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Anleitung zum Obstbäume schneiden / Obstbaumschnitt und Obstbaum verschneiden
Obstgarten - Obstgarten Pflegen / Obstbaum


Obstgehölze / Obstbäume richtig schneiden


Ab Ende Januar, wenn die Tage milder werden, steht der Gartenbesitzer vor der Frage, wann und wie er seine Obstbäume und Sträucher schneiden soll. Allgemein bekannt ist, dass der Ertrag weitgehend von Schnittmaßnahmen beeinflusst werden kann. Ein Blick in die Gärten jedoch verrät, welche Folgen unsachgemäße Schnitte mit sich bringen: Faulende Astgabeln und ausgebrochene oder von Pilzen befallene Kronen beeinträchtigen die Ernte erheblich.
Am Ende des Winters muss die Kraft des Obstbaumes auf die Entwicklung zahlreicher Blüten und die spätere Ausbildung gesunder Früchte konzentriert werden. Zusätzlich verhindert das Auslichten der Krone Pilzinfektionen, da die Sonne ungehindert Regengüsse trocknen kann.


Welche Äste werden geschnitten?

- Äste, die nach Innen wachsen, behindern andere Zweige und bilden wenige bis gar keine Blüten bzw. Früchte aus. Solche Zweige sollte man im Ansatz kappen.

- Astgabeln sollten sich nach Möglichkeit nicht bilden, denn hier sammelt sich Regenwasser an und bietet somit der Fäulnis einen optimalen Untergrund. Wenn man beobachtet, dass sich ein Ast gabelt, sollte einer der beiden entstehenden Zweige frühzeitig geschnitten werden.

- Äste und Zweige, die parallel zueinander wachsen, konkurrieren miteinander und nehmen sich gegenseitig Licht und Platz weg. Auch hier sollte einer der beiden Triebe frühzeitig gekappt werden.

- Auch Äste die sich überkreuzen, sind zu entfernen, da sie häufig aneinander scheuern und sich somit gegenseitig verletzten

- Äste, die senkrecht wachsen, tragen nicht besonders viele Früchte. Optimal ist ein Winkel von ca. 35? zwischen Ast und Ebene.

- Rindenkrankheiten müssen zur vollständigen Bekämpfung bis 30 cm ins gesunde Holz zurück geschnitten werden

- Äste, die einen auffällig unnormalen Wuchs aufweisen, werden entfernt. Das Gleiche gilt für Fruchtmumien, Blätter mit Raupennestern und mit Mehltau befallene Triebspitzen.

 

Wann schneide ich was?

- zunächst gilt: unter -5?C sollte überhaupt nicht geschnitten werden, da bei diesen Temperaturen das Holz recht brüchig ist und äußerst schlecht verheilt.
- Beerenobst kann zwar das ganze Jahr über geschnitten werden, vorzugsweise jedoch direkt nach dem Abernten.
- Steinobst darf ausschließlich während der Laubzeit geschnitten werden.
- Kernobst kann problemlos das ganze Jahr ? vorausgesetzt es ist nicht zu kalt ? geschnitten werden

Wichtige Ratschläge zum Verschneiden
- die Werkzeuge, die man benutzt, sollten scharf und sauber sein.
- Größere Schnittwunden sollten zur Abwehr von Krankheiten und Infektionen versiegelt werden. Es eignet sich Wachs oder ein spezielles Wundverschlußmittel.
- Äste die geschnitten werden, komplett entfernen und keine Stümpfe stehen lassen, denn sonst bilden sich an solchen Stellen unerwünschte Neuaustriebe.
- Je mehr Schnittstellen entstehen, desto mehr Wunden hat der Baum. Es ist besser, ganze Astpartien zu entfernen, als immer wieder einzelne Äste zu kappen.
- Wird der letztjährige Haupttrieb um ein Drittel gekürzt, erzielt man eine optimale Verzweigung. Dieser Schnitt empfiehlt sich vor allem bei Johannisbeeren.

Quelle: Katharina Balser


Obstbaumschnitt I: Pflanzschnitt und Erziehung

Zwischen Herbst und Frühling, wenn die Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt liegen, ist die richtige Zeit, um Obstbäumchen zu setzen. Mit dem Schneiden und Erziehen frisch gepflanzter Bäumchen sollte man allerdings bis zum Frühjahr warten.

