche daher nur wenn nötig durch Entfernen
von Bäumen oder Sträuchern aufhellen. Bereiten Sie den Boden
auf und säen Sie ggf. eine schattenverträgliche Rasenmischung
ein.
2. Vermeiden Sie Kahlstellen im Rasen durch fehlerhafte Pflege.
3. Rechen Sie Laub und Rasenschnitt vor dem Winter gut ab, besonders im
Winter soll die Rasenfläche frei liegen.
4. Testen Sie den pH-Wert des Bodens. Rasen gedeiht am besten in schwachsauren
bis neutralen Böden zwischen pH 5,5 und 7,0. Weicht der pH-Wert stark
von diesem Wert ab, ist dem Moos Tür und Tor geöffnet. Kalkgaben
in Form von Algenkalk auf sauren Böden schafft hier Abhilfe.
5. Jährliches Lüften (Vertikutieren) im Frühjahr bei gemähtem
Rasen und die Entfernung von Rasenfilz verbessern die Bodendrainage und
die Nährstoffversorgung der Graswurzeln. Ideal ist Vertikutieren
in Verbindung mit einer Düngung.
Düngen
Das Mähen, mit Ausnahme des Mulchmähens, entzieht dem Rasen
Nährstoffe, die wieder ergänzt werden müssen. Düngen
Sie im Frühjahr. Damit der Rasen schnell grün wird, empfiehlt
sich eine erste Stickstoffdüngung im März/April. Es wird bisweilen
aber auch empfohlen, nicht vor Ende Mai/Anfang Juni zu düngen, da
die Gräser nach der Winterruhe eine enorme Wuchskraft haben. Der
Zeitpunkt hängt vom Zustand Ihres Rasens ab und wie dieser über
den Winter gekommen ist. Guter organischer Rasendünger wirkt langfristig
und setzt die Nährstoffe nur allmählich frei. Im Sommer erfolgt
ggf. eine Nachdüngung, bis zum Herbst können Sie die Nährstoffzufuhr
allmählich reduzieren.
Prächtige Magnolien
Den Anblick eines alten Magnolienbaumes in voller Blütenpracht vergisst
niemand. Magnolien haben die größten Einzelblüten aller
winterharten Gehölze. Aber auch nach der Blüte ist ihr ledriges
Laub und der malerische Wuchs sehr sehenswert. Die bei uns am häufigsten
gepflanzet Magnolie ist Magnolia x soulangiana, die Tulpen-Magnolie. Setzen
Sie die Tupenmagnolie in einen humusreichen, feuchten am besten auch leicht
sauren Boden. Kalkböden verträgt sie – wie die meisten
anderen Magnolien – nicht.
Magnolien haben empfindliche Wurzeln. Kaufen Sie sie deshalb nur im Ballentuch.
Da sie zudem Flachwurzler sind, reagieren Magnolien empfindlich auf Trockenheit
und müssen regelmäßig gewässert werden. Aufgrund
der Verletzungsgefahr darf der Wurzelbereich möglichst nicht aufgegraben
werden. Pflanzen Sie Stauden und Begleitpflanzen gleichzeitig mit der
Magnolie.
Bärlauch liegt im Trend!
Sie mögen Bärlauch, trauen sich aber nicht, ihn selber zu sammeln,
da Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen
besteht. Kein Problem. Alles was Sie brauchen ist eine schattige Stelle
im Garten, die nicht zu trocken ist. Säen Sie den Bärlauch einfach
aus. Ein Trick: Stellen Sie die Schale mit den Samen einige Tage in die
Kühltruhe, Bärlauch braucht Frost zum Keimen. Bis zur Ernte
müssen Sie sich aber noch bis zum nächsten Frühjahr gedulden.
Für eilige gibt es auch vorgezogene Pflanzen im Fachhandel. Wenn
der Bärlauch im Garten erst einmal Fuß gefasst hat, breitet
er sich rasch von alleine aus. Seinen Namen verdankt der Bärlauch
übrigens dem Umstand, dass er auf dem Speisezettel von aus dem Winterschlaf
erwachten Bären ganz oben stehen soll.
Holen Sie sich die Sonne in den Garten
Sonnenblumen zählen mit zu den dekorativsten und auffälligsten
Blumen überhaupt. Neben Sorten, die nahezu drei Meter Höhe erreichen,
gibt es Zwergsorten und viele neue Züchtungen mit wunderschönen,
kontrastreichen Blüten. Besonders schön ist die zitronengelbe
Sorte ‚Valentin’ und ‚Hallo von Benary’ mit einer
tiefschwarzen Mitte, die von goldgelben Blütenblättern umstanden
ist. Suchen Sie einen schönen, sonnigen Platz und säen Sie vor
Ort aus oder ziehen Sie Pflänzchen in Torfquelltöpfen auf der
Fensterbank vor. Ob einzeln oder in einer Gruppe – die einjährigen
Blütenwunder werden auch Ihren Garten verzaubern.
Quelle: www.simplify.de
simplify your life
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Hier bekommen Sie erklärt
welcher Baumschnitt ist der richtige für meine Gartenpflanzen, welche
Werkzeuge brauche ich, welche Kräuter und Heilpflanzen sollte man
haben, wie baue ich ein Hochbeet, welche Blüte oder welches Kraut
stelle ich nebeneinander, brauche ich einen Rasentrimmer, Heckenschere,
Rasenmäher oder ein anderes Werkzeug, wie und mit was dünge
ich oder reicht mein eigener Humus zur Düngung meines Hausgartens,
wie wird richtig kompostiert, die Geschichte des Gartenbaus, alles über
Gartenhecke, Gartenteiche und Teichpflanzen, eine schöne Blumenwiese,
Bauerngarten oder einen Gemüsegarten, Wissenswertes und Einzelheiten
über Schädlinge in naturnahen Garten, einiges über Veredelungen,
Umpfropfen, Vorspann und Verjüngung, auserdem Info zu Obstbaumschnitt-Fruchtausdünnung
mit folgendem Werkzeugen: Einhandschere, Bügelsäge,
Leiter, Messer und Abziehstein, evt. noch Astschere und Baumschere. Ferner
gibt es gute Berichte zur positiven oder negativen Wirkungen von Pflanzen
oder auch Mikroorganismen mittels chemischen Botenstoffen auf andere Pflanzen.
oder wie wäre es mit: Gärtnern
nach dem Mond
Naturgemäß zu gärtnern ist heute der Wunsch vieler Menschen.
Mondkalender sind daher seit einigen Jahren in fast aller Gärtner
Munde. Und viele berichten, dass sie bessere Ernten und gesündere
Pflanzen haben, seit sie sich bei Aussaat, Pflege und Ernte nach den Mondphasen
richten.
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