Wer kleine Bäume und schnellen Ertrag möchte, greift am besten zu schwachwüchsigen Unterlagen und erzieht die Krone als tannenbaumförmige Spindel. Nur drei bis vier Jahre Schnitt und Erziehung sind nötig, bis Spindeln vollen Ertrag bringen. Die Rundkrone braucht etwa doppelt so lange. Dafür trägt sie aber auch 30 bis 40 Jahre.


Pflanzschnitt und Erziehung der Rundkrone

Drei Leitäste um die Achse
Im Frühling nach dem Setzen beginnt der Kronenaufbau. Drei Leitäste werden ausgewählt. Sie sollen um rund 120 Grad versetzt etwa im 45-Grad-Winkel zur Stammverlängerung austreten. Als nächstes werden alle Zweige unterhalb dieser Leitastkrone entfernt - vor allem aber der Konkurrenztrieb, der am höchsten stehende Zweig an der Stammverlängerung. Von oben gesehen, gruppieren sich nun drei Leitäste sternförmig um die Mittelachse.

Überzählige Triebe werden bis zum Stamm zurückgeschnitten. Aststummel sind Eintrittspforten für Pilze und Bakterien, außerdem treiben an ihnen schlafende Knospen wieder neu aus.

Übrig bleibt eine Art vierarmiger Leuchter. Er besteht aus Stammverlängerung und den drei Leitästen. Die Leitäste werden beim Pflanzschnitt auf genau gleiche Höhe eingekürzt. Der Fachmann nennt dies "Saftwaage". Wie viel zurückgeschnitten wird, hängt von der Wuchsstärke des Pflanzguts ab.

Bei schwachwüchsigen Bäumchen entfernt man bis zur Hälfte der Leittriebe, bei starkwüchsigen höchstens ein Drittel. Geschnitten wird rund 5 Millimeter über einer Knospe, die vom Stamm weg weist. Das leitet den neuen Wuchs nach außen und schafft lichte Kronen.

Als letztes kürzt man die Stammverlängerung. Um den Baum gerade zu halten, schneidet man über einem Auge, das in gegen Windrichtung weist. Die Schnittstelle liegt rund 20 Zentimeter über der Saftwaage, so dass Mitteltrieb und Seitentriebe ungefähr einen 120-Grad-Winkel bilden.

 

Pflanzschnitt und Erziehung der Spindel

Spindel-Krone für schnellen Ertragsbeginn
Wer schnelle Erträge erzielen will, sollte schon beim Kauf auf flach wachsende Zweige achten, denn die setzen sehr schnell Blüten an und bringen bald Früchte. Steile Äste können entweder entfernt oder flach gebunden werden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

Mit papierummanteltem Draht können die Seitenäste in einer möglichst waagerechten Stellung fixiert werden. Eine Ausnahme gilt für Pflaumenzweige. Sie sollten immer leicht nach oben streben, sonst stockt ihr Wuchs. Nach einem Jahr bleibt der Ast von sich aus waagerecht und der Draht wird wieder entfernt.

Zum Flachstellen dünner Zweige eignen sich auch handelsübliche Formierungsklammern aus Kunststoff, oder Gewichte aus Beton, die mit Wäscheklammern am Holz befestigt werden.

Schließlich kann man auch einfach Holunderzweige - leicht an beiden Enden eingekerbt - als Spreizhölzer zwischen Stamm und Seitentriebe klemmen. Sie halten die Fruchtäste in der gewünschten Richtung fest.

Anders als bei der Rundkrone werden weder die Seitentriebe noch die Mitte der Spindel zurückgeschnitten.

 

Obstbaumschnitt II: Erziehung und Verjüngung


Der Winter ist die ideale Zeit für den Obstbaumschnitt. Ohne Laub erkennt man Fehler am Astgerüst besonders leicht und kann auch leicht durch Schnitte korrigieren.

Rundkronen: Erziehung

Von der Pflanzung an werden Rundkronen konsequent auf kräftigen Wuchs erzogen. Nach dem Pflanzschnitt im März hat der junge Baum wieder kräftig ausgetrieben, so dass im Herbst vielleicht kaum noch Licht ins Innere fallen kann. Im Winter, ohne Laub, sind die Schuldigen, die so genannten Wasserschosse, schnell ausgemacht. Von der Oberseite der Leitäste aus streben sie steil ins Kroneninnere. Beim Erziehungsschnitt werden sie als erstes entfernt. Je nach Obstsorte, schneidet man bis zur ersten Knospe zurück oder auf Astring. Bei sich kreuzenden Trieben entfernt man jeweils den steileren, denn, wenn Zweige aneinander scheuern, verletzen sie sich gegenseitig.

 

Konkurrenztriebe entfernen

Die Rundkrone soll weiter in die Breite wachsen. Darum kürzt man die Verlängerungen der Leitäste ein, auf eine nach außen weisende Knospe. Um wie viel, das hängt von der gewünschten Wirkung ab. Auf starken Rückschnitt, so die wichtigste Schnittregel, reagiert der Baum mit starkem Neuaustrieb der obersten Knospen. Schwacher Rückschnitt dagegen, bewirkt mäßigen Austrieb aller Seitenknospen. In der Kronenspitze werden alle steilen Konkurrenztriebe entfernt. Im Sommer nach dem Schnitt zeigt sich der Erfolg. Der Baum treibt wieder kräftig aus, vor allem in die Breite. Die Krone ist jetzt lockerer. Ins Innere fällt wieder Licht. Die flachen Zweige dort bringen erste Früchte.


Rundkronen: Verjüngung

Rundkronen-Verjüngung
Rundkronen lassen sich leicht verjüngen. Auch ein Baumgreis mit einem Gewirr verdorrter Zweige und abgestorbener Äste im Inneren, der Jahrzehnte nicht geschnitten wurde, ist meist noch zu retten. Er reagiert er auf starken Rückschnitt mit Neuaustrieb.

Gearbeitet wird bei dicken Ästen nur mit der Säge. Um einen besonders dicken Ast zu amputieren, sägt man am besten in zwei Stufen: zuerst eine Handbreit weg vom Stamm und später den leichten Stummel für sich. So schlitzt die Rinde beim Fallen nicht ein. Durch jede Schnitt- und Sägestelle können Krankheitserreger eindringen. Größere Flächen verschließt man deshalb besser mit Wundverschluss oder Baumwachs. (Eine neue Theorie aus den USA empfiehlt allerdings, die Schnittstellen offen zu lassen, weil die Wundverschlüsse mit der Zeit undicht würden und das Holz darunter faulen könne.) Außerdem sollte man laufend kontrollieren, ob die Leitäste auch in "Saftwaage" stehen.

 

Spindelkronen: Erziehung

Spindel-Krone
Bei der Spindelkrone ist starkes Triebwachstum unerwünscht, denn der Baum soll klein bleiben und schnellen Ertrag bringen. Bei der Spindelerziehung will man eine dominierende Mitte mit flachen Ästen. Starke Äste und senkrechte Triebe müssen raus, denn letztere bringen sehr viel vegetatives Wachstum aber wenig Frucht.

Mit dem Rückschnitt der Wasserschosse ist es in den ersten vier bis fünf Jahren getan. Danach wird die so genannte Fruchtholzverjüngung für die Spindel immer wichtiger.

Spindelkronen: Verjüngung
Bei Kernobst schneidet man dreijährige Seitenäste meist auf einen nach unten wachsenden Jungtrieb zurück, bei Steinobst auf einen flach nach oben strebenden. Ab- und Aufleiten nennen das die Fachleute. Indem sie altes Holz zurückschneiden, regen sie neue Zweige in ihrem Wuchs an. So halten sie die waagrechten Fruchttriebe immer im besten Ertragsalter. Wenn die Spindel mit zwei bis drei Metern ihre Idealhöhe erreicht hat, leitet man auch den Mitteltrieb auf einen flachen Seitenast ab. Das bremst ihr Wachstum.

Bei Spindelkronen heißt es vor allem: "Regelmäßig schneiden!" Wer überstarke Seitentriebe erst am erwachsenen Baum entfernt, kann die entstandene Lücke nur schwer neu füllen.

 

 

Beerensträucher richtig schneiden


Beerensträucher können gerade für kleine Gärten eine wahre Bereicherung sein. Liefern sie doch frisches Obst bei nur geringem Platzbedarf nahezu zum Nulltarif. Damit sie über viele Jahre guten Ertrag bringen, sollte man allerdings regelmäßig die Schere ansetzen. Auch Ziersträucher können kräftig geschnitten werden, wenn sie zu groß werden. Der Schnitt von Beerensträuchern ist wesentlich einfacher als der von Obstbäumen. Denn die triebstärkste Zone liegt bei ihnen in Bodennähe - sie erneuern sich also laufend von unten her. Nur alte, vergreiste Triebe werden beim Schnitt entfernt. Man erkennt sie an ihrer nussbraunen Rinde. Denn je älter sie sind, desto dunkler werden sie. Durch den Schnitt schafft man Platz für neue.


Himbeeren

Himbeeren sind Halbsträucher. Ihre vorjährigen Triebe sterben also ab, nachdem sie Früchte gebildet haben. Neue Triebe blühen und fruchten erst im zweiten Jahr. Himbeerruten sollte man nach der Pflanzung auf eine Länge von 50 Zentimetern zurückschneiden. Bei Himbeeren, die im Herbst tragen, werden einfach alle abgeernteten Fruchtruten am Boden abgetrennt.

Sommertragende Himbeeren werden jeweils gleich nach der Ernte geschnitten. Entfernt werden wiederum die abgetragenen Ruten - zu erkennen sind sie an ihrer braunen Rinde. Die im selben Jahr nachgewachsenen jungen, grünen Triebe werden auf einen Abstand von zehn Zentimetern ausgedünnt. An ihnen entwickeln sich nun neue Seitenzweige und Blütentriebe.



Brombeeren

Brombeeren sind ebenfalls Halbsträucher. Sie wachsen jedoch um einiges stärker als Himbeeren. Man pflanzt sie deshalb in einem Abstand von mindestens zwei Metern und zieht sie an zwei Meter hohen Spalieren.

Sechs bis acht einjährige Fruchttriebe bindet man am besten in der Form eines Fächers an das Spalier. Nach der Ernte oder im Frühjahr darauf werden sie abgeschnitten. Damit schafft man Platz für die nachgewachsenen jungen Ruten, die im kommenden Sommer Früchte tragen sollen.



Johannis- und Stachelbeeren

Johannis- und Stachelbeersträucher erzieht man nach dem gleichen Muster. Zur Pflanzung kürzt man auf sie 20 Zentimeter ein. In den ersten Jahren entfernt man nur Triebe, die zur Strauchmitte wachsen. Später schneidet man alle, die älter als vier Jahre sind.

 

Johannisbeeren

Gesunde Johannisbeersträucher sollten insgesamt acht kräftige Basistriebe besitzen - ideal wären jeweils zwei ein-, zwei-, drei- und vierjährige Triebe. Die Blüten bilden sich an zwei- und mehrjährigen Trieben. Bei Johannisbeeren ist der Ertrag von einer guten Verzweigung abhängig. Deshalb werden die Haupttriebe vom vergangenen Jahr um ein Drittel eingekürzt, damit sie sich verzweigen können. Ganz entfernt werden alte, vierjährige Triebe sowie schwache und solche, die auf dem Boden liegen.

 

Stachelbeeren

Bei Stachelbeeren kürzt man alle Haupt- und Nebentriebe um etwa ein Viertel ihrer Länge. Denn in den rostig braunen Spitzen überwintert oft der Stachelbeermehltau. Schwächere Triebe können bis auf wenige Augen ganz entfernt werden. Damit schafft man Platz für neue Seitentriebe. Die kräftigsten Haupttriebe sollte aber erhalten bleiben.



Sträucher, die Blüten im selben Jahr entwickeln

Im Frühling werden alle Ziersträucher zurückgeschnitten, die an diesjährigen Trieben Blüten bilden. Dazu gehören zum Beispiel die Strauchspiere, der Schmetterlingsstrauch oder Buddleja, Färberginster und die Hortensie. Bei diesen Pflanzen wird an den vorjährigen Blütenzweigen die Schere angesetzt, damit erneut Triebe mit vielen neuen Blüten wachsen können.



Sträucher, die Blüten im Jahr zuvor entwickelt haben

Vorsicht ist geboten bei Sträuchern, die bereits im vergangenen Sommer Blütenknospen angelegt haben. Schneidet man sie im Frühjahr, entfernt man auch die Knospen, die in den nächsten Wochen und Monaten aufblühen sollen. Vertreter dieser Sträucher sind zum Beispiel der Flieder, die Forsythie, die Zierkirsche und der Seidelbast. Sie darf man nur unmittelbar nach der Blüte schneiden. Dazu muss der Hobbygärtner alle Äste, die Blüten getragen haben, entfernen. Die Pflanzen entwickeln dann im Sommer neue Blütentriebe.


Trotz aller Theorie gilt jedoch: Den Obstbaumschnitt lernt man am besten in der Praxis. Schnittkurse bieten zum Beispiel Volkshochschulen und Gartenbauvereine an.



Der richtige Zierstrauch-Schnitt

Nicht nur bei Obstbäumen und Beerensträuchern sollte man regelmäßig die Schere ansetzen, auch Ziersträuchern bekommt das Zurückschneiden gut. Während bei ersteren eine reiche Ernte im Vordergrund steht, ist bei Zierarten eine üppige Blüte das Ziel. Entscheidend ist der richtige Zeitpunkt. Die meisten Frühjahrsblüher wie die Zaubernuss oder Forsythien tragen bereits den Winter über Blütenknospen an ihren Vorjahrestrieben. Man schneidet sie deshalb erst nach der Blüte. Anders ist es bei den Sträuchern, die im Sommer blühen. Kollwitze oder Schmetterlingsstrauch bilden ihre Blüten an frischen, diesjährigen Trieben. Der Schnitt erfolgt deshalb bereits im Vorfrühling.

 

Licht ins Dickicht bringen

Strauch innen auslichten
Weniger Unterschiede als beim richtigen Zeitpunkt des Schnitts gibt es in der Technik. Ziersträucher werden meist nicht so kräftig geschnitten wie Obststräucher - nur etwa ein Fünftel der Basistriebe sollte man entfernen. Zuerst geht es ans Innere des Strauchs, um das Gehölz zu verjüngen. In Bodennähe entfernt man die ältesten Mitteltriebe, damit frische Triebe nachwachsen können. Entweder durchtrennt man das alte Holz mit der Astschere dicht über dem Boden, oder man kappt den vergreisten Trieb über einem ein- oder zweijährigen Seitenzweig. "Aufleiten" nennen Fachleute diese Technik, durch die wuchs- und blühstarke Neutriebe begünstigt werden.

 

Vorsicht bei Flieder und Buddleja

Behutsam sollte man die Schere bei Fliederbüschen ansetzen. Diese bilden umso mehr Wildtriebe, je mehr altes Holz entfernt wird. Als Faustzahl gilt: Maximal ein Zehntel darf jedes Jahr entfernt werden. Einen kräftigen Schnitt verträgt dagegen der als Sommerflieder bekannte Strauch Buddleja. Er blüht im Sommer und kann deshalb im Vorfrühling nach den stärksten Frösten gestutzt werden. Weil Buddleja aber empfindlich gegen Spätfröste ist, sollte man den Strauch nur stufig bis auf Kniehöhe einkürzen. Auf den Stock setzen kann man rote Spiräen und Zierhimbeeren, damit sie bis zum Sommer neue Blütenzweige bilden. Ihnen kann der Frost kaum etwas anhaben.

Halbsträucher wie Kerria oder Johanniskraut sind dafür bekannt, weit reichende unterirdische Ausläufer zu bilden. Diese werden ausgerissen oder mit dem Spaten abgestochen, damit die Pflanze ihre Form behält. Die abgestorbenen Triebe vom Vorjahr schneidet man einfach an der Basis ab. Andernfalls machen sich die Pflanzen im ganzen Garten breit.

 

Quelle: Unser Land

 

 


